Dienstag, 26. Februar 2013

Wenn man den Eisprung verhindern möchte

Zur Pille "davor" und "danach", ihre Nebenwirkungen und damit verbundene Frühabtreibung 

Dr. Edith Breburda

Die Medien beschäftigt heutzutage mehr denn je die Fruchtbarkeit der Frauen. Unter "reproduktiver Freiheit" versteht man, dass die Frau selbst bestimmen kann, wann und wo sie schwanger wird.

So will man den Eisprung nach einer Vergewaltigung verhindern. Oder wenn man seine Eizellen spendet für die künstliche Befruchtung oder die humane embryonale Stammzellforschung.
Bei der Eizellspende mit Hilfe der Superovulation wird die Eizellreifung zunächst unterdrückt und danach stimuliert, damit man multiple Eizellen gewinnen kann.
Der Präparat, das zur Unterdrückung der Ovulation verabreicht wird, ist ein synthetisches Hormon, welches die Ausschüttung der sogenannten gonadotropen Hormone LH und FSH aus der Hirnanhangsdrüse hemmt.
LH und FSH steuern die Aktivität der Eierstöcke und bereiten die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos vor.
Das Präparat wird im Fall der Eizellgewinnung so appliziert, dass der Eisprung auch tatsächlich nicht stattfindet.
Führende Wissenschaftler - wie Dr. James Trussell, Direktor des Princeton's Office of Population Research sowie Dr. Elizabeth G. Raymond - erklärten im Februar 2013, dass die Pille danach nicht immer den Eisprung verhindert - und den Embryo an einer Einnistung hindern kann.
Frauen, die solche Präparate einnehmen, müssen darauf hingewiesen werden, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können (P. B. Craine, World's top authority on morning after pill says women must be told it may cause abortions. 22. Feb. 2013)
Judy Norsigan, Direktorin der US Vereinigung, «Our Bodies Ourselves» - einer Organisation, die sich um Frauengesundheit und deren Gesundheitsberatung kümmert - weist bereits 2005 im Rahmen der Eizellspende auf die gesundheitlichen Gefahren von synthetischen Gestagenen hin und spricht von einer langen Liste von Nebenwirkungen, die da sind:
Ausschläge, Vasodilatation (Ausdehnung der Gefäße, mit der Folge von «Hitzewallungen»), Brennen, Prickeln, Jucken, Kopfweh und Migräne, Schwindel, Haarausfall, Gelenkschmerzen, Schwierigkeiten beim Atmen, Brustschmerz, Brechreiz, Depressionen, emotionale Instabilität, Libido-Verlust, Sehschwäche, Amnesie, Hypertonie, Anstieg der Herzfrequenz, Muskelschmerzen, Knochenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwellung von Händen, allgemeine Ödeme, chronische Vergrößerung der Schilddrüse, Leberfunktions-Abnormität, Angst und Gleichgewichtsstörungen (vgl. E-book, Verheissungen der neuesten Biotechnologien).
Nebenwirkungen der Pille "davor" führten bereits  weltweit zu unzähligen Klagen gegen den Pharmakonzern Bayer. 

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