Freitag, 8. März 2013

Our next Pope?




Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerkes in Münster, schreibt dazu folgendes:

Papstwahl: Warum fehlt Raymond Leo Burke in den medienüblichen “Kandidaten-Listen”?




Ein amerikanischer Kardinal mit glaubensstarker Haltung

Der amerikanische Kurien-Kardinal Raymond L. Burke wurde im nördlichen US-Bundesstaat Wisconsin in eine kinderreiche katholische Familie hineingeboren; er studierte erst in Washington, danach in Rom (Gregoriana).
Im Jahre 2003 wurde er zum Erzbischof von St. Louis ernannt. Seit 2008 ist er Präfekt der Apostolischen Signatur, also Chef des höchsten vatikanischen Kirchengerichts.  
Foto von Dr. Edith Breburda
Foto von Dr. Edith Breburda
Trotz seiner hohen Stellung wird er in den vielfach verbreiteten Papabile-Listen der Medien nicht erwähnt (wir haben bislang kein entsprechendes Beispiel entdeckt).
Warum fehlt der hochintelligente und zudem kurienerfahrene Kirchenrechtler im “Kandidatenkarussell”? Woran das wohl liegen  mag?
Vielleicht daran, daß der US-Kardinal vielen Zeitgeistsurfern als zu “konservativ” erscheint? -  Liegt es an seiner klar-katholischen Haltung in sittlichen Fragen von Abtreibung über Homosexualität bis Zölibat?
Oder an seiner liturgischen “Benedikt-Linie”   – einschließlich seiner offenen Sympathie für die überlieferte Liturgie (“alte” Messe), die er auch selber oftmals feiert?
Wie dem auch sei, das Alter (64 Jahre) des dynamischen Kirchenmannes kann jedenfalls kein Hindernisgrund für eine mögliche Papstwahl sein.
Dieses FOTO mag auf den ersten Blick überraschen:
Warum kniet der Kardinal vor einem einfachen jungen Priester?  – Sicher empfängt er doch nicht etwa auf öffentlichem Gelände nach einer Beichte die Absolution?
Des Rätsels Lösung: Kardinal Burke erhält den “Primizsegen” eines jungen Geistlichen. So bezeichnet man in der katholischen Kirche den feierlich gespendeten Segen eines neugeweihten Priesters.
Es geht also um das Knien vor dem Segen Gottes selbst, wobei der Primizsegen wegen der damit verbundenen Wertschätzung der Priesterweihe im gläubigen katholischen Volk nach wie vor sehr wertgeschätzt wird.
Bei diesem Foto gilt die altbekannte Redensart:  Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!
Dieses eindrucksvolle Foto erhielten wir von unserer  -  aus Gießen (Hessen) stammenden  -  katholischen Autorin Dr. Edith Breburda; die junge Medizinerin lebt und arbeitet im US-Bundesstaat Wisconsin, in dem einst Kardinal Burkes Wiege stand.
Diesen Primizsegen hat Frau Dr. Breburda am 9. August 2011 in La Crosse fotografiert  -  also jenem Wallfahrtsort, den der Kardinal selber aufgebaut hat.  Im Sommer gibt er dort stets zweiwöchige Seminare für Kirchenrechtler, jener theologischen Disziplin, in welcher dieser hochgebildete Kirchenmann besonders kompetent ist.
Kardinal Burke schrieb unserer Autorin zu ihrem englischen Buch “Promises of New Biotechnologies” in einem Brief  u.a.: “Diese ethische Prüfung der Biotechnologie ist aktuell und wichtig.”  -  Das fundierte Sachbuch ist auch in deutsch unter dem Titel “Verheißungen der neuesten Biotechnologien” erschienen  -  siehe dazu eine fachkundige Rezension der “Ärzte für das Leben”.   Auch Papst Benedikt kennt das Buch dieser engagierten christlichen Ärztin und Bioethik-Expertin.










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