Mittwoch, 30. April 2014

Eine Bestandsanalyse: Biotechnologien versus Gottes Schöpfung

In 100 Jahren soll alles besser und schöner werden

Dr. Edith Breburda

siehe auch: Christliches Forum 17. April, 2014

Die Schöpfer der modernen Biotechnologien sind der Meinung der Menschheit einen besseren Dienst zu erweisen als Gottvater selber, schreibt der Bioethiker William E. May in dem Vorwort des Buches: "Promises of New Biotechnologies".

In Jesaja Kapitel 65, Vers 18. heißt es:
Nein, ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln / über das, was ich erschaffe. Denn ich mache aus Jerusalem Jubel / und aus seinen Einwohnern Freude.
Der Mensch kann gar nichts neu erschaffen, er kann nur die bereits von Gott erschaffene Materie manipulieren.

Technischer Fortschritt erhebt von jeher den Anspruch, unser Leben angenehmer zu machen. So formulieren es auch die Wissenschaftler Peter Diamandis und Steven Kotler in einem Interview am 07.01.2013 "Der technische Fortschritt bietet uns die Möglichkeit, den Lebensstandard jedes Menschen auf der Erde deutlich zu verbessern." In 100 Jahren soll alles besser und schöner werden, hören wir immer wieder aus dem Mund von Forschern. Der Grundstein dazu sei zweifelsfrei die moderne Biotechnologie. Es wird behauptet, nur durch sie könne man die gesamte Menschheit ernähren, die Menschen 100 Jahre alt werden lassen und sie von allen Krankheiten und Leiden erlösen. Die biogenetische Forschung bietet enorme Möglichkeiten bezüglich genetischer Manipulation von Pflanzen, Tieren und Menschen. Trotz allem kann sie uns, unverantwortlich und skrupellos eingesetzt, auch zerstören, wenn fundamentale ethische Normen mißachtet werden. Der britische Thronfolger Prinz Charles hat im <<Daily Telegraph>> vor der durch genmanipulierte Lebensmittel verursachten größten Umweltkatastrophe aller Zeiten gewarnt. Mit dem Anbau genetisch veränderter Pflanzen sei ein gigantisches Experiment mit der Natur und der gesamten Menschheit gestartet worden, das schon jetzt z.B. in Nordindien und Westaustralien den Wasserhaushalt stark gefährdet.

Die Behörden in Indien hatten z.B. die neuen Biotechnologien ohne Zögern in ihr Land gelassen. Sie bekamen im Gegenzug Devisen. Dadurch erhofften sie sich Hilfe für ihre ökonomische Revolution. Städte wie Mumbai und Delhi boomten. Das Land der Kleinbauern fiel jedoch zurück ins Mittelalter.
In den letzten Jahren wurde die Fläche, auf welcher gentechnisch manipulierte Saaten angebaut wurden, verdoppelt. Viele Farmer meinen, sie haben einen zu hohen Preis gezahlt bei ihrem Versuch, der Armut zu entrinnen.
Es wird berichtet, dass sich monatlich tausende Bauern das Leben nehmen wegen der Krise, in der sie stecken. Einfache Bauern vergiften sich mit den teuren Pflanzenschutzmitteln, die sie eigentlich auf ihre genmanipulierten Pflanzen aufbringen sollten. Viele hatten sich Geld geliehen, um GM-Saatgut zu kaufen.
Man spricht von einem genmanipulierten Genozid. Vielen Bauern wurden hohe Pflanzenerträge vorhergesagt, wenn sie ihre boden- und klimaangepassten Pflanzensorten gegen genmanipuliertes Saatgut eintauschen. Die Versprechungen das schnelle Geld zu verdienen, wurde vielen Bauern in Indien zum Verhängnis. Als die Ernte wegen Trockenheit zum Misserfolg wurde, hatten sie tiefe Schulden und wussten keinen anderen Ausweg als Selbstmord.

Exzessive Bewässerung, Sekundärversalzung und Düngung haben Millionen Hektar Agrarland unbrauchbar gemacht. Der Wasserbedarf in China, Indien, Zentral- und Südostasien steigt dramatisch. Im Nahen Osten wird der Wasserbedarf aus fossilen Grundwasserspeichern gedeckt. Das Wasser ist mit natürlicher Radioaktivität belastet und könnte schon bald zur Neige gehen

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass weltweit mehr als 200 Millionen Menschen, vor allem in Ländern Afrikas und Asiens, durch Schadstoffe in der Umwelt gefährdet sind. Ein Fünftel aller Todesfälle in Drittländern werden durch Umweltgifte verursacht. Auf Java gefährden Schwermetalle und Pestizide bis zu fünf Millionen Menschen. Der französische Forscher Séralini kam 2014 in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Pestizide viel giftiger seien als von den Herstellern deklariert wird. Man vermutet, dass vermehrter Kontakt zu Pestiziden, dem Farmer ausgesetzt sind, zu  einer geringeren Spermienzahl und Unfruchtbarkeit führen.

Trotzdem argumentieren die großen Agrarkonzerne der USA, dass die wachsende Bevölkerung ohne Gentechnik nicht ernährt werden kann. Bei Gentechniksaatgut, das Pestizide einsparen sollte, bleibt jedoch wegen inzwischen aufgetretener Resistenzen der Einsatz von Pestiziden und Herbiziden weiterhin hoch.
Als Dünger für den Genmais werden Unmengen an Stickstoff und Phosphat gebraucht. Leguminosen, die den Stickstoff der Luft nutzen können, werden nicht mehr als Zwischenfrüchte angepflanzt. Der Boden kann die unverbrauchten Nitrate jedoch nicht binden. Sie wandern ins Grundwasser. Durch Bodenerosion landen die von Bodenteilchen gebundenen Phosphate im Mississippi und fließen in den Golf von Mexiko. Dort wird das Algenwachstum gefördert. Abgestorbene Algen reichern sich an und verbrauchen Sauerstoff zu ihrem Abbau durch Bakterien. In Folge einer geringen Sauerstoffsättigung entsteht eine sogenannte <<dead zone>>. Wir verzeichnen steigende Temperaturen der Ozeane; niedrige Sauerstoffgehalte, Umweltverschmutzung z.B. durch Plastikmaterial, Versauerung der Meere durch CO2. Die im Wasser zunehmende Kohlensäure macht es Algen, Muscheln und Krustentieren schwerer, ihre Kalkskelette aufzubauen.
Auch in den Großen US-Süßwasser-Seen haben sich Todeszonen entwickelt. Ganz so, wie im Golf von Mexico, sterben auch dort die Fische. Nicht einmal die kleinsten Wasserinsekten haben genug Sauerstoff. 40 Prozent des wichtigsten Süsswasser-Reservoirs der USA sind betroffen.

Eine kritische Untersuchung der Grünen im EU-Parlament kam zu dem Ergebnis, dass die Gentechnik der Landwirtschaft keine ökonomischen Vorteile bringt. Die Ernteerträge der in den USA praktizierten Gentechnik-Anbaumethoden sind nicht höher als in der normalen Landwirtschaft, wie sie in West-Europa angewandt wird.

Wie sehen die Errungenschaften der genetischen Manipulationen in der Tierzucht aus? Viel Tierquälerei ist mit dieser ineffizienten Technik verbunden. Allein für das erste Klonschaf Dolly wurden unzählige Eizellen verbraucht und Leihmuttertiere gequält.
Zuletzt sind geklonte Jungtiere oft recht schwächlich und sterben kurz nach der Geburt.
Und trotzdem übernimmt man reproduktionsmedizinische Techniken aus der Tiermedizin.

Die Wissenschaftler stehen schon lange unter dem Druck, gesunde Babys im Labor mit Hilfe der In-Vitro-Befruchtung zu erzeugen, die keine Erbkrankheiten haben. In-Vitro-Fertilisation bewirkt allerdings Leihmütter-Schwangerschaften, tiefgefrorene Embryos, Donorkinder mit unzähligen Halbgeschwistern, humane embryonale Stammzellforschung und Pränatal- Diagnostik (PID). Künstlich befruchtete Embryos werden vor und nach der Implantation qualitätsgeprüft, um ganz sicher zu sein. Aber was, wenn man dabei feststellt, dass eine genetische Unvereinbarkeit zwischen der Schwangeren und dem Embryo besteht und man damit nicht mehr Mutter sondern nur Leihmutter ist. So wie es bei einer vertauschten Implantation am 4. Dezember 2013 in der Fruchtbarkeitsklinik des Sandro-Pertini-Krankenhauses in Rom passierte. Man will bestimmen, wann und wo man schwanger wird. Sonst gäbe es nicht Bewegungen wie die Single Mothers By Choice. Eine Gesellschaft, die 1981 von der Psychotherapeutin Jane Mattes in den USA gegründet wurde, um Frauen zu helfen, auch ohne Mann ein Kind zu bekommen. Unbeachtet des wachsenden Unmutes der In-Vitro-Kinder, die ein Recht darauf haben, wer ihr Vater ist und unbeachtet der Skandalmeldungen, dass damit ein Mann theoretisch und auch schon praktisch mehrere hundert Nachkommen haben kann. Vielleicht gibt uns die brandneue Studie: Traces of Trauma in Sperm RNA, aus Nature Neuroscience vom 13. April 2014 zu denken, die herausfand, dass traumatische Erlebnisse über die microRNAs der Spermien weitervererbt werden können. Über extreme und stressreiche Erlebnisse, die ein Samenspender hatte, steht nichts in den einschlägigen Spenderkatalogen. die man legal oder auch illegal sichtet, wenn man einen Samenspender für sein Kind sucht und so hat man am Ende eventuell ein Wunschkind mit Verhaltensauffälligkeiten. Es handelt sich hierbei um  molekulare Vererbungsprozesse des männlichen Wesens.

Juanita H. Williams, beschreibt in ihrem Buch: "Psychology of Women" die Frauen, die am engsten mit der Schöpfung verbunden sind. Ihr Zyklus steht in einer Beziehung zu den Umlaufstadien des Mondes, schreibt sie.

Biomedizinischer Fortschritt ermöglicht der Frau, ihre sogenannte reproduktive Freiheit auszuleben und so die Sexualität von der Fortpflanzung zu entkoppeln. Sigmund Freud  sagte: <<Die Abkehr von der reproduktiven Funktion ist das gemeinsame Merkmal aller Perversion>>.
Die biomedizinischen "Schöpfer", die eigentlich nicht viel anderes tun, als die Gegebenheiten der Natur in ihrem Interesse zu manipulieren, sind so gesehen das krasse Gegenstück zum Göttlichen Schöpfer.
Siehe: Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst? ·  ISBN-10: 0615926657
·  ISBN-13: 978-0615926650, Kindle ebook, ASIN: B00GPW1CR2




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