Sonntag, 13. Juli 2014

Autismus durch Impfstoffe aus den fetalen Zell-Linien abgetriebener Kinder?

Dr. Edith Breburda

Siehe auch: Christliches Forum vom 10. Juli 2014

Eine neue Studie aus Japan widerlegt die Vermutung, dass Impfstoffe gegen Masern, Röteln und Mumps (MMR) der Grund für das Auftrete von Autismus seien. Dr. Theresa Deisher, eine Genetikerin aus Seattle, vertritt jedoch eine andere Meinung.

 Der japanische Forscher hatte einen Impfstoff untersucht, bei dem man Hühnereiweis als Ausgangsmaterial nahm. Deisher untersuchte hingegen MMR-Impfstoffe, die in den USA mit Hilfe menschlicher Zell-Linien aus abgetriebenen Kindern hergestellt werden.

Die Ergebnisse der Forscherin bestätigen den Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und dem Auftreten von Krankheiten. Der Forscher Andrew Wakefield vom Royal Free Hospital in London hat 1998 zum ersten Mal einen Link zwischen bestimmten Impfstoffen und Fehlentwicklungen des kindlichen Gehirns sowie der Autistischen Krankheit festgestellt.

Autismus, eine rätselhafte Krankheit, befällt seit wenigen Jahrzenten immer mehr gesunde Kleinkinder. Die Krankheit trat fast zeitgleich mit der Einführung der Masern-Mumps-, Röteln-Impfungen auf. Autistische Kinder hören auf zu sprechen und verlernen soziale Fähigkeiten.

Harris Coulter bezieht sich in seinem Buch "Impfungen, der Großangriff auf Gehirn und Seele" auf Diphterie-, Keuchhusten- und Tetanus-Impfungen, die Verhaltensauffälligkeiten ausgelöst haben. Seit Mitte der 80iger Jahre tritt Autismus fast epidemisch bei zweijährigen Kindern auf.

So liegt der Schluß nahe, dass auch eine MMR-Impfung Autismus bewirken kann. Dr. Wakefield gibt als Ursache Wechselwirkungen zwischen Impfviren und dem Immunsystem an, die Nervenschäden und chronische Entzündungen zur Folge haben.

Von Wissenschaftlern wird Wakefield deswegen stark kritisiert. Deisher unterstützt Wakefield's Hypothese. Sie hat jedoch ihre eigene Erklärung für das Auftreten von Autismus nach einer Impfung.

2011 bezeugte sie vor der US-Kongreß, dass die Erkrankungsrate an Autismus gestiegen ist, seitdem man in den letzten Jahrzenten den Impfstoff für Kinderkrankheiten von einem tierischen auf  menschliches Ausgangsmaterial umgestellt hatte. Dies sei auch von den Regierungen vieler Länder festgestellt worden, erklärte Deisher den Abgeordneten:
 << In den letzten Jahrzenten, seitdem der neue Impfstoff, der aus fetalen Zellinien hergestellt wird, im Einsatz ist, sind autistische Krankheiten vermehrt aufgetreten. Wenn wir einem Kind diesen Impfstoff verabreichen, injizieren wir auch residuale fetale humane DNA-Moleküle>>, sagt Deisher.

Das bedeutet: Die restlichen DNA-Moleküle der Zellinien des abgetriebenen Kindes, das benutzt wurde um den Impfstoff herzustellen, bewirken eine Erkrankung.

Wissenschaftler der Food und Drug Administration FDA, der Arzneimittelzulassungsbehörde der USA, spekulieren schon lange darüber, ob restliche humane DNA-Viren in Impfstoffen Krebs und Autoimmunkrankheiten bewirken oder sogar die Erbanlagen des Empfängers zerstören können.

Da keine klaren Forschungsdaten vorhanden sind, welche diese Hypothese bestätigen, wird die Industrie weiterhin Zell-Linien, die von abgetriebenen Kindern stammen, für die Impfstoffherstellung benutzten. Nicht zuletzt, weil es ein billiges und schnelles Verfahren ist.

In den USA basieren mehr als 10 Impfstoffe auf abgetriebenen fetalen Zell-Linien. Es gibt jedoch daneben ethisch und medizinisch sichere Impfstoffe. Nur muss sie der Arzt speziell bestellen. Für Hepatitis A, Windpocken und MMR gibt es keine Alternativen.

Der Pharmakonzern Merck hatte ursprünglich verschiedene Impfstoffe. Ein Präparat wird jedoch billiger, wenn man es kombiniert, wenn man Impfstoffe für drei Krankheiten in eine Spritze packt, erklärt Deisher.

Rötelimpfstoffe werden in den USA ausschließlich aus fetalen Zellinien hergestellt. Wenn Merck daran interessiert wäre, Impfstoffe herzustellen, die keine restlichen humane DNA-Moleküle besitzen und ethisch einwandfrei aus Hühnergewebe produziert werden, könnte man den japanischen Impfstoff lizenzieren lassen.

 <<Das ist etwas, was Merck nicht tut, obwohl es eine Möglichkeit wäre. Eltern sollten trotzdem Merck anschrieben und darum bitten, damit das Unternehmen sieht, dass ein Bedarf an einem derartigen Impfstoff besteht >>, betont Deisher.

Eltern befinden sich immer in einem Konflikt, ob sie ihre Kinder unter solchen Umständen gegen MMR impfen lassen sollen. Vor allem, wenn sie ihr Kind nicht impfen und dies zur Folge hat, dass ihr Nachwuchs schwer erkrankt.

Die katholische Kirche, sagt Deisher, erlaubt eine Impfung mit den umstrittenen, aus fetalen Zellen hergestellten Impfstoffen, wenn keine anderen Impfstoffe verfügbar sind. Die Eltern sollten jedoch ihre Einstellung dem Arzt kundtun. Auch könnte man mit einer MMR Impfung warten, weil ältere Kinder ein kleineres Risiko haben an Autismus zu erkranken (K. Andersen. New study 'disproves' MMR-autism link? Not so fast: pro-life vaccine expert. 8. Juli 2014).

Es bleibt eine letzte Frage, die noch niemand abgeklärt hat:
Inwieweit spielen restliche humane DNA-Moleküle in der humanen embryonalen Stammzelforschung eine Rolle? - Vielleicht ist es so gesehen ganz gut, dass man bisher noch keinerlei Erfolge mit humanen embryonalen Stammzelltherapien aufweisen kann, obwohl Forscher seit 1998 daran arbeiten.

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