Freitag, 26. September 2014

Neueste Projektion der Weltbevölkerungszunahme bis 2100

Dr. Edith Breburda

Christliches Forum, 29. September 2014
 
Die neueste Projektion zur Bevölkerungsentwicklung, die soeben in der renommierten Zeitschrift Science veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Meinung von Experten, wonach sich die Weltbevölkerung im kommenden Jahrhundert stabilisieren wird, falsch ist.
Unter Anwendung von eleganten und innovativen demographischen Techniken  kommt  die Studie zu folgender Schlußfolgerung:
Mit 80% Wahrscheinlichkeit wird die Bevölkerung von jetzt 7,2 Milliarden im Jahr 2100 auf 9,6 bis 12, 3 Milliarden Menschen zunehmen.

 Die Zahl der Menschen würde damit um mehr als 5 Milliarden steigen. Das wäre eine größere absolute Zunahme als die Gesamtzahl der Menschen, die im 20igsten Jahrhundert gelebt haben.
Es besteht kein Zweifel, dass die Science Studie auch die Klimaänderungsdebatte beeinflussen wird, denn Milliarden mehr Konsumenten bedeuten auch mehr Treibhausgasemissionen.
Aber etwas Skepsis ist bei dieser Prognose angebracht. Konventionelle Bevölkerungsprojektionen, auch diejenigen eingeschlossen, die von der UN-Bevölkerungsabteilung durchgeführt werden, bieten hohe, mittlere oder niedrige  Szenarien. Aber damit sollen lediglich die plausiblen Zukunftsmodelle illustriert werden, ohne exakte Werte auszusagen.

In der Science Studie liegt der hauptsächliche Grund für die schnelle Zunahme der Weltbevölkerung im südlich der Sahara gelegenen Afrika.
Die durchschnittliche Geburtenrate einer Frau liegt dort bei fünf Geburten und mehr.  Sie ist damit zweimal höher als in der restlichen Welt. Zwischen 1950 und heute ist die Bevölkerungszahl in dieser Region um eine Milliarde Menschen gestiegen. Beim Anhalten dieser raschen Bevölkerungsvermehrung in Afrika könnte die weltweite Bevölkerung bis 2100 um 5 Milliarden Menschen zunehmen.

Die Schlüsselfrage hierbei lautet, ob die benutzten Methoden für eine langfristige Vorhersage über die Bevölkerungsentwicklungen fehlerfrei sind. Die kurze Antwort lautet nein. Die grundlegenden Schwierigkeiten für alle Berechnungen über langfristige Bevölkerungsentwicklungen hängen mit den Geburtenzahlen zusammen. Denn es gibt bis heute noch keine vertrauenswürdige Methode, um die Geburtenrate der nächsten 
Generation vorauszusagen, geschweige denn für ein ganzes Jahrhundert.

Vor einem halben Jahrhundert, in den frühen 1960ern, betrug die Geburtenrate in Ostasien 5,5 Geburten pro Frau. Heute liegt sie gemäß der UN-Bevölkerungsabteilung statistisch bei 1,6 Geburten pro Frau. Das sind 70% weniger. In der gesamten Geschichte der Menschheit gab es keinen derartigen schnellen Rückgang der Fertilitätsraten.
Überall in der Welt können wir heute eine hohe Lebenserwartung , eine niedrige Geburtenrate und eine wesentliche Verbesserung der Gesundheitskonditionen feststellen. Unter solchen Umständen ist eine Vorhersage der demographischen Zukunft schwieriger als je zuvor. Zur Zeit ist die Geburtenrate in Afrika, südlich der Sahara, doppelt so hoch als zur langfristigen Bestandserhaltung der Bevölkerung notwendig.

Die Autoren der Science Studie gehen davon aus, dass diese Region eine demographische Ausnahme auch für weitere Generationen bleiben wird. Es kann sein, dass diese Annahme korrekt ist, oder auch nicht. Einige Gegebenheiten sollten berücksichtigt werden. Im Jahr 2000 hatte ein Drittel der afrikanischen Frauen im gebärfähigem Alter (15-49) eine höhere Schulbildung. 2050 werden nach Berechnungen des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalysen in Wien 70% der Frauen in Afrika eine höhere Bildung haben und die Lebenserwartungen werden bei durchschnittlich 70 Jahren liegen.
Wird unter diesen Umständen Afrika resistent bleiben gegen eine Geburtsratenabnahme? 

Einige werden antworten, dass kulturelle Traditionen und ähnliche Faktoren die hohe Fertilitätsrate fortsetzen werden. Die gleichen Argumente wurden vor nicht allzulanger Zeit auch über den Mittleren Osten benutzt. Jetzt weiß man, wie falsch diese Annahmen über die unveränderbaren Familienwerte dort waren.
Die globale Fruchtbarkeit ist eine Angelegenheit des menschlichen Willens und keine Berechnung kann diese grundlegenden Gegebenheiten ändern. Voraussagen über die Fertilität von Ungeborenen oder deren Nachkommen sind offensichtlich mangelhaft.

(Siehe: THE  WALL STREET JOURNAL, 23.09.2014)

Samstag, 20. September 2014

Genozid der Christen im Mittleren Osten

Dr. Edith Breburda

Veröffentlicht, Christliches Forum 17. September 2014
Vor einem Jahr hat sich die amerikanische Bevölkerung noch entschieden gegen einen militärischen Einsatz in Syrien ausgesprochen. Diese öffentliche Meinung war eine Überraschung nicht nur für Washington, sondern auch für die Republikaner im Kongreß.
Warum existierte eine solche Oppositionswelle?
Teilweise weil die Amerikaner nicht überzeugt waren, dass ihre Führer die Komplikationen, Geschichte und Realitäten im Mittleren Osten verstehen. Die amerikanische Auslandspolitik der vergangenen 12 Jahre war für viele Amerikaner enttäuschend; sie hatten das Gefühl, dass inneramerikanische Probleme mehr Aufmerksamkeit verdienen.
2013 gab es einen neuen Tiefpunkt bezüglich der Führungsqualitäten von Präsident Obama.
Aber es gab noch einen anderen gewichtigen Grund für diese Opposition in den USA.
Evangelische Christen und konservative Katholiken, die normalerweise für starke Militäraktionen sind, waren relativ still im Jahr 2013. Warum?
Weil Ihnen zum ersten Mal eindrucksvoll bewusst wurde, was mit den Christen im Mittleren Osten geschah. Sie wurden wegen ihres Glaubens ermordet, gequält, vergewaltigt und aus der Region vertrieben.
Wobei Syriens Präsident Assad nicht die Absicht hatte die Christen in seinem Land zu zerstören. Seine Feinde waren die Jihadisten und der Islamische Staat.
Durch die zunehmende Brutalität der Islamisten im Mittleren Osten wurden die Christen weltweit alarmiert.
Jihadisten entchristianisieren den Mittleren Osten, wo das Christentum seine Ursprünge hat.
Seit der U.S.-Invasiven im Jahre 2003 sind Zweidrittel der irakischen Christen aus ihrem Land geflüchtet. Sie wurden brutalisiert, terrorisiert, hingerichtet. Auch in Syrien wurden Christen exekutiert, weil sie sich weigerten zum Islam zu konvertieren.
In den letzten 18 Monaten ist die Berichterstattung hierüber in den USA angewachsen. Papst Franziskus hat auf die Greueltaten der Islamisten hingewiesen. Der Vatikan diskutiert über die Theorie des Gerechten Krieges.
Der republikanische US-Kongreßabgeordnete Chris Smith aus New-Jersey hat vor wenigen Tagen die Geschehnisse im Irak und in Syrien als „Genozid“ bezeichnet.
Die Christen in Amerika sind vor allem durch die Exekution von zwei amerikanischen Journalisten auf die Krise hingewiesen worden. Die Entrüstung der amerikanischen Christen über die unvorstellbaren Grausamkeiten, die vom Islamischen Staat an ihren Glaubensbrüdern und Glaubensschwestern verübt werden, ist sicher für die amerikanischen Entscheidung für militärische Aktionen gegen die Terror-Gruppe mitverantwortlich.
Im „The Wall Street Journal“ vom 13./14. September 2014 wird betont, dass es sich bei den militärischen Aktionen nicht um eine Invasion oder Okkupation handelt, sondern vielmehr um eine Antwort an eine Gruppe, die auch für die Verhältnisse im Mittleren Osten ungewöhnlich brutal agiert.

Die US-Regierung bemüht sich gemeinsam und mit vereinter Kraft der zivilisierten Welt den Genozid unschuldiger Menschen im Mittleren Osten zu stoppen.

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Neulich sah ich eine Webpage.. sie hieß: 
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Es folgten 15 Bilder. Mir blieb förmlich der Mund offen.. so etwas gibt es wohl nur in den USA.. 
So kam mir die Idee

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see also:


Christliches Forum Mai 2014

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