Sonntag, 15. November 2015

Wie es Fürsprechern der traditionelle Ehe in den USA ergeht

Dr. Edith Breburda

Publiziert, Christliches Forum, 21. November 2015 

Professor Lopez wuchs mit zwei Müttern auf, deshalb befürwortet er die traditionelle Ehe. Die Universität sieht das anders und will ihn nun fristlos entlassen. Doch nicht nur der Professor sorgt für Aufsehen, auch ein Richter, der Homosexuellen kein Kind zur Adoption überlassen will, steht im Rampenlicht der Medien.

Professor Dr. Robert Oscar Lopez von der California State University in Northridge, USA, lehrt Englisch. Seine Eltern kamen aus Puerto Rico und den Philippinen. Er kann neben Latein und Griechisch noch sechs weitere Sprachen.
Prof. Lopez wuchs bei seiner Mutter und deren Partnerin auf, nachdem sein Vater sie verlassen hatte. Er hat am eigenen Leib erfahren, was das bedeutet. Seit dem ist er gegen die Ehe von Gleichgeschlechtlichen. Sie sollten auch keine Kinder adoptieren. Er hat einen Brief an den obersten Gerichtshof der USA geschrieben, in dem er gegen die Neudefinierung der Ehe protestiert. Da er selber durch sein Elternhaus traumatisiert ist, kämpft er für die Rechte der Kinder und fordert, dass sie bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen sollten.
Jetzt wird Prof. Lopez wegen seiner Ansichten diskriminiert. Seine antikulturelle“ Meinung scheint nicht jedem zu passen. Man meint, sie wäre im Zeitalter der sexuellen Revolution nur peinlich. Dr. Roback-Morse, die die Lopez Ansichten teilt, sagte: „Lopez hinterfragt eine der Hauptaussagen der Sexuellen Revolution, die auf der Idee basiert, dass alle Erwachsenen ein Recht auf unbegrenzten Sex haben sollten. Sie vergessen dabei die Kinder, die ungefragt jede Rolle akzeptieren müssen, die ihnen aufgedrängt wird.“
„Rein theoretisch beschneidet eine gleichgeschlechtliche Ehe nicht die Rechte von jemand außenstehenden. Wenn man jedoch darauf beharrt in einer Ehe einen Anspruch auf Kinder zu haben, verletzt man die Rechte einer dritten Person. Nicht jeder heiratet, aber jeder hat ein Recht auf Vater und Mutter. Diese Beziehung ist grundlegender, als das eheliche Verhältnis. Kinder, nicht Gleichgeschlechtliche, haben einen wahren Grund vor Gericht zu ziehen, wenn es um die Neudefinition der Ehe geht“, sagt Lopez. Er ist auch strikt gegen die In-Vitro-Fertilisation. „Diese Technik ist nur ein Mittel zum Zweck für Gleichgeschlechtliche, um Kinder haben zu können. In diesem Sinne handeln auch Adoptions Agenturen. Homosexuelle wollen Eltern sein. Es geht ihnen aber gar nicht um die Kinder, die ein Zuhause brauchen. Während der Sklaverei war es üblich einen Menschen zu entmündigen. Der Missbrauch von damals war zwar schlimmer und doch ist eine Gemeinsamkeit vorhanden, weil die Human Rights Campaign die heutigen Praktiken unterstützt“, sagte Lopez.

Wen wundert es, dass man den Professor zum Schweigen bringen will?.
Er könnte sogar fristlos entlassen werden, d. h. seine Dauerstelle verlieren. Seit 378 Tagen untersucht ihn die Uni, obwohl er erst 245 Tage davon weiß.

Alles fing mit einer Tagung über Elternschaft und Kinderrechte an, die 2014 in der Ronald Reagan Presidential Library veranstaltet wurde. Lopez, der gerade das International Children’s Rights Institut gründete, hatte seine Studenten zu der Veranstaltung eingeladen, weil ihre Teilnahme ihrem Studium zugute kam.
Eine der Vortragenden war Dr. Jennifer Roback Morse vom Ruth Institut. Sie sprach über die Scheidung, ging aber nicht auf Homosexualität ein.
„Millionen von Kindern haben infolge einer Scheidung  keine Beziehung mehr zu einem Elternteil“, erläuterte sie. Auf ihrem Stand hatte sie einige Informationen ausliegen, darunter ein Heft mit dem Titel: „77 nichtreligiöse Gründe, um eine Ehe zwischen einem Mann und einer Frau zu unterstützen.“
Nach der Tagung wurde Lopez von drei Studenten angezeigt. Ihrer Anklage legten sie die Zeitschrift, „Are You a Survivor oft the Sexual Revolution bei, die bei der Tagung ausgelegen hatte, um zu beweisen, dass bei der Veranstaltung eine feindselige Atmosphäre herrschte und sie von dem Professor aufgrund ihres Geschlechts schikaniert und diskriminiert worden seien.
Allerdings stellte sich die Anklage als haltlos heraus, was selbst die Universität zugeben musste, weil eine Studentin, die sich an der Anzeige beteiligte, mit der Bestnote ihr Studium abgeschlossen hatte, obwohl der Professor von der Anzeige wusste. Der Anwalt von Prof. Lopez stellte fest, dass man den Professor nicht  entlassen könne, und es im Grunde nur um eine politische und ideologische Attacke gegen den Professor geht, weil er seine Studenten mit der Idee vertraut gemacht hatte, dass Kinder Rechte in Bezug auf ihre Familie haben (1).

Auch ein Richter im Bundestaat Utah ist sich der Probleme bewusst, die Kinder erfahren, die von gleichgeschlechtlichen Eltern großgezogen werden. Der Richter beruft sich auf wissenschaftliche Untersuchungen die zeigen, dass es Kindern die mit ihren biologischen Eltern aufwachsen besser geht.
Viele Studien haben gezeigt, dass Kinder, die bei Gleichgeschlechtlichen aufwachsen nicht so erfolgreich sind. –Sie leiden sehr darunter und werden selber nie ideale Eltern werden.
Dr. Douglas Allen der Simon Fraser Universität erklärt, dass Kinder von Homosexuellen schlechter in der Schule abschneiden. Auch werden sie viermal öfter vergewaltigt und viel öfter sexuell missbraucht. Dr. Lars Wichstorm aus Norwegen erklärt, dass 50 Prozent der Gleichgeschlechtlichen prädestiniert sind unter Depressionen zu leiden oder einen Selbstmord zu begehen. Essstörungen wie Anorexia sind auch öfter zu verzeichnen. Kinder von depressiven Eltern neigen zum Alkoholismus.

Die Frauen Beckie Peirce, 34 und April Hoagland 38, hatten im Oktober 2014 geheiratet. Ihre Ehe wurde anerkannt. Im August wurde ein einjähriges Mädchen in ihre Obhut gegeben. Die Frauen hofften, das Kind bald adoptieren zu dürfen, weil die Agentur und die leibliche Mutter des Kindes bereits ihr Einverständnis gegeben hatten.
Der Richter Scott Johanson, der den Fall behandelte, wollte das Kind jedoch lieber einem heterosexuellen Paar überlassen. Der Richterspruch ist nicht ausgeführt worden, dennoch waren die Medien entsetzt.
„Es handelte sich um eine rein religiöse Entscheidung von Richter Johansen. Die Studien, auf die er sich berief, konnte er gar nicht nennen“, sagte Mandie Torgerson, die biologische Mutter der Einjährigen. Viele sind nun über den Richter empört. Selbst Hillary Clinton schrieb auf Twitter: „Eine gute Elternschaft hat nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun- Tausende Familien geben dafür ein Beispiel.“
Chad Griffin, der Präsident der Homolobby „Human Rights Coalition“, sprach von einem ungerechten und krankhaften Urteil. Er war außer sich und geschockt. Seiner Meinung nach missachtet das Urteil alle Indizien, wonach Kinder, die bei Gleichgeschlechtlichen aufwachsen, genauso gesund und justiert sind (2).

Literatur:
1) Siggins D. und Jalsevac J.: Bisexual prof. raised by lesbians who supports traditional marriage faces loss of tenure. LifeSiteNews, 11. November 2015
2) Johnson B.: Judge reportedly removes foster child from lesbian couple, says children do better with children do better with opposite-sex parents. LifeSiteNews, 12. Nov. 2015

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Translate