Saturday, February 9, 2013

Humane embryonale Stammzellforschung in den USA, Schimpansen unerwünscht

Dr. Edith Breburda
F.I.A.M.C. 

Das Nationale Gesundheitsinstitut der USA, das National Institute of Health (NIH), ist eine weltweit renommierte Einrichtungen für biomedizinische Forschung.
Die Behörde des Ministeriums für Gesundheitspflege und Soziale Dienste verfügt über ein jährliches Budget von rund 29 Mrd. US-$. an Bundesforschungsmitteln, die an Universitäten und eigene Forschungseinrichtungen vergeben werden.
Forscher, die mit Schimpansen arbeiten, wollen in Zukunft auf diese Versuchstiere in der biomedizinischen und Verhaltensforschung verzichten. Der Veterinärmediziner K.C. Lloyd vom Primatenzentrum der Universität von Kalifornien, Davis, USA, sieht keine Notwendigkeit Schimpansen als Versuchstiere zu halten. Man solle den Tieren ein Gnadenbrot gewähren und sie ganz einfach in "Rente" schicken.
Lloyd bezieht sich auf eine 84-seitige Studie vom Dezember 2011, welches das Institut für Medizin (IOM) vorlegte. Diese Studie hatte bestätigt, dass Schimpansen als Versuchstiere unnütz seien. Der Direktor des NIH, Francis Collins, will nun Richtlinien festlegen, wonach biomedizinische Versuche an Schimpansen nur dann noch gerechtfertigt sind, wenn sie aus ethischen Gründen nicht am Menschen, oder anderen Versuchstieren vorgenommen werden können und wenn die Tiere in ihrem ethologischen Umfeld bleiben.
Das NIH prüfte daraufhin seine eigenen Projekte. Die Hälfte von 22 Studien, die das NIH fördert, müssten demnach eingestellt werden. Von den 9 immunologischen und infektiösen Affenstudien können nur 3 weiter laufen. 5 der weiteren 13 genetischen Untersuchungen, z. B. mit humanen embryonalen Stammzellen bei Primaten, müssten gestoppt werden.
Die Haltungsbedingungen der Versuchstiere sollen verändert werden. Jedes Tier sollte genügend Platz haben. Der Neurologe Daniel Geschwind von der Universität Kalifornien in Los Angeles schlug vor Verhaltensstudien in Zukunft in Tierparks oder Zoos vorzunehmen.
Kathleen Conlee, Vizepräsidentin der Humane Society der USA, der Tierschutzgesellschaft Amerikas, ist begeistert: "Wir sind sehr zufrieden und hoffen, das NIH wird diese Vorschläge bald umsetzen. Ich glaube, sie reflektieren das, was die Gesellschaft von uns verlangt."
Alle 13 Mitglieder des NIH Rates stimmten dafür, die Ratschläge zu akzeptieren. NIH-Direktor Collins möchte noch weitere Meinungen einholen. In 60 Tagen will er entscheiden. Offen bleibt, wer die Kosten für die 700 Affen übernehmen soll, die nun in den Ruhestand gehen?
Die Gelder, mit denen das NIH arbeitet, sind Steuergelder. Seit 3 Jahren kämpfen in den USA zwei Wissenschaftler vor Gericht dafür, damit Steuergelder nicht in der humanen embryonalen Stammzellforschung verwendet werden. Im März 2009 erlaubten neue Richtlinien, dass NIH-Mittel für die embryonale Stammzellforschung eingesetzt werden können. Bundesrichter Royce Lambert stoppte diesen Beschluß und begründete seine Entscheidung mit der damit verbundenen Tötung menschlichen Lebens in seinem embryonalen Stadium. Das sogenannte Dickey-Wicker Amendement untersagt Steuergelder für eine Forschung einzusetzen die Leben zerstört.
Am 7. Januar 2013 verwarf das Oberste Gericht der USA diesen Beschluß wieder und gab einem Einspruch recht. "Dadurch endet eine lange Schlacht, die grosse Schatten auf die humane embryonale Stammzellforschung geworfen hatte", schreibt J. Kaiser im ScienceINSIDER dieses Tages.
Amy Comstock Rick, Präsidentin der Vereinigung Advancement of Medical Research in Washington DC., unterstützt die humane embryonale Stammzellforschung. Sie nennt das Urteil vom 7. Januar 2013 einen Sieg für Wissenschaftler, Patienten und die ganzen Biomedizinischen Gemeinschaft. "Eine vielversprechende Forschung kann nun ungehindert fortschreiten, da die Hindernisse der Finanzierung erfolgreich aus dem Weg geräumt wurden", erläuterte sie.
Sind wirklich alle Hindernisse beseitigt?
Ein weiterer Bericht von J. Kaiser vom 7. Februar 2013 in Science weist auf ein ethisches Dilemma ganz eigener Art hin. Das NIH untersuchte seine etwa 200 humanen embryonalen Stammzellinien, die finanziell gefördert werden und fand heraus, dass Ei- und Samenzellspender nicht ihr Einverständnis gegeben hatten, dass ihr genetisches Material dazu verwendet wird, Embryonen für Stammzellinien zu klonen.
Im Juli 2009 forderte Präsident Obama das NIH auf, neue ethische Richtlinien in Bezug auf die Stammzellforschung zu erstellen. Damals hieß es, dass Stammzellinien nur aus Embryonen entstehen dürfen, die für die künstliche Befruchtung nicht benötigt wurden. Die neuen Richtlinien ließen ausser Acht, dass in Fertilisationskliniken auch mit gespendeten Ei- und Samenzellen gearbeitet wird.
Die Rockefeller-Universität in New York äusserte sich besorgt. Viele Reproduktionskliniken weisen ihre Spender nicht darauf hin, dass ihre Ei- oder Samenzellen eventuell für die Forschung benutzt werden. Amy Wilkerson und Kathaliya Wongsatittham sowie die Bioethikerin Josephine Johnston stellten Nachforschungen an, wer die Spender der NIH-Linien sind und ob diese auch ihr Einverständnis für eine Verwendung in der Stammzellforschung gegeben hatten.
Bei 50 von 200 NIH-Stammzellinien bestehen Zweifel. Wilkerson fordert das NIH darauf hinzuweisen, dass einige Linien nicht den Guidelines entsprechen. In Zukunft sollten Fertilisationskliniken ihre Spender bitten, ihr Einverständnis für die Stammzellforschung zu geben. Auch sollten die Spender der Klinik bekannt sein. Die Kliniken argumentieren immer mit dem Datenschutz ihrer Spender. Johnston ist jedoch der Meinung, dass ethische Angelegenheiten über dem Datenschutz der Spender stehen, die zudem auch ein Recht hätten, zu erfahren, wozu ihre Spende eventuell noch verwendet wird. 


Tuesday, February 5, 2013

Impressionen aus Kalifornien


US-Zeitungen berichten im Januar 2013 über einen Mangel an Kindern im goldenen Staat Kalifornien

Dr. Edith Breburda




Saturday, February 2, 2013

Father Andreas Hönisch, dedicated his life to the German youth after Vatican 2.

January 25th, 2013 marks the fifth anniversary since this inspirational Priest left us

Dr. Edith Breburda


In 2008, on the feast of the conversion of St. Paul, Father Andreas Hönisch died.

We, his youth, were heartbroken by his sudden and unpredicted death. Just minutes before he had spoken with his fellow priests of the Servants of Jesus and Mary. 

It was the last encounter with them on earth. Shortly after an ambulance was called to bring father to the hospital. Hours later he died, strengthened by the sacraments of the Holy Church.

His funeral was packed with very devoted young people. For them he was like Don Bosco. But, instead of caring for homeless boys like the Italian Saint, Father Hönisch's life was dedicated to renewing sound Catholic youth. Under his guidance many young people found their vocations to the priesthood, religious life and marriage.

But who was he? He was born October 3, 1930. His father was schoolteacher. After the war the Russians almost captured him as a prisoner of war. Andreas Hönisch, who just finished his duty as an altar boy, found refuge in a confession chair, at the Priests side. Mother superior told him to hide there.

Otherwise- who knows where he would have ended up? Certainly not as novice of the Jesuit Order. Andreas joined the Society of Jesus after his family was expelled from Silesia. He was send to Japan, got sick and came back to Berlin, where he was ordained to the Priesthood on August 27, 1963.

In the mid 60's he came to the parish St. Albert the Great, in Giessen, a city located in the heart of Germany. The Jesuits administered one of the three Catholic parishes of the very old university city, in the diaspora of the Diocese of Mainz.

Giessen became Father Andrea’s first love, as he always explained. The duty of the new Jesuit was to teach religion at the local high schools. It did not take very long and his students met with him after school. He started to organize them in the German scout movement of St. George.
He strictly separated boys and girls. But once a year you could see up to 400 of the youngsters in the town hall of Giessen. They played theater. They were all dressed as Romans and shouted: "Ave Cesar - Christian ad Bestias". The auditorium was packed with parents-most of them faculty members at the University. In the troubled times around the 1968, the university professors where relived to have their offspring under the guidance of a Jesuit Priest.
But times changed and the scout movement lost its closeness to Baden Paul, something Father Hönisch hated to see happening. During the next Sumer camp, Father was with his scouts in Lourdes. Maybe it was the Blessed Mother of Lourdes who brought Father in touch with the Catholic Scouts and Guides of Europe at her shrine. Father started to learn French. He wanted to see what this movement was all about.
Once convinced, he founded the Catholic Guides and Scouts of Germany. He was absolutely delighted. For us it meant being true to the founder of the scouts; but also to continue to live the life of a normal Catholic family. It was totally fun, besides the daily Holy Mass, daily Rosary, daily Prayers, silent Retreats. It sounds like a lot of prayers. Still we did not miss an inch of all the freedom, teenagers have.
On our bikes we rode to Lourdes. Six girls - 600 miles in 10 days. We had regular three-speed bikes, and the summer was extremely hot. Two of the girls entered a religious order some years after our "pilgrimage". The older boys went with their bikes to Jerusalem - sold their vehicle and traveled by air back to Germany.
Just to be in time to take care of 200 mentally disabled young boys. And also here we girls have been asked to supervise the younger children. Father Andreas and his "clan" have been in charge of this very unusual summer camp organized by Catholic Charity.
No weekend passed without being around Father, even though he was transferred to other places in Germany. But his scout movement was already in many cities. And there were many occasions to meet. For example, our choir and orchestra, called Singekreis. It was no secret that Father always dreamed of having a boys choir, but that never came to be, and he needed us girls as well.  
I always felt that he never made a difference between boys and girls. He treated us all the same way. Later on, sure enough we heard complains of females, who felt disadvantaged, just because of their gender. Instead we encountered a cheerful relationship when singing with the boy scouts in Father's choir. We worked very hard and put all our energy into our performances- which were really high caliber, including Mozart, Hayden, Bach... But also the byzantine rite was not unfamiliar to us. 
And then Father rediscovered his love for the Tridentine Rite. He desired to celebrate it and we would have to know every response. Somehow, a Priest who favored the old Rite, seemed not to match so very well with the Jesuits in those days.  So many complained about him and his superior did not really know what to do with such a "rebellious Priest" who gathered the youth around him and did send them to the Seminary or into Religious Orders.
Seminarians who prayed daily the Rosary, received holy Communion on the tounge, fought against abortion, and told the youth to life a pure live where utterly suspect for many German Bishops. They decided not to ordain such seminarians. The Jesuit Order should transfer Father Hönisch far, -far away.... Africa seemed appropriate. If he would be separated from his youth they would give up such outdated behavior.
It was a hard decision for Father. He so very much loved his Jesuits. But his scouts loved him as well. So what to do? Father turned to Rome and contacted Cardinal Ratzinger. Then he waited. What would be the Cardinal's advice?
Meanwhile three scouts urged Father to found his own Congregation. They wanted to become Priests. But how? If no Seminary would take them in? Could Father Hönisch risk founding his own Religious Order in our times? He did not have a single cent to support and educate the young men. Weeks passed by. The three young men decided to come, no matter what.
Finally Father left the Jesuits and some short time later he founded the Servi Jesu et Maria. Cardinal Ratzinger gave his blessings. It was also his intention that Father continued to work for the youth. Furthermore, his Eminence allowed Father Hönisch to say Mass in the old Rite.
More and more young men came. German dioceses seemed to be taboo for them. Still there are countries like Austria, the Ukraine, Russia, Rumania and France who welcomed young orthodox priests.
But what did make Father Andreas so special? Many found it hard to understand Father's approach, and thought he only asked unconditional obedience to a worldview that was just plain uptight about sex, drugs and modern music. But what did they know? Father was always there for us. No matter what time it was- day or night, we could call him. He listened and did everything to help us. Nevertheless, we rigorously discussed some issues very emotionally. In the end it was Father who was astonished by his youth, who begged him to start prayer vigils all night long, every first Friday of the month.
His youth asked him to come to their meetings, to say Mass, to give retreats, to hear confession. Even so, it meant driving 600 miles. But we could not find a confessor, or preacher somewhere else. We knew his homilies contained three points. Later we realized this was a Jesuit practice he never put aside.
Still it was hard work. Some parishes banned our gatherings. One bishop did not allow Father to live in his Diocese, the other forbid him to work in his district. Fortunately, both dioceses where next to each other, so we suggested he should live in the diocese in which he was not allowed to work and work in the other one where he was not allowed to reside. Unfortunately Father was not amused with our well meant advice! Sadly, Father endured many trials, even from church officials. Yet, despite all these painful hardships, he held tight to the faith in all the postconciliar years.
He instructed us extremely well in Catholic teachings. Many Priests are astonished how very well I, and surely many of us, are able to defend our faith, and don't believe that we don't have Master's Degrees in Theology. He simple taught us to love the Church and its Tradition.  We have been proud and blessed to know him so extraordinary well. 


Friday, January 25, 2013

Ein 'heiliger Vagabund' in unermüdlichem Einsatz für das Gute

Ein Nachruf von Edith Breburda (USA) über P. Andreas Hönisch
vom 4. Februar 2008

Madison, WI, USA (www.kath.net/StJosef.at)
“Siehe der Herr, er wird kommen und all seine Heiligen mit ihm, und es wird leuchten an jenem Tage ein großes Licht. Alleluja” – dies war Pater Hönischs meistgesungenes Lied im Advent. Spät in der Nacht noch war Licht in der Wickstädter Kirche in der Wetterau, in der Pater Andreas Sühnenächte hielt. Die kleine Kirche war gefüllt mit Jung und Alt. Ab 13. Mai 1983 kamen jeden 13. von Mai bis Oktober Fatimaprozessionen dazu.


Die Gläubigen kamen in großen Scharen (mit Bussen). Die Muttergottes: sie war seine Stütze, auf die er felsenfest vertraute. Gewisse Bischöfe waren entsetzt über P. Hönisch – die Jugend jedoch begeistert. Ein Mann aus Giessen sagte ihm einmal, als er einen Pack wundertätiger Medaillen bezahlen wollte: “Das kostet nichts, das ist Munition”. Scharf „feuerte“ er gegen alles – die 68er hatte er hautnah erlebt in seiner ersten Liebe, wie er St. Albertus in Giessen nannte. Sein Brevier bezeichnete er als seine „Braut“, die er immer bei sich hatte.

   „Professorenkinder“ im Hinblick auf seinen Religionsunterricht hatte er unzählige. Er führte mit ihnen Theaterstücke auf (z.B. Jedermann) in einer randvoll gefüllten Kongresshalle von Giessen. Sein Sing- und Instrumentalkreis, der später zum Bundessingkreis wurde, zählte zu einem der besten Jungendchöre Deutschlands. Nur hier erlaubte er die Koedukation. Und wie sehr brauchte er ihn für all seine KPE-Hochzeiten und Primizen, Ordensprofessen, Don Gobbi-Zönakel ... Auf Singkreisfahrt war das einzige, was man vor der Aufführung reden durfte, der Rosenkranz, den er vorbetete. Er gab „Glinfos“ (Glaubensinformation) für Studenten und Schüler, als er herausfand, dass der Religionsunterricht in den Schulen nichts oder nur wenig taugte.

Seine Erziehungsmethoden hatten meist Erfolg. Aus den Pfadfindern wurden Ärzte, Tierärzte, Lehrer, Juristen, Musiker, Hochschulprofessoren, Spitzenforscher an Eliteunis der USA und und und ...Vor allem unzähligen Priestern und Ordensleuten weckte er die Berufung.

Unvergesslich bleibt, wie er uns Mut machte gegen all die antikatholischen Lehrer, die meist aus der damaligen DDR nach Hessen kamen. Er war liebenswürdig autoritär in einer Zeit, wo Antiautorität „in“ war. Wir wussten, dass man ihn bis 12 oder 1 Uhr nachts anrufen durfte. Schlafen tat er wohl nie, so hart arbeitete er für das Reich Gottes. Oder plagten ihn die Sorgen so sehr, dass sie ihm den Schlaf raubten? Z.B. die Sorgen, dass man seine Pfandfinder nicht mehr annahm als Seminaristen oder nicht mehr weihte. Die Welt braucht Priester, und wenn sie nicht mehr von der Diözese ausgebildet werden, so blieb keine andere Lösung, als die Türen für ein eigenes “Ordensseminar” weit zu öffnen.

All das, was er sich im Jesuitenorden und in hervorragender Ausbildung angeeignet hatte, ließ er uns und ihnen zuteil werden. Im Singkreis war sein üblicher Spruch, dass wir so singen müssen, dass den Zuhörern die Tränen kommen. (Gut, er sagte es etwas krasser). Der Jugend galt sein Herz: In Herbstein übernahm er die Caritasfreizeit für schwererziehbare Jungen im Sommer. Am Ende fragte er dann immer, ob sie das Fernsehen vermisst hätten die 3 Wochen.

Doch auch die Alten kamen nicht zu kurz, er hielt Zönakel, Sühnenächte, Exerzitien, Vorträge in ganz Deutschland. Er war überall dort, wo er gebraucht wurde. Er betete unermüdlich viele Jahre mit seinen Pfadfindern vor Abtreibungsklinken, bis diese die Türen schlossen. Überall war er mit seinem roten Ford – manchmal etwas zu schnell –, und dann erzählte er, dass er gerade einen Strafzettel bekommen hatte, da er noch durchfuhr bei (Dunkel-) Orange – hinter ihm eine Dame und dann die Polizei.

Da plagte ihn das Gewissen dann doch, oder er zweifelte, ob er jetzt sein Pönalgesetz geltend machen könnte; so zahlte er den Strafzettel der Dame gleich mit. Er zahlte mit einer Spende, die er kurz zuvor bekommen hatte. Er war nur auf Spenden angewiesen. Nebenbei hatte er noch die „Hungerkasse“. Seine Pfadfinder sammelten in der Osteraktion durch Arbeit und Gesang in den ersten drei Tagen der Karwoche viel Geld für soziale Projekte.

Man konnte sagen, er hatte seinen Hauptsitz hinter dem Steuerrad seines Autos. Er fuhr selbst dann, als die Autowerkstatt vergaß, seine Räder festzuschrauben, und man ihn überall in Deutschland per Notruf suchte – aber Pater Andreas fuhr mit Gottvertrauen nach Fatima, und dazu brauchte er keine angezurrten Räder.

Seine Lager-Fahrten führten ihn nach Afrika, Nordamerika, West- und Ost-Europa.

Er selber bezeichnete sich als Vagabund Gottes. Eines Nachts begegnete er einem echten Vagabunden auf der Heimreise im Zug von Rom. Es war kalt, und so gab er dem Mann seinen Mantel. Als der “Penner” dann den Zug verlies, öffnete Pater Hönisch das Fenster, um seinen Mantel zum Auslüften hinauszuhalten. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit ihm vor 13 Jahren, wo er meinte: “Ich bin jetzt schon bald am Ziel.”

Sein Fegefeuer hat er vielleicht schon hier auf Erden abgebüßt; es war dann auf jeden Fall eine „kirchliche“ Angelegenheit. Man darf hoffen, dass er mit allen KPE-Mitgliedern, die ihm in die Ewigkeit vorausgegangen sind, im Reich Gottes jetzt vereint ist.
“Ade, auf Wiedersehn, wir ruhen all in Gottes Hand lebt, wohl auf Wiedersehn.”
Edith Breburda, Madison/Wisconsin, USA, war KPE-Pfadfinderin der ersten Stunde bei P. Andreas Hönisch
 

Saturday, January 19, 2013

"House of Horror" in Philadelphia

Abtreibungsklinik in Philadelphia wird der Prozess gemacht.
Dr. Edith Breburda

Dazu der bemerkenswerte Dokumentarfilm


"Die Adresse der Abtreibungsklinik von Dr. Kermit Gosnell" 

Ein "House of Horror" nannten es Polizisten, die es im Februar 2010 das erste mal betraten, um einer Anzeige wegen Rezeptschwindel nachzugehen. 

Nun wird dem Arzt der Prozess gemacht. Er ist 8 mal angeklagt wegen Mordes. 7 Babies hat er nach der Geburt getötet. Die 42-Jährige Karnamya Mongar starb durch eine Überdosierung eines narkoseeinleitenden Arzneimittels.

Siehe dazu auch:
Abtreibungs-Horrorhaus in Philadelphia

Abtreibungsmethode bestand darin, hunderte von Kindern nach der Geburt zu töten. US-Aufsichtsbehörde hatte 46 Anzeigen gegen die Klinik für Arme ignoriert - Von Edith Breburda
Kathnet vom 24. Januar 2011

Philadelphia (kath.net) Arizona war zu Jahresbeginn von 2011 in aller Munde. Tucson könnte den Namen Killerzone erhalten wegen der Morde von 6 Passanten vor dem Supermarkt.

Doch nur knappe 2 Wochen nach all dem enormen Presseaufgebot scheint eine Meldung kaum Aufmerksamkeit zu erlangen: Am 20. Januar 2011 berichten die Reporter M. Dale und P. Walters in "The Arizona Republic" unter der Rubrik Nation über den Arzt Dr. Kermit Gosnell und seine Abtreibungsklinik in Philadelphia. Die Klinik selber ist bekannt als schmuddeliges, mit abartigen Gerüchen behaftetes Horrorhaus. 

Die Behörden, so berichten die Reporter, ignorierten die fehlende Hygiene und offensichtlich schlampige Kliniksführung. Bis an die Öffentlichkeit drang, dass Dr. Gosnell dazu verhalf 7 Babys gesund auf die Welt zu kommen, sie aber danach mit OP-Besteck zerschnitt und damit "post-natal" töte. 300 Seiten füllt der Anklagebericht, der jetzt vorliegt. Nicht nur Kindstötungen kommen darin vor, auch wird von einer Mutter berichtet, die an einer Überdosierung von Schmerzmitteln verstarb, während sie auf die Abtreibung ihres Kindes wartete. Beschwerden über die barbarischen Verhältnisse gab es viele, nur wurden sie nicht weitergeleitet und heruntergespielt.

Klinik an der Westseite von Philadelphia dient ausschließlich den Armen, Minderheiten und Immigranten. Der Strafverfolger nannte den Fall ein totales behördliches Versagen. Der Abtreibungsarzt wurde in 8 Fällen des Mordes bezichtigt. Auch neun seiner Mitarbeiter wurden angeklagt und befinden sich nun in Untersuchungshaft. Darunter die Gattin von Dr. Gosnell, eine Kosmetikerin die, wie man behauptet, selber Abtreibungen in der Klinik vornahm.

In den letzten 3 Jahrzehnten bereicherte sich der Arzt mit mehreren Millionen US Dollars. Dabei war Dr. Gosnell kein Gynäkologe war, sondern nur ein ganz normaler Familiendoktor. Im Übrigen besaß er als einziger Mitarbeiter des Klinikpersonals eine Lizenz. Diplomiertes oder ausgebildetes Krankenhauspersonal gab es nicht. Die Behandlungsfehler sind dementsprechend enorm. Es wird angenommen, dass zumindest zwei weitere Frauen starben. Über unzählige durchstochene und damit perforierte Därme, Gebärmütter und Muttermünder der Patienten wird berichtet.

Der Strafverteidiger spricht in seinem Report von miserablen Prozeduren, die ihm wörtlich seinen Magen umdrehen ließen. Im Staat Pennsylvania sind Abtreibungen nach der 24. Woche der Schwangerschaft verboten. Viele Ärzte lehnen eine Abtreibung eines ungeborenen Kindes, das älter ist als 20 Wochen, ab aus Angst, belangt zu werden. Der Vorgang einer "late-term abortion" besteht dari-, dass das Kind im Mutterleib "zerlegt" wird um die "Einzelteile" besser zu extrahieren. Dieser Vorgang unterscheidet sich von der "partial-birth abortion" in dem das Kind während dem Geburtsvorganges "zertrümmert" wird.

Dr. Gosnell's Methode lag darin, die Geburt im 6. bis 8. Monat einzuleiten um dann dem lebendgeborenen Kind mit einer Schere das Nackenband aufzuschneiden um das Rückenmark zu durchtrennen, berichtet Strafverfolger Seth Williams. Gosnell selbt bezeichnete seinen Eingriff als "snipping method". Er tötete auf diese Weise Hunderte von Kindern. Nachweisen konnte man ihm nur 7 Fälle, da der Arzt alle anderen Akten nach dem Eingriff vernichtete.

Letztes Jahr wurde Strafverfolger Williams auf die Klinik aufmerksam, da er Drogenmissbrauch vermutete. Was er allerdings entdeckte, war ein Horrorhaus. Plastikbeutel, deren Inhalt abgetriebene Kindern waren, lagen verstreut auf dem Klinikflur herum. Behälter waren auf Regalen gestapelt, sie enthielten abgeschnittene Füße. Der Grund, warum sie aufbewahrt wurden, war extrem fraglich. Das Haus stank nach Katzenexkrementen, da die Tiere sich dort frei bewegen durften. Blutverschmierte Decken lagen auf den ebenfalls blutbefleckten Einrichtungen. Instrumente wurden nicht fachgerecht sterilisiert und Einmalinstrumente wurden nach Benutzung nicht entsorgt, berichtete Seth Williams gegenüber den Reportern. Der Arzt selbst machte keine Werbung für seine Klinik. Seine Patienten kamen, weil man ihnen die Institution "empfohlen" hatte. Die Aufsichtsbehörde ignorierte 46 Anzeigen der letzten Jahre und inspizierte die Klinik 5 mal seit 1979. 



"Roe versus Wade"- 40 Jahre danach - eine Bilanz

40 Jahre Abtreibungsfreiheit in den USA


Krankenschwestern sollten gezwungen werden bei Abtreibungen zu assistieren

Dr. Edith Breburda

Nach einer Grundsatzentscheidung des Obersten US-Gerichtshofs "Roe versus Wade" am 22. Januar 1973 gab es plötzlich "Abtreibung auf Verlangen", erinnern sich führende Pro-Life Aktivisten wie Phyllis Schlafly. Es war das extremste Gesetz das es bis dahin gab. Man nannte es ein ´Gesetz für Frauen´. Feministinnen argumentierten, eine Ablehnung der Abtreibung und mangelnde finanzielle Unterstützung bedeute die Diskriminierung einer Frau. Damals war die USA noch sehr anti-katholisch geprägt, erklärte Michael Taylor, Direktor des Nationalen Komitees von Human Life. Katholische Bischöfe protestierten sofort, später engagierten sich auch Protestanten. Seit 40 Jahren klären mutige Christen die Öffentlichkeit in den USA auf.

Seit 40 Jahren gehen Pro-Life Aktivisten am Roe-versus-Wade-Jahrestag auf die Straße. Heutzutage reisen vor allem Jugendliche von weither nach Washington D.C., wo dieser Pro-Life-March stattfindet. Was hat sich geändert? Das Time Magazine hatte neulich der Pro-Life-Bewegung eine Titelstory gewidmet. Man sprach von Erfolgen, die Pro-Life zugesprochen wurden. Katholiken sind trotzdem skeptisch, weil fast zeitgleich vom US-Familien-Beratungsnetzwerk ´Planned Parenthood´ Zahlen veröffentlicht wurden. Sie zeigen, dass von Planned Parenthood mit Spendengeldern hauptsächlich Abtreibungen vorgenommen werden, während Krebs-Vorsorge-Untersuchungen, die auch zu seinem Aufgabenbereich gehören, kaum ins Gewicht fallen.

Eine im Januar 2013 in Kalifornien durchgeführte demographische Studie stellte fest, dass es im "Goldenen Staat" zu wenig Kinder gibt. Ob das mit Abtreibungen zusammenhängt, wird nicht gefragt. 

Sie sagten Nein! Krankenschwestern verweigerten Abtreibungen

Wie werden Abtreibungen in US-Krankenhäusern gehandhabt?

Krankenschwestern wissen nie, welche Aufgaben ihnen täglich zufallen. Sie versuchen ihren Dienst zu tun. Wunderbaren Ereignissen aber auch Tragödien spielen sich vor ihren Augen ab.

Beryl Otieno Ngoje's arbeitete am Empfangsschalter der Chirurgischen Klinik der Medizinischen Universität in New Jersey/Newark, als eine Kollegin zu ihr eilte. "Gerade ist etwas passiert, das wirst Du mir nicht glauben. Ich habe es in meiner Hand", sagte die Kollegin gleich zweimal zu Beryl. "Willst du es sehen?"

Beryl bejahte und bereute sofort ihre Antwort. Die Kollegin hatte ein totes Baby in ihrer Hand. Beryl brach in Tränen aus, was ihre Kollegin, die zugleich ihre Chefin war, sehr verwunderte. Beryl arbeitet seit 15 Jahren an diesem Krankenhaus. In ihrer Station werden chirurgische Tagesfälle behandelt. Manchmal auch Abtreibungen.
Meist kommen 13- 15 Jährige Mädchen und viele kommen sehr oft, bis zu sechsmal. Auch wenn sie dem Personal des Krankenhauses versprochen hatten nicht mehr zu kommen. Für diese Mädchen ist es "eine Art Verhütung", bemerkt Fe Esperanza Racpan Vinoya und fügte hinzu: "und doch sehe ich ein Schuldgefühl in ihren Augen".
Fe hat Verständnis für die Teenager, weil sie selber vor 20 Jahren auf Drängen der Ärzte ihr eigenes Kind abgetrieben hatte. Fe wußte damals nicht, dass es andere Möglichkeiten gab. Sie kam gerade aus den Philippinen und stand am Anfang ihrer Karriere. Sie hoffte bis zuletzt ihr Kind behalten zu können. Sie und ihr Mann waren die Einzigen, die bitter weinten, als sie die Abtreibungsklinik betraten. Um sie herum warteten viele Teenager. Fe brauchte sehr lange, um ihre Abtreibung zu verarbeiten.

Deshalb war sie zutiefst erschrocken, als im September 2011 verkündet wurde, dass alle Krankenschwestern der Abteilung zu Abtreibungen herangezogen werden sollten. Eine gerade beförderte Kollegin war für diese Neuerung verantwortlich. Bisher mußten nur diejenigen assistieren, die sich freiwillig dazu gemeldet hatten. Spontane Proteste von zwölf Krankenschwestern wurden nicht akzeptiert. Sie hätten zu assistieren, oder sie würden ihre Stelle verlieren, hieß es von der obersten Krankenhausleitung. Fe und Beryl standen unter Schock. Noch nie waren sie gezwungen worden, ein Kind zu töten. Es schien, dass sie nichts dagegen machen konnten. Als sie argumentierten, dass sie sich verpflichtet fühlten, nur in einem medizinischen Notfall zu helfen, wurde ihnen gesagt, dass jede Abtreibung ein Notfall sei, weil die Patientin blutet und dies sei die Definition für einen Notfall.

Die Schwestern dachten, sie würden alle ihre Stelle verlieren, denn sie versuchten weiterhin die Krankenhausleitung umzustimmen. Niemand stand den Schwestern bei, keine Ethik-Kommission des Hauses, keine Krankenschwesternvereinigung. Bis Fe ihren Pastor Terry Smith von der Life Christian Church in West Orange/New Jersey um Hilfe bat. Dieser kannte zwei Anwälte, die die zwölf Schwestern honoris causa vertraten. Leichter wurde es für die zwölf Schwestern nicht. Das offizielle Gerichtsverfahren wurde mit Sorgen erwartet.

Das Krankenhaus argumentierte, dass Krankenschwestern für die Operationsnachsorge verantwortlich seien. Abtreibungen wurden induziert, aber erst Stunden später mussten die Schwestern die toten Kinder "entsorgen". Deshalb sollten sie Abtreibungsschulungen durchlaufen, um zu wissen wie man mit den Patientinnen interagiert und die toten Babys entsorgt. Den Schwestern wurde gesagt, wenn sie nicht mithelfen, würde man sie durch anderes medizinisches Personal ersetzten. Doch was dann passierte, lag bestimmt nicht in der Absicht des Krankenhauses. Als sich eine Patientin nach einem Gespräch mit einer Krankenschwester gegen die Abtreibung entschied und das Krankenhaus verließ, wurde in einer vorgerichtlichen Anhörung eine Einigung erzielt. Das Krankenhaus stimmte zu, keine Krankenschwester mehr zu zwingen, bei einer Abtreibung mitzuhelfen. "Wir dachten schon unsere Gebete seien alle umsonst gewesen", berichtete eine der Schwestern. "Wir konnten es kaum glauben und waren überglücklich über den Beschluß. Ich wußte nicht, dass man keinen zwingen kann und dass es eine Gewissensfreiheit gibt", erklärte Fe gegenüber der Alliance Defending Freedome, der Organisation die ihr half Recht zu bekommen (
“They said No! What happened when 12 nurses refused to participate in abortions” v.  14. Januar 2013).

Sunday, January 13, 2013

Wohin sollen sie gehen, wenn sie aus dem Gefängnis entlassen werden?

Seit 2003 gibt es das "Katherinen Zentrum"  in San Francisco. Schwestern vom "Barmherzigkeits Orden" helfen Frauen, die gerade aus dem Gefängnis entlassen wurden, ein neues Leben zu beginnen. 

Dr. Edith Breburda 


Wohin sollen Sie gehen, nachdem man sie aus dem Gefängnis entlassen hat? Die ersten 24 bis 48 Stunden entscheiden drüber, ob man rückfällig wird.

Viele wollen ihr Leben, das sie vor der Inhaftierung führten, wieder aufnehmen. Wie sollen sie mit den alten Gewohnheiten der Prostitution und des Drogenmißbrauches brechen?

Das US Department of Criminal Justice erläutert in einer Studie, dass innerhalb von 3 Jahren 67% der entlassenen Inhaftierten wieder "rückfällig" werden.

"Ihre Seelen wurden zerstört, weil sie schon als kleine Mädchen unvorstellbar emotional, psychisch und sexuell mißbraucht wurden. Sie versuchen, Ihren Schmerz mit Alkohol und Drogen zu betäuben", weiss Suzi Desmond, eine Psychotherapeutin des Katherinen-Zentrums zu berichten. 95% der Mädchen, die das Zentrum mit ungewöhnlich grossem Erfolg resozialisiert hat, haben einen derartigen Hintergrund.

"Der Weg in die Drogenabhängigkeit und kriminelle Szene und letztendlich ins Gefängnis ist vorprogrammiert. Wir versuchen den Kreislauf zu durchbrechen, indem wir die Kindheitstraumata wieder freilegen. Emotionen, die oft jahrelang verschüttet waren, versuchen wir gemeinsam zu verarbeiten. Daher ist es eine grundlegende Voraussetzung, dass sich unsere Schützlinge sicher und angenommen in unserem Haus fühlen."

GOTT ist die Liebe- ist das Motto des Katherinen Zentrums", erklärt Lorraine Moriarty.

"Wir sind die Hände und Füsse unserers Herrn Jesus für die vielen, die niemals erfahren hatten, dass GOTT Liebe ist. Unabhängig von ihrem vorherigen Lebenswandel sind Gottes Barmherzigkeit und Mitleid ist für sie da."

Lorraine ist Direktorin der Vincent de Paul Society (Vinzenz-von-Paul-Gesellschaft/ vergleichbar mit der Deutschen Caritas), die zusammen mit den Barmherzigkeits-Schwestern das Katherinen Haus leiten.

"Es wurde gegründet, nachdem man feststellte, dass staatliche Resozialisierungs-Programme nichts halfen. Staatliche Gelder hat man nicht angenommen. Man wollte sich nicht vorschreiben lassen, wem man helfen darf. Jeder, der herein kommt, ist willkommen. Viele kirchliche Spender und der Malteserorden unterstützen das Katherinen Haus," berichtet Lorraine.

Monique, eine selbstbewußte junge Frau, hat sich das Ziel gesteckt, ihr College zu beenden und dann einen Job zu finden, um Teenagern zu helfen, die in Schwierigkeiten sind. Es ist keine leichte Aufgabe, für die 28-Jährige. Vor 10 Monaten wurde sie aus dem Gefängnis entlassen. Sie hatte Angst, rückfällig zu werden. Allzugut kennt Sie das Problem, als ehemalige Gefängnis-Insassin einen Job zu finden. Ihre Eltern waren drogenabhängig. Sie konnten sich aus diesem Kreislauf befreien, das Sorgerecht für Ihre Kinder zurück bekommen und Ihr Leben nochmal neu durchstarten.

Monique ist nicht auf sich selbst gestellt. Experten des Katherinen Zentrums helfen ihr, ein eigenständiges Leben aufzubauen. Direkt vom Gefängnis aus kam sie hier her. Sie entdeckte ihren katholischen Glauben aus Ihrer Kindheit wieder. Sie lernte, GOTT um Verzeihung für ihr bisheriges Leben zu bitten.

"Ich wollte wieder eine spirituelle Beziehung aufbauen. Am Anfang war es sehr schwer. Ich war es nicht gewohnt, so viel Liebe zu erfahren. Ich fühlte nur eine innere Leere und meinte, ich sei schmutzig. In meinem Leben gab es keinen Werte oder Moral. Ich dachte, ich sei nicht würdig, dass man mir so viel Liebe und Respekt entgegenbrachte. Oft wollte ich gar nicht hier sein", berichtet Monique einem Reporter des National Catholic Register News Side (J. F. Desmond, Out of Prison but not Alone, 11. Januar 2013).

"Aber ich blieb. Mit der Zeit gewann ich viel Kraft. So viel, dass ich sogar meine Eltern anrief. Sie waren überglücklich von mir zu hören, dachten sie doch schon ich sei tot und fragten selbst beim Beerdigungsinstitut an."

Das Katherinen-Zentrum basiert auf einem 12-Stufen Programm, wozu das tägliche Gebet und Jahresexerzitien gehören.

"Andersgläubige werde ermutigt, Ihren Glauben näher kennen zu lernen. Trotz allem entscheiden sich einige unser Programm nicht fortzusetzen und verlassen das Haus. Dies sind für mich die härtesten Momente", berichtet Lorraine
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