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Sunday, February 15, 2015

Am Valentinstag lief in den in den USA ein zweifelhafter Film an.

Dr. Edith Breburda



Jeder in den USA kennt den "Valentine's Day". Gleich nach dem 25. Dezember schalten die Geschäfte um und verkaufen alles Vermarktbare in Herzform.  Am Valentinstag  2015 lief auch der Film: "Fifty Shades of Grey" in den Kinos an.
2004 war Mel Gibson's "Passion of the Christ" ein Bestseller-Film. 83 Millionen Dollars brachte er zwischen Aschermittwoch und dem ersten Fastensonntag ein. Dieser Film, der nun 11 Jahre als Favorit des Monats Februar galt, verliert seine Stellung. Im Jahr 2015 wird es voraussichtlich der Film "Fifty Shades of Grey" von E.L. James sein, der die Kinokassen füllt. Für die linke US Zeitung Huffington Post war das Buch zum Film schlecht. Den Menschen scheint das egal zu sein, für sie wird er der Blockbuster.

Psychische Störungen nicht mehr krankhaft

Früher bezeichnete jeder rational denkende Mensch Praktiken des BDSM (bondage-discipline, dominance-submission & sadism-masochism) Hörigkeit und Disziplin, Dominanz und  Submission, Sadismus und Masochismus als eine psychische Störung. Die Zeiten haben sich geändert. Heute beschreibt die neueste Ausgabe des: Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM), welche die Amerikanische Psychiatrische Gesellschaft herausgibt, solche Erscheinungen nicht mehr als  krankhafte Abnormalitäten.  Bischof Richard Malone von Buffalo und der Erzbischof Dennis Schnurr von Cincinnati verurteilen den Film, weil er sexuelle Handlungen erniedrigend darstellt. Sie machen die Öffentlichkeit über die Lehre der Kirche bezüglich  sexueller Intimität, die ihren Platz in der Ehe hat, aufmerksam.

Protest mit alter Filmromanze

Anstatt  zu protestieren drehte der Filmproduzent Rik Swartzwelder den alternativen Film "Old Fashioned". Der Film lief auch am Valetinstag 2015 in den Kinos an. Er beschreibt die platonische Beziehung zwischen Amber, die neu in eine Stadt kommt und ihrem neuen Vermieter Clay. Clay hatte sich geschworen, nie alleine mit einer Frau zu sein, es sei denn mit seiner Frau, falls er jemals heiraten sollte. Die ganze Stadt scheint über dieses Gelübde von Clay Bescheid zu wissen. Die Bewohner versuchen Amber zu warnen, nicht ihre Zeit damit zu verschwenden, Clays Absonderlichkeiten zu ändern. Amber zerstört absichtlich Dinge in ihrem Apartment, um Clay zum Richten zu holen. Schließlich willigt Clay in ein Date ein, nur damit er nicht mehr Dinge reparieren muss. Clay versucht nun Amber auf die alte Weise zu erobern. Amber, die schon viele zerbrochene Verbindungen hinter sich hat, findet das sehr charmant, obwohl ihre Freunde meinen, es würde nicht funktionieren.
Swartzwelder sagt: "Ich wollte eine romantische Geschichte beschreiben, die jedem Single passieren könnte, denn ich kenne eben Leute, die nicht dem Diktat der sexuellen Revolution folgen".[i]

Hollywoods Sadomasochistischer Filme

2012  wurde das Buch Fifty Shades of Grey, eine Trilogie, die eine sadomasochistische Beziehung mit einem glücklichen und zufriedenen Ende zeigt, zum weltweiten Bestseller. Eine feministische Journalistin,  Maureen Dowd,  von der New-York Times versuchte dieses Phänomen zu erklären. Sie schrieb damals:
"In einer Zeit, in der Rick Santorum ( katholischer Anwalt und Senator der Republikaner) und andere Konservative versuchen, Frauen zu erniedrigen, wundert man sich, warum Frauen so begeistert von einer Geschichte sind, bei der sich ein unschuldiges ungebildetes, aber hübsches Mädchen, in einen superreichen Sadisten aus Seattle verliebt."
Der Film repräsentiert die Evolution der Pornographie in einer Zeit, die weit von der biblischen Vision über Sexualität und menschliche Würde entfernt ist. Die Gesellschaft hat die Scham vor dem verloren, was nur als explizit pornographisch beschrieben werden kann.

Popkornessend betrachten wir die Normalisierung eines zerstörerischen Verhaltens

Das zeigt sich auch in den noch nie dagewesenen hohen Verkäufen des Buches.
Früher wären die Handlungsabläufe in "Fifty Shades of Grey" als pervers definiert worden. Heute zelebrieren die Medien den Film. Popkornessend verfolgen die Leute, wie die Sexual-Moral auf Pornographie reduziert wird.
Christen glauben, Gottes Schöpfung ist gut, wahr und schön. Die Wahrheit hat nichts mit Häßlichkeit zu tun. Der Versuch, das Gute, Wahre, Schöne von der Wahrheit zu trennen, ist unmöglich und sündhaft. Unsere menschliche Würde basiert darauf, dass wir nach dem Bild eines liebenden und barmherzigen Gottes geschaffen sind. Die Korruption der Sexualität ist ein Verbrechen gegen die menschliche Würde. Der Versuch, die Pornographie als schön und gut zu bezeichnen, zeigt wie sehr wir unsere Scham verloren haben[ii].
Das erotische Drama von E.L. James wurde mehr als 36 Millionen mal in der ersten Woche seiner Herausgabe bei YouTube angeklickt. Diese Neuigkeit sollte uns nicht überraschen, da mehr als 100 Millionen Bücher von "Fifty Shades of Grey" verkauft wurden.

Gewalttaten werden als sexy verkauft

Katholiken, Psychiater, Opfer von Sexualverbrechen und häuslicher Gewalt stehen dem Film äußerst skeptisch gegenüber. Ein Zentrum , das den sexuellen Missbrauch untersucht, ruft auf, den Film zu boykottieren. Der Film sollte nicht angeschaut werden und das Eintrittsgeld sollte lieber Opfern von häuslicher Gewalt  gespendet werden. Kritiker bitten die Kinos, den Film nicht zu zeigen.
"Gewalttaten werden als sexy verkauft. Es sei ok, wenn Frauen geschlagen, angekettet und ausgenutzt werden", erläutert Mary Anne Layden, Psychotherapeutin und Direktorin des Sexual Trauma und Psychopathologischen Programms der Universität von Pennsylvania.
Wissenschaftler untersuchen die Auswirkungen, die ein solcher Film hat:
 "Es ist gefährlich ein Verhalten, das Familien und Leben zerstört, als normal darzustellen. Wenn man sexuelle Gewalt verherrlicht, signalisiert man die Botschaft, dass Frauen es lieben geschlagen zu werden", sagt Layden.
"Wenn so etwas erlaubt wird, regt man weitere derartige Verhaltensweisen an. Es ist eine Einladung, Frauen zu mißbrauchen und außereheliche Verhältnisse zu haben. Prostitution und Pornographie werden nicht nur zunehmen sondern als ganz selbstverständlich angesehen."
Tagtäglich behandelt Layden Sexualopfer in ihrer Praxis.
"Sich davon zu erholen ist nicht leicht. Der Film endet mit der Hochzeit des Paares. Auf diese Weise kann man keine Psychopathen, wie den Bräutigam in dem Film, kurieren. Es wird in dem Film so einfach dargestellt. Er schlägt sie, um dafür ihre Liebe als Gegenleistung zu erhalten. Heute versuchen wir, sexuelle Übergriffe an den Universitäten einzudämmen und  über  sexuelle Beziehungen mit Minderjährigen aufzuklären. Der Film verherrlicht jedoch gerade dieses Verhalten, anstatt es zu verurteilen."
Der Blog: "A Parent's Survival Guide to Fifty Shades of Grey" von Dr. Miriam Grossman, einer Kinder- und Erwachsenen-Psychiatrin, verbreitet sich rasant im Internet. Sie schreibt:
 "Der Film wird viel Verwirrung stiften. Man weiß am Ende nicht mehr,  was eine gesunde emotionale sexuelle Beziehung ausmacht. Der Titel alleine sagt es ja schon. Alles ist grau, anstatt schwarz oder weiss. Das Verhalten von Christian Grey ist in der einen oder anderen Form kontrollierend, manipulativ und abusiv. Aber der Film und das Buch vermitteln die Botschaft, es sei okay von Zeit zu Zeit so zu sein. Es gibt Leute, die so etwas tun und bei ihnen wird es sogar als gut angesehen. Junge Leute vergessen dabei, dass der Film ihrem Wohlergehen erheblich schadet", schreibt sie in ihrem Blog.
Sadomasochistische Filme sind zwar eher selten, dieser Film pflanzt jedoch die Saat des Zweifelns, ob Frauen weiterhin den üblichen Formen des Missbrauchs widersprechen sollen.

Bischöfe warnen vor dem Film

 Bischöfe fragen sich, warum die Amerikaner sich so einen Film gefallen lassen?
"Warum unterstützen wir eine Industrie, welche Frauen zum Objekt sexueller Gewalt machen?", fragt Bischof Paul Loverde von Arlington, VA.
"Die Unterhaltungsindustrie bezeichnet den Film nicht als pornographisch, da sie die Verwicklung von Sex und Gewalt als normal deklariert.  Wir müssen unsere Leute über die zerstörerische Botschaft dieses Films informieren. Aber auch über die Schönheit einer liebevollen Beziehung zwischen Mann und Frau nach dem Plan Gottes", schrieb der Bischof am 4. Februar in einem Brief an seine Katholiken. Die Presse fragte daraufhin, ob Katholiken sich diesen Film nun ansehen werden, was die Mehrheit verneinte.
Erzbischof Samuel Aquila aus Denver bemerkt:
"Die Idee des Films ist, dass körperliche, emotionale und psychologische Ausbeutung akzeptabel sei. Gott wünscht sich hingegen, dass jeder von uns Liebe empfangen und geben darf. Wir sollen nicht zu Opfern der Gewalt werden. Von Natur aus ist unser Körper so geschaffen, diese Liebe durch unser Handeln zu kommunizieren. Das Buch von Papst Johannes Paul II, Theologie des Leibes, fördert und erhöht die wahre Würde des Menschen. Es ist so das Gegenmittel für minderwertige Sexualität, welche die säkulare Kultur propagiert."

Frauen sind begeistert

Warum sind jedoch so viele Frauen von dem Buch und nun auch von dem Film begeistert?, fragen sich Journalisten. Joseph Heschmeyer, ein Student des North American Colleges in Rom, versucht eine Antwort zu geben.
"Es könnte der ungestillte Hunger nach Maskulinität und Führerschaft eines Mannes sein, den Frauen sich wünschen. Die moderne Idee der Geschlechtsneutralität hat Männer entmutigt, ihre Rolle als Verteidiger und Beschützer der Familie wahrzunehmen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Frauen zufriedener sind, wenn die traditionelle Rolle der Arbeitsteilung in einer Familie aufrecht erhalten wird. Die unterdrückte Rolle des Mannes läßt unsere Fantasie mit uns durchgehen. Fifty Shades verherrlicht den Psychopathen Christian Grey. Das hilft nicht die Verwirrung und den Schmerz zu adressieren, der durch den Geschlechter-Krieg entstanden ist."

Beunruhigende Widersprüche

Die Medien verhalten sich widersprüchlich.  Sexuelle Vergehen werden einerseits angeprangert, zur gleichen Zeit jedoch wird dieser Film glorifiziert. Die Film-Industrie und der Kommerz machen jedenfalls mit dem Film über eine erniedrigende und toxische Beziehung ein Riesengeschäft.
Die EWTN Radiomoderatorin Teresa Tomeo ist entsetzt, dass auch viele Katholiken das Buch gelesen haben und den Film sich ansehen wollen.
"Die Leute missachten, was die Kirche über Pornographie sagt". Erst als Teresa Tomeo das Thema in ihrer Sendung ansprach, merkten die Zuhörer, dass es falsch war, das Buch zu lesen. Maureen Dowd, die sich als  sex-positive Feministin bezeichnet, sagte, der Film würde sie bemächtigen, Sex als Spielzeug und Vergnügen anzusehen.
"Sind wir doch ehrlich, kann man wirklich allen ernstes sagen so ein Film verleiht Macht? Dann kann man doch auch behaupten, Kokain stärkt. Die wahre Macht, lateinisch  "virtus", bedeutet fähig zu sein, alles zu geben um nach der Wahrheit zu suchen, welche dich wirklich glücklich macht", erklärt die Autorin Dawn Eden, die mehrere Bücher über Kindermissbrauch und Keuschheit geschrieben hat[iii].   

Veröffentlicht  Christliches Forum 
21. Feb. 2015

Literatur



[i] Ives D. "Old fashioned! offers Polar opposite of "Fifty shades of Grey". Aleteia, 13. Feb. 2015
[ii] Mohler A.: 50 Shades of Grey isn’t just an evil movie- it's the next stage in the evolution of porn. LifeSiteNews, 13. Feb. 2015
[iii] Desmond J. F.: Fifty Shades of Grey's meets target. NCRegister, 14. Feb. 2015

Monday, March 31, 2014

DOG(ma)TIC


American pets live like little humans

Leben wie ein Hund in Amerika…

Von Dr. med. vet. Edith Breburda

US-Amerikaner werden im Jahre 2014 für ihre Haustiere 58,5 Milliarden Dollars ausgeben. Das sind 4,9 Prozent mehr als im Vorjahr. 22,6 Milliarden Dollars allein werden für eine bessere Hundekost bezahlt. Der Rest geht an den Tierarzt, moderne Tierarzneimittel oder Tierhaltungskosten wie zB. das Hunde-Spa.
Diese enormen Kosten für die Tiere werden durch die steigenden Erwartungen der Hunde-Besitzer verursacht, ein gesundes Tier zu haben, das bestmöglichst gepflegt und ernährt wird.
Health and Wellness (Gesundheit und Wohlgefühl) wird auch in den kommenden Jahren Tierbesitzer anregen, ihr Geld auszugeben:
“Die Leute verhätscheln ihre Tiere mehr denn je. Immer mehr Produkte für Haustiere kommen auf den Markt. Das wird auch weiterhin so bleiben. Es ist ein regelrechter Boom.
Die Gesellschaft bietet alle möglichen Dienste an, um die Wünsche ihrer Kunden zu erfüllen. Die Palette reicht vom interaktiven und innovativen Hundespielzeug zur Hundebetreuung, Hundefreundlichen Hotels, Restaurants und Fluglinien”, erläuterte Bob Vetere, Präsident der American Pet Products Association (APPA) anläßlich der Globalen Hunde-Messe in Orlando, Florida 2014.

Tiere fungieren als Kinder-Ersatz

Hundebesitzer wollen “ihre Kinder” verwöhnen, sagte Beverly Lefevre, Managerin des Paw’s Natural Pet Emporium in Richland, Washington, bereits vor Jahren. “Es ist, als ob man einem Kind ein neues farbiges Bilderbuch kauft.“  
Ein absolut gutes Geschäft für uns, hört man andere Hundegeschäftsbesitzer wie Louisa Marvin sagen. Leute behandeln ihre Haustiere wie Kinder und so gibt es viele Gelegenheiten, Geschenke an die Tiere auszugeben.
Hunde sind seit jeher unsere Begleiter. Die Frage ist, wieso sich unser Verhalten ihnen gegenüber verändert hat?
Die Studie “Doggies at the Dinner Table: Pet Humanization in America” der Purdue-Universität von 2012 zeigte, dass 97% der Haustierbesitzer mit ihren Tieren reden. Tiere sind mehr denn je Familienmitglieder. Haustiere werden verwöhnt mit Dingen, die früher eigentlich nur Menschen zukamen: wie organisches Fressen, Hunde-Lebensmittelgeschäfte, Hunde-Tagesstätten, Designer- Kleidung, Hundespeisekarten in Hotels, klimatisierte Hundehütten… die Liste geht fast ins Unendliche.

Immer mehr Leute kommen auf den Hund

Man denke nur daran, dass vor Jahren in Deutschland eine Hunde-Eisdiele von einem arbeitslosen Doktor der Agrarwissenschaften eröffnet wurde. 
Wie Statistiken zeigen, kommen immer mehr Leute auf den Hund. Ein durchaus logisches Ergebnis, weil auch die Bevölkerung wächst. Was allerdings ungewöhnlich ist, dass wir Menschen viel mehr in unsere Haustiere investieren als zuvor.
Warum? Viele Faktoren verursachen das, schreibt der Wall Street Flaneur im September 2012, der über die Purdue- Studie berichtete. Ein Hauptfaktor ist dem demographischen Wandel der Gesellschaft zuzuschreiben. Pensionierte Babyboomer versuchen, ihr leeres Nest  aufzufüllen.
Enkelkinder, die sonst den Platz von Haustieren einnahmen, lassen immer länger auf sich warten. Der Trend, später zu heiraten, geht zudem mit immer weniger eigenen Kindern einher. In einigen Fällen ziehen “moderne Eheleute” einen Hund einem Baby vor.

Wachsender Trend: Vermenschlichung der Haustiere

Dass Hunde als Familienmitglieder angesehen werden, gab es noch nie so oft wie heute. Eine Humanisierung der Haustiere ist ein Trend, der seit rund 20 Jahren in den USA zu verzeichnen ist.
“Wir verhätscheln die Tiere, wenn sie glücklich sind und weinen, wenn sie krank sind. Mama, Papa, Bruder, Schwester .. und Fido, alles Mitglieder einer Familie”, berichtet das Wall Street Journal.
15% der Hundebesitzer kaufen eine Urne, um ihre geliebten Tiere beizusetzen, wenn sie gestorben sind. Aber nicht nur das, sie klonen sie auch und zahlen Unmengen an Geld, damit ihr Tier unsterblich wird.
PetSmart ist und bleibt in den USA der Marktführer für die Haustierversorgung. Selbst eine angeschlagene Wirtschaft beeinträchtigte nicht den Umsatz der Tier-Supermärkte, die damit werben, dass jeder Besuch für das Tier zu einem Erlebnis wird.
Der Markt geht mit der Zeit und den sich ständig ändernden Trends bei Gesundheitsfutter, Vitaminzusätzen, Tierbekleidung und innovativem Tierspielzeug.
VCA Antech INC bietet diagnostische Tests und andere Dienste, wie veterinärmedizinische Geräte, an. Auch dieses Unternehmen wächst.
Die Nachfrage für Petmed Express steigt. Tiermedizinische Medikamente aller Art, verschreibungspflichtig oder auch nicht, werden online, per Telefon oder Katalog angeboten.

Nachteile der “Humanisierung”  für Tiere

Das Resultat der Humanisierung von Haustieren ist, dass Tiere nicht zuletzt an den gleichen Erkrankungen leiden wir ihre Herrchen. Dicke Haustiere nehmen zu. Vielleicht denkt man an einen Doggie-Trainer?
Und falls das Herrchen sich gesundheitsbewußt gibt, muss das Tier das gleiche Futter vorgesetzt bekommen. In exquisiten Hunde-Lebensmittelgeschäften in Los Angeles bekommen Hunde ihr Quellwasser und Gesundheitsfressen an einem gedeckten Tisch serviert.
Ritz-Carlton Hotels bieten schon seit Jahren eine gesonderte Speisekarte für den Hund an. Eine Sorge besteht nur, ob die Rinder, Lachse und Hühner, die als Hundefutter enden, auch ethisch vertretbar gehalten wurden.
Hundemagazine wie Moderndog, eine Lifestyle-Zeitung für den modernen Hund und seine Begleiter; haben eine große Nachfrage. In vielen Städten werden oft Adoptions-Ausstellungen abgehalten, damit man sich ein geimpftes, entwurmtes, sterilisiertes Tier, das einen Hundechip mit seinen Daten unter der Haut trägt und einen eigenen Haustierarzt sowie eine Hundekrankenkasse besitzt, kaufen kann.


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