Wednesday, March 11, 2020

COVID 19 ein Politikum in den USA?

Dr. Edith Breburda


Immer öfter werden Stimmen laut, dass das Corona-Virus nicht als Mittel missbraucht werden sollte, um Stimmung gegen U.S.-Präsident Trump zu betreiben. 

Nachdem alle anderen Versuche, ihn vom Amt zu fegen, seit drei Jahren nicht zum Erfolg führten, kommt ein Virus, so schlimm es auch sein mag, gerade recht, um einen politischen Vorteil daraus zu schlagen.

Anstatt sich endlich zu vereinen und den Präsidenten regieren zu lassen, zieht es z.B. Chuck Schumer, der Senats-Minderheitsführer der Demokraten, vor, den Bundesrichtern Brett Kavanaugh und Neil Gorsuch zu drohen: „Ich will Ihnen sagen, Richter Kavanaugh und Richter Gorsuch, Sie haben einen Wirbelsturm losgetreten, und sie werden den Preis dafür zahlen.“

Die beiden von Präsident Trump ernannten konservativen Bundesrichter wurden in einer Rede von Schumer, die er auf einer Pro-Abtreibungs-Kundgebung vor dem Bundesgerichtshof (Supreme Court) Anfang März hielt, neben den republikanischen Senatsmitgliedern massiv eingeschüchtert.

Chuck Schumer will auf diese Weise verhindern, dass das oberste Gericht den Schutzgesetzen in Louisiana zustimmt und damit das Pro-Abtreibungs-Urteil „Roe v. Wade“ eliminiert.

„Wir werden Präsident Trump und den Republikanern des Senats, die das Gericht mit rechtsextremen politische Ideologien unterwandert haben, wissen lassen, dass sie im November verschwunden sein werden und nie wieder das tun können, was Sie jetzt versuchen, nie, nie wieder“, sagte Schumer: „Im November seid ihr weg.“

Dies gibt uns einen Einblick, wie sehr der Präsident auf der linken Seite verhasst ist. Vielleicht vor allem, weil er sich so deutlich gegen Abtreibung ausspricht. 
Eine Demokraten-Stadträtin aus Denver wünschte Trump gar eine Corona-Erkrankung an den Hals. (Infizierte Leute sollten den Präsidenten auf seiner Wahlkampftour anstecken). Nach Kritik von Republikanern nahm sie ihre makabre Entgleistung zurück:

Trump plädiert jetzt wie zuvor dafür, an erster Stelle Amerika zu dienen. Schon lange wollte er sich aus China zurückziehen. Jetzt merkt man, wie sehr die USA von Rot-China abhängig sind, was vor allem die Herstellung von Antibiotika und Herzmedikamenten erschwert.

In einem der Supermärkte (COSTCO) der USA stritt man sich neulich um Toilettenpapier. „Kommt es auch aus China?“ fragte eine Fox-News-Moderatorin. Sobald man sich COSTCO nähert, kommen einem Leute entgegen, die in ihrem Wagen fast ausschließlich Toilettenpapier gestapelt haben.

Vertreter der Demokraten reden vom Weltuntergang und verbreiten Panik. Der Präsident hingegen ist realistisch und redet von dem Wuhan-Viurs. Aber selbst das nehmen ihm Demokraten übel. Es sei rassistisch, von einem Wuhan-Virus zu reden, hört man demokratische Präsidentschaftskandidaten reden.

Wobei doch in Wirklichkeit Russland drastische Maßnahmen gegen Rotchina unternimmt und Chinesen diskriminiert, indem man sie z.B. daran hindert, öffentliche Transportmittel zu benutzen und sie schlichtweg nicht einreisen ließ bzw. diejenigen, die bereits im Land waren, in Quarantäne setzt.

In Russland gibt es keine Neuerkrankung, berichten die Medien. Ob es nun das rigorose Vorgehen oder das Weihwasser ist, dass Gorbunov, ein Nachfahre der Kosaken, in der drittgrößten Stadt Russlands, in Yekaterinburg verteilt, sei dahingestellt. 

Vor den Supermärkten kann man Gorbunov finden. Er verteilt Masken und warnt die Leute, wenn sich Chinesen im Laden befinden. Er gibt Zettel mit Anweisungen aus, wie man sich verhalten soll und verteilt sein von einem orthodoxen Priester geweihtes Weihwasser. (1)

Russland traut China nicht. Und wenn man die Sache näher betrachtet, wusste China schon lange vom Virus und hat nicht davor gewarnt. Amerikanische Forscher durften nicht ins Land. Hatten sie doch geholfen, als in Afrika Ebola ausbrach, die Seuche einzudämmen.

Die Machenschaften Chinas sind uns nicht verborgen. Im März 2013 trieben mehr als 14.000 tote Schweine im Yangtz-Fluss. Aus seinen Gewässern wird das Trinkwasser für die Metropole Shanghai bereitet. Die Behörden zensierten daraufhin Blogeinträge, die zu Protesten gegen die Schweineflut aufriefen. „Das Trinkwasser sei sicher“, war die einzige Erklärung, die folgte.

Die Kadaver stammten aus der Provinz Zehjinag, die eine intensive Schweinezucht betreibt. Acht Schweine konnten anhand der Ohrmarke ihren Besitzern zugeordnet werden, die daraufhin eine Busse von umgerechnet 374 Euro Strafe zahlen mussten. Dass überhaupt darüber berichtet wurde, haben wir dem Blogger Huang Beibei aus Shanghai zu verdanken. Seine grausamen Bilder sensibilisierten die Welt.

Offiziell schwieg man über Gesundheitsrisiken von Seiten der chinesischen Behörden. Es hat sich nichts an dieser Haltung geändert.

Nur zu vertraut ist, was beim Ausbruch des SARS-Virus, der Vogelgrippe und Chinas verseuchter Milch geschah. Auch damals schwiegen die Verantwortlichen. 

Im akuten Fall versicherte ein Amtstierarzt, dass keine Seuche ausgebrochen sei. So war man über die im Yangtse-Fluss treibenden toten Tiere im Unklaren. Hingegen florierten die Spekulationen. Es sei die Schuld der Polizei. Sie verbieten den Handel mit Fleisch, welches von erkrankten Tieren stammt. Wenn die Bauern ihr Fleisch nicht mehr auf dem Schwarzmarkt verkaufen können, bleibt ihnen nur noch die Möglichkeit, die Kadaver über den Fluss zu entsorgen. 

Andere meinten, die Bauern hätten Arsen ins Tierfutter gemischt, um die Haut zu veredeln. Umweltprobleme werden in Rot-China nicht thematisiert. 

„Schanghai ist vielleicht das Opfer, aber das Problem liegt flussaufwärts in Jiaxing. Pekings Regierung ist für diesen Bereich nicht verantwortlich. Es existieren keine Gesetze, die Shanghais Trinkwasserqualität regeln“, erklärte der Rektor des sozialwissenschaftlichen Instituts der Fudan-Universität in Shanghai, Peng Xizhe.

„Nirgendwo wohnen Menschen, Schweine und Wasservögel enger zusammen als in China“, kann der Gießener Veterinärvirologe Prof. Dr. Christoph Scholtissek nicht oft genug erläutern. Doch nur selten wird bedacht, dass „dies ideale Bedingungen sind, um unbeabsichtigt Vieren sowie neue Grippeerreger zu züchten. So ist es kein Zufall, dass die meisten Pandemien in China begonnen haben. 

In China wird weltweit die Hälfte aller Schweine gehalten. Sie nun konzentriert in Hochhäusern unterzubringen, ist riskant. „Wir brauchen Zeit, um herauszufinden, ob ein Schweinehochhaus wirklich die beste Lösung ist. Ich würde eher davon abraten. Es gibt so viele Ideen, wie man Chinas Schweine züchten sollte. Es wird bestimmt eine bessere darunter sein“, sagt Xue Shiwei, Chefberater von Pipestone Livestock Technology, einer US Firma, die sich auf Chinas Farm Management spezialisiert hat.

In Europa geben bereits zweistöckige Schweine-Hotels Anlass zur Sorge. Die Devise ist: Je mehr Tiere, umso weniger kann man sich um das Einzeltier kümmern und Krankheiten brechen schneller aus.

Dr. Christoph Scholtissek bezeichnet Schweine als mixing-vessels, weil sie gerade in China die Übertragung von Vogelvieren begünstigen. Die im Schwein mutierten Viren können Menschen infizieren.

Im August 2018 trat zum ersten Mal die Afrikanische Schweinepest nahe der Stadt Shenyang in der nordöstlichen Provinz Liaoning auf. 1000 Tiere wurden bisher gekeult. Wie das Virus dorthin gelangte, ist ein Rätsel, denn Nordkorea oder Russland sind weit weg.

Für China entwickelt sich über kurz oder lang ein Alptraum. Die hochkontagiöse Krankheit geht oft tödlich für Haus- und Wildschweine aus. Am 21. August 2018 ist die afrikanische Schweinepest in vier Provinzen aufgetreten, obwohl sie viele tausende Kilometer voneinander entfernt waren. 
China hat 430 Millionen Schweine, die auf kleinen Farmen gehalten werden. Sie sind fast schutzlos der Verbreitung einer Krankheit ausgeliefert.
Ihr Ausbruch hätte fatalen Folgen auf Chinas Ökonomie und würde den ganzen Fleischmarkt beeinflussen. Die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen bestehen darin, dass Schweine seit August 2018 nicht mehr mit Lebensmittelabfällen gefüttert werden. Bei uns ist dies schon lange verboten.

Eine Alternative, organischen Müll besser als auf Mülldeponien zu entsorgen, wird in Küchenschaben-Farmen gesehen. Zudem sind Cockroaches in China eine Delikatesse. Sie werden sehr gerne wegen ihrem hohen Proteinanteil verspeist. Man findet sie auch in Schönheitsprodukten bzw. werden Medikamenten zugemischt. 

In der traditionellen Chinesischen-Medizin verwendet man cockroach-Extrakte mit Vorliebe zur Wundheilung. Während wir uns davor ekeln, dort zu arbeiten, wo sich Küchenschaben aufhalten, sind ihre Farmen in China zum Big-Business geworden. Das innovative Konzept besteht nicht nur darin, nützlich Abfall zu entsorgen, die Insekten dienen auch als Tierfutter. 

Weil Schaben Allesfresser sind und ihre Unterbringung keine großen Anforderungen stellt, entpuppt sich das System zu einer win-win Situation. In der sieben Millionenmetropole Jinan, Hauptstadt der südlichen Provinz von Shandong, werden eine Milliarde Schaben mit mehr als 50 Millionen Tonnen Küchenabfällen gefüttert.

Die Firma Shandong Qiaobin Agrikultur Technologie Co wollen drei weitere Küchenschaben-Farmen etablieren. Der Direktor Li Yanrong erklärte 2017 gegenüber China Daily: „Wir haben sechs Jahre geforscht, bis wir uns ganz sicher waren, dass Schaben ideal sind. Sie können fünfmal mehr als ihr Körpergewicht fressen und erzeugen keine Abfälle. Sie sind Experten im Abfallmanagement. Noch dazu, weil es momentan verboten ist, Küchenabfälle an Schweine zu verfütterten.“ (2)

Auch wenn es wahrscheinlich Monate dauert, bis wir eine Erhöhung der Fleischpreise in unseren 
Breitengraden vermerken, vergleicht natürlich die Marktforschung die Szenarien. Man denke an die Jahre 2013/14, als in den USA ein Ferkelsterben die Schinkenpreise um 15% anstiegen ließ. Wir rufen uns automatisch 2017 in Erinnerung. Damals veranlasste uns die europäische Vogelgrippe, Millionen Tiere zu keulen. In den USA ließ diese Krankheit bereits 2015 die Eierpreise um 33% in die Höhe schnellen. Es war der höchste Preisanstieg, den es bisher gab. Es dauerte neun Monate, bis sich die Preise wieder normalisierten.  

Unabhängig davon verkauft die Fastfood-Kette Burger King schon seit einiger Zeit ihren veganen Impossible Whopper®Burger (100 Prozent Whopper, 0% Beef) in den USA. Ob dies jedoch ein Ausweg ist, um dem Anstieg der Fleischpreise entgegenzutreten, ist sehr fraglich.

Die in China wütende Afrikanische Schweinepest wird nicht nur den Verlust von mehr als 200 Millionen Tieren zur Folge haben, um die weitere Ausbreitung zu verhindern, sondern China wird unweigerlich Fleisch importieren, was die Preise in allen anderen Teilen der Welt ansteigen lässt. In Deutschland dachte man fast schon, Schweinemastbetriebe könnten zumachen, weil wir – mehr und mehr kulturell bedingt – kaum noch Schweinefleisch essen.

Eine unvorhergesehene Pandemie, die China noch Ende April 2019 als „wirksam unter Kontrolle gebracht zu haben“ beschrieb, gab nur Wochen später den Skeptikern recht. Dazu kommt, dass Chinas Journalisten von den kommunistischen Behörden zensiert werden. 

Verbreitet werden die Viren über Zecken, die bei uns kein Lebensreservoir haben. So findet man in unserem Klima auch keine Moskitos, die Zika-Viren übertragen. Hinzu kommt: Wer einmal infiziert war, hat Antikörper  –  und bei einer Zikainfektion waren speziell Schwangere am meisten betroffen.

Wie bei Zika „trifft“ eine Coronaviren-Infektion eigentlich nur Leute, die immunsuffizient sind und dann meist eine andere Krankheit haben. Die Superinfektion führt letztendlich den Tod herbei. Bei all den Versuchen, so schnell wie möglich einen Impfstoff zu finden, redet keiner von Antikörpern und einer natürlichen Erkrankung, die meist milde verläuft, die aber den Betroffenen für spätere Neuinfektionen wappnet.

Übrigens meldeten die USA bisher keinen einzigen Ausbruch einer Zika-Virus bedingten Mikrozephalie in ihrem Land. 

Als Vektoren der Afrikanischen Schweinepest ist der Kontakt der Tiere untereinander (Wildschweine) zu nennen. Ihre Ausscheidungen, Lebensmittel sowie auch unsere Kleidung bzw. Autoreifen fördern eine Verbreitung. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich. (2)

Dennoch munkelt man seit langem, was nun in China entdeckt wurde: Ein Hund erkrankte am Corona-Virus. Ob er ein Vektor ist, weiss man nicht. Obwohl Tiermediziner wissen, dass Hunde durchaus bei einer normalen Grippe Träger sind, die ihre Petparents (Haustiereltern)  –  wie das heute so heißt  – anstecken.

Quellen:

1) Brown C.: Russia hasen’t had sny new coronavirus cases. Why ist hat? CBCnews, Feb. 29. 2020

2) Breburda Edith: Buch „Gentopia – das gelobte Land“, ISBN-10: 096006950X, ISBN-13: 978-0960069507, 350 Seiten, Erschienen am 31. 8. 2019, erhältlich bei Amazon als Kindle Ebook 9,99 € oder als Taschenbuch ca. 19 €

Friday, February 28, 2020

Impossible Burger für Freitage der Fastenzeit?

Dr. Edith Breburda
Christliches Forum 19. März 2020

Chicago’s Restaurants sehen die Fastenzeit als ihre Chance an, ihre Fleischersatzprodukte anzupreisen. „By one get one free“- schrieb Jewl-Osco auf seine Speisekarte am Aschermittwoch 2020. 

In den USA sollen die Katholiken an den Freitagen der Fastenzeit -neben Aschermittwoch- kein Fleisch essen. In Ausnahmefällen sind Bischöfe gerne bereit, eine Dispens zu geben.  Wenn zum Beispiel der geliebte St. Patriksday auf einen Freitag in der Fastenzeit fällt.

So bieten Pfarreien vor allem in der Fastenzeit „Fischfry“ an, was oft viele Nichtkatholiken anlockt. 

Mit der Erfindung der auf Pflanzenbasis basierenden Burger fragen sich nun einige Katholiken, ob sie diese Buletten, die einem echten Stück Fleisch in nichts nachstehen und manchmal sogar noch besser schmecken, essen dürfen. Handelt es sich am Ende um Haarspalterei? 

Einige große Zeitungen -darunter Chicago Tribune- ging der Frage nach. Denn vor allem Schnellrestaurantketten wollen Kunden, und so kommt Burger Kings „Impossible Wooper Burger“ gerade recht. Fleischlose Burger, die dennoch wie Fleisch schmecken, sind ein Bestseller. Wenn auch vorerst nur auf zweiter Stelle. 

Während der Fastenzeit bietet die Restaurantkette Lettuce Entertain You, die sich eigentlich auf Fischspeisen spezialisiert haben, spezielle grüne Chili Impossible Burger an, die mit einem weißen Cheddarkäsen und sriracha Mayonaise geziert sind. Vegetarische Burger sind sehr begehrt- auch von Leuten die Fleischspeisen lieben.  

Epic Burger hat sechs Restaurants in Chicago. An Freitagen der Fastenzeit verkaufen sie 12% mehr vegetarische Burger. Sie erwähnen nicht explizit ihre fleischfreien Alternativen von Aschermittwoch bis Ostersonntag. Sie wollen „religionsneutral“ sein. Dennoch zieht ihre Werbung Leute an. 

„Es ist perfekt für Kunden, die was auch immer für Gründe haben, kein Fleisch zu essen und sich dennoch nicht schuldig fühlen wollen“, erläutert Spencer Most, Produktmanager von Epic Burger gegenüber Chicago Tribune. (1)

Was sind und was enthalten vegetarische Burger? 
Impossible Food wurde 2011 von Pat Brown, einem Chemiker der Standford Universität, gegründet. Das genetisch hergestellte hem-ähnliche Protein gibt dem pflanzlichen Burger nicht nur seinen Fleischgeschmack, sondern auch sein Aussehen. 
Hemeiron ist in Fleisch und Fisch enthalten. Hemeeisen, welches aus einem Hefepilz hergestellt wird, kann vom menschlichen Körper nicht so gut resorbiert werden. Das führt u.a. dazu, dass Vegetarier unter einem Eisenmangel leiden können. 
Wie Impossible Food auf ihrer Webseite beschreibt, benutzen sie leghemoglobin-gene aus der Wurzel der Sojabohne, um daraus einen Hefepilz zu fermentieren. Dann separieren sie heme. Diese Substanz mengen sie ihren Produkten bei und erhalten damit den gewünschten Geschmack, das Aroma sowie die fleischähnlichen Eigenschaften. 
Während bereits 2018 fleischlose Burger in fast 2000 Restaurants in den USA verkauft wurden, bleibt die Frage nach der Sicherheit des Verzehrs ungeklärt. 
Friends of the Earth und ähnlich orientierte Umweltaktivisten, zeigen sich äußerst besorgt. Sie betonen immer wieder: „Wir wissen nicht genug über die Gesundheitseffekte, die auftreten könnten, wenn wir diese Art des gefälschten Fleisches konsumieren. Die schnelle Freigabe für den Markt war kurzsichtig, dumm und voreilig.“ 
In dem Report vom Labor zur Gabel vom Juni 2018, rufen Friends of the Earth zu strikten Sicherheitsmaßnahmen und einer Kennzeichnung des Produktes auf.
Dana Perls, Mitglied der Organisation und Umweltaktivistin, klagt den ehemaligen Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg an: „Wir brauchen mehr Daten. Wir sind es den Verbrauchern schuldig, die organische Lebensmittel als Alternative zu GMO bevorzugen. Ihnen ein ungetestetes Chemiefleisch vorzusetzen, ist ein Irrweg.“ 
Ob sie recht hat? Neueste Untersuchungen zeigen, dass Impossible Burger u.a. krebserzeugendes Glyphosat enthalten. Was will man auch anderes erwarten, wenn man GMO-Soya als Ausgangsmaterial benutzt?
Es ist kein Geheimnis, dass eine industrielle Landwirtschaft in einer fast unverantwortlichen Art und Weise knapper werdenden Ressourcen ausbeutet. Unsere Sommer werden wärmer und allmählich kommen wir zu der Einsicht, dass unsere Luft- und Wasserverschmutzung, die Abholzung der Wälder, eine steigende CO2-Emission, die Nährstoffverarmung, eine Erosion und die Vergiftung unserer Böden durch Factory Farmingmitverursacht werden.

Viele sehen eine nachhaltige, chemiefreie, regenerative Landwirtschaft als eine Möglichkeit an, diesen Bestrebungen Einhalt zu gebieten. Andere wollen sogar ganz auf Fleisch verzichten. 
Es ist allerdings naiv, zu meinen, die so oft als Kuh-KZ bezeichneten Buletten Fabriken, durch Lebensmittellabore ersetzen zu können. Eine Schlussfolgerung, unsere Lebensmittel im Labor herzustellen ist schon deshalb falsch, weil Pflanzenfresser für unser Ökosystem sehr wichtig sind. Fleischersatzprodukte bieten nicht die oft angenommenen umweltfreundlichen Alternativen. Sie sind erst recht nicht in der Lage, unsere Welternährung zu sichern. 
Lebensbedrohliche Umweltprobleme können nämlich nicht von einer Industrie abgewendet werden, die Tierprodukte gegen eine chemisch hergestellte Ware austauscht. Wie eine Studie 2015 feststellte, brauchen im Labor hergestellte vegetarische Fleischersatzprodukte mehr Wasser und Energie.
Vegetarische-Burger der Firma Impossible Foods enthalten Weizen, Kokosnussöl, Kartoffeln und hem,ein Protein, welches gentechnisch aus Hefe erzeugt wurde. Die Organisation Friends of the Earth sind nicht mit einem so hergestellten Nahrungsmittel einverstanden. Sie forderten eine Lebensmittelkontrolle. Ihre Bitte, Biohamburger und andere neue Tierersatzprodukte zu regulieren und/oder eine adäquate Kennzeichnung aufzubringen, wurde abgelehnt. 
Für Impossible Food war jedoch die Prüfung der amerikanischen Lebensmittelbehörde nicht entscheidend, um ihre Veganburger auf dem Markt zu halten. FDA hatte bestimmt, dass die freiwillig aufgebrachte Kennzeichnung GRAS -die auf dem gentechnischen Verfahren (genetic engineered), einer GE yeast derived heme (aus Hefe hergestellte heme) beruht- zu ungenau sei. 
Impossible Food brachte ihr Lebensmittel letztendlich ohne eine FDA Billigung heraus, was in den USA durchaus gestattet ist. 
Gleichwohl gehört der im Labor wachsende fleischlose Burger -der beim Anstechen in der Bratpfanne anfängt, eine rote Flüssigkeit abzusondern und dem Schmoreffekt eines echten Stückes genussvollen Fleisches in nichts nachsteht- zu den vielen Inventionen, die unserer Umwelt mehr schaden, als ihr zu helfen (2).
Was sagen Kirchenexperten der USA zum neu entdeckten „Fastenburger“? Vegetarische Burger stimmen technisch gesehen mit den Fasten-Anforderungen der katholischen Kirche und vieler anderer christlichen Religionen überein. 
Dennoch kann man den Sinn der Fastenzeit verpassen, wenn man auf Fleisch mit einer Fleischimitation verzichtet“, sagt Todd Williamson, Direktor für Devine Worship, der Erzdiözese von Chicago. 
„Der Grundgedanke der Fastenzeit ist doch, sich mit denen zu identifizieren, die hungern“, erklärt er weiterhin. „Wenn wir kein Fleisch essen, bringen wir auf unsere Weise ein Opfer, das uns an die Kreuzestod Jesu Christi am Karfreitag erinnert. Wenn wir nun etwas essen, das einem echten Stück Fleisch in nichts nachsteht, ist das kein Opfer mehr.“
Es kommt auf die Intention und Disposition an“, betont die Direktorin der katholischen Hochschulgemeinde des Heiligen Johannes Paul II. der Universität von Illinois in Chicago, Rebecca Siar:
 „Während das „Fake“ Fleisch rein technisch mit den Forderungen der Fleisch-Abstinenz übereinstimmt, sollten wir es nicht aus reiner „Gesetzestreue“ essen. Für uns Katholiken besteht der Zweck darin, kein Fleisch an Freitagen in der Fastenzeit zu uns zu nehmen. Mit einem vegetarischen Burger betrügen wir uns letztendlich selber: Der Sinn der Fastenzeit ist doch, dass wir bewusst auf etwas verzichten und unsere liebgewordene Routine unterbrechen. Wir bringen absichtlich Opfer. Leute, die sowieso kein Fleisch essen, sind deshalb angehalten, eine andere Art der Busse zu tun“, erklärt Siar. 
Rev. Charles Bolser, ehemaliger Pfarrer der St. Viator Pfarrei, bemängelt ein nur  äußerliches Einhalten des Fastengebotes: 
Es handelt sich um eine Art Zeichen und nicht um etwas, zu dem wir gezwungen werden. Wir müssen uns fragen, wie unsere Taten unser Leben verändert. Werde ich dadurch ein besserer Christ? Oder bleibe ich weiterhin oberflächlich, weil ich nur strikt ein Gebot einhalte. Jede Fastenzeit ist im Grunde genommen dazu da, unsere Herzen zu ändern. (1)“


1)    Elejalde-Ruiz A.: Lent in the Age of the impossible burger: Do rules against eating meat on Fridays apply to fake meat? Chicago Tribune, 26 Feb. 2020

2)     Breburda E.: Gentopia das gelobte Land. 1 Augst 2019, Scivias Verlag. ISBN-10: 096006950X, ISBN-13: 978-0960069507. Zu bestellen bei Amazon Kindle-ebook und Taschenbuch

Sunday, February 16, 2020

Krebs überstanden, Kinder weg: Herausforderungen modernen Fruchtbarkeitspraktiken

Dr. Edith Breburda

Christliches Forum 5. Feb. 2020


Die Chance, Kinder zu haben und dennoch ihre Krebskrankheit erfolgreich behandeln zu können, veranlasste eine junge Frau aus dem Bundestatt Arizona, ihre Embryonen sprichwörtlich auf Eis zu legen. Bevor Ruby Torres sich 2014 eine Krebstherapie unterzog, entschied sich ihr damaliger Freund Joseph Terrell, Kinder anhand einer In-Vitro-Fertilisation zu erzeugen. Die Embryonen wurden danach eingefroren. 

Falles etwas schief gehen sollte, wollte man die Embryonen zur Adoption freigeben. 
So stand es im Vertrag. Dieser wurde dem bald darauf verehelichten Paar zum Verhängnis. Ruby überlebte zwar ihre Krankheit, deren Nebenwirkungen unfruchtbar zu werden, sie so sehr fürchtete, dennoch war der Traum von eigenen Kindern nicht mehr realisierbar. 

Wie schon fast zur Gewohnheit geworden, hielt auch diese Ehe nicht lange, sondern nur bis Ruby vom Krebs geheilt war. 2017 ließ sich das Paar scheiden, und damit war das Gericht -wie allgemein üblich- für den Verbleib der Kinder verantwortlich. 

Ruby wollte die Kinder alleine bekommen, aber ihr Ex-Mann protestierte. Er erhob Einspruch, als seine ehemalige Frau seine biologischen Kinder austragen wollte. Eigentlich stand im Vertrag, dass im Scheidungsfalle der andere Partner sein schriftliches Einverständnis geben muss, um die Kinder einem der Partner zuzusprechen. 

Das Familiengericht hielt sich an diese Vertragsklausel. Der Einspruch der Mutter kam nur kurze Zeit zur Geltung und wurde vom obersten Gericht von Arizona dann doch nicht stattgegeben. Keines der Elternteile bekam die Kinder. Sie warten weiterhin auf Eis darauf, dass sie eventuell jemand adoptiert. 

Mit diesem Urteilspruch wurde der Mutter abgesprochen, ihre gefrorenen Embryonen auszutragen. Entscheidend für das Gericht war der Wille des Mannes, der seine Kinder nicht von seiner Exfrau haben wollte. 

Um ein emotionales und manchmal auch logistisches Dilemma auszumerzen, frieren Reproduktionsmediziner Eizellen ein. 

Frauen mit späterem Kinderwunsch, teils auch ohne Partner, homosexuelle Paare und Mütter, die sich einer Chemotherapie unterziehen, nehmen oft diese Reproduktionstechnik in Anspruch, weil sie glauben, dies würde nicht nur die Rechte des Vaters, sondern auch die ethische Lage unkomplizierter machen. 

Die Chancen einer eintretenden Schwangerschaft ist jedoch höher, wenn man auf Embryos und nicht auf Eizellen zurückgreift. Trotzdem überlebet nur ein sehr geringer Anteil der Embryonen ein Einfrieren und späteres Auftauen. 

Deshalb bevorzugen Reproduktionsmediziner aus rein technischen Gründen robustere Embryos. Obwohl man eigentlich nichts über die Langzeiteffekte weiß, welche die so erzeugten Kinder davontragen.

Im Dezember 2019 veröffentlichten dänische Forscher eine Studie, in der sie berichteten, dass Kinder, die in ihrem Embryonenstaus eingefroren waren, später Krebs entwickelten. Darüber hinaus sind die gesundheitlichen Konsequenzen einer In-Vitro-Fertilisation wenig erforscht. 

Es ist über 40 Jahre her, seitdem das erste Baby durch eine In-Vitro-Fertilisation entstand. Seitdem haben sich die Fruchtbarkeitsmethoden verändert. Allein der Zugang zu einer künstlichen Befruchtung ist leichter geworden, womit noch im höheren Alter an Nachwuchs zu denken ist. 

Trotzdem bestehen viele offene Fragen. Kaum etwas ist über die psychische und physische frühkindliche Entwicklung der Kinder bekannt, die einst als Embryos, oder auch nur als Eizelle/Samenzelle eingelagert waren. 

In der am 10. Dezember 2019 im Journal of the American Medical Association veröffentlichte Studie untersuchte Marie Hargreave mit ihren Mitarbeitern über eine Million (genau 1.085,172) Kinder, die zwischen 1996-2012 aus eingefrorenen Embryos erzeugt wurden. Von 100.000 dieser Kinder hatten 44,4 Krebs bekommen. 

Eine Fruchtbarkeitsbehandlung war zwar gedacht, Probleme zu lösen, im Endeffekt kommen wir jedoch nicht darum herum, sie heraufzubeschwören. Die Technologie sollte Unfruchtbaren zum Kind verhelfen. Ohne sie wären sie niemals fähig gewesen, biologische Kinder zu bekommen. 

Einer Umfrage (Pew Research 2018) zufolge haben sich 1/3 der Amerikaner entweder selber einer Behandlung unterzogen oder sie kennen jemanden, der dies tat. All das hat nicht nur soziale, ethische und rechtliche Konsequenzen. 

Man fragt sich: welche Rechte haben Eltern? Was bedeutet es, Vater oder Mutter zu sein? Wer darf sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterziehen? Und welche Instanz kann diese Fragen beantworten? 

Im Sommer 2018 wurden in Kalifornien Embryonen vertauscht, so dass die Mutter nicht ihr biologisches Kind ausgetragen hatte. Dies zeigt, dass viele der 500 Fruchtbarkeitskliniken der USA sowie eigentlich der ganze Industriezweig weder einer Kontrolle noch Gesetzen unterliegen. 
Im November 2019 bemerkten Wissenschaftler, dass einige IVF-Kliniken Zusatzbehandlungen anboten, die keinerlei bewiesenen Gesundheitseffekte aufwiesen und eher dazu führten, dass die Frauen unfruchtbar blieben. 

In Großbritannien diskutiert man, ob Tote ihre Samenzellen spenden sollten und man diese als eine Art Organspende ansehen kann. Man diskutiert allen Ernstes darüber, dadurch den Samenspenderpool zu vergrößern bzw. einer Knappheit von Samenspendern entgegenzutreten. Man ist allerdings über die ethische Ansicht verunsichert. Vor allem: Wer darf spenden und wie viel – in diesem Falle Samen- darf man von derselben Person beanspruchen? 
„Moralisch gesehen“, sagt der Bioethiker Arthur Caplan, „ist es das Schlimmste, was man jemand antun kann, dass man Nachkommen von ihm erzeugt, ohne dass sie ihr Einverständnis dazu gegeben haben.“ -Wie auch? Der Spender ist tot!

Anna Medaris Miller: Cancer survivor must donate frozen embryos after divorce: court ruling. Insider, Jan 28. 2020

Thursday, December 12, 2019

The Hidden Treasures in the Image of Our Lady of Guadalupe

Dr. med. vet. Edith Breburda, Ph.D.
In 2015, high-end designers Domenico Dolce and Stefano Gabbana called “genetic manufactured children” synthetic designed babies. Later on, and only after the protest of Elton John, Domenico Dolce apologized for using the term to describe “chemical children.” Dolce and his partner did seek a surrogacy as it was the only possibility to arrange a pregnancy for them. As one way of the many assisted reproductive technologies, commercial surrogacy, often linked to fertility tourism, uses a donor egg or sperm and will result in a child that is not genetically related to one of the “intended parents.” Gestational surrogacy was first achieved in April 1986, (1) and most often depends on in-vitro-fertilization. Otherwise, the surrogate’s egg is fertilized in vivo. The so-called traditional surrogacy was first invented in animal breeding and does not rely on the transfer of the embryo into the mother’s womb. 
Domenico Docle and Stefano Gabbana’s baby was ultimately created by in-vitro-fertilization with a surrogate mother. Nevertheless, Dolce opposed genetically designed children.(2) In this regard, it is also important to stress the dehumanizing of women, valued only because they produce oocytes.
The artificial creation of an embryo in a lab dish, i.e., in-vitro-fertilization, mapped out the path to frozen-embryos, surrogate motherhood, human embryonic-stem cell research, cloning, chimeras, genetic editing, genetic engineering, CRISPR-cas9 and whatever we used before in animals or plants. 
Besides, it is common to provide pre-implantation genetic diagnosis (PGD), also known as embryo screening. This technology can be conveniently combined with the creation of embryos. Many fertility centers claim that the first five days after conception determine the “success-rate” of an in-vitro-fertilization. Still, besides the goal to optimize embryonic development in the environment of a laboratory dish, no more than 25% to 60 % of human embryos progress to the blastocyst stage. Only the best blastocysts will be transferred on the fifth day after conception into the uterus. At that stage, the embryo has been developed into two distinct cell types and a central cavity filled with fluid. The cells surrounding the blastocyst cavity, the trophoectoderm will form the placenta. The group of cells located in the inner cell mass, the embryoblast, is a human being in the early stages of his or her life. 
The embryoblast became of major interest for scientists, since cells derived from them have the potential to differentiate into all the derivates of primary germ layers ectoderm, endoderm and mesoderm. Thus, these pluripotent indefinite self-replicating embryonic stem cells are crucial for all tissue and organ development. Researchers referred to them as the gold standard. Besides the invention of induced pluripotent stem cells created without the destruction of a human embryo, scientist remain convinced to further progress with the reprogramming of adult cells beyond their embryonic like pluripotent character. They want to be able to generate sperm and egg cells. The success of genetic research depends on embryos.   
More than ever people are fascinated by the possibility of therapeutic intervention in the deep structure of the human genome.(3) The first five days of human embryogenesis, -in vivo- hidden from the interreference and exploitation of scientists, determines -in vitro- one’s destiny. 
We all know what happens in embryogenesis. In case you are wondering, after natural conception we start to grow fast and divide into many cells. As the embryo wanders down the fallopian tube it will enter the uterus after the 3-4 days of life. 
In the past, fertility clinics transferred the embryo on day three into the uterus. On that day, embryos are still passing through the fallopian tubes. Due to the “inherent weakness of human embryos” the procedure was postponed to day five. In order to provide “high quality embryos which are capable to continue development and result in live births.” (4)

The fifth day after conception might play another role in human history. 
On December 8, 1854 Pope Pius IX made the infallible statement that the Virgin Mary, the mother of Christ, was conceived without sin and her conception was thus immaculate. The ex-cathedra ruling was defined 1870 during the First Vatican Council. 
The feast of Mary conceived without original sin and without the deprivation of sanctifying grace, dates back to the seventh century. In 1830 St. Catharine Laboure was asked by Mary to create the Miraculous Medal containing the words, Ô Marie, conçue sans péché, priez pour nous qui avons recours à vous. ("O Mary, conceived without sin, pray for us who have recourse to thee")In addition, when St. Bernadette Soubirous asked the Virgin Mary on March 25, 1858 to identify herself, Mary revealed to her saying, “I am the Immaculate Conception.”
God created Mary without the corruption that original sin brings. In Luke 1:28 the angel Gabriel greeted Mary as, “full of grace, the Lord is with you” which underlines that she was endowed with grace not as a result of the angel’s visit but indicates that she was graced in the past with continuing effect in the present. She remained free of every stain of personal sin her whole life, through God’s providential action. 
The Dogma pronounced by Pope Pius IX in 1854 assured the singular grace and privilege of God given to Mary in the first instant of her conception based on the merits of Jesus Christ, the Savior of the human race. We are very familiar with all the fine art and paintings of the Annunciation, however, an angel is also displayed at the image of our Lady of Guadalupe. An image that is beyond human possibilities to replicate. 
Since ancient times the Feast of the Immaculate Conception was celebrated on December 8, thus it is interesting that on December 12, 1531 the Virgin of Guadalupe, or Nuestra Senora de Guadalupe, appeared for the last time to the Aztec boy Juan Diego. She told him to collect roses in his cloak and bring them to the bishop. When Juan Diego opened his poncho not only did the twelve roses fall on the floor but also the image of Our Lady was imprinted on its fibers of the Tilma.
To keep in mind, from December 8 to December 12 are exactly five days. An Embryo will be 120 hours post conceptionem near the fundus uteri
If you were a placentologist (one who studies gestation and embryonic development) you might see the image of Our Lady of Guadalupe with different eyes. You might see that the image reveals our Lady in the womb of her mother Anna. You will make out the red myometrium surrounding the image. The whole shape of the image will certainly remind you of the shape of a uterus in pregnancy. The “baby,” i.e. the inhabitant in utero is well situated at the fundus, between both uterine tubes.
The medical scholar will see the chorionic villi, the fundamental structures, and the importance they have in the fetal-maternal interface of the placental-uterine anatomy. In the Guadalupe image, Our Lady is standing on the moon. The hypothesis that during the waning moon higher progesterone levels prepares the womb for the possibility of new life is often discussed in science. And beneath is the (previously mentioned) angel situated.  

Implantation occurs in humans 7.5-9 days after conception. Modern contraceptives hinder an embryo from implantation. The uterine lining, sometimes compared to rose petals, is not prepared for the invading embryo.
His Eminence Cardinal Raymond Leo Burke, is well known for the shrine he established in La Cross, Wisconsin for Our Lady of Guadalupe. Many pilgrims come to her as the Mother of the Unborn. The Cardinal himself declared most recently that the, “so-called ‘contraceptive mentality’ is essentially anti-life.” Furthermore, Cardinal  Burke stated, “One also thinks of the other most grievous moral evils of our time, for instance, the plague of procured abortion, the wholesale murder of the unborn in the womb, justified as the exercise of the so-called right of the mother to choose whether to bring to term the baby she has conceived. More and more, too, we face the abhorrent practices of the artificial generation of human life and its destruction, at the embryonic stage of development, which are justified as the means to remedy infertility or to find supposed cures for crippling or deadly diseases.” (5)
Cardinal Ratzinger’s homily before his fellow cardinals in 2005 refers to the, “dictatorship of relativism that does not recognize anything as definitive and whose ultimate goal consists solely of one’s own ego and desires.”  When in 2005 Pope Benedict XVI received the St. Benedict award, he added,  “If there is a lack of respect for the right to life and to a natural death, if human conception, gestation and birth are made artificial, if human embryos are sacrificed to research, the conscience of society ends up losing the concept of human ecology and, along with it, that of environmental ecology.” 
When Our Lady of Guadalupe appeared to the Aztec Juan Diego, the horrible spectacle of human baby sacrifices to their god Huitziopochtli ended. In this regard, it is more than consoling to see Our Lady of Guadalupe as the Patroness of Synthetic Babies, which seem to be only created for our "scientific" purposes. Essentially, an embryo at his first moment of his life has all information and only needs to grow. This makes a one cell stage embryo so desirable for genetic editing and engineering, CRISPR-cas9 ... When a female baby is born, she carries all of her egg cells for her children. Interestingly, our Lady of Guadalupe is portrait with child herself in the womb of her mother Anna.   

  

2) Breburda Edith: Reproduktive Freiheit, free for what? ISBN-10: 0692447261, ISBN-13: 978-0692447260, ASIN: B00ZZ55TNI, 356 pages, Scivias Verlag, June 18, 2015. 

3) Breburda Edith: Promises of New BiotechnologiesISBN-10: 0615548288, ISBN-13: 978-0615548289, ASIN: B004TM9CZO, 292 pages, Scivias, September 29, 2011

4) Success Rates never mattered more. Advanced Fertility Center 

5) Edith Breburda: Kardinal Burke: Mediziner sind dazu berufen Zeugnis für das Leben zu geben. (Call to Holiness and Mission in Christ of Healthcare Professionals, Annual White Mass Banquet, Phoenix Guild of Catholic Medical Association, October 19, 2019), Christliches Forum 31, Oktober 2019


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