Monday, May 27, 2024

Blitzschlag in Madisons ältesten katholischen Kirche, Holy Redeemer

 Dr. Edith Breburda

Am Freitag, dem 24. Mai, veranlassten heftige Regenfälle und ein starkes Unwetter, dass ein Blitz am späten Vormittag die Kirchturmspitze traf. Holy-Redeemer ist die älteste Kirche der US-Diözese von Madison, St. Raphael.

Zwei Damen im untersten Stock bemerkten das durch den Blitz entstandene Feuer im Kirchturm. Feuerwehrkräfte, die nicht weit von Holy-Redeemer ihre Station haben, waren sofort zur Stelle und konnten den Brand eindämmen. Außer einem gehörigen Wasserschaden, der auch die Orgel in Mitleidenschaft zog, passierte dem Mutterschiff der Kirche nichts.

Das Gotteshaus wurde von Deutschen Einwanderern erbaut. Es ist nicht nur ein historisches Juwel, sondern auch ein geistiges Zentrum in Wisconsins Hauptstadt Madison.

© Richard Bonomo


Die von Deutschen gegründete Universität, die besonders berühmt durch ihre Biochemie/Vitamin D-Forschung, sowie später auch humane embryonale Stammzellforschung wurde, liegt nicht weit von der Kirche entfernt.

Die zum Kirchengelände gehörende Schule ist mittlerweile zu einem Dormitorium für Studenten umgewandelt worden.

Viele, die auch nur irgendetwas mit Madison zu tun haben, kennen und lieben diese Kirche. Seit mehreren Jahren ist die Kirchenkapelle zur ewigen Anbetung offen.

So mache gutgemeinte Mühe, einen Hinweis auf die Präsenz des Allerheiligsten, 7/24 kundzutun, brachte einem -der deutschen Sprache kundig- zum Schmunzeln, weil in großen Buchstaben geschrieben stand: „Unaufhörliche Anbetung.“ 

Der Charme einer deutschen Kirche, die ihre Anziehungskraft weit hinaus auf die eigentlich eher liberale Universitätsstadt hat, kann nicht verleugnet werden.

Viele Berufungen kommen aus Holy-Redeemer hervor. Darunter auch der kürzlich verstorbene Bischof von Sioux Falls, Paul Josef Swain. Ein Konvertit, Jurist, hochangesehener Regierungs-Beamter, der seine Liebe zu Holy-Redeemer entdeckte und einfach nur in der hintersten Bank saß, um zu beobachten.

Als Paul Swain vom Gouverneur von Wisconsin gefragt wurde, wo er arbeiten möchte, dachte er sich – "Ich möchte Priester werden. Dann kam es mir, dass ich dazu erst mal katholisch werden muss“, lachte Msgr. Swain, wenn er über seine Berufung sprach.

Er wurde 1988 zum Priester geweiht und war später der Generalvikar der Diözese. Der Brand in Holy-Redeemer ruft schmerzliche Erinnerungen über die Brandstiftung der Kathedrale von 2005 hervor.

Generalvikar Swain rettete sich damals nur im Pyjama bekleidet aus dem angrenzenden Wohnhaus. St. Raphaels Kathedrale lag genau zwischen der „Deutschen“ Holy-Redeemer- und der irischen St. Patricks Kirche. Die drei Kirchen sind nur ein paar Blocks voneinander entfernt. 

Papst Benedikt hatte damals Bischof Morlino zugeredet, Madisons Kathedrale „subito“ wieder aufzubauen. „Subito“ hat im Italienischen nichts zu bedeuten, zitierte Bischof Morlino und eigentlich wusste er auch nicht so recht, wo er die Kathedrale bauen sollte, denn der alte Standpunkt war in der Innenstadt, wo eigentlich keiner am Wochenende war. 

So kam eine Kathedrale unter Morlino nie zustande. Stattdessen nutzte der Bischof St. Patricks oder die an der Westseite der Stadt liegende Maria Goretti Kirche als seinen „Sitz“.

Er wollte eine Kathedrale seinem Nachfolger überlassen und errichtete stattdessen eine große Studentenkirche. Generalvikar Swain, redete immer davon, dass er den Neubau der Kathedrale nicht mehr erleben wird. Seine Worte trafen zu, denn ein knappes Jahr nach dem Brand wurde Msgr. Swain zum Bischof in Sioux Falls berufen.

Mittlerweile ist die St Bernhards Kirche (unweit des ersten Schönstattkapellchens der USA) zur Kathedrale „deklariert“ worden.

Bischof Donald J. Hying von Madison sagte: „Meine Gebete, Unterstützung und Solidarität gehören den Gemeindemitgliedern des Pastorats Unserer Lieben Frau von Guadalupe und Pater Dr. Drew Olson. Holy Redeemer ist eine Säule unserer Diözese, ein historischer Schatz für die Stadt Madison und eine starke Präsenz in der Innenstadt für die katholische Kirche und die eucharistische Anbetung.“

Bischof Hying erinnerte sich an den Brand in der St. Raphael-Kathedrale in Madison vor 19 Jahren und fuhr fort: „Die Nachricht von einem Kirchenbrand in der Innenstadt von Madison weckt bei vielen von uns schwierige Erinnerungen.“ Wir danken Gott dafür, dass das Feuer in diesem Fall bis zum Kirchturm eingedämmt wurde. Ich bin dankbar, dass niemand verletzt wurde und spreche der Feuerwehr von Madison meinen tiefsten Dank aus.“

Saturday, February 10, 2024

USA: Kontroverse um Nebenwirkungen der Abtreibungspille Mifepriston

 Dr. Edith Breburda

Christliches Forum: 11. Feburar 2024

Wie der US-Nachrichtensender NPR News am 9. Februar 2023 berichtet, hat „Sage Publisher“ drei Artikel des Autors James Studnicki im Gesundheitsmagazin Health Services Research and Managerial Epidemiologyzurückgezogen. Sie sind zwar noch online erhältlich, haben aber auch hier einen negativen Vermerk. 
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Der Verfasser arbeitet am Charlotte Lozier Institute; dies ist eine wissenschaftliche Institution, die mit der Lebensrechtsbewegung verbunden ist. Studnicki verteidigt seine Stellungnahmen: “Es gibt bislang keine neutralen, unabhängigen Studien zu dem Thema und so entsteht der Eindruck, als ob die Abtreibung ein sicherer Vorgang sei.
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Er berichtet von Schwangeren, die einen Monat nach der Einnahme der Abtreibungspille Mifepriston mit schweren Nebenwirkungen in der Notaufnahme vorstellig wurden. 
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“Die Reaktion des Magazins hat nichts mit wirklicher Wissenschaft zu tun. Es handelt sich vielmehr um Totschweigen unter dem Mantel der Politik”, erklärt Studnicki.
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“Zunehmend erhalten wir öffentliche Aufmerksamkeit. Unsere Studien werden in Rechtsfällen, welche die Abtreibungspille kritisch in Frage stellt, zitiert. Aus diesem Grund sind wir gefährlich geworden und man versucht alles, unsere Art der Aufklärung zu unterbinden“, sagt der Autor dazu in einem Video: https://youtu.be/DchuKOvfVJA?si=qKXhxKFUQxgpmmqQ
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US-amerikanisdche Lebensrechts-Organisationen verklagten bereits 2022 die staatliche Food and Drug Administration (FDA) wegen der Genehmigung von Mifepristone. Die medikamentöse Abtreibungspille wird insgesamt in mehr als der Hälfte der Abtreibungen verwendet.

 
Laut FDA-Forschungsberichten seien unerwünschte Folgewirkungen von Mifepristone angeblich äußerst selten.
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Bezirksrichter Richter Matthew Kacsmaryk, der diesen Fall von 2022 behandelte, sprach Ärzten das Recht zu, die FDA-Behörde zu verklagen. 
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“Unerwünschte Ereignisse durch die Einnahme von medikamentösen Abtreibungspillen überfordern das Gesundheitssystem. Durch dabei hervorgerufene Komplikationen stehen Notfallärzte unter enormen Druck und Stress“, schrieb der Richter. Er entschied, dass Mifepristone landesweit vom Markt genommen werden sollte, wobei sein Beschluß nie in Kraft trat.
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Richter Matthew Kacsmaryk wurde seinerzeit von Präsident Trump nominiert. Schon vor seiner Ernennung war er für seine Pro- Life-Haltung bekannt.
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Im Fall Studnicki verklagte Alliance for Hippocratic Medicine die FDA. Eine Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof wurde auf den 26. März 2024 festgelegt. Eine Entscheidung wird bis zum Sommer erwartet. 
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Mifepriston bleibt vorerst weiter verfügbar, während das Gerichtsverfahren fortgesetzt wird.
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Mary Ziegler, Rechtsprofessorin und Expertin für die Rechtsgeschichte der Abtreibung an der U.C. Davis erläutert: 
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„Es ist unmöglich, zu wissen, wer den Fall des Obersten Gerichtshofs gewinnen wird, aber Ziegler denkt, dass die Rücknahme des Studnicki-Artikels die weitere Verwendung von Mifepristone wahrscheinlich nicht beeinflussen wird.”
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„Im Fall Mifepristone gibt es viele Vermutungen und Spekulationen im Streit darüber, wer zu klagen hat“, erklärt sie:
„Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen Mifepriston einnehmen, und dann besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sie Komplikationen bekommen, und dann besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sie in der Notaufnahme behandelt werden, und dann besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf Ärzte mit bestimmten Einwänden gegen Mifepriston stoßen. “
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Quellenhinweis:
REPRODUCTIVE RIGHTS IN AMERICA
Research at the heart of a federal case against the abortion pill has been retracted
FEBRUARY 9, 20245:01 AM ET HEARD ON MORNING EDITION

Monday, January 22, 2024

"Walk for Life“ in San Francisco: Erzbischof Cordileones ermahnt Lebensrechtler Teil der Lösung zu sein.

 Dr. Edith Breburda

Christliches Forum, 28 Januar 2024

Der Walk for Life in San Francisco findet wie der March for life (Marsch für das Leben) an der Ostküste der USA/Washington jedes Jahr im Januar statt, diesmal unter dem Motto: Abortion hurts Women  – also: Abtreibung schadet den Frauen. 

"Seit 19 Jahren bin ich beim "Walk for Life" mitgegangen," betont eine alte Dame stolz. "Ein paar Mal ist mir bei dem langen Marsch schwindelig geworden. Nur am Samstag konnte ich nicht teilnehmen.“  

Ihr Mann, ein hoher Beamter, der viele Sprachen spricht, darunter auch Deutsch, konnte seine aus dem Marburger Hinterland stammende Frau nicht begleiten. Er musste am Samstag in die Synagoge. „Ich hätte bei dem Regen mit dem Bus fahren müssen, was für mich als 84-Jährige doch sehr anstrengend ist.“ 


„Ein frohes Neues Jahr“, ruft der 93.-Jährige zu uns herüber, der wie jeden Sonntag seine Frau in die katholische Messe begleitet. Er schätzt und bewundert den katholischen Erzbischof Salvatore Cordileone. 

BILD: Erzbischof Cordileone an der Spitze der Lebensrechtler-Demo

So manches Mal hat sich seine Frau bitter bei ihrem Oberhirten über die modernistischen Praktiken einiger Kirchenmänner seiner Diözese beschwert.

So erzürnte es die Dame z.B., dass die Jesuiten einen Stehempfang in ihrer Kirche hatten und dort –  neben dem Allerheiligsten  –  hor d’eouvre (Vorspeisen)angeboten wurde. Nach der Messe schwang sie damals ihren erhobenen Zeigefinger neben dem Kopf des Erzbischofs herum, der sich nicht sonderlich erstaunt zeigte. „Die Jesuiten“, fuhr die Konvertitin fort, „verlautbaren Ihre Hirtenbriefe nur unter großer Missbilligung.“ 

Deutsch, ja, das kann sie noch, doch sie spricht lieber Englisch. Ihr harter Akzent passt zu der energischen Frau, deren Augen leuchten. Vor langer Zeit wurde sie katholisch, auch weil sie den Kathethral-Chor so sehr liebte. 

Es sind nicht nur physische Anstrengungen, die Lebensrechtler für ihren Einsatz in Kauf nehmen, sie werden auch verbal von einer handvoll Gegendemonstranten angepöbelt. Eine f Frau schrie in ein Megafon, dass San Francisco eine „Pro Choice City“ sei und man hier keine Abtreibungsgegner haben wolle. Sie rief den tausenden Lebensrechtlern, die an ihr vorbeizogen, wütend zu, dass sie sich schämen sollten.  

Kurz zuvor ermahnte der Geistliche Cleanard Howard Childress, „dass jedes Kind die Chance auf Leben haben soll, was ihm oft von der eigenen Mutter abgesprochen wird, selbst noch bei seiner Geburt. Dies ist eine der größten Ungerechtigkeiten!“ 

Pastor Childress, Gründer von BlackGenocide.org, führt seit 20 Jahren die ‘Silent No More‘ Bewegung, die dem 3 km langen Lebensrechtler-Marsch entlang der Market Street zur Embarcadero Plazza vorrausgeht.

„Wir sind die Pro-Life-Generation“

Viele Jugendliche proklamierten, sie seien die Pro-Life-Generation. Man sollte Leben ab der Befruchtung schützen. 

Großväter mit Rosenkränzen, junge Ordensleute, Statuten der Madonna von Guadalupe. Indische, Orthodoxe Gemeinden mit ihrem Banner, auf  denen u.a. stand: „Remember the Unborn” (Gedenket der Ungeborenen) folgten dem Polizeikonvoi mit 15 Polizisten, die auf ihren Bikes die „Prozession“ am 20. Januar 2024 anführten.

BILD: Obdachloser in den Straßen von San Francisco

Vorbei geht es auch an Obdachlosen, um die man sich in Pelosis Stadt nicht kümmert. Man muss aufpassen, nicht in menschlichen Unrat zu treten. Arme schwarze US-Bürger gehen gebückt an den Straßencafés vorbei. Man hat den Geruch von Pizza und zugleich Urin in der Nase.

San Francisco, einer der schönsten Städte der USA, ist rein äußerlich stark heruntergekommen. Ist es ein Abbild des inneren Chaos, das die Menschen heute oft umgibt?

Erzbischof Cordileone:
Mehr Hilfe für Schwangere nötig 

Erzbischof Cordileone feierte anläßlich der Lebenrechtler-Demonstration zuvor in der prallvollen Kathedrale ein Pontifikalamt(bischöfliche Festmesse). 
In seiner Predigt hat der Oberhirte von San Francisco angeprangert, dass sich besonders der zuständige US-Bundesstaat Kalifornien in einem scheinbaren „Amoklauf gegen das Leben im Mutterleib“ hervortue:

„Ärmere Frauen scheinen in diesem Prozess gefangen. Ihnen stehen keine ausreichenden Ressourcen zur Verfügung, um sich für das Leben ihres Kindes zu entscheiden.
Oft fehlt ihnen der Zugang zu medizinischer Versorgung. Einen emotionalen oder materiellen Beistand erhalten sie nicht. Dies sind aber wichtige Hilfen, welche ihre eigene Gesundheit und die des neuen Lebens sichern.“ 

Deshalb dankte Erzbischof Salvatore Cordileone (siehe Foto) den anwesenden Lebensrechtlern für die Unterstützung von Frauen in Krisenschwangerschaften. 

BILDER: Cordileone als Prediger –  unten: als Teilnehmer am „Walk for life“

Er fuhr fort:

„Wenn diesen unseren Schwestern und Brüdern bei einer Begegnung christlicher Nächstenliebe das Antlitz Jesu Christi gezeigt wird, wird ER für sie alles neu machen, und sie können beginnen, ihr Leben wieder aufzubauen.“

Der Schlüssel für PRO LIFE liegt in der EHE

„Der Schlüssel zum Vorantreiben der Pro-Life-Sache sowie zum Wiederaufbau der Gesellschaft und zur Förderung der Evangelisation in der Kirche“, argumentierte der Oberhirte, „liegt in der Wiederbelebung des christlichen Glaubens an Ehe und Familie“: 

„Wir können nicht sagen, wir sind Pro-Life, wenn wir nicht den vollen Plan Gottes hinsichtlich der Ehe annehmen. Wem der gesunde Menschenverstand nicht ausreicht, mag sich klar machen: mehr als 50 Jahre sozialwissenschaftliche Forschung weisen auf die vielen sozialen Missstände hin, die wir heute erleben.

Grassierende Armut, Obdachlosigkeit, Waffengewalt, Inhaftierung, was auch immer – sind hauptsächlich auf die Zersplitterung der Familien, aber besonders auf die bestehende Vaterlosigkeit zurückzuführen. Das ist nicht nur die Wurzel des Problems, sondern es bedeutet, dass die Ehe, wie Gott sie geschaffen hat, eine Lösung darstellt.“

Wir sollten Teil der Lösung sein

Der Erzbischof wandte sich an die anwesenden Jugendlichen und forderte sie auf: 

„Treten Sie wirklich für das Leben ein, indem Sie Teil der Lösung und nicht des Problems sind. Seien Sie die Lösung: Heiraten Sie,  bleiben Sie verheiratet und bekommen Sie keine Kinder, bis Sie heiraten, was bedeutet, dass Sie nichts tun, was Kinder auf die Welt bringt, bis Sie heiraten. Punkt.“ –  Der Erzbischof nickte bekräftigend. Seine klare Rhetorik brachte die Anwesenden zum Lachen. 

Ernster blickend untermauerte er weiter:

„Es gibt einfach keine Möglichkeit, eine gesunde Gesellschaft ohne eine lebendige Ehekultur zu haben. Die Evangelisierung der Kultur ist ohne eine gesunde Ehekultur nicht einmal möglich, denn auch der Bund Gottes mit seinem Volk ist eine Art Ehebund.

In einer Gesellschaft, in der die Ehe abgewertet und sogar verspottet wird, überrascht es nicht, dass die Frucht der Ehe, nämlich Kinder, ebenfalls abgewertet und beiseite geworfen werden. Es macht sie zum Opfer, was Papst Franziskus veranlasst, von einer ‚Wegwerfkultur‘ zu sprechen!“

Fotos © Dr. Edith Breburda

Tuesday, November 14, 2023

Bischof Strickland, ein Verteidiger des Glaubens

 Dr. Edith Breburda 

Christliches Forum, 14. November 2023


Papst Franziskus entließ den US-Amerikanischer Oberhirten aus dem Bistum Tyler im US-Bundestaat Texas, der am 31. Oktober seinen 65. Geburtstag feierte. 

Bischof Joseph Strickland wird als einer der größten Verteidiger der römisch-katholischen Kirche angesehen, der sich am 9. November weigerte, die Aufforderung des Papstes zum Rücktritt zu befolgen. 

OSV News/Reuters/USA TODAY Sports/Kirby Lee

Dieser Schritt, der eher selten vom Papst in die Wege geleitet wird, wird das Thema der US-Bischofskonferenz nächste Woche in Baltimore bestimmen. Bischof Joseph Stricklands Entlassung vom 11. November gilt als die größte Kirchennachricht seit Theodore dem Skandal von Theodore McCarrick (1). Die wegen sexuellen Missbrauchs erlassenen kirchlichen Strafsanktionen gegen den vom Vatikan 2019 laizierten ehemaligen Kardinal hatte Papst Franziskus aufgehoben.

Strickland hingegen wurde im wahrsten Sinne gefeuert, obwohl laut § 401 des Kirchengesetzes nur Bischöfe, die ihr 75. Lebensjahr erreicht haben oder die einen Skandal hervorgerufen haben bzw. unfähig sind, ihr Amt auszuführen, der Rücktritt nahegelegt wird. 

Im Falle Strickland wurde nicht einmal ein kanonischer Prozess durchgeführt, der vor einer Entlassung ansteht. So ereilt den Bischof dasselbe Schicksal wie Daniel Torres, den Bischof von Puerto Rico. 

Der 57-Jährige Torres erfreute sich einer guten Gesundheit. Sein Fauxpas, dass den Hl. Vater veranlasste, ihn im März 2022 des Amtes zu „entlasten“, bestand darin, dass er sich 2021 weigerte, ein Dokument zu unterzeichnen, das eine Coronavirus-Impfpflicht von Katholiken befürwortet. 

Bischof Torres überließ dies dem Gewissen und der freien Wahl seiner Gläubigen. Er unterzeichnete auch dann nicht, als ihn der apostolische Delegat des Vatikans aufforderte, was als ungehorsam gegenüber dem Papst angesehen wurde. 

Unabhängig davon hat der Papst nach dem kanonischem Recht die „höchste, vollständige, unmittelbare und universale Ordensgewalt“ in der Kirche und insbesondere den „Vorrang der Ordensgewalt über alle Teilkirchen [Diözesen]“.

Bischof Torres wie auch Bischof Strickland erscheinen die Gründe für ihre Absetzung unverständlich, sie haben keine kirchenrechtliche Straftat begangen und kein ordnungsgemäßes Verfahren erhalten. Trotzdem haben einige mit diesem eigentlich ungewöhnlichen Schritt des Papstes schon lange gerechnet. (2)

Sie sprechen, wie der Journalist Mike Lewis davon, dass Strickland extrem geworden ist. Dies zeige sich in seiner römischen Ansprache vom 31. Oktober, in der er Papst Francis kritisierte. 

„Er bezeichnet den Heiligen Vater als unrechtmäßig, der sich das Papsttum von Papst Benedikt angeeignet hätte“, interpretiert Lewis. Weiter fragt der Editor in seinem Artikel: “On Strickland’s Removal in „Where is Peter“ eines U.S Catholic Podcast News Seite, wieso ein eigentlich freundlicher Bischof aus einer ärmeren, ländlichen Diözese aus Texas plötzlich zur Sensation der Medien wird und sich de facto als Spalter der Kirche aufspielt? 

Seit 2020 beobachtet Lewis den Bischof. „Er hatte schon genug mit seiner Papstkritik angestellt, was musste noch gesehen, bis der Papst endlich handelte?“

Viele Beobachter werden sich wie Lewis mit Bischof Stricklands Motive auseinandersetzen:

„Wurde er von extremen Katholiken manipuliert? Sieht er sich in einer besonderen Rolle, vergleichbar etwa zu Thomas Morus? Wurde die Diözese in Tylor zur Schaltzentrale der Résistance gegen einen amtierenden Papst, damit der Bischof Rum erlangt? Oder war er Teil einer größeren Bewegung, die Chaos in der Kirche schaffen will?“. 

Der Verfasser zitiert den in der Diözese Tylor ansässigen Pfarrer Tim Kelly: „Unser Bischof wurde von rücksichtslosen Laien und Priestern manipuliert und instrumentalisiert. Ihr Ziel ist es, uns ihre extreme und ideologische Agenda aufzuoktroyieren“.

Vielleicht beinhaltet die Causa Strickland von all diesen Anschuldigungen ein gewisses Etwas, schlussfolgert Levin. Dann zitiert der Journalist seine Exzellenz: „Der 31. Oktober ist nicht nur der Geburtstag von Strickland, man feiert an diesem Tag auch Halloween und den Reformationstag.“ 

Ist das ein Zufall? Nicht für den Bischof, der in seiner Rede vom 31. Oktober sagte: 

“Eine Sache habe ich gelernt und versuche weiterhin zu beachten. Ich sollte das Wort Zufall aus meinem Vokabular streichen. Wir sollten lieber die göttliche Hand der Vorsehung in unserem Leben sehen. Es geht nicht so sehr darum, ob wir einen Americano oder Cappuccino trinken, sondern um wichtige Dinge, die wir mit den Augen des Glaubens und der Vorsehung betrachten sollen. Auch sollten wir uns daran erinnern, dass der Liebe Gott einen großen Sinn für Humor hat.“ (1) 

Bischof Strickland postete bereits am 2. Juni 2019 in seinem Twitter- (später X-) Account: „dass er als homophob bezeichnet wird, weil er auf die einfache Realität der uns von Gott gegebenen sexuellen Intimität für die Zeugung von Kindern und die tiefe Vereinigung von Mann und Frau in der Ehe hinweist.“ 

Um der Wahrheit willen verfolgt zu werden, bezeichnet seine Exzellenz am 25. Juni 2023 als eine Ehre, die jeder Christ annehmen sollte. „Wir gehen mit Christus, der die Wahrheit in Persona ist. So fällt es nicht schwer, für die Wahrheit einzustehen, ungeachtet der Opposition, die nur temporär ist, während Jesus ewig ist.“ 

Der Bischof stellt am 12. May 2023 richtig, dass er nicht Papst Franziskus infrage stellt, wie ihm viele Medien unterstellen, sondern dass er Teilen der päpstlichen Agenda Papstes widerspricht, welche unser Glaubensgut unterminieren. „Ich kann nicht still sein, selbst wenn es bedeute, dass man mich zum Schweigen bringt“. (3)

In einem Hirtenbrief vom 22. August 2023, den viele als provokativ betrachten, vermutet Strickland, dass „Grundwahrheiten“ des katholischen Glaubens in der Römischen Oktobertagung zum Thema Synodalität untermauert werden. 

Weiterhin warnt er vor einer „falschen Botschaft“, die seiner Meinung nach in die Kirche „eingedrungen“ sei. Die Synode werde die „wahren Schismatiker enthüllen“ prophezeite Strickland. 

Vielen sind die Verlautbarungen des zeitgeistkritischen Kirchenmannes ein Dorn im Auge. „Er tut gerade so, als ob er von Christus den Auftrag erhalten hätte, andere zu verurteilen“, schreibt der Kirchenhistoriker Massimo Faggioli, der sich missbilligend mit Strickland auseinandersetzt. (4)

Faggiolis Kommentar erschien lange nachdem Strickland, den viele eine parteipolitische Hardliner Position zuordnen, Katholiken hinterfragte, welche das Recht auf Abtreibung unterstützen. Strickland schloss sich weiterhin der Meinung eines Priesters an, der sagte; „Man kann nicht katholisch und gleichzeitig Demokrat sein.“ Der Priester aus Wisconsin wurde seines Amtes enthoben. So nun auch Strickland. 

Wie sich seine Exzellenz fühlt und wie es jetzt weitergeht, will Dr. John-Henry Westen in einem Interview wissen: „Wir sollen Jesus folgen: „Viva Christo Rey“, (Es lebe Christus, der König) ruft Bischof Strickler seinen Zuhörern zu. Er bittet innig um das Gebet für den Heiligen Vater. Er selbst ist buchstäblich von der Vorsehung abhängig und fühlt sich, wie ein Heiliger Johannes unter dem Kreuz. Seine Gebete, vor allem der Rosenkranz und die Anbetung, seien inniger als zuvor, wofür der Prälat sehr dankbar ist. (5) 

Fast könnte man meinen, die Charismen des Heiligen Geistes sollten Päpste vor Fehlentscheidungen seiner Regierung schützen, doch so macher Papst in der Geschichte hat schlechte Entscheidungen getroffen. 

Sonst gäbe es keinen Bischof Henry Newman und einen australischen Kardinal Pell, die ein weißes Martyrium erlitten haben, gerade weil sie um die Authentizität der Kirche bangten, wie Pfarrer Sirico in seinem neuen Buch, „Pell Contra Mundum“ schreibt. (6)

 

Quellenhinweise:

1)    Mike Lewis: On Strickland’s Removal, Commentary, Where Peter is, November 11, 2023

2)    Explainers: Can the Pope just fire a bishop? The Pillar, March 9, 2022

3)    https://twitter.com/BishStrickland Bishop J. Strickland (@BishStrickland)/X

4)    Brian Fraga: Pope Francis axes firebrand Texas Bishop Strickland, darling of right-wing Twitter. News, National Catholic Reporter, The Independent News Source, November 11, 2023

5)    Exclusive: Bishop Joseph Strickland breaks his silence after his removal by Pope Francis, LifeSite News Nov. 11. 2023 https://www.youtube.com/watch?v=wOpCL9d_S1Q&t=87s

6)    Robert Sirico: Concern about the Synode on Synodality was Its Attack on Divine Revelation, National Catholic Register, October 20, 2023

 

 

Friday, August 11, 2023

Our Lady of Victory Church in Lahaina, seemingly untouched by the inferno

 Dr. Edith Breburda DVM, PhD

Pictures of Lahaina are all over the place. Tragic stories fill the internet about the horror unfolded before our eyes. People walked through Hell in Paradise. 

It is a dram for everybody to visit Hawaii once in a lifetime. We are familiar with the historic town of Lahaina. A place the apostle of Charity, Saint Damian de Veuster, well known for his work among the lepers in Hawaii, often visited. The harbor of Lahaina is the closest to his island of Molokai. Many times, he was in the Catholic Church, Maria Lanakila. 


© Edith Breburda
© Edith Breburda

Our Lady of Victory, the Catholic Church not far from the Harbor, honors Saint Damian with a Mosaic. It was a vibrant catholic community. Sisters have had a little mischief bookstore, where they sold Rosaries. Cats present during the services made people smile. 



© Edith Breburda



© Edith Breburda

But today, we are heartbroken about Lahaina. Devastating pictures and stories describe the unthinkable, happened to the peaceful island.

Unintentionally, we start to look for the side of this beautiful church. In amazement, we notice her, seemingly untouched from the surrounded debris. It looks like this one building in the town survived. 

Magnification Patrik T Fallon/AFP/Getty 

It would not be the first time a Church survives a great fire. We are reminded of the National Shrine of our Lady of Champion, approved, and recognized as the Shrine of our Lady of Good help, by bishop David L. Ricken in 2010. (1) 

Adele, a Belgian-born third order Franciscan, has had apparitions of our Lady in October 1859. She reported seeing a woman clothed in white, surrounded by a bright light and a crown of stars above her head; standing between the trees. Her message was, “I am the Queen of Heaven, who prays for the conversion of sinners, and I wish you to do the same.” 

During the night of October 8, 1871, a firestorm began near Peshtigo, Wisconsin. Strong winds consumed most parts of Door Peninsula at Lake Michigan. The little chapel was direct in the path of the flames. But Adele refused to leave and organized processions, to beg the Virgin Mary for her protection. The surrounding land was destroyed by the fire. However, the chapel did not engulf in the fire that consumed 1,200.000 acres (4,900 km). Additionally, the people who had taken refuge there, survived. It was the deadliest recorded fire disaster in US history.

It was estimated that 1,200-2,400 people died. The exact number is unknown. Also in Lahaina, people have been unable to outrun the flames. Many, who have been able to do so…jumped into a burning Ocean. The historic town of Lahaina was overnight destroyed. So far, the death toll is listed with 53 people. As it seems, Our Lady of Victory is still standing. May we support the victims of Lahaina by prayers to Saint Damian de Veuster, a Belgian immigrant, like Adele.


References:

https://championshrine.org







Thursday, August 10, 2023

Das Wunder von Lahaina

Dr. Edith Breburda

Tief betroffen verfolgen wir Nachrichten über die totale Zerstörung von Lahania. Tragische Augenzeugenberichte über den Horror, der sich vor unseren Augen abspielte, füllen das Internet. 
Patik T. Fallon/AFP/Getty


Im Paradies gingen die Menschen durch die Hölle: Sirenen und sämtliche Absicherungen, welche die Inselbewohner vor Tsunamis, Hurrikans, Vulkanausbrüchen warnen sollten, haben versagt. 
Ein eigentlich kleines Buschfeuer hinter der Grundschule, das am Dienstag, dem 8. August als gelöscht galt und keine Beachtung mehr fand, entzündete sich in Windeseile über Nacht.  Orkanböen entfachten eine historische Naturkatastrophe. 
Das Inferno wird als der größte Brand der amerikanischen Geschichte der letzten 100 Jahre bezeichnet.   
Weder Radio, noch Sirenen und auch keine Handy-Nachrichten warnten die Menschen auf der Insel Maui. 
Es ist eigentlich ungewöhnlich, denn selbst als eine Missale-Rakete damals Kurs auf Hawaii nahm, wusste sofort die ganze Welt davon. Man bangte um das Paradies. Damals, am 13. Januar 2018, wurden 30 Minuten zu Stunden, bis endlich die erlösende Entwarnung verkündet wurde. 
Es ist für jeden, egal woher, ein Traum, einmal im Leben auf Hawaii sein zu dürfen. Kosten spielen dabei fast keine Rolle und lieber verschuldet man sich, als das Paradies nicht persönlich erlebt zu haben. Wir kennen die historische Stadt Lahaina und wenn es nur von Bildern ist, die unsere Freunde oder Bekannten stolz vorzeigten. 
© Edith Breburda

Es ist ein Ort, den der "Apostel der Nächstenliebe", der heilige Damian de Veuster, der für seine Arbeit unter den Leprakranken auf Hawaii bekannt ist, oft besuchte. Der Hafen von Lahaina liegt seiner Insel Molokai am nächsten. 

Viele Male war er in der katholischen Kirche Maria Lanakia, als er Proviant usw. für seine vergessenen Kranken besorgte oder sich um sein eigenes Seelenheil kümmerte. Die Behandlung, die Damain von seinem Bischof erfuhr, waren ein willig getragenes Kreuz des Heiligen.   
Unsere "Liebe Frau vom Sieg", die katholische Kirche unweit des Hafens, ehrt den Heiligen Damian mit einem Mosaik. 
Es war eine lebendige katholische Gemeinde. Schwestern hatten einen kleinen Buchladen, in dem sie Rosenkränze verkauften. Die während des Gottesdienstes anwesenden Katzen brachten die Menschen zum Lächeln. Eine Schule und das Pfarrhaus grenzten direkt an die Kirche an. 
 


Aber heute sind wir erschüttert über die Bilder und Geschichten, die das Undenkbare beschreiben, das der friedlichen Insel widerfahren ist. Über die unvorstellbaren Bilder und Berichten von Lahaina, sind wir untröstlich. Tausende werden vermisst. Die Zahl der Toten steigt. Erst waren es 6, dann 52, schließlich über 90 … und kein Ende scheint nahe.  
Es besteht wenig Hoffnung, dass die geliebten Vermissten lebendig gefunden werden. 

Ungewollt beginnen wir, nach der schönen Kirche zu suchen. Erstaunt bemerken wir sie scheinbar unberührt von den sie umgebenen Trümmern. Es sieht so aus, als ob dieses eine Gebäude die Zerstörung der Stadt überlebt hat. Wobei die protestantische Kirche dem Erdboden gleich gemacht wurde. 
Magnification, Patrick T. Fallon 

Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Kirche unbeschadet aus einem Großbrand hervorgeht. Erinnern wir uns an das Nationalheiligtum von Champion, das 2010 von Bischof David L. Ricken als Heiligtum „Unsere Liebe Frau der guten Hilfe“ anerkannt wurde. (1) 
Adele, eine in Belgien geborene Franziskanerin dritten Ordens, hatte im Oktober 1859 Erscheinungen unserer Lieben Frau. Sie berichtete, sie habe eine weiß gekleidete Frau zwischen den Bäumen gesehen. Sie war umgeben von einem hellen Licht und einer Krone aus Sternen, die ihr Haupt umrandeten. 
Ihre Botschaft lautete: „Ich bin die Königin des Himmels, die für die Bekehrung der Menschen  betet, und ich wünsche, dass ihr dasselbe tut.“ 
In der Nacht des 8. Oktober 1871 begann in der Nähe von Peshtigo, Wisconsin, ein Feuersturm. Starke Winde verwüsteten die meisten Teile des Doo-County - Eine Halbinsel am Michigansee. Die kleine Kapelle lag im direkten Weg der Flammen. Doch Adele weigerte sich, zu fliehen. Stattdessen organisierte sie Prozessionen, um die Jungfrau Maria um ihren Schutz zu bitten.  
Das umliegende Land wurde durch das Feuer zerstört. Die Kapelle wurde jedoch nicht von dem Feuer erfasst, das 1.200.000 Acres (4.900 km2) vernichtete. Außerdem überlebten die Menschen, die dort Zuflucht gesucht hatten. 
Es war die tödlichste Feuerkatastrophe in der Geschichte der USA zur damaligen Zeit.  Es wurde geschätzt, dass 1.200 bis 2.400 Menschen starben. Die genaue Zahl ist unbekannt.  
Auch in Lahaina konnten die Menschen den Flammen nicht entkommen. Einige, denen es dennoch gelang, sprangen in einen brennenden Ozean. Die historische Stadt Lahaina wurde über Nacht zerstört. Viele reden von einer Katastrophe die Pompei gleich kommt. Todesopfer mehren sich. Es scheint, dass "Unsere Liebe Frau vom Sieg" immer noch steht. Ein Flammeninferno konnte ihr nichts anhaben. 
Mögen wir die Opfer von Lahaina unterstützen, indem wir zum Heiligen Damian de Veuster beten, einem belgischen Einwanderer wie Adele.   

Referenz:
https://championshrine.org

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