Friday, February 28, 2014

Ernähren US-amerikanische Farmer die Welt mit Genmanipulierten Lebensmitteln?


Von Dr. med. Edith Breburda

Aus Christliches Forum vom 17. Februar 2014


Auszug aus dem Buch: Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst. Amazon.de: 15,75 EUR

Momentan diskutieren US-Politiker, ob genetisch modifizierte Lebensmittel der Kennzeichnungspflicht unterliegen sollen. Über 70% der Nahrungsmittel in den USA sind  gentechnisch verändert. Nicht jedem Bürger ist das angenehm. 
US-Farmer behaupten, sie ernähren mit ihrer Agrarproduktion die ganze Welt: “We’re feeding the world”. Weil es sich hierbei um einen hohen moralischen Anspruch handelt, darf man dafür Umweltschäden in Kauf nehmen, meinen sie.
US-Farmer haben zwar mit den neuen GMO-Saaten höhere Erträge erzielt. Trotzdem mussten sie höhere Düngergaben und Chemikalien einsetzen, um ihre Ziele zu erreichen.
Gentechnische Veränderung sollten ursprünglich die braungelben Larven des Maiszünslers bekämpfen. In den USA und in Europa richten sie großflächige Schäden an.
Die US-Agrarfirma Monsanto versucht, diesen Schädling mit Hilfe von gentechnisch veränderten Sorten einzudämmen. Studien, die über eine Wirkung auf die Gesundheit von Mensch und Tier aufklären sollen, wurden von der Firma durchgeführt, die Ergebnisse wurden allerdings nicht veröffentlicht.
Selbst Greenpeace kritisiert diese Vorgehensweise und verlangt mehr Tierversuche. 2012 publizierte Professor Gilles-Eric Séralini in einem wissenschaftlichen Journal Rattentumorfotos mit der dazugehörigen Schockstudie: “Genmais verursacht Krebs” [1].
Die Aussagen seiner Studie wurden aufgrund von angeblich “ungeeigneten Designs, unzureichender Auswertung, lückenhafter Darstellung der Ergebnisse und fehlender aussagekräftiger statistischer Tests” zurückgewiesen [2].

In den USA sind 90% der Pflanzen genverändert

In Kalifornien ist das Erbgut fast aller Mais-, Soja- und Baumwollpflanzen genetisch verändert. In den Vereinigten Staaten sind 90% der Pflanzen genverändert. Genmais der ersten Generation ist seit 1995 auf dem Markt. Kalif. Framer Market
FOTO: Farmer-Markt in Kalifornien
2013 wurde auf einer Gesamtfläche von 70 Millionen Hektar genmanipuliertes Saatgut ausgebracht [3]Deutschland hat eine Staatsfläche von 35 Millionen Hektar.
Genmais-Hauptanbaugebiete sind zur Zeit die USA, Argentinien, Kanada, Brasilien, China und Südafrika. Zu den genmanipulierten Pflanzen (Genetically Engineered Crops) gehören insektenresistente Bt-Sorten, herbizidtolerante HT-Sorten und die “Stacked gene varieties”, die sowohl eine Insektenresistenz als auch eine Herbizid-Toleranz aufweisen.
Mittlerweile sind sehr viele Patente auf verschiedene gentechnische Varianten der manipulierten Pflanzen angemeldet worden.

Einsparung von Pflanzenschutzmitteln?

In den USA wird argumentiert, dass die US-Farmer jährlich ca. 30.000 Tonnen Pflanzenschutzmittel beim Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen sparen. Es wird allerdings berichtet, dass inzwischen zunehmende Resistenzen gegen das Bt-Toxin auftreten. Bei vielen Genpflanzen müssen wieder Insektizide eingesetzt werden, weil Schädlinge resistent werden.
Die Vereinigten Staaten haben eine industrielle Landwirtschaft. Gegner der industriellen Landwirtschaft behaupten, dass in den USA Nahrungs- und Futtermittel mit schlechter Qualität produziert werden.
Digest
Eine kritische Untersuchung der Grünen im EU-Parlament kam zu dem Ergebnis, dass die Gentechnik der Landwirtschaft keine ökonomischen Vorteile bringt. 
Das FOTO zeigt ein Beispiel von industrialisierter Landwirtschaft: Biogas-Anlage, die bei Madison im US-Bundesstaat Wisconsin entsteht; daneben riesige Kuhställe mit zigtausend Kühen.
Die Ernteerträge der in den USA praktizierten Gentechnik-Anbaumethoden sind nicht höher als in der normalen Landwirtschaft, wie sie in West-Europa angewandt wird. Bei Gentechniksaatgut bleibt jedoch weiterhin der Einsatz von Pestiziden und Herbiziden hoch [4].
Der französische Forscher Séralini kam in einer neuen Studie von 2014 zu dem Ergebnis, dass Pestizide viel giftiger seien als von den Herstellern deklariert wird Trotzdem argumentieren die großen Agrarkonzerne weiterhin, dass die wachsende Bevölkerung ohne Gentechnik nicht ernährt werden kann.
Auf einer Farmer-Tagung im Bundestaat Illinois im September 2013, fragte ein Saatgutunternehmer die Teilnehmer nach ihrem Beitrag zur Welternährung. Die Antworten der Farmer waren, sie würden vor allem möglichst viele Sojabohnen und Mais anbauen.
Charlie Arnot, der Direktor des Zentrums für Lebensmittelsicherheit, erklärte in einem Radiointerview: “US Bauern sind unglaublich stolz darauf, imstande zu sein, die Nahrung für den ganzen Globus zu liefern.”

Genmanipulierte Pflanzen zur Welternährung?

Kip Tom, einer der Großfarmer, der Mais und Soja auf 1000 Acres anbaut, gibt zu bedenken, dass die Bevölkerung wächst, die Farmer jedoch abnehmen. Deswegen sei es Pflicht der noch vorhandenen Farmer, die Welt zu ernähren. So etwas gehe nur mit einer neuen, besseren Technologie, mit GMO-Pflanzen und dem vermehrten Einsatz von Pestiziden.
Den Kritikern der industriellen Landwirtschaft ist das ein Dorn im Auge. Sie glauben, mit solchen Maßnahmen schade man nicht nur der Umwelt, sondern vor allem der menschlichen Gesundheit.
Margaret Mellon, Mitglied des Bundes für besorgte Umwelt-Wissenschaftler, deutet auf den Widerspruch hin, wenn man sagt:
“Wir müssen Pestizide benutzen. Ansonsten sind wir nicht in der Lage, die Welt zu ernähren. Dieses Statement hilft uns Laien nicht weiter, die Bedenken gegen eine industrielle Landwirtschaft auszuräumen. Es vertuscht eher die Tatsache, dass US-Bauern eben nicht das Essen der armen Leute produzieren.
40% der US-Maisernte werden für Bioethanol verwendet. Rund 98% des weltweit angebauten Sojas wird zur Tierfütterung verwendet. Lediglich zwei Prozent werden zu Lebensmitteln. Mehr Feldfrüchte anzubauen löst das Problem erst recht nicht. Vor allem, wenn unser Essen verrottet, bevor wir es auf den Markt bringen.”
Man muss auch bedenken, je mehr Lebensmittel die Bauern produzieren, umso billiger werden sie. Was durchaus gut für die ärmere Bevölkerung ist. Chinesische Schweine kommen damit zum Beispiel in den Genuss von Sojabohnen aus Brasilien und den USA. Nur deshalb können es sich Chinesen leisten, Schweinefleisch zu essen. Was wiederum ihre Ernährung verbessert.

Kehrseite der Billigproduktion

Es gibt auch eine Kehrseite, wie Prof. Christopher Barrett von der Cornell-Universität im Radio erklärte:
Wenn Mais billig ist, kaufen es arme Familien. Andere Lebensmittel, welche mehr Vitamine und Mineralstoffe enthalten, kommen damit jedoch nicht auf ihren Tisch. Man könnte eventuell mit Mais die Welt ernähren. Nur fehlernähren wir sie damit letztendlich.
In Umfragen stehen US-Bürger dem Konzept einer industriellen Agrarkultur eher negativ gegenüber. Quintessenz der Radio-Sendung war: Die Agrikultur-Lobby der USA sollte sich ein anderes Motto aussuchen. Etwas, was mit den amerikanischen Werten übereinstimmt. Dieses würde den Verbraucher weitaus besser überzeugen .
Heute wirken US-Agrarkonzerne in Brasilien und Argentinien. Amerikanische Biotechnologie hat Argentinien zum drittgrößten Welt-Soja-Produzenten gemacht. Um die Anbauflächen für Soja zu vergrößern, müssen Regenwälder abgeholzt werden.

Viel Gen-Soja und -Mais in Brasilien und Argentinien

Man ist der Auffassung, nur mit Hilfe von genetisch manipulierten Pflanzen  eine intensive Landwirtschaft betreiben zu können. 95 Prozent der in Brasilien und Argentinien angebauten Sojabohnen sowie große Mais-, Getreide- und Baumwollanbauflächen sind genetisch manipuliert.
Indianer, die Ureinwohner des Landes, verlieren ihre Reservate. Sie dürfen bestenfalls als Tagelöhner auf den enteigneten Feldern arbeiten. Im Oktober 2013 konnte man in Zeitungen lesen, dass Argentinier erhebliche Gesundheitsprobleme haben wegen des Einsatzes von Agro-Chemikalien.
Die Regierung sieht keinen Zusammenhang. Sie war unter den ersten, welche die US-Agrobusiness-Methode förderte. 1996 begann in Argentinien die Industrialisierung der Landwirtschaft.
Die in St. Louis/USA basierte Agrarfirma Monsanto versprach einen höheren Ernteertrag durch den Anbau von genetisch manipulierten Pflanzen und dem damit verbundenen geringeren Einsatz von Pestiziden und Chemikalien.

Genmais-Resistenz gegen Unkrautspritzmittel

Die Farmer machten sich abhängig von Patenten und Herstellern, die das genveränderte Saatgut monopolartig vermarkten. Alte, regionale Saatgutsorten wurden zunehmend verdrängt. Anstatt mit der Aussaat zu warten, bis die auf die Bodenflächen aufgesprühten Herbizide und Pestizide eindringen, sparte man sich diese herkömmlichen Schritte und säte sofort aus.
Man spritzte erst später den Pflanzenbestand mit dem Herbizid Roundup. Genmais ist gegen dieses spezifische Unkrautspritzmittel resistent.
Die Soja-Anbaufläche hat sich allein in Argentinien mit 47 Millionen Acres verdreifacht. Wie in den USA werden Schweine und Rinder mit Soja gefüttert. Als Unkraut und Insekten resistent wurden, nahmen die Chemikalien um das Neunfache zu. Man schätzt, dass pro Acre 4,3 Pfund Spritzmittel verwendet werden. Das ist mehr als doppelt so viel wie in den USA.

Wachsende Gesundheitsprobleme durch Chemikalien

Tagelöhner, welche die Agrochemikalien vorbereiten, werden über die Giftigkeit der Substanzen nicht aufgeklärt. Sie benutzen keine Masken, Handschuhe oder Spezialkleidung. Die Spritzmittel lassen sich nicht auf die Agrarflächen begrenzen. Der vorgeschriebene Abstand zu Wohnvierteln und Schulen wird meistens nicht eingehalten.
Ärzte registrieren eine Zunahme von Gesundheitsproblemen. Vor allem sind die rund 12 Millionen Einwohner Brasiliens betroffen, welche in den riesigen ländlichen Gebieten wohnen.
Schulkindern wird in Santa Fe schlecht, wenn die Fenster ihrer Klassenräume geöffnet werden. Eine Studie der Nationalen Universität von Rosario, an der 65.000 Einwohner von Santa Fe teilnahmen, berichtet über die Vervierfachung der Krebsneuerkrankungen.
Wir sehen durchaus einen Zusammenhang mit den Agrarchemikalien, erläuterte Dr. Damian Verzenassi. Es werden zwar alle möglichen Toxizitätsstudien durchgeführt, noch nie sind jedoch die Interaktionen aller Agrarchemikalien zusammen untersucht worden. Ärzte fordern eine breitere, längere Studie, die Wissenschaftler unabhängig voneinander durchführen.

Globale Chemisierung: Vernichten wir uns selbst?

Ein Zusammenhang ist offenkundig. Die Regierungen sollten handeln und nicht auf einen absolut sicheren Beweis warten, dass die neu aufgetretenen Krankheiten wirklich zu 100% auf Agrarchemikalien zurückzuführen sind. Dieses fordern besorgte Wissenschaftler, die sich vereint haben, um gegen die Mißstände anzukämpfen [7].
(Aus: “Globale Chemisierung. Vernichten wir uns selbst?”  -  E-Book: ASIN: B00GPW1CR2, Erschienen: November 2013, Paperback: ISBN-13: 978-0615926650, ISBN-10: 0615926657, 252 Seiten, Scivias Verlag, ca. 14,75 EUR, erscheint Februar 2014. Erhältlich bei Amazon oder anderen Retailern).
In einem Bericht der Zeitung Arizona Republic vom 15. Februar 2014 mit dem Titel “Labels for altered Foods?” heißt es:
“Obwohl die GMOs so gut sind wie die Muttermilch, wollen sie einige Leute trotzdem nicht, weil sie besorgt sind, dass durch ihren Anbau auch nützliche Insekten vernichtet werden.
1997 verlangte die Europäische Union die Kennzeichnung von GMO-Food. Heute ist diese Kennzeichnung wieder verschwunden.
Das liegt jedoch nicht daran, weil Brüssel genetisch manipulierte Nahrungsmittel verboten hat. Die EU ist nicht gegen genetisch manipulierte Lebensmittel. Aber viele Europäer bezeichnen GMO-Lebensmittel als “Teufelszeug”. Und weil Lebensmittelläden keinen Absatz  haben, wurden gentechnisch manipulierte Nahrungsprodukte wieder aus den Regalen genommen.
In Wirklichkeit handelt es sich bei der ganzen Diskussion um Genfood nur um eine riesige Kampagne, die auf purer Desinformation aufbaut”.

[1] Seralini G. E.: Controversial effects on health reported after sub chronic toxicity test: a confidential rat 90 day feeding study. Report on MON 863 GM mais produced by Monsanto Company, June 2005
[2] FAZ.: Rattenfotos gegen Gentechnik. 28.10.2013
[3] Kotte A., Müller H. und Dwehus J.: USA steigert GVO-Anbau erneut. AgrarHeute, Allgemein, 11.07.2013
[4] Liebrich S.: Mehr Gift, weniger Ertrag. Süddeutsche, 23. Januar 2014
[5] Maaß S.: Pestizide angeblich viel giftiger als deklariert. Die Welt, 31. Januar 2014
[6] Charles D.: Americans farmers say they feed the world, but do they? Boston’s NPR news station, 17. September, 2013
[7] Warren M. und Pisarenko N.: Argentines blame health problems on agrochemicals. Wisconsin State Journal, Monday, October 21, 2013
 
FOTOS: Dr. E. Breburda

Monday, December 30, 2013

Concerns and Conflicts regarding Genetically Modified Food and the Morning-after Pill



Dr. Edith Breburda

see also FIAMC, December 20113
Are we increasingly dependent on profit-driven research, and thereby creating conflicts for concerned scientists?

The British world-renowned scientist on food safety, Dr. Arpad Pusztai, lost his job when he warned about genetically modified (GMO) food. He certainly evoked media attention in August 1998, having said of GM food, "If I had the choice I would not eat it." He continued, "I find it’s very unfair to use our fellow citizens as guinea pigs."

With this said, it is easy to imagine Pusztai was ideologically opposed to GMO food. But this is not true.  Instead he declared: "I’m strictly science based. It is not an ideology for me. I am not a campaigner. I have never belonged to any organization campaigning for or against it." He confessed that he felt he had the duty to speak out, "just to inject some caution into this business." He said, "Make no mistake, this is an irreversible technology.  It is no good fifty years later to say: ‘We should have known.’" He further stated that he still will not eat genetically engineered food and argued it is insufficiently and very superficially tested.  His reasoning is that substances that have a slow acting effect would not be detected in GMO food, because the present regulations do not require long-term safety tests.

His research on “genetically modified potatoes,” which were intended for the human food-chain, showed that rats developed immune system defects and stunted growth after a period corresponding to 10 years of human life. Pusztai, who worked at the UK’s leading food safety research lab, the Rowett Institute, was suspended a few days after issuing a public warning about GMO food. It was likely that his statement threatened to damage the then ongoing multimillion PR campaign of the Biotech industry.
The Rowett Institute suggested that Pusztai was old (68), senile, and confused. Not only was he suspended, he also was refused permission to speak with the media to defend himself.  Later on, twenty-four independent scientists in different countries confirmed the correctness of Pusztai’s conclusions.  The committee of researchers and physicians further declared that Pusztai was perfectly clear-minded with no signs of confusion or memory defects.  However, the Royal Society in the UK appointed a second review committee that concluded Pusztai’s results were inconclusive and even flawed. Lancet, a world leading scientific journal found the judgment: “a gesture of breathtaking impertinence” (Lancet, Editorial, May 22, p1769, 1999).
The Rowett Institute was formerly a charitable and independent institute, but the Thatcher government reduced funding and it has become dependent on the industry for existence[1].

In 2012, a study by the French researcher Professor Gilles-Eric Séralini, which claimed to show that GMO-containing feed causes cancer in laboratory rats, has been heavily criticized. Shortly after the publication of the paper: "Long-term Toxicity of a Roundup Herbicide and a Roundup-tolerant Genetically Modified Maize," concerns have been expressed to the Editor of the Food and Chemical Toxicology Journal regarding the validity of the findings, the proper use of animals, and even the possibility of fraud.
However, the paper was immediately embraced by anti-GMO activists, GMO labeling advocates, and by television personalities such as Dr. Oz. They argued that if the Séralini paper was flawed, Monsanto publications are flawed as well. It was also argued that those who are biased in favor of the GMO-food industry should see the need, at least, for more rigor and greater transparency in connection with GMO-food research.
Finally on November 19, 2013, the renowned Journal retracted Séralini's paper, with a long excuse of editorial failure. "This paper should have never been published. It slipped the cracks of peer review."
Séralini's did not back from his results and maintain his conclusions. Never before was a paper withdrawn, even though the results are correct, and no evidence of fraud or intentional misrepresentation of the data has been found.
Elsevier’s excuse was it would not reach the quality threshold of publication for a scientific journal.
The reaction of the scientific community was that retraction should be reserved for fraud and serious error and not for a paper, that challenged GMOs.
Many concerned health professionals, like Dr. Bernhoft, when interviewed by Dr. Oz about Dr. Séralini's paper, attributed asthma, high cholesterol, allergies, autoimmunity, type-2 diabetes and a wide range of chronic illnesses to genetically modified foods.
"Cause and effects is hard to prove. However, when GMO foods are removed from the diet, the described symptoms go away. Sometimes completely," said Dr. Bernhoft, past president of the American Academy of Environmental Medicine. He called Séralini's 's GMO rat feeding study of two years “hugely important”. The Spargue-Dawley rat is the type of rodent used in every science experiment intended to study cancer development. Séralini showed an increase of tumors after eating genetically modified food in 80 percent of the rats that were fed GMO food. Most of the female rats got breast cancer. The male rats developed inter-abdominal cancer and problems with the kidneys, the liver and the pituitary, argued Dr. Bernhoft.
"If these claims are true, why was the information so long ignored?" asked Dr. Oz.
"FDA's scientists urged their superiors to conduct long-term studies 20 years ago. The FDA, however, ignored them and was convinced no safety studies were necessary. Now we have short-term animal feeding studies, designed to avoid finding problems. That kind of investigation is called ‘tobacco science’, " explained Jeffrey Smith, author of Genetic Roulette, at Dr. Oz Show, on October, 17, 2012[2].
Scientific manipulation caused even the Catholic Church in Germany to reconsider the ethics of the use of the Pill in rape cases. Cardinal Meisner's decision that it would be permissible in Catholic hospitals to administer the morning-after pill for emergency contraception received world-wide media attention. Catholic teaching forbids the use of the early abortive drugs mifepristone, because of its effect on endometrial receptivity, which is to prevent implantation. The cardinal received misleading scientific advise that a new option for women, who require emergency contraception, is provided by Ulipristal acetate (UPA), a selective progesterone receptor modulator. (Approved for Emergency Conception use in the United States in August 2010 by the FDA). Cardinal Meisner was informed that the drug has no effect on the endometrium, corpus luteum function or implantation and is thus not abortifacient to already conceived embryos. The Hormonal method would only prevent or delay ovulation.
Professor R. Ehmann, who took a deeper look into the matter, wrote that the study presented to the Cardinal was anything but objective. Even the pharmaceutical company that manufactures UPA admits that their drug has post-fertilization-effects.
Professor Ehmann compares UPA with mifepristone in a study from November 2013. The Standard drug thus far was levonorgestrel (LNG), used within first 72 hours. Whereas, UPA is more effective when used between 72-120 hours, up to 5 days, after unprotected intercourse. The inhibiting implantation is the only way to prevent pregnancy in such circumstances.
Scientific studies mainly focus on the inhibition or delaying of ovulation and do not discuss post-fertilization effects. This does not mean that there are none, suggested Prof. Ehmann. The effects of UPA depend on the time when administered. UPA can delay follicular rupture when given immediately before ovulation, in the advanced follicular phase. Even if LH levels have already begun to rise ovulation will be prevented 79% of the time.
Therefore its effectiveness fails 21% of the time, resulting in ovulation and fertilization.
At this point, the main effect of UPA is to delay the endometrium maturation, its reduced thickness and overall disruption of endometrial synchronization will result in a failure of the decidua to become receptive to implantation of the embryo in its blastocyst stage on day 7,5-9 after conception, thereby denying the embryo the nutrients it needs to survive. Ulipristal acetate has shown an embryo-lethal effect in rabbits and rats.
Prof. Ehmann summarizes that the way UPA works is very similar to the biological effects of  mifepristone (RU-486), an FDA approved drug to end early pregnancy, and thus it is not permissible to be used by Catholic women[3].
Leading researchers in the area, James Trussell, Director of Princeton's Office of Population Research and Dr. Elizabeth G. Raymond stated in February 2013: "To make an informed choice, women must know that emergency contraceptive pills… prevent pregnancy primarily by delaying or inhibiting ovulation and inhibiting fertilization, but may at times inhibit implantation of a fertilized egg in the endometrium[4]".



[1] Edith Breburda (Author), William E. May (Preface): Promises of New Biotechnologies, ISBN-10: 0615548288, ISBN-13: 978-0615548289, Scivias Publisher 2011
[2] Edith Breburda: Globale Chemisierung,vernichten wir uns selbst. Kindle E-book, Scivias Verlag, Nov. 2013
[3] Rudolf Ehmann: Zur Kontroverse um Wirkungsmechanismen von Postkoitalpillen. F.I.A.M.C. November 2013
[4] Craine P. B.: World’s top authority on morning after pill says women must be told it may cause abortions. 22. Feb. 2013Craine P. B.: World’s top authority on morning after pill says women must be told it may cause abortions. 22. Feb. 2013

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