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Tuesday, August 27, 2019

Free download - Gentopia, das gelobte Land. August 31. bis September 1. 2019


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Wer sind diese Wissenschaftler mit ihrer "schönen neuen Welt"? Was versprechen sie uns und wie analysieren sie ihre Forschung? Vor allem aber: Was antworten wir denen, die deren Arbeit blind unterstützen? Wie sind wir überhaupt dazu gekommen, unseren Planeten derart zu entstellen, dass viele vor den schwerwiegenden Wirkungen genetischer Manipulationen warnen? 
Beginnen wir folglich bald damit, einen GMO-Menschen zu züchten, dessen Nachkommen im Labor in einer künstlichen Gebärmutter ausgetragen werden? 
Doch sollten wir uns nicht erst einmal darauf besinnen, eine verantwortungsbewusste Forschung zu betreiben, die mehr auf die Umweltgesundheit als auf Profit Wert legt, bevor wir in unserem "Machbarkeitswahn" hochtrabende Pläne hegen? 
Selbst wenn der Mensch in der Lage wäre, sich selber zu "erschaffen", muss er dennoch früher oder später einsehen, dass er bereits zum jetzigen Zeitpunkt ein Desaster heraufbeschworen hat. 
Die Bioethik kann schon lange nicht mehr mit unserer Biotechnologie mithalten - und so ist uns eine kontrollierende Instanz abhanden gekommen. Ja, selbst einen allwissenden Schöpfer, der die Fäden in der Hand hält, haben wir früh genug ausgeschaltet. 
Zumindest leiten wir damit das Ende der einzigartigen Sonderstellung des Menschen bzw. der humanen Exklusivität ein. 
Das Anliegen dieses Buches ist es, Laien einen Überblick über die zurzeit am meisten diskutierten biotechnologischen Errungenschaften zu vermitteln. 
In einer lockeren Art und doch mit dem nötigen Fachwissen greift die Autorin auch in diesem Buch umstrittene Themen auf, die sie uns in einer unkomplizierten Weise nahe bringt. Sie verwandelt ein eher trocken wirkendes Thema in ein spannendes und unterhaltsames Lese-Ereignis, das Perspektiven in zahlreichen wissenschaftlichen und bioethischen Kontroversen aufzeigt.

Friday, September 9, 2016

Zika - zwischen Hoffnung und Desaster

Fußnoten:
[1] GMO = genetically modified organism (Gentechnisch veränderte Organismen)
[2] https://www.facebook.com/Flowertown-Bee-Farm-and-Supplies-169371146803372/
Literatur
1) E. Breburda et al.: Vitamin A deficiency in the late gastrula stage rat embryo results in a one to two vertebral anteriorization that extends throughout the axial skeleton. Dev Biol. 2003 May 1; 257(1):14-29.
2) Edith Breburda: Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst. Paperback: Publischer: Scivias-Verlag: 254 pages. ISBN-10: 0615926657, ISBN-13: 978-0615926650, Language: German, 28. February 2014
3) Smith M.: Brazil: Reported Microcephaly number rising. But among investigated cases, 60% were ruled out. Medpage 02.03.2016
4) Kathleen Haugency FSU Research team makes Zika drug breakthrough, Florida State University. Science, 29. August 2016
Vorabauszug aus dem demnächst erscheinenden Buch: "Gentopia, das gelobte Land" von Dr. Edith Breburda
*


Insektenschutzmittel, die Zika übertragende Moskitos bekämpfen, könnten Mikrozephalie verursachen. Gibt es eine Heilung?
Dr. Edith Breburda

Veröffentliche in Schattenblick, 14. September 2016
Das New England Journal berichtet, dass eine Zika-Virus Infektion während der Schwangerschaft höchstwahrscheinlich nicht mit einer sogenannten Mikrozephalie, d.h. mit der Ausbildung eines kleineren Kopfes beim Ungeborenen, in Verbindung gebracht werden kann. Die Krankheit könnte hingegen durch die Insektenschutzmittel hervorgerufen werden, welche großflächig angewendet werden, um die Virusträger, Mücken, abzutöten.
Noch nie hat sich eine Missbildung im Ungeborenen entwickelt, die durch einen Insektenstich hervorgerufen und gegebenenfalls über Geschlechtsverkehr übertragen wurde. Doch Berichte über das Zikavirus verfolgen uns und jagen Schwangeren Angst ein. Planned Parenthood pocht auf das Recht der Schwangeren, die von einer Mücke gestochen wurden, ihr Kind abzutreiben. Nur so könne eine eventuell vorliegende Mikrozephalie des ungeborenen Kindes behandelt werden.
"Wir kennen die Argumente von Planned Parenthood, die armen, jugendlichen oder afrikanischen Amerikanerinnen zu einer Abtreibung raten. Nun wurde Mikrozephalie der langen Liste der Abtreibungsempfehlungen hinzugefügt", sagt Patti Armstrong in ihrem Artikel "Questionable Zika Scare Manipulated by Pro-Abortion Forces", vom 7. September 2016.

"Das Erschreckende an dem Virus ist nicht, dass es durch eine Mücke übertragen wird, sondern, dass die Abtreibungsindustrie angibt, Schwangeren in den "Zika-Virus Gebieten" nur durch eine Abtreibung helfen zu können. Es scheint nicht so sehr relevant, ob ihr Ungeborenes wirklich erkrankt ist. Zika wird benutzt, um Ängste zu schüren. Es ist die reinste Hysterie ausgebrochen", erklärt Patti.
Mittlerweile hinterfragen einige Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen den Erkrankungen und der möglichen Übertragung durch Mücken. Das New England Journal berichtet, dass das Virus höchstwahrscheinlich nicht mit einer Mikrozephalie in Verbindung gebracht werden kann.

Das New England System Institute (NECSI) untersuchte 12.000 kolumbianische Schwangere, die mit dem Zika-Virus infiziert waren. Keines ihrer Ungeborenen war von einer Mikrozephalie betroffen. Das NECSI fand insgesamt nur sieben Mikrozephalie Fälle, die bei 48 Millionen Kolumbianern auftraten, während bei 200 Millionen brasilianischen Einwohnern 1.500 erkrankte Ungeborene gefunden wurden. Die Einwohnerzahl der Länder kann für den zahlenmäßigen Unterschied der Erkrankung nicht verantwortlich gemacht werden.

Das New England Journal of Medizin interpretiert die Daten dahingehend, dass die Verbindung zwischen Zika und Mikrozephalie neu überdacht werden muß. Wissenschaftler suchen mittlerweile nach anderen Ursachen. In einem Artikel der medizinischen Fachzeitung Science Daily wird das Insektenschutzmittel Pyriproxyfen als Verursacher der Mikrozephalie angesehen. Die Substanz gleicht chemisch einem Hormon von Insektenlarven, welches dem Körper Retinsäure, ein Metabolit des Vitamin A's, raubt. Wenn Vitamin A, das für das Wachstum und die Entwicklung des Menschen verantwortlich ist, während der Embryonalentwicklung fehlt, kommt es zu Missbildungen (1). Wissenschaftler aus Brasilien, Argentinien, des toxikologischen Wissenschaftszentrums in Schweden und des NECSI untersuchen das Insektenschutzmittel Pyriproxyfen nun genauer.

Es gibt Vermutungen darüber, daß auch einige Impfstoffe oder genetisch veränderte Moskitos als Verursacher von Mikrozephalie in Betracht kommen. "In diesen Fällen stehen jedoch die Interessen von Multimillionen Dollar schweren Unternehmen, die GMO [1] Organismen herstellen, auf dem Spiel, so dass es einfacher erscheint, einem Moskito die Schuld an der Krankheit zu geben", erläutert Petty.

Noch im April 2016 hat das US-amerikanische Zentrum für Krankheitskontrolle (Center for Disease Control and Prevention) Zika als Ursache für die Missbildung angesehen. Der amerikanische Staat stellte bereits damals 222 Millionen US-Dollar zur Verfügung, um Moskitos zu vernichten. Eine weitere Unterstützung aus der Staatskasse wurde im September beschlossen. Die angewendeten Insektenschutzmittel schaden jedoch nicht nur den Mücken, sondern allen Insekten. So beobachtete man, dass Bienen millionenfach im Südosten der USA verendeten, nachdem von der Luft aus ein Neurotoxin versprüht worden war, um Moskitos zu töten. Die vielen, meist leblosen Bienen, die neben den Bienenstöcken liegen, sind auf einem Video zu sehen, welches Imker auf Facebook veröffentlichten.[2]

Bienen gehören zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Nutztieren nach Rindern und Schweinen. Ihre Wertschöfung wird weltweit mit 200 Millionen Euro berechnet. Immer häufiger wird von Bienen berichtet, die auf mysteriöse Weise sterben. Gegner von GMO machen gentechnisch veränderte Pflanzen dafür verantwortlich.

Mais ist z.B. eine der wichtigsten Nahrungs- und Futterpflanzen. Pflanzenkrankheiten und Schädlinge verursachen jedes Jahr enorme Ernteschäden. Große US-Agrarfirmen versuchen daher, diese Schädlinge mit Hilfe von gentechnisch veränderten Maissorten einzudämmen.
GMO-Pflanzen produzieren neben Herbiziden auch Insektizide. Ihr Bt-Gift wird in jede Zelle der Pflanze eingebaut. So ist es auch in den Pollen vorhanden, die meistens auf den Blättern landen. Insekten sterben daran, wenn sie Bt-Toxin fressen. Das Ziel ist es, die Insekten zu reduzieren, damit sie keinen weiteren Schaden anrichten können. Leider können auch andere Insekten an dem Gift sterben. Langzeiteffekte und die Kumulation im Insektenorganismus sind noch nicht erforscht. Der Pollenflug ist zwar hauptsächlich auf das Maisfeld konzentriert, aber Pollenflug und Niedrigkonzentrationen sowie chronische Effekte des Bt-Giftes erfassen somit alle Insekten, auch die des weiteren Umfeldes. Hummeln und Bienen könnten dadurch sogar ausgerottet werden.

In Ländern wie Brasilien, die GMO Pflanzen im großen Maßstab anbauen, kommt es zudem zu einer Resistenz der Unkräuter und Insekten gegen GMO-Gifte. Immer häufiger klagen Landwirte, die GMO Pflanzen anbauen, dass sie noch mehr Insektizide und Herbizide anwenden müssen.
Im April/Mai 2008 war es bereits zu einem großen Bienensterben im Rheintal gekommen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ließ daraufhin die Zulassung von acht Saatgutbeizmitteln ruhen, da sechs von ihnen die oben genannten Neonicotinoide enthielten. Auf den Verlust der Imker durch ein Bienensterben wird seit Jahren aufmerksam gemacht. Gesunde Bienen-Populationen garantieren letztendlich eine gute Ernte, so dass Bt-Toxine und andere Insektizide, wie z.B. Clothianidin, nicht dazu beitragen sollten, sie auszurotten.

Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide (Acetamiprid, Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam) können die Entwicklung von Neuronen und Hirnstrukturen bei Föten und Kleinkindern beeinträchtigen. Die zuständige EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit will deshalb die Grenzwerte für Neonicotinoide verschärfen (2). In den USA ist das anders, dort werden momentan Steuergelder benutzt, um einen Virus zu bekämpfen, an dem bisher 35 Amerikaner mit eher milden Symptomen erkrankt sind.

Anfang März 2016 berichtete Dr. Smith in einer US-medizinischen Zeitung, dass es in jedem Land Kinder gibt, die eine Mikrozephalie entwickeln. "Die Zahl der tatsächlich an Mikrozephalie erkrankten Ungeborenen ist eher gering im Vergleich zur Gesamtzahl der Neugeborenen eines Landes. In den USA werden im Jahr 39 Millionen Babys geboren. Von ihnen entwickeln 2-12 pro 10.000 eine Mikrozephalie. Die Amerikanische Akademie für Neurologie und die Gesellschaft für Kinder-Neurologie vermutet, dass die Anzahl im höheren Bereich liegt. Das heißt, 25.000 aller Neugeborenen haben einen kleineren Kopf. 2015 wurden in Brasilien weniger als 200 Kinder mit Mikrozephalie geboren. Von 3 Millionen Babys erkrankten in 10.000 Fällen 0,5 Kinder. Das sind viel weniger Babys, als man vermutete", sagte der Experte damals.(3)
Was aber, wenn die ganze Insektenvernichtung, die Aufregung und all die Empfehlungen, was bei einer Erkrankung (prophylaktisch) zu tun sei, umsonst waren?

Amerikanische Wissenschaftler der Florida State Universität, des "Nationalen Institutes of Health" und der John Hopkins Universität haben zwei Substanzen entwickelt, die das Virus an einer weiteren Teilung und damit Vermehrung hindern. Die bereits von der amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) zugelassene existierende Komponente kann bei Ungeborenen verhindern, dass es zu einer Fehlentwicklung kommt, so daß Geburtsdefekte gar nicht erst entstehen.

"Nicolsamide" werden momentan dazu benutzt, Endoparasiten zu behandeln. Theoretisch könnte es umgewidmet werden und stünde damit sofort auch Schwangeren zur Verfügung. "Die Substanz hat keine weiteren Nebenwirkungen, man müßte nur mehr Untersuchungen machen, um die genaue Dosierung für Schwangere festzulegen. Das Medikament ist eine große Hoffnung für Frauen, die ein hohes Risiko haben, ein Kind mit Mikrozephalie zu bekommen", sagt der Biologe Professor Hengli Tang der Florida State University. "Wir konzentrierten uns auf die chemischen Substanzen, die uns bereits vorliegen, und waren so in der Lage, schnell ein Mittel zu finden, welches eine Fehlbildung stoppen kann.", fährt er fort. "Auch, wenn eine Mikrozephalie, die durch das Zika Virus entstanden ist, nur sehr selten vorkommt, der Schaden ist schrecklich, weil er irreversible ist und ein Kind mit einem kleineren Kopf später nicht mehr geheilt werden kann."(4)


Fußnoten:
[1] GMO = genetically modified organism (Gentechnisch veränderte Organismen)
[2] https://www.facebook.com/Flowertown-Bee-Farm-and-Supplies-169371146803372/

Literatur
1) E. Breburda et al.: Vitamin A deficiency in the late gastrula stage rat embryo results in a one to two vertebral anteriorization that extends throughout the axial skeleton. Dev Biol. 2003 May 1; 257(1):14-29.
2) Edith Breburda: Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst. Paperback: Publischer: Scivias-Verlag: 254 pages. ISBN-10: 0615926657, ISBN-13: 978-0615926650, Language: German, 28. February 2014
3) Smith M.: Brazil: Reported Microcephaly number rising. But among investigated cases, 60% were ruled out. Medpage 02.03.2016
4) Kathleen Haugency FSU Research team makes Zika drug breakthrough, Florida State University. Science, 29. August 2016

Vorabauszug aus dem demnächst erscheinenden Buch: "Gentopia, das gelobte Land" von Dr. Edith Breburda


Fußnoten:
[1] GMO = genetically modified organism (Gentechnisch veränderte Organismen)
[2] https://www.facebook.com/Flowertown-Bee-Farm-and-Supplies-169371146803372/
Literatur
1) E. Breburda et al.: Vitamin A deficiency in the late gastrula stage rat embryo results in a one to two vertebral anteriorization that extends throughout the axial skeleton. Dev Biol. 2003 May 1; 257(1):14-29.
2) Edith Breburda: Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst. Paperback: Publischer: Scivias-Verlag: 254 pages. ISBN-10: 0615926657, ISBN-13: 978-0615926650, Language: German, 28. February 2014
3) Smith M.: Brazil: Reported Microcephaly number rising. But among investigated cases, 60% were ruled out. Medpage 02.03.2016
4) Kathleen Haugency FSU Research team makes Zika drug breakthrough, Florida State University. Science, 29. August 2016
Vorabauszug aus dem demnächst erscheinenden Buch: "Gentopia, das gelobte Land" von Dr. Edith Breburda
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Wednesday, January 27, 2016

Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst?

Buchbesprechung von J. K. Philosophie Professor, USA/Brasilien

Christliches Froum, 24. Nov. 2015

Vor kurzem ging die Meldung durch die Presse: „Klon-Schnitzel soll es in der EU nicht geben“. Schon 1990 hat Deutschland darüber Gesetze erlassen. Doch wieweit weiß der allgemeine Bürger, worum es hier eigentlich geht und wie ihm diese Welt buchstäblich durch die Ernährung „unter die Haut geht“? Die Autorin packt ein umfassendes wissenschaftliches und ständig belegtes Wissen in die fast aufregende Geschichte eines fingierten neu ausgebildeten Journalist Leonhard. Er sucht nach Material für ein Buch, „in welchem den Leuten draußen berichtet wird, was sie wissen sollen über die grundlegenden Dinge des Lebens“ (S. 18). Es geht letztlich um die Tiefe der Gen-Welt und Gen–Manipulation. Es geht um mehr als nur um die Veränderung von Hunden und Katzen und Eier legende Hühner. Es geht um Rassen mit gewünschten Qualitäten, um Selektion..., um die „größten Errungenschaften der modernen Biotechnologien“, auf dem Gebiet der Pflanzen (wie z. B. dem Mais) und Tieren jeder Art (z. B. auch Bienen, 100 ff.) und, geradezu unvermeidlich auch beim Menschen (mit der Stammzellforschung und der Diskussion um die Embryos, 13-28 und 130-150); um „Plastikmüll“ und Chemikalien mit deren Auswirkung auf Wasser und den menschlichen Körper, der Rinderwahn und die Sojabohnen, Ursache von Alzheimer und Parkinson...
Die Autorin führt mit vielen Statistiken und neuesten internationalen Veröffentlichungen hinter Vorgänge in Holland, England oder in der Schweiz, in China, Japan und den Philippinen, in Australien, Kanada und den USA. Leonhard ist überrascht, wie sich ein Forscher nach dem anderen über sein Interesse freut: Endlich soll sich ihr zähes Mühen auszahlen, sollen ihre Entdeckungen bekannt werden. Den Leser überrascht, wie die Forscher Leonhards Fragen und Schlussfolgerungen über die meist verheerenden Auswirkungen auf die breite Bevölkerung teilen! Sie gestehen ihm: „Fortschritt kann durchaus auch einen Rückschritt bedeuten.“ (S. 164)
In leicht leserlicher Sprache und geradezu spannend kann auch der wenig mit den neuen Wissenschaften vertraute Leser diesem erstaunlichen „Blick hintern den Vorhang“ folgen. Professoren und Schüler von Biologie und Chemie und vor allem jene, die an verantwortlichen Stellen sitzen, werden reiches Lehr- und Diskussionsmaterial finden. Man wird wohl kaum ein zweites so informatives Buch über diese Forschungsbereiche finden, das gleichzeitig die vernichtenden Auswirkungen auf den Menschen unverblümt anspricht. Es öffnet jedem die Augen, der es liest.


Saturday, August 22, 2015

Missbildungen durch gentechnisch veränderte Sojabohnen und Glyphosate

Dr. Edith Breburda

Christliches Forum, 25. August 2015
„Ich machte einen anderen Test und der war positiv. Ich hatte Angst und fühlte mich unglaublich schuldig. Ich verlor den Boden unter meinen Füßen. Ich war erst 19 Jahre alt und noch lange nicht bereit, ein Kind zu bekommen.  Meine Mitmenschen rieten mir zu einer Abtreibung. Sie sagten mir, es sei das Beste für alle.  Am 9. Dezember 2014 änderte sich mein Leben schlagartig. An diesem Tag ging ich zur Untersuchung und sah mein Baby. Es war sehr klein und sein Herz schlug schnell. In diesem Moment waren alle meine Ängste überwunden. Pure Freude trat  an ihre Stelle. Ein paar Tage später hatte ich den Mut, es meiner Familie zu erzählen. Es dauerte lange, bis ich mir selber vergeben konnte. Meine Familie ermutigte mich in die Zukunft zu schauen und die bestmöglichste Mutter zu werden. Sie unterstützten und lehrten mich, mein Kind willkommen zu heißen, obwohl ich es sehr bereute, überhaupt schwanger geworden zu sein. Aber dann fing ich an, meinen kleinen Rory lieb zu gewinnen. Am sechsten März 2015 begleitete mich meine Mutter und meine Schwester zur Ultraschalluntersuchung in der 20. Woche. Wir waren alle sehr aufgeregt.  
Dann stockte der Untersuchende.  Er sagte, mein kleiner Junge hätte einen Geburtsfehler, den man Anencephalie nennt. Solche Kinder sterben meist vor der Geburt  oder leben nicht  sehr lange. Sie sind blind, taub und hirntot. Danach betete ich jeden Tag zu Gott,  dass er mein Kind heilt, wenn es sein Wille ist. Wenn nicht, wollte ich und meine Familie die wenige Zeit, die wir mit ihm haben sollten, auskosten (siehe auch: E. Breburda, Reproduktive Freiheit, free for what?).
Ein paar Tage, Stunden oder vielleicht auch nur Minuten wollte ich mein Baby in den Armen halten. Ich verabscheute es, das Kind abzutreiben. Am 21. Juli um 7:53 Uhr wurde mein Kind per Kaiserschnitt geboren. Zwei Tage und 12 Minuten durften wir mit ihm verbringen. In dieser kurzen Zeit lehrte mich mein Sohn all das, was mir sonst keiner beibringen konnte. Er lehrte mich zu lieben. Ich hielt seinen kostbaren Körper in meinen Armen und vergaß die Zeit und all das, was mir bisher wichtig schien. Wie gerne hätte ich seine Stelle eingenommen. Ich sah sein Lächeln und verlangte nach nichts Anderem, als ihn zu retten. Unfähig dies zu tun, wünschte ich ihm absoluten Frieden. Mein Junge fühlte niemals den Schmerz dieser Welt. Er wurde nur bedingungslos geliebt. Ich bedauerte all die Fehler, die ich bisher in meinem Leben gemacht habe. Aber ich bereue keine einzige Sekunde, die ich mit ihm verbringen durfte. Er war neun Monate und zwei Tage immer bei mir. Er vermittelt mir das Gefühl der Unendlichkeit. Wie glücklich war ich, ihn zu haben und wie schwer fiel mir es, mich von ihm zu verabschieden“, schrieb die junge Mutter Talitha Davis (1).

Anencephalie ist ein Geburtsdefekt, der immer öfters vorkommt. In einer Plusminus-ARD-Sendung berichtete Dr. Andres Carasco von Kindern in Argentinien, deren Hirne durch das Gengift Glyphosat nicht mehr richtig ausgebildet wurden.
“Es besteht der begründete Verdacht, dass der Anbau und das Verfüttern von Gensoja und Genmais, die unter Einsatz von Glyphosat kultiviert werden, nicht nur zu irreversiblen Schäden für die Bodengesundheit und die Gesundheit der Fauna und Flora führen, sondern auch Ursache für Krankheiten bei Tier und Mensch sind, die sich seuchenartig ausbreiten können”, schreibt Dipl. Ing. Volker Helldorff  im Namen der Gen-Expertenplattform der Ärzte, Bauern und Juristen, die sich für gentechnikfreie Nahrung einsetzen (2).

Ein Bauer aus Dänemark, Ib Pederson, beobachtet in seinem Stall schon lange Missbildungen, Krankheiten, Todesfälle und Fehlgeburten. Er stellte daraufhin die Ernährung seiner Tiere um. Er wollte ein Experiment wagen, denn er vermutete, dass genveränderte Futtermittel und Unkrautvernichter, wie das Herbizid Glyphosat in seinem Schweinefutter, daran schuld sind, dass seine Ferkel schrecklich deformiert werden. In seiner Tiefkühltruhe hatte er die kleinen Ferkel mit Wucherungen, verkrümmten Wirbelsäulen, ohne Hinterbeine oder Schwänze, unerkennbaren Gesichtern, ja sogar siamesische Zwillinge die am Kopf zusammengewachsen waren. Der Bauer liefert 13.000 Schweine pro Jahr an Europas größtes Schweinefleisch Unternehmen Danish Crown.
Die vielen gesundheitlichen Schwierigkeiten seiner Schweine und die damit verbundene verminderte Produktivität veranlassten den Bauer, keine genveränderten Futtermittel mehr einzusetzen, die mit Glyphosat behandelt wurden. Bei Pederson’s Tieren verschwanden daraufhin die Probleme.
“Bei der Verwendung von gentechnisch veränderten Futtermitteln beobachtete ich Symptome wie Blähungen, Magengeschwüre, eine hohe Rate von Durchfallerkrankungen… nachdem ich auf nicht gentechnisch veränderte Futtermittel umgestiegen bin, sind diese Probleme verschwunden, einige innerhalb von wenigen Tagen.”
Der Gesundheitszustand der Schweine hat sich seitdem sichtlich verbessert. Der Bauer braucht weniger Medikamente. Seine Farm wirft wieder Profit ab. Er hat weniger Fehlgeburten, eine höhere Anzahl von Ferkeln bei den einzelnen Würfen und die Zuchttiere leben länger. Der Reinigungsaufwand für die Stallungen verringerte sich (3).

Glyphosat, der Hauptwirkstoff des Herbizides Roundup, kam 1974 das erste Mal zum Einsatz. Mittlerweile ist es das am häufigsten verwendete Unkrautvernichtungsmittel. Es wird als ein ertragssteigerndes Mittel angesehen, von dem angeblich keine Gesundheitsgefahren ausgehen. Seit einigen Jahren häufen sich jedoch kritische Stimmen, die von einer negativen Auswirkung auf Mensch, Tier und Umwelt sprechen. Glyphosathaltige Produkte werden in Deutschland bei Ackerfrüchten kurz nach der Saat und kurz vor der Ernte aufgebracht, um Ernteerträge zu verbessern. Insgesamt handelt es sich um 15.000 Tonnen glyphosathaltiger Produkte, die allein in Deutschland pro Jahr ausgebracht werden.  Es ist ein Bruchteil der Menge, die in den USA und Südamerika verwendet werden.  Gentechnisch veränderte Pflanzen sind resistent gegen Unkrautvernichtungsmittel. Weltweit werden jährlich 740.000 Tonnen Glyphosat ausgebracht. 


 Weil man jedoch zunehmende Resistenzen bei den Unkräutern beobachtet, wird prognostiziert, dass in den nächsten Jahren 1,35 Millionen Tonnen pro Jahr eingesetzt werden. Doch das Produkt ist alles andere als umweltschonend. Eine große Anzahl von Studien beweist, dass Glyphosat nicht nur bedenklich, sondern eher gefährlich ist. Roundup Herbizide schaden der menschlichen embryonalen Entwicklung. Sie zerstören die Plazenta und die DNA von Menschen und Tieren. Der Zusammenhang zwischen dem Herbizid und Fehlbildungen und Fehlgeburten fiel vor allem in Argentinien auf, dem Land das per se Gen-Soja anbaut. Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes und Krebs sowie Depressionen, Herzinfarkte und Unfruchtbarkeit zählen noch zu den leichteren Fällen. In Argentinien wurden Missbildungen bei ungeborenen Kindern festgestellt, die den Ferkeln des Bauern Pederson verblüffend ähnlich waren. In dem ARD Film Plusminus berichtet Dr. Andres Carasco von diesen Kindern (siehe auch: E. Breburda, Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst). In Argentinien kam es auch  zu Todesfällen.
Die Leipziger Veterinärmedizinerin Frau Professor Dr. Monika Krüger konnte einen Zusammenhang zwischen Glyphosat und Botulismus (Clostridium botulinum) bei Rindern feststellen. Im Juni 2013 veröffentlichte sie eine Untersuchung, die zeigte, dass Glyphosat-Rückstände  im Urin von Menschen und Tieren vorhanden sind.
Zwischen 1996 und 2010 beobachte man in über 1000 deutschen Rinderbetrieben das Auftreten von Botulismus. Dr. Krüger konnte nun den Beweis liefern, dass diese Erkrankung durch die Aufnahme von Glyphosat aus Futtermitteln bedingt ist. 

Landwirtschafts-Zeitungen berichten immer mehr über „erbärmlich verendende Kühe, totgeborene Kälber, das erschütternde Leid der betroffenen bäuerlichen Familien und verlassene Höfe.“ Die Symptome, die botulismuserkrankte Tiere aufweisen, treten auch bei Landwirten auf. Wie die Leipziger Forschungsgruppe um Professor Krüger herausfand, tötet Glyphosat die gesundheitsfördernden Bakterien im Magen und Darmtrakt der Hochleistungskühe. Dadurch kann sich das Nervengift des Botulinum-Bakteriums BoNT, das auch im Darm der Tiere vorhanden ist, ausbreiten. 78 % des Eiweißfuttermittels für Hochleistungstiere bestehen aus gentechnisch veränderten Sojabohnen (4).


1) Talitha Davis: Unexpectedly pregnant at 19, I rejected abortion. LifeSiteNews, 20. August 2015
2) Volker Helldorf: Biolandwirte warnen vor Seuchengefahr durch Gentech-Fütterung bei Nutztieren. Alternatives Informationsportal, 2. Apr. 2012
http://www.cl-netz.de/foren/cl.politik.umwelt/Biolandwirte-warnen-vor-Seuchengefahr-durch-Gentech-Fuetterung-bei-Nutztieren-88096.html
3) Andrew Wasley: Deformities, sickness & livestock death: the real cost of glyphosate & GM animal feed. Ecologist, 28. Nov. 2013
4) Albert Schweitzer Stiftung: Glyphosat: Auswirkungen auf die Natur. 6. Juni 2013.


Sunday, July 13, 2014

Biotechnologies and God's Creation

Dr. Edith Breburda
see also: FIAMC, Bioethics

Genetically manipulation claimed to bring the dead back to life. But the technique, which circumvented the laws of nature, seems to be vice versa.

We all know about the complexities of biotechnologies. Most of the time we might be unaware about the consequences of genetic manipulations and the patenting of life forms, that bears on mankind, in terms of unintended side effects in the environment, animals or humans. In 1990 Saint Pope John Paul II said, “A basic condition for each economic, industrial and scientific progress is seen in the respect for life, in particular of the dignity of a human person.” Already the Second Vatican Council pointed out: “Without the Creator the creature will disappear.”
In a society, that often shuns God, we only focus at the accomplishments of modern technologies. The authors Peter Diamandis and Steven Kotler are convinced that modern technologies will enable us to have the ability to meet and exceed the basic needs for every person on the planet.
“New biotechnologies” and their creators claim to do a better job in <<creating>> plants, animals, men, animal-human mammals, and other entities than did the “Big Bang” eons of years ago. There is no need, in their minds, to appeal to any “god” or more than human source of meaning and value to explain reality, writes William E. May in the Foreword of the book: “Promises of New Biotechnologies”.

In Isaiah, Chapter 65, verse 18 we can read about God’s creation: “Instead, shout for joy and be glad forever in what I am creating. Indeed, I am creating Jerusalem to be a joy and its people to be a delight.”
Humankind has the privilege in his ability to use nature for the benefit of the humanity. Basic science and modern technology is par excellence employed to exercise our dominion over nature. Science is also accountable and has to justify the use of nature for human purposes. Even though it is not required, research can solve many questions pertaining to humankind. In connection with power, we have to apply intelligence and responsibility over the worldly resources.
The past millennium brought unprecedented improvements in human health nutrition and lives expectancy. For the new millennium the opportunity exists to build on these advances in order to be beneficial to support a larger earthly population. Coincidentally many are concerned that liberty, science and technology are more a threat to the environment than a blessing to humanity and nature. The unspoken concern is that humans are interpreting the control of nature as empowerment to improve the human condition. But they might also do great harm to each other, to the earth and to other creatures. Thus, the moral necessity of ecological stewardship has become increasingly clear.
Humans cannot create, they can only manipulate what God is continually creating and maintaining.
Biogenetic engineering appears to have endless possibilities in manipulating plants, animals and humans. Despite the enormous possibilities, its technology can also be applied unethically and recklessly and thus might have the capacity of even destroying us. Even more, the genetic modifications and manipulation are irreversible. They alter the organism’s genotype and the one of their offspring.
On August 13, 2008, Prince Charles warned in the Daily Telegraph of the largest environmental disaster of all times caused by genetically altered food. “A gigantic experiment with nature was initiated by the cultivation of genetically manipulated plants. Already today the water balance is endangered in countries like north India and west Australia.” Who are the victims of modern biotechnologies?
Christian Holmes, the global water coordinator for the United States Agency for international development is warning that genetically-modified crops play a significant role in our water crises. “We are running out of water” he said in November 2013. GM crops have a significant impact on the environment.  Throughout the world GM seeds crops need more water, fertilizer and pesticides. They deplete the soil by monocultures. Nitrogen and phosphorous compounds from fertilizer leaked into the Mississippi River and later into the Gulf of Mexico. The agricultural runoff came from the huge corn planting area used to produce corn-powered ethanol. Nutrients and nitrogen stimulate algae growth. The tiny plants will eventually settle to the bottom waters. Its decomposition by bacteria consumes oxygen. Low oxygen water cannot support marine life. Scientists from the National Oceanic and Atmospheric Administration speak about a “dead zone” in the Gulf of Mexico. In 2008, the hypoxic zone covered an area roughly the size of New Jersey. In 2010 the British Petroleum oil spill overlapped some parts of the “dead zone”. The oxygen depletion forced many types of fish, shrimp and crab to leave the area or to suffocate. Animals adapted to low oxygen, who live in the sediments, can definitely not survive if the oxygen level falls toward zero. The area of hypoxia extended far into Texas waters in 2010.
Skeptical people always fear that genetic changes put the natural world and the food supply at risk. According to the French scientists Gill Eric Séralini, genetically modified food poses a risk to human or animal health. We disregard the risks of pesticides who are much more toxic as we have assumed.
Local populations depend on the success of their harvest. Instead of the traditional crops adapted to their land, farmers are forced to purchase the expensive GM seeds, which can only be used for one year. The promise of Genetically modified cotton, which would need less chemicals, less water and would bring bigger profits is false. GM corn is not draught resistant, like the conventional native species of crop have been.
A study of Green Peace in 2014 showed that we are not depending on GM crops and we have the knowledge and technology to produce save, healthy food. Genetically modified crops are not providing greater yields. NaturalHealth365 acknowledges that our earth can provide a decent living for our farmers.
Greenpeace protesters speak about “Death Seeds”, when referring to genetic manipulated crops. GM seeds planted in India have doubled in the last years. Cities like Mumbai and Delhi boomed. They received International Monetary Fund loans from biotech-giants, when they allow them to sell their new seed creations. The economic revolution did not reach the farmers sliding back into the dark ages. They had fallen into debts after being convinced to buy GM seeds.
Thousands of Indian farmers have committed suicide after using genetically modified crops. They where told their harvests and income will immense rise, if they switch from planting traditional seeds to GM seeds. The seeds, manipulated by scientists circumvented the laws of nature, failed in countries with cycles of drought. Many farmers borrowed money in anticipation of future riches. But when the harvest failed, debts and no income forced farmers to take their own life.
They hoped their children would have a better life under India’s boom. Landless and homeless they have to work now as slave labor. Their fathers have swallowed chemical insecticides. A substance they where promised they would not need for the “magic seeds”. Instead of being free from parasites and insects, GM pest proof  “Breeds’ of cotton was destroyed by the voracious bollworms parasite. Farmers have not been allowed to save traditional seeds to replant them the following year. GM seeds contain so-called “terminator Technology” and do not produce viable seeds on their own. Prince Charles speaks about GM Genocide in India. For him the issue of GM had become a “global moral question”.
Originally, genetically manipulation claimed to bring the dead to life and not vice versa. We still speak about De-Extinction and promise the resurrection of dead species.
When the South Korean cloning Scientist Dr. Hwang was disgraced, he still alleged to be able to clone a BSE resistant cow, a Siberian Tiger and animals that are on the list of endangered species.
Animal Cloning raises concerns on numerous levels and poses already serious threats to animal welfare. Engineering these animals for more intensive production is associated with great animal cruelty and suffering. To create cloned animals is resulting in a loss of the biodiversity. It will have significant implications for the environment and the ability of cloned herds to withstand diseases will be almost gone. Cloning seems to be an incredibly inefficient technology. Hundreds of animals suffer as their eggs are harvested, or as they are often repeatedly surgically implanted with embryos in an attempt to produce just one clone. Severe health problems plague cloned animals and claim the lives of most neonates. A commonly observed problem with these animals is the Large Offspring Syndrome. Animals are twice the normal birth weight. Surrogate mother animals have to undergo an extremely painful and stressful labor and delivery. Often surgical intervention is required to deliver the baby animal. The Large Offspring Syndrome is very often accompanied by visible abnormalities of organ growth, which causes sudden perinatal death. Cloning is pursued to intensify livestock production. The gain is to have animals that grow faster so they can be slaughtered sooner. Also animals should be raised on a smaller space. The rise of “factory-farming” is already accompanied with serious animal health problems. The practice of raising livestock in confinement at high population density lets animals grow so big and quickly that the bones break. They are cornered to spaces so small they cannot even turn around. In some ways cloning is an extension of assisted reproductive technologies. It can be seen as a radical departure from how animals have traditionally been bred.
Nevertheless, veterinary reproductive technologies of in vitro fertilization and cloning of animals led to the efforts that genetic engineering and cloning of humans are going to dominate the medical environment. The commercialization of in vitro fertilization already resulted in dehumanizing of women, valued now only because they produce oocytes. Children, thus manufactured suffering under various maladies. Children conceived through assisted reproductive technologies are more likely to have rare congenital conditions. More and more scientific studies describe the risk of birth defects under such circumstances. Scientist feel financially pressured to identify embryos that are chromosomally normal. Despite that, a genetic predisposition may only contribute to the likelihood of developing a disorder. Environmental triggers, lifestyle and epigenes are what actually make the individual sick. The new field of epigenetics explains how environment and choices can influence the genetic off offspring. Scientists of the University of Zürich, Switzerland found that a potential Sperm-RNA-based mechanism exist, by which trauma may be epigenetically inherited. Offspring of mice that suffered early-life stress show signs of the disturbance their parent experienced.
Behavioral changes across generations through sperm RNA have not been of interest for “Single Mothers by Choice”. Instead they have been concerned that several of them used the same sperm donor and therefore their children were half-siblings, they started to set up a voluntary donor register. Unfortunately, some donors are very popular. To take them out of the catalogue will increase the interest of others and mothers advertise to buy any unused vials of sperm from. A study conducted by the Institute for American Values, called “My Daddy’s Name is Donor” showed that adults aged eighteen to forty-five conceived through sperm donation are hurt, confused, depressed and feel less trust in their parents. They are more disturbed when money was involved in their conception. Children, who will never have the chance to be raised by their biological parents, commonly use the phrase: “My sperm donor is half of who I am.” An important topic is to confirm a child’s right even to have knowledge of the biological parent. It is needless to mention that many fear being attracted to or having relations with someone to whom they are unknowingly related.
Juanita H. Williams, wrote in her book: <<Psychology of Women>>: “The identification of women with nature and the description of women in terms of nature suggests an affinity between the two… her very body share with the moon its periodicity.”
However, due to modern biotechnologies women experience a chemical liberation. Today women often decide to defer pregnancy. Egg freezing is becoming more relevant. It is seen as a way to free women from some of the biological constraints of fertility. In this way motherhood can be pursued when the personal circumstances are optimal for a child.
The American Civil Liberties Union has defined reproductive freedom as: “Everyone’s right to form intimate relationships and to decide whether and when to carry a pregnancy to term.” The World Health Organization defines reproductive rights and freedoms to include that individuals should decide freely and responsibly the timing of their children. From this perspective in-vitro fertilization opened the door to all the other reproductive technologies.
However, abortion, contraceptives and in-vitro-fertilization…. are techniques that destroy human life at its very beginning. The question remains, should we be allowed to employ modern biotechnologies just because we have the means and financial resources? Modern societies seem to disregard ethics and morality but have no problem upsetting nature itself. Can Science imitate nature by disobeying the laws of nature?
(Excerpt from: Promises of New Biotechnologies, ASIN: B004TM9CZO,  ISBN-10: 0615548288 ISBN-13: 978-0615548289
and:
Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst.  ISBN-10: 0615926657

Monday, March 24, 2014

Kein Wasser - keine Ernte - keine Jobs

Umweltschutz versus Landwirtschaft in Kalifornien/USA
Dr. Edith Breburda

Mit der Erfindung von genetisch manipulierten Feldfrüchten wollte man die Welternährung sichern; Ungeziefer den Garaus machen und damit die Ernteerträge steigern. Doch wie sieht es in Wirklichkeit mit den GMO's aus? Waren die Ziele zu hoch gesteckt und revangiert sich nun die Umwelt?
Moderne Biotechnologien stecken immer noch in den Kinderschuhen und doch stehen wir vor noch größeren Problemen, als vor der Zeit der genetischen Manipulationen.
Einen kleinen Wurm, den Corn Rootwurm, wollte das Agrarbusiness vernichten, indem der Bazillus Thuringensis (BT) in die Maispflanzen eingebaut wurde. Inzwischen wurde der Wurm jedoch gegen das Gift, welches der Bazillus freisetzt, resistent. Darüber berichtet eine Studie in der Fachzeitung Proceedings of the National Academy of Science vom 17. März 2014. Den Ratschlag, den die Experten liefern ist, man hätte BT-Mais neben herkömmlichen Maissorten anbauen sollen, um derartige Resistenzen zu verhindern. 
Ist so ein Ratschlag überhaupt realistisch in einem Land, wie den Vereinigten Staaten von Amerika? Pflanzen-Diversität und der Vorrat von Saatgut ist zwar der Grundstein für eine Zivilisation. In vielen Ländern werden heute jedoch Landwirte gezwungen, patentierte GMO-Pflanzensorten zu kaufen. Auch dürfen sie kein eigenes Saatgut verwenden. Dabei besteht die Gefahr, dass Sorten durch Krankheiten verloren gehen und andere Sorten nicht mehr zur Verfügung stehen. In den Vereinigten Staaten sind 90% der Pflanzen genverändert. Genmais der ersten Generation ist seit 1995 auf dem Markt. 2013 wurde in den USA auf einer Gesamtfläche von 70 Millionen Hektar genmanipuliertes Saatgut ausgebracht. Deutschland hat eine Staatsfläche von 35 Millionen Hektar.
Die Gentechnik förderte, auch in den USA, großflächige Monokulturen. 
Überall wird die gleiche Maissorte angebaut, egal, ob es sich um ein trockenes oder feuchtes Gebiet handelt. Viele der ursprünglichen landwirtschaftlichen Sorten, die an die Umwelt angepasst waren, sind nicht mehr vorhanden. Moderne Pflanzen, die als Monokulturen angebaut wurden, haben das verursacht. Große Agrarmonopol-Firmen verkaufen patentierte genmanipulierte Mais-, Soja-, Raps-, und Baumwollsamen. Selbst In Indien, einem Land, berühmt für seine Baumwolle, werden 95 Prozent der Baumwolle von der US-Biotechnik-Firma Monsanto kontrolliert, mit dem Ergebnis, dass bereits 250.000 Bauern in Indien Selbstmord begangen haben und damit die Zukunft ihre Kinder vollends zerstörten.
Jedoch nicht einmal Wissenschaftler, wie der französische Genforscher Professor Gilles-Eric Séralini, der 2012 in einem wissenschaftlichen Journal Rattentumorfotos mit der dazugehörigen Schockstudie: <<Genmais macht Krebs>>, publizierte, konnte sich gegen die GMO's durchsetzen. Auch die Feststellung von Prof. Séralini, dass Pestizide viel giftiger sind, als von den Herstellern deklariert wird, ließ am  "Erfolg der GMO's" keine Zweifel aufkommen.
Die Furcht, dass genetisch variierte Kulturpflanzen letztendlich zu einer Hungersnot führen können, ist durchaus gerechtfertigt. 
Mais ist zum Beispiel eine Pflanze, die in sehr trockenen Gebieten wächst. Später gab es Sorten, die genau dem jeweiligen Klima der Region angepaßt waren. Es gab Maissorten für arme Böden in trockenen Gegenden und in feuchteren Landstrichen. Bauern benutzten ihr eigenes Saatgut. Es gab Fruchtfolgen und Zwischenfrüchte, wie Leguminosen. Diese sicherten den Stickstoffgehalt im Boden. Jedes Jahr wurde die Anbaufrucht gewechselt. Doch all das existiert heute nicht mehr.
Der britische Thronfolger Prinz Charles hat vor der durch genmanipulierte Lebensmittel verursachten größten Umweltkatastrophe aller Zeiten gewarnt. Mit dem Anbau genetisch veränderter Pflanzen sei ein gigantisches Experiment mit der Natur und der gesamten Menschheit gestartet worden, das schon jetzt z.B. in Nordindien und Westaustralien den Wasserhaushalt stark gefährdet. (Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst, vernichten wir uns selbst, ISBN-10: 0615926657, ISBN-13: 978-0615926650).

Am 20. März 2014 publizierten die Environmental Research Letters, dass die zunehmende Erwärmung durch den Klima-Wandel vor allem den Haupt-Feldfrüchten schadet. Mais, Sojabohnen und Weizen sind besonders anfällig für hohe Temperaturen und der Ernteverlust könnte bis zum Ende des Jahrhunderts  bis zu 52% betragen.
Im Frühjahr 2014 klagen Amerikaner, dass sie mehr Geld für ihr Frühstück ausgeben müssen, weil Kaffee, Orangensaft und Bacon teurer geworden sind. Bauern schlachteten ihre Schweine, weil sie wegen Trockenheit kein Futter mehr hatten.
Dazu kommt der porcine epidemic diarrhea Schweinevirus, der im Winter 2013 die Wildschweine der USA befallen hat. Man befürchtet, dass die Durchfallkrankheit auch die Hausschweine infizieren und ein Ferkelsterben von 80-100% bewirken könnte. Die Kaffeepreise steigen, bedingt durch eine Dürre in Süd-Brasilien, dem größten Kaffeeanbaugebiet der Welt. Das sogenannte Citrus-greening, ausgelöst durch eine Milbe, zerstört Orangenplantagen in Florida (Rothwell S. Prices spike for breakfast food. The Arizona Republic, 22.3.2014). 
Schon heute wird über eine Wasserknappheit in Kalifornien berichtet. Mit Kalifornien assoziiert man Hollywood oder Silicon Valley. <<Einen Platz wo alles grüner, wärmer, feuchter und wilder ist>>, singt Katy Perry aus Santa Barbara in ihrem Lied <<California Gurls>>. Kaum einer denkt an Kalifornien als das Land, welches die Hälfte aller Früchte und Gemüsearten in den USA produziert. 98% der Mandeln, Pistazien und Walnüsse wachsen in dem US-Bundesstaat des früheren Gouverneurs Arnold Schwarzenegger. 1/3 der Milch liefert Kalifornien. Die Lebensmittelkette "Trader Joe" (ALDI), bezieht seinen Wein aus Kalifornien.
Für Kaliforniens Politiker steht der Tierschutz über der Landwirtschaft. Die Lebensmittelproduktion leidet darunter. Bisher war es nur die Trockenheit, die den Bauern zusetzte. Mark Watt, ein Rinder-Farmer der dritten Generation, ist überzeugt, dass die Wasserknappheit, unter der die Farmer in Kalifornien leiden, menschenverursacht ist. Umweltschützer existieren für ihn nicht. "Viele von denen kümmern sich nicht um die Natur, das sind alles nur Querulanten." Neulich sprach er mit einem Kongress- Abgeordneten und dieser eröffnete ihm, er wolle 1,3 Millionen Acres Farmland in Sumpfgebiete umwandeln. Und nächstes Jahr sollen die Bauern noch mehr Land verlieren, Es handle sich angeblich um Maßnahmen, die dem fallenden Grundwasserspiegel entgegenwirken sollen, so der Abgeordnete. Melonen, Broccoli, 72 Millionen Salatköpfe, Paprika und Krautköpfe müssen schon jetzt aus Mexiko importiert werden. Bauern im Central Valley lassen bereits ihr Land wegen Wassermangel brach liegen. Ausgenommen davon sind ihre Mandelbäume. Sie zahlen viel Geld, um ihre Bäume halten zu können. Vor ein paar Jahren kostete es 40 Dollars, um einen Acre Land zu bewässern. Heute ist der Preise auf 1.300 Dollars gestiegen. Bauern graben tiefe Brunnen, wobei jede einzelne Bohrung bis zu 1 Million Dollars kostet. Die Brunnen versiegen jedoch nach 5 Jahren. Daneben ist das Grundwasser oft zu salzig, um Feldfrüchte damit zu bewässern. Farmer im Osten des Central Valleys haben noch genug Wasser in den Brunnen, fangen aber auch schon an tiefer zu bohren. Mark Watt ist besorgt, nicht mehr zu verändernde Umwelt-Schäden anzurichten, wenn er seinen Brunnen leer-geschöpft hat. "Wenn das Wasser verbraucht ist kann es nicht mehr erneuert werden", gibt er zu bedenken. Politiker machen den Klimawandel und die Trockenheit dafür verantwortlich, dass die Bauern kein Wasser mehr haben. Selbst im Jahr 2006, als es viel regnete und schneite, erhielten sie nur 45% des benötigten Wassers zur Bewässerung. Die Administration verkündete, sie müsse Fische, wie den 7 cm langen Delta-Smelt, den Steelhead Fisch oder Chinook Lachs, schützen. 1992 wurde bereits  das Central-Valley Projekt gestartet, wonach riesige Wasserflächen den Fischen überlassen werden sollen. Dieses neue Gesetz induzierte eine regelrechte Schlammschlacht zwischen Farmern und Umweltschützern. 1994 verlangten Umweltschützer Wasser aus dem Firant-Damm zu entnehmen, um die lang verschwundene Fischerei in einem ausgetrockneten Arm des San Joaquin Flusses wiederzubeleben. 
Senatorin Dianne Feinstein unterstütze das Vorhaben, obwohl sie erst der Meinung war, dass so ein Vorhaben verheerende Folgen für 10.000 Farmer haben würde. Es handelte sich um den Kaltwasser Lachs, der das letzte Mal 1940 in diesem Gebiet gesehen wurde. Diese Fische brauchen besonders viel Wasser. Mark Watt behauptet, es ginge den Umweltschützern letztendlich gar nicht um den Fisch. Sie wollen nur das Wasser. In den letzten Jahren wurden den Farmern 400.000 Acres entzogen, um zu testen, wie sich der Lachs einleben würde. Wasser wird für alles Mögliche verbraucht, nur nicht für die Landwirtschaft. In den letzten 7 Jahren bestimmten Regulierungen, dass Unmengen von Süßwasser in das Meer abflossen, damit der 7 cm lange Smelt-Fisch nicht in den Wasserpumpen der Bauern landet. "Das ist die größte Sorge der Umweltschützer". Umweltschützer waren überzeugt, bei der Errichtung eines Dammes den Holunder-Käfer schützen zu müssen. Als der Damm dann fertig war, bestand das U.S. Army Corps of Engineers and Fish and Wildlife darauf, wegen der Flora und Fauna verschiedene Areale zu überfluten. Als diese Gebiete dann begutachtet wurden, fand man Eulen, die dort nisteten. Die Eulen wurden daraufhin vor dem Überfluten der Flächen in ein anderes Gebiet evakuiert. Dass die Eulen von alleine wegflogen und nach der "Flut" wieder zu ihren Plätzen zurück kamen, störte dabei keinen, bemerkt Mark Watt. "Die Umweltschützer sind sehr belastend für uns Farmer. Man übersieht dabei, dass die Bauern des Zentralen Tales von Kalifornien Pioniere sind, Wasser zu erhalten, um die Produktivität des Landes zu steigern." Jedes Jahr kommen Farmer aus der ganzen Welt nach Tulare zur Landwirtschafts-Ausstellung. Mr. Watt hat auf seinem Hof GPS-gesteuerte Traktoren, die selber fahren. Maschinen, welche Pistazien von den Bäumen schütteln und diese auffangen, noch ehe sie zu Boden fallen. Selbst die Bewässerung ist sehr effizient, weil Laserstrahlen benutzt werden, um das Land einzuebnen. Umweltschützer bezeichnen die Überflutung von Ackerland, die auch die Bodenentsalzung fördert, als Wasserverschwendung.
"Was machen wir, wenn unsere Kuhställe leer sind, weil wir die Tiere nicht mehr füttern können? Die Arbeitslosenzahl steigt und Eiscreme wie Häagen-Dazs wird es keine mehr geben. Früher fand man auf Plakaten in Kalifornien: <<Food grows where water Flows>> Heute kann man sagen: <<No Water = No Jobs>>".
Abgeordnete besuchen die Region, selbst der US-Präsident kam und versprach 135 Millionen Dollars Entschädigung für die Farmer. Kurze Zeit später kam der erhoffte Regen, doch um den Smelt Fisch zu schützen, wurde auch diesmal Süßwasser, das für die Bewässerung von 95.000 Acres ausgereicht hätte, in den Ozean entlassen (Finley A. The weekend interview with Mark Watt, How the other California Lives, The Wall Street Journal, March 8-9, 2014). 

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