Dienstag, 26. Dezember 2017

Felix the Pilgrimage Cat in Paris, Chartres and Rome. New book release!


The life of Felix as the assistant gatekeeper of St. Peter’s Seminary is anything but boring. Every minute is filled with new excitement to keep him on his paws. How could he be a pilgrimage cat without visiting the major shrines of Europe? It all started when the seminarians forgot to feed him. He had thought for certain they would notice how starving he was and take pity on him when he lingered near the kitchen, sniffing the delicious aroma. That he ended up in the backpack of his friend Peter was pure coincidence. Or was it providential? Was this a task that only Felix could fulfill? He saved the life of Peter on the night of Pentecost during the pilgrimage from Paris to Chartres. There was no way Peter could be upset anymore about all the mischief Felix got himself into. He would be forever indebted to that funny little cat. Felix had become the hero of all, and as such, he was invited to accompany Peter on a journey to Rome. Through an unfortunate turn of events, Felix got lost in the Eternal City. Like a motherless child he finds himself wandering through the Vatican Garden. Will he ever see his friends again? Can his new friend help him to find them? The second volume of our Felix shows young and old readers what is going on in the brain of a little millennial cat that surely enjoys being immersed in human customs and traditions as much as possible. 

Amazon:
  • Paperback: 152 pages
  • Publisher: Scivias; 1 edition (December 26, 2017)
  • Language: English
  • ISBN-10: 0692962115
  • ISBN-13: 978-0692962114
  • Product Dimensions: 5.5 x 0.4 x 8.5 inches 
Order as:
Kindel e-book

Paperback 

Dienstag, 31. Oktober 2017

Tumult im Bistum Madison, Wisconsin. Papst soll eingreifen.

Dr. Edith Breburda

Christliches Forum, 31. Oktober 2017
Papst Franziskus soll Bischof Morlino aus Madison im US-Bundesstaat Wisconsin seines Amtes entheben; das fordern Anhänger der Homoright-Movements.
Heraufbeschworen hatte dies eine vertrauliche E-Mail des Generalvikars der Diözese an seine Priester, die einen Tag später in der Tageszeitung veröffentlicht wurde.

Innerhalb 24 Stunden hatten sich 2500 Unterschriften aus der Lesben- and Gay-Right-Gesellschaft gefunden, die einen Rücktritt des Oberhauptes der St.-Raphaels-Diözese in Madison verlangen.
Monsignore James Bartylla, der Generalvikar des Bistums, hatte eine vertrauliche E-Mail an seine Priester geschrieben, in der er darauf hinwies, dass Homosexuellen, die zuvor nichts mit dem katholischen Glauben zu tun haben wollten, keine katholische Beerdigung gewährt werden kann, wenn sie sich vor ihrem Tod nicht zurückbesonnen haben und zur Kirche zurückkehrten.
Die Mail wurde am nächsten Tag im Wisconsin State Journal veröffentlicht, einer Tageszeitung, die den ganzen US-Bundestaat Wisconsin mit Nachrichten versorgt. 

Generalvikar Bartylla, ein Spätberufener, der in seinem früheren Leben Jurist und Top-Geschäftsmann in New York war, hat daraufhin nicht nur ein dreiseitiges Statement herausgegeben, sondern predigte auch selber in seiner Dienstagsmesse über die Anschuldigungen.
Wörtlich schrieb er in der E-Mail, die sein Bischof genehmigt hatte: “Beerdigungen sollten verstockten Sündern vorenthalten werden, um einen öffentlichen Skandal zu vermeiden.“
Brent King, der Sprecher der Diözese, weist darauf hin, dass der Mailbrief nur eine Empfehlung war, wie sich die Priester im gegebenen Fall verhalten sollten; er war keine Anweisung, der man unbedingt Folge leisten musste. Die einzige Bitte des Generalvikars war, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken.

Mitglieder der katholischen Gay und Lesbian, Bisexuell und Transgender-Vereinigung waren da anderer Meinung.
Marianne Duddy-Burke, die Direktorin von Dignity-USA, sagte:  
„Die Aussage zeigte, Bischof Morlino glaubt daran, dass homosexuelle Leute, welche einen tiefe Verbindung zu ihrem Partner haben, verdammt werden sollten und das bis über ihren Tod hinaus. Ihren Familien wird es verboten, die Sakramente zu empfangen, während sie sich in der schwierigsten Lage ihres Lebens befinden.“

Man fragt sich, seit wann eine Beerdigung ein Sakrament ist?

Die Diözese kritisiert die Veröffentlichung einer vertraulichen E-Mail, die vor allem durch den progressiven Blogger Pray Tell aus Minnesota vorangetrieben wurde.
Sie schreibt: „Leute, die einen vertraulichen Austausch zwischen einem Bischof und seinen Priestern unterminieren, schaden der Kirche unermesslich. Sie handeln so, wie es bereits in der Hl. Schrift heißt: ihre Werke sind finster.“ (Engl: those who place at risk the ability of the bishop to communicate with his priests confidentially do a grave harm to the Church and perform, indeed, what Sacred Scripture calls ‘a work of darkness’”, the statement said.)

Bischof Morlino sagte in seiner Bistumszeitung, die Anschuldigungen seien wie so oft aus dem Zusammenhang gerissen. Was den Gegnern unsere Kirche die Möglichkeit eröffnet, sofort negative Statements loszutreten, ohne genauer nachzufragen, was überhaupt gesagt wurde.
Bischof Morlino erklärte an 30. Oktober 2017 in einer Stellungnahme in seiner Bistumszeitung:
„Jeder weiß, dass in unserer Kirche alle und jeder willkommen ist und das so lange, bis wir von unserem Auferstandenen Herren heimgerufen werden. Desweitern habe ich so oft gesagt, dass Homosexuelle, die aufrecht unserem Herrn folgen und ihr Kreuz wie ein Simon von Cyrene tragen, nicht von uns abgewiesen werden.

Wir müssen ihnen auf ihrem Weg helfen. Wenn Du ein Jünger Christi bist und das hier liest, musst Du Dich fragen, welcher Deiner Mitmenschen unter bestimmten Umständen leidet. Wer braucht besonders meine Hilfe? Und wenn Du, der das liest, Jesus folgen willst, höre nicht auf, Jesus besser kennen zu lernen.

Sprich mit Deinem Priester und frage ihn, wie Du ihm besser folgen kannst. Wenn Dich Umstände daran hindern, bitte Gott selber darum, Dir zu helfen. Das Verlangen, Dein Leben auf Christus auszurichten, wird einem meist nicht erst in den letzten Sekunden seines Lebens gegeben. „Wer mir nachfolgen will, verleugne sich selbst…“ (Lk 9,23) Doch wenn wir die Gnade haben, uns erst am Ende unseres Lebens Christus zuzuwenden, wird Christus uns mit offenen Armen aufnehmen (vgl. Lk 15,7).“

Wenn Sie der Auffassung sind, die Kirche hätte Sie nicht aufgenommen, bitte ich Sie darum, dies mit ihrem Pfarrer zu besprechen. .. besprechen um die Wahrheit kennen zu lernen. Christus sagt:... Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen. (Joh 8,32) 
Bp. Morlino, 30. Okt 2017, http://www.madisoncatholicherald.org/bishopscolumns/7288-bishop-column.html

Montag, 14. August 2017

Felix the Shrine Cat- Book Award 2017, CPA





Felix is a cat of extraordinary intelligence and with great enthusiasm, he explores all things, animal, vegetable, and human in his neighborhood. What deepens his thought is a shrine and the creed of its guardians. His adventures around the vicinity of Lake Constance often bring him into dangerous situations. He has the uncanny ability to make friends who appear and save him just in the nick of time. As a teenage cat, he chafes at the strict rules which he is told to observe. He believes a “liberated” kitten shouldn’t have to be so shackled. Because of his endearing mannerism and cute tricks, he soon becomes the darling of the Shrine of “Our Lady of Victory” in the little village of Wigratzbad and of all the pilgrims as well. He asks about the Bavarian Shrine and Catholic teaching in an engaging way. He always tries to understand more completely what is explained to him. His best friend is a seminarian who becomes ordained and leaves Felix. His last order is to ensure that Felix becomes the ‘official assistant’ porter of the Seminary. Felix considers himself an expert in the CAT-e-chism, which he learns by heart as his little Marie memorizes it to prepare for her first HOLY COMMUNION. He considers it as his duty to know perfectly any CAT book. The charm and thoughts of our little feline bring the readers young and old into another world as seen by a furry four-footed ‘soulmate.’


 

Felix der Wallfahrtskater in Deutscher Sprache, Als Ebook 
oder Hardcopy,
beim FE-Verlag erhältlich 
 

Samstag, 29. Juli 2017

Genom-Editierung- am menschlichen Embryo: Das Tor für eine Technik ist geöffnet

Dr. med.vet. Edith Breburda
Christliches Forum, 29.7.2017
Wir haben eine Technik, welche uns die Möglichkeit bietet, krankhafte Gene in Mensch, Tieren und Pflanzen gegen gesunde „einzutauschen“.
Mit der sogenannten CRISPR/cas9 werden lebende Zellen und Organismen editiert, was uns ermöglicht, Krankheiten zu heilen oder neue Pflanzen auf den Markt zu bringen. Es ist ein Verfahren, welches DNA-Bausteine im Erbgut einfach und präzise verändern kann.
Dir Frage ist aber: Sollen wir alles tun dürfen, wozu wir in der Lage sind? Und wo sind die Grenzen bzw. wer überwacht die Anwendung moderner Biotechnologien?
Keiner würde es abwegig finden, wenn Floristen aus markttechnischen Gründen eine Blume in einer anderen Farbe als der natürlichen anbieten wollen. 
Auch wenn Europa genetisch modifizierten Organismen skeptisch gegenüber steht, ermöglicht uns die Gentechnik, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das sich nicht reproduzieren kann und somit nicht in die freie Natur entweicht.
Wissenschaftler ließen im Juli 2017 die erste blaue transgene Chrysantheme erblühen. Wirklich blau blühende Blumen kommen sehr selten in der Natur vor.
Botaniker haben durch das Einfügen zweier Gene ein Novum geschaffen. „Das ist ein großer Erfolg“, sagt Toru Nakayama, ein Pflanzen Biochemiker von der Tohoku Universität in Sendai, Japan. „Es gibt sehr populäre Blumen, sie haben nur ein Manko, sie existieren nicht in der blauen Farbe.
Jetzt müssen wir die Blumen nicht mehr künstlich verfärben.“
Die königliche Horticultural-Gesellschaft bestätigt die Seltenheit der Farbe. Oft denken wir, eine Blume ist blau, aber in Wirklichkeit ist sie violett. Viele Gärtner und Floristen verlangen nach einer blauen Blume:
„Eine blaue Rose gibt es bis jetzt noch nicht. Seit langem haben wir versucht, sie zu erschaffen, aber wir waren erfolglos“, sagt Dr. Thomas Colquhoun, von der Universität Florida in Gainsville.
Um diese Farbe zu erzeugen, muss man viele chemische Schritte unternehmen. Man erzielte keinen Erfolg, indem man einfach nur Pigment Gene aus anderen Pflanzen inserierte.
Dr. Nanobu Noda, Pflanzenbiologe der Nationalen Agrikultur und Food Research Organisation in Tsukuba, Japan, hatte dennoch Erfolg. Er inserierte ein Gen der bläulichen Canterbury Bell Blume in das Genom der Chrysantheme, was sie violett erschienen ließ. Um die Zucker-Moleküle der Anthocyanin-Derivate, die bei einer Blume für die Farbe verantwortlich sind, weiterhin zu manipulieren, nahm man eine blaublühende Erbse aus der Gattung der Schmetterlingsblütler. Dies zwei Gene reichten aus, den besten Blauton zu erreichen.
„Es war mehr Glück“, erklärt Dr. Colquhoun, gegenüber dem Science Magazin. „Zumindest haben wir nun den Bauplan, um diese Farbe herzustellen und das ist ein Erfolg“ (1).


Geht es nicht immer um den Bauplan? Besonders dann, wenn wir erbkranken Eltern zu einem gesunden Kind verhelfen wollen?
Im Jahr 2015 publizierten chinesische Wissenschaftler, dass sie zum ersten Mal einen menschlichen Embryo genetisch manipuliert zu haben.
Seitdem warteten viele auf Verlautbarungen aus den USA, hierzu ebenfalls in der Lage zu sein.
Die Amerikanische Fachzeitung MIT Technology Review verkündete in der Nacht vom 26. Juli 2017, dass die USA einen Schritt weiter gekommen sind, eine Genom-Editierung im menschlichen Embryos durchzuführen.
Der Embryologe Dr. Shoukhart Mitalipov von der Health und Science Universität in Portland, USA, berichtet jedoch nicht über die Probleme, welche eine Geninsertion mit sich bringen.
Bei allen vorhergehenden Versuchen wurde das Gen nicht komplett im menschlichen Genom inseriert und zudem fand man es an einer Stelle, wo man es eigentlich gar nicht haben wollte.
Ob Mitalipov diese Hürden überwinden konnte, ist nicht klar. Es handelt sich um ein Paper, welches noch nicht veröffentlicht wurde. Deshalb enthielt sich der Forscher eines Kommentares.
„Wenn es ein zum Druck akzeptierter Artikel in die Schlagzeilen der Medien schafft, ist das ein gewaltiger Schritt in die Richtung, dass diese Methode recht bald klinisch eingesetzt werden kann“, sagt Jeffrey Kahn von der Hopkins Universität in Baltimore, Maryland. Der Professor ist ein Mitglied der US-Nationalen-Akademie der Wissenschaften und der Nationalen–Medizin-Akademie in Washington, D.C./USA.
„In ganz wenigen Fällen ist eine Genomeditierung am menschlichen Embryo ethisch erlaubt“, hieß es in einer Verlautbarung Anfang 2017.
Für die im Jahr 2015 stattgefundenen Versuche wurden Embryos benutz, die nicht lebensfähig waren. Man tauschte ein Gen, welches für die seltene Blutkrankheit beta-Thalassemia verantwortlich ist, gegen ein gesundes aus. Allerdings waren die Ergebnisse alles andere als das, was sich die Wissenschaftler vorstellten. Anstatt des neuen Genes, fand man nun gesunde und kranke Gene an der Stelle wo man sie einsetzte. Aber nicht nur dort, manchmal waren sie ganz woanders im menschlichen Genom gefunden worden (2).
Wissenschaftler der Universität in Guangzhou berichteten Anfang März 2017, die „Nebeneffekte“ der Geninserierung beseitigt zu haben. Trotzdem zeigten einige das gehabte Bild, was man auch Mosaicism nennt. Sie benutzten lebensfähige humanen Embryonen, wobei keines der so „geheilten“ Embryos in den Uterus einer Frau eingepflanzt wurde.
US-Forscher, die mit der Arbeit von Mitalipov vertraut sind, gaben an, zehn Embryos ohne Mosaicism „hergestellt“ zu haben. Sie manipulierten das Genom gleich nach seiner künstlichen Befruchtung, solange sich der Embryo noch im Einzellstadium befand.
Ob Mitalipov die gleiche Methode benutzte, ist nicht bekannt. Zumindest bekamen diese Forscher keine Regierungsgelder. Der US-Amerikanische Kongress verbietet es, Steuergelder für Forschungszwecke zu benutzen, bei denen menschliche Embryos zerstört werden.
Chinesische Forscher zweifeln wegen der Bildung von Mosaicism mittlerweile daran, ob die CRISPR Methode für die Gen-Inserierung die richtige ist, um „gesunde“ Babys zu erzeugen.
„Es ist trotzdem bemerkenswert, dass wir nun wissen, wie wir vorgehen müssen und Embryos im Einzellstadium für bestmögliche Erfolge “behandeln“ sollten. Zum Einsatz kommt die Methode wahrscheinlich nicht so schnell“, erklärt Dr. Michael Werner, Direktor der Alliance für Regenerative Medizin. 2015 behauptete er noch: „Von einem Editieren von Erbgut sei wegen Ethischen- und Sicherheitsgründen Abstand zu nehmen.“
„Doch auch jetzt haben wir noch lange nicht die Sicherheitshürden überwunden“, fügt er nun hinzu.
Die US.-Nationale-Akademie der Wissenschaften versichert: „Viele Erbkrankheiten werden von vornherein ausgeschaltet, weil der Mutter nur erbgesunde Embryos eingepflanzt werden.
Eine Genomeditierung sei nur dann ethisch gerechtfertigt, wenn es der einzige Weg für ein Ehepaar ist, ihr eigenes Kind zu bekommen.“
Die Versuche mit humanen Embryos wurden demnach zu dem alleinigen Zweck unternommen, eine Methode der Geneditierung in menschlichen Keimbahnzellen zu evaluieren. Es handelt sich um einen irreversiblen Schritt. Alle Nachkommen des so entstandenen Kindes werden dieses neu inserierte Gen weitervererben. Man ist sich dessen bewusst, deshalb pocht man - wie Dr. Michael Werner - so auf die „Sicherheit der Methode“.
China, wo die ersten Versuche 2015 stattfanden, unterliegt dem Diktat eines moralischen Relativismus. Diese Haltung teilen viele Universitäten in einer demokratischen Rechtsordnung. Sie sehen Moral als relativ an. Nur die Absicht oder die Umstände rechtfertigen das jeweilige Handeln.
Um erbkranken Eltern durch moderne Reproduktionsmedizin zu helfen, nimmt man in Kauf, hunderte andere Embryos dafür zu töten.
Wenn ethische Entscheidungen auf Emotionen aufbauen, gibt es keine Tabus mehr. Stattdessen öffnen wir Tor und Tür für eine Forschung, die zu Kosten der Umwelt und unsere Mitmenschen betrieben wird und rechtfertigen dies mit Wettbewerbsfähigkeit und Innovation
Doch der US-Kongress hat es der Amerikanischen Food und Drug Administration - was unserer Arzneimittel-Behörde entspricht – verboten, klinische Studien über Genomeditierten an humanen Embryos auch nur zu begutachten (3).

Literatur:
1) Pennisi E.: Scientists genetically engineer the world’s first blue chrysanthemum. Science, 26. 7. 2017
2) Breburda E.: Reproduktive Freiheit, free for what? ISBN 13: 978-0692447260, ISBN-10: 0692447261 Scivias, 2015
3) Servick K.: First U.S. team to gene-edit human embryos revealed. Science, 27. 7. 2017

Dr. Edith Breburda’s Buch: “Felix the Shrine Cat,” wurde am 23. Juni 2017 von der Catholic Press Association der USA und Kanda als drittbestes Kinder-/ Teenager Buch ausgezeichnet.
Felix der Wallfahrtskater“, ist 2008 in Deutscher Sprache beim FE-Verlag erschienen und auch als Kindle E-Book erhältlich. 

Samstag, 15. April 2017

O Felix Culpa, Eastern with Felix...


.......Something is different this week. The people arrive on Thursday evening and the priest washes the feet of twelve seminarians.
The Gethsemane chapel is particularly full of pilgrims into the night.
The next day is Good Friday, but Felix is not aware of this special day. He only notices that on this Friday more people are praying at the Stations of the Cross. At 3 p.m., they stream into the Church. It is not a typical Mass, rather a ceremony in which the crucifix is uncovered and venerated.
Then the priest starts his homily.
“We find ourselves in Holy Week and remember the Passion of Christ, especially today on Good Friday, the day of Our Lord, Jesus Christ’s death.”
Now Felix understands why everything is so different. The day is similar to Christmas Eve, only we are happy about His birth and not sad about His death.
Additionally, on the following Saturday morning, no Mass takes place.
“Is it now the end of the shrine? I hope my mission is not coming to an end.
Should I finally think about how I will be able to survive and support myself?”
Felix climbs the tree and after a while falls asleep. It’s common knowledge that cats naturally know how to stay in a tree once sleeping. As he opens his eyes again it is evening and he sees a few seminarians stacking up wood for a fire.
“Everyone is getting as cold as I am,” Felix thinks. It is already dusk and innumerable pilgrims begin to arrive. Happily, Felix is in the tree so he is safe and has the best view.
Then they come. Seminarians dressed like altar boys accompanied by a large group of priests. They go to the fire which burns brightly and so the ceremony begins. The fire is blessed and then surprisingly Felix hears his name.
“Has someone discovered me? Do they want me to come down? I clearly heard my name and am not mistaken?”
O FELIX CULPA
“That means, O Happy Fault,” whispers a father into the ear of his small son.
“And so we are very lucky that Jesus Christ took all of our sins upon Himself
and thus was able to open the door into paradise which was closed by the sin of Adam and Eve.”
A priest has a huge candle which he can hardly carry. This candle is lit from the fire. All the people process in the pitch dark Church and sing piously,
LUMEN CHRISTI
After a few minutes, the song is recited, louder, in a higher pitch. Then again for a third time with more enthusiasm and joy.
“That means the light of Christ,” repeats the father to his son. All at once it becomes even more interesting when people begin to light their small candles from the large candle. This event causes the Church to beam with heavenly light. A great joy comes to everyone including Felix. That Jesus is risen from death is celebrated on Easter morning. With his own blood, Jesus, the Son of God, has washed us clean from all our sins.
“O FELIX CULPA”
Now Felix understands why he has loved Latin so much from the first time he heard it.....

From: Felix the Shrine Cat- 
by Edith Breburda, 

Freitag, 14. April 2017

Felix the Shrine Cat and Holy Week


Felix’ favorite place is the tomb of Antonia. When he doesn’t have anything to do, he sits in front of it and contemplates.
Some pilgrims arrive and begin to pray outside at the border of the shrine property. A man positions himself at the front of the crowd. Using a loudspeaker he reads out of a book.
He begins with the First Station of the Cross, reading of the Passion of Christ. This is new to Felix. There was no need for him to go closer because of his hearing, one of his special senses, captures every word.
As the pilgrim's process forward towards the Church, Felix hears more about the Passion of Christ, which deeply saddens his heart. 
Felix would have loved to have been there, even more so than at the birth of Christ. He would have loved to have shown compassion and to have consoled Jesus, the Redeemer of the world.
As Jesus carries His Cross, He meets his mother. It is difficult to imagine how she suffered with Him. Felix is impressed that she never left her Son’s side.
The reading explains that Veronica draped Jesus’ face with her wet veil. She was a courageous woman who cared. Thanks to her, an imprint of his His face exists.
Then comes Jesus’ death on the Cross. There were nails in His hands and feet and a crown of thorns on His head, and He was scourged and beaten.
At this time everyone goes down on their knees in worship and prayer.

Felix is deeply moved to the point where he needs to be alone. He is unable to get to the crucifix in the main Church. He wishes to find a quiet spot where pious pilgrims would not chase a small cat away.
The Gethsemane chapel comes into his view. Yes, that’s where he wanted to be in his sadness.
Felix sneaks inside and sees Jesus kneeling in great agony over a small rock with His hands clasped together. Above Jesus, an angel holds a chalice. Beneath it, a banner is inscribed with the words: “Father, if it is possible, let this cup pass from Me.”
Felix carefully crawls closer to the kneeling statue of Jesus. From this angle, he was sure that nobody would be able to see him. He gradually nestles himself next to Jesus.
He begins to cry bitterly. If anyone would see him, they would be astonished. One often hears about crocodile tears, but never about cat tears.
The little cat’s body shakes uncontrollably and the chalice comes into his view again.
“This is the chalice I always see in the Holy Mass.
“There was no way Jesus could have avoided drinking from the chalice, even though He petitioned His Father to spare His life.”
Felix stays in the chapel for a long time.
The magnitude of his wish to remain is hard to imagine. He would have loved to personally participate in the Passion of Christ. In his anger, he would have bitten the hands of the evil soldiers who scourged and crucified Jesus.


Felix doesn’t grasp how it was possible that Jesus was crucified because Jesus only did so many good deeds for mankind.
“Mean individuals have always existed on the earth and are also found in the animal kingdom.” He thinks about what he has experienced with the rooster and heard about the weasels

taken from the new Children Book
from Edith Breburda

Sonntag, 26. Februar 2017

US-Bischöfe halten Einwanderung für wichtiger, als das Recht auf Leben.


Dr. Edith Breburda

Christliches Forum, 27.2.2017
Vom 16.-19. Februar 2017 fand in Modesta im Kalifornischen Bundestaat das World meeting of Popular Movement statt. Das, vom Vatikan organisierte Welttreffen der Volksbewegung wurde bisher regelmäßig in Rom abgehalten. Papst Franziskus rief die Bewegung ins Leben. Verschiedene Basis-Organisationen, die sich für soziale, ökonomische und ethische Gerechtigkeit einsetzen, wurde die Möglichkeit gegeben, sich mit Kirchenführern zu beraten. Das Treffen brachte Menschen aus verschiedenen Ländern, Mitarbeiter des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden und katholische Bischöfe der Vereinigten Staaten zusammen, um unter anderem die katholische Soziallehre zu erläutern.


Papst Franziskus adressierte das Meeting in einem Brief:
Ich möchte die Arbeit von PICO National Network besonders hervorheben. Ich habe erfahren, dass PICO (People Improving Communities through Organizing) die Abkürzung ist für: <Leute verbessern ihre Gemeinden durch Organisationsarbeit>.
Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Nachbarn, die sich selbst organisieren, um ihre Gemeinden florieren lassen.

Die linke Webseite Discover the Political Networks sagt über PICO, es sei eine Organisation, die versucht, linksreligiöse Lehren zu avancieren, in denen es vor allem darum geht, die Lebensbedingungen der Armen zu verbessern.



PICO ist ein Netzwerk, das hauptsächlich von George Soros finanziert wird.

Henry John Western, der Herausgeber von LifeSiteNews, schreib in einem Artikel im August 2016 über den Multimillionär Soros, der PICO geründet hat.
Soros versucht, den Vatikan mit seiner politischen Agenda zu infiltrieren. Es geht Soros darum, den Einfluss des Papstes zu nutzen, um Themen der sozialen Gerechtigkeit anzusprechen. Die Kirche müsse sich hauptsächlich um Einkommensungleichheit, Einwanderungsrecht und Strafjustiz bemühen. Der Papst solle sich für die Armen und farbigen Gemeinschaften einsetzen.

Soros war einer der Hauptsponsoren von Hilary Clinton und zahlte im September vor zwei Jahren 650.000 US Dollars für die Reise des Papstes in die USA. Er will Bischöfe für ökonomische und ethische Ideen begeistern.“ 

Damals sagte PICO: „Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen in Verbindung mit dem historischen Besuch des Papstes in den Vereinigten Staaten dazu beitrugen anzuerkennen, dass seine Mission und seine Botschaft darin besteht, die katholische Kirche und alle Religionen zu vereinen, um Seite an Seite mit den Armen und Machtlosen zu stehen (1)."

Kardinal Rodriguez pries 2013 die Arbeit von PICO’s. Er sagte:Ich möchte die Bemühungen und ausgezeichnete Gemeindearbeit hervorheben, die sich für ethische und ökonomische Gerechtigkeit einsetzt und bitte darum, PICO zu unterstützen.“

Die Organisation ist einer der größten Gegenspieler von Präsident Donald Trump. Auf PICO’s Webseite ist ein Statement der Organisation für Resistenz aufgeführt.
Es heißt dort: „Gemeinsam träumen wir. Wir rufen die Kirchen der Welt auf, gegen Präsident Trumps Verfolgung von Einwanderern anzugehen. Muslimen und Farbigen muss Zuflucht gegeben werden. Jetzt ist die Zeit, sich mit ihnen Solidarisch zu zeigen.“

Papst Franzis schrieb in seinem an das Treffen adressierten Brief vom 10. Februar 2017:Leute guten Willens müssen Handeln.“
Der Papst selber ruft auf Widerstand (Resistance) zu leisten.
Resistance Anhänger, Huntington Beach, CA / 20.2.2017
Wir haben heute die Gelegenheit unsere Nachbarn zu helfen. Wahre Menschlichkeit zeigt sich in Resistance. Weiterhin ruft der Papst auf, die Natur zu schützen. Außerdem gäbe es keine Religion, die terroristisch oder kriminell sei.


Sprecher des Vatikans und ein Erzbischof riefen in Modesta dazu auf, Präsident Trump zu boykottieren und gegen seine Einwanderungsregulierungen anzukämpfen. Erzbischof Gomez aus Los Angeles klagt die anteillosen Worte des Präsidenten an, weil sie Angst und Panik verbreiten.Obama hat zwar viele Leute deportiert, aber er gebrauchte nie derart harte Worte.“
In der <Kalifornischen Konferenz> riefen Sprecher auf, soziale Gerechtigkeit walten zu lassen. Die katholische Kirche solle sich zudem - neben anderen Glaubensinstitutionen - mit ihren eigenen ethnischen Handlungen auseinandersetzten.

Henry John Western“ berichtete ebenfalls, dass Soros viel Geld investierte, um Pro-Life Gesetze in der ganzen Welt zu eliminieren (2).

Einer der Bischöfe sagte in Kalifornien:Einwanderung muss uns mehr beschäftigen, als das Recht auf Leben der Ungeborenen. Immigration ist das Schlüsselthema unserer Kirche. Präsident Trump war der Kandidat der Zerrüttung (Disruption). Wir müssen unsere Truppen daran hindern: Wenn sie Familien auseinanderreißen, weil wir (illegale) Einwanderer deportieren.
Wenn sie Flüchtlinge als Feinde bezeichnen.
Wenn sie uns einreden, Muslime nicht als Kinder Gottes zu sehen, sondern als Leute, vor denen wir uns fürchten sollten. Wir müssen den Armen helfen, ihnen Essenskarten geben. Keiner hat das Recht uns daran zu hindern, unsere Arbeit zu tun.“
Bischof MeElroy von San Diego, erläuterte: „Als gläubige Christen müssen wir Fremde liebevoll aufnehmen. Das hat oberste Priorität. Wir Katholiken müssen außerdem mit der fixen Idee aufhören, uns nur mit Abtreibung zu beschäftigen.“

Kardinal Burke erklärte im September 2016: Wir verdrehen die Tatsachen und haben die Orientierung verloren, wenn wir es nicht mehr als das höchste Ansehen, das Leben der Ungeborenen zu schützen und uns stattdessen für das Lebern der Armen und Einwanderer einsetzen.  Es macht keinen Sinn, sich über Einwanderer aufzuregen, wenn wir das Leben selber nicht mehr in unserer Gesellschaft schützen. Humane Gerechtigkeit beginnt damit, das Geschenk des Lebens als Gottgegeben zu respektieren. So müssen wir zuerst die Ungeborenen schützen.“

Bei all den Diskussionen übersieht man leicht, wie sehr sich Präsident Trump für das Leben der Ungeborenen einsetzt.



Bishop Bawai Soro von der Chaldean katholischen Kirche in El Cajon, Kalifornien, war unter den wenigen, der die Anweisungen von Präsident Trump unterstützt. Er selber ist ein Flüchtling aus dem Irak.
Am 11 September 2011 haben wir erlebt, wie radikaler Islamischer Terror aussieht. Präsident Trump muss sich für seien Einwanderungspolitik nicht entschuldigen. Es ist kein Recht, in die USA zu kommen, sondern ein Privileg. Amerika muss seine Bürger zu allererst von seinen Feinden, die aus anderen Ländern kommen, schützen (3).

Viele reden heute über illegale Immigration. Wie sieht es jedoch mit legalen Einwanderern aus. Sie warten Jahre, ohne Krankenkasse, oft ohne überhaupt eine Arbeitserlaubnis zu haben. Meist sind sie hochausgebildete Leute. Ihre Ärzte-Approbation wird z.B. nicht anerkannt, und so kann es passieren, dass man im Supermarkt von einem europäischen Urologen abkassiert wird, der in den USA nicht in seinem Berufsgeld arbeiten darf.

Wenn die US-Einwanderungsbehörde nach Jahren ihren Antrag angenommen haben, müssen sie trotzdem noch Jahrzehnte warten, bis sie ihre Green Card wirklich in den Händen halten. Während der Zeit dürfen sie das Land nicht verlassen. Oder sie dürfen nicht mehr einreisen.



Präsident Trump ist einer der wenigen, der den legalen Einwanderern Hoffnung gibt. Sie sollten nicht zuschauen müssen, wie illegale Einwanderer ihnen vorgezogen werden, illegale sofort alle Unterstützung bekommen und pro-bono Juristen sich für sie einsetzten. Die Medien und Kirchen nehmen sich ihrer an, und sie bekommen schier unendliche Hilfe von allen Seiten.

Viele Neuevangelikale sind der festen Überzeugung, dass Präsident Trump derjenige ist, der die Amerikaner wieder zum Glauben zurückbringen wird. Sie behaupten weiterhin, dass die Medien, die ihn jetzt so bekämpfen, bald umschwenken würden.



Unter dem Heiligen Papst Joh. Paul II. wurde nach einem Heiligen Jahr in den 1980-iger Jahren die Heilige Pforte in Rom mit einem Ziegelstein geschlossen, auf dem der Name von Donald J Trump verzeichnet war, damit dieser an allen nachfolgenden hl. Messen im Vatikan teilhaben kann. Ein Eremit aus Loretto, Thomas Zimmer, hatte das über einen Freund bewirkt und schon damals gesagt, dass Donald Trump Amerika wieder zum Glauben bringen würde (4).
 
Copyright EB
"Wüste" von Palm Springs, CA / 26.2.2017
Erstaunlich ist, dass in Kalifornien eine seit Jahren herrschende Dürre überwunden ist. Seit der Inauguration von Präsident Trump fing es an zu regnen. Nicht nur das, man hat mittlerweile fast zu viel Wasser in Kalifornien. 

Am 21. Februar begleitete die Enkelin von Dr. Martin Luther King den Präsidenten bei seinem Besuch durch das African American Historische Museum in Washington. Sie ist begeistert, in einer Zeit zu leben, in der Gott sichtlich eingreift, war ihr Kommentar.




1) Kevin J Jones: Wie US-Stiftungen um George Soros versuchten, den Papstbesuch für sich nützlich zu machen. CAN 2. Sept 2015

2) Maike Hickson: Soros-funded Organization; Encourages Resistance. 1P5 one Peter. 20 Februar 2017

3) Pete Baklinski: Catholic bishops blistering rebuke of Trump: Now we must all become disruptors, LifeSiteNews, 24. Feb. 2017

4) https://www.romancatholicman.com/hermit-loretos-1980s-premonition-president-trump/

Donnerstag, 23. Februar 2017

Verrät der Vatikan die romtreue katholische Untergrundkirche Chinas? Ein Interview mit Kardinal Zen


Dr. Edith Breburda

Christliches Forum, 23.2.2017
Kardinal Emeritus Zen Ze-kiun, der frühere Bischof  von Hong Kong, ruft jetzt auf, für die Untergrundkirche Chinas zu beten. Er sagt in einem Interview mit der katholischen Nachrichtenseite „LifeSiteNews“: “Der Vatikan verrät chinesische glaubenstreue Katholiken.”
Kardinal Zen, ein ehemaliger Seminarprofessor, spricht Mandarin, Kantonese, Shanghainese, English, Italienisch, Latein und versteht Französisch.  Er ist die höchste Autorität in der katholischen Kirche Chinas.

Inständig  bittet er den Vatikan, nicht mit den Kommunisten Chinas zu kooperieren.
„Dies würde de fakto den Kommunisten die Leitung der Kirche überlassen, was nicht den Regeln und Prinzipien der Kirche entspricht. Es schadet auch ihrer Glaubwürdigkeit.
Chinas Regierung könnte bestimmen, welcher treue Kommunist Bischof wird, und dem Papst bliebe nichts anderes übrig, als dem zuzustimmen. Die Chinesische Regierung verlangt von der Kirche, sich ihnen total auszuliefern. Man erweckt zwar den Eindruck, als ob der Papst ein gewisses Mitspracherecht hätte, aber der Schein trügt. Im Grunde kann der Papst gar nichts tun.“

Die romtreue katholische Kirche Chinas arbeitet im Untergrund, während die chinesische „patriotische katholische Kirche“ nur Priester zulässt, die der Partei genehm sind und die sie streng überwacht.  Bischöfe der untergrund Kirche, die dem Papst loyal sind, müssen viele Jahre im Gefängnis verbringen.

„Wenn man einer Regierung die Möglichkeit gibt, Bischöfe zu ernennen, könnte das ein Signal für andere Staaten sein, dem nachzufolgen. Ich habe große Sorge, dass der Vatikan mit den Chinesen zusammenarbeiten will. Für ihn ist die Untergrundkirche ein lästiges Übel. Und um der Einheit Willen tut man alles, um sich zu arrangieren. Der Papst selber versteht wahrscheinlich nicht die Hintergründe. Ich kann seine Gutgläubigkeit, die fast schon an Naivität grenzt, über die chinesische Regierung nachvollziehen. Er verlässt sich auf seine Mitarbeiter. Schuld an der Lage ist eigentlich nicht der Papst. Es sind seine Berater.

Ich habe Angst, sie verkaufen die Untergrundkirche. Das wäre für uns sehr schlecht. Aber wir können nichts tun, außer beten. Chinesen, die mich aufsuchen, ist es verwehrt, ihre Meinung frei zu äußern. Sie bitten mich inständig, meine Stimme zu erheben.

So kontaktiere ich den Vatikan unablässig. Nur dieser scheint nicht auf mich hören zu wollen. Ich habe Papst Franziskus vor zwei Jahren getroffen. Er hörte mir 40 Minuten lang zu. Er schien meine Ansicht zu teilen. Ich kann so nicht sagen, was nun passieren wird.
Man teilte mir jedoch mit, dass ich nur noch dann in den Vatikan kommen soll, wenn ich eine Einladung habe.

Unter Papst Benedikt XVI. gab es eine vatikanische-Kommission, deren sehr kompetente Mitglieder genau wussten, wie man mit chinesischen Kommunisten zu verhandeln hatte.
Unter Papst Franziskus ist diese Kommission verschwunden.

Die Untergrundkirche in China ist sehr verunsichert über die äußerst verwirrenden Anweisungen des Vatikans. Priester der „Patriotischen Kirche“ sind der Regierung verpflichtet. Wenn sie in die Untergrundkirche kommen, werden die Untergrundpriester nach einiger Zeit von der Polizei verjagt. Sie verlieren ihre Pfarrei.

Die Regierung hat die Untergrundkirche in der schlimmsten Form  tyrannisiert. Man kann mit den Kommunisten, die uns verfolgten, nicht plötzlich zusammenarbeiten und sie kirchenrechtliche Dinge entscheiden lassen, nur weil der Vatikan, der die Zusammenhänge nicht kennt, es so bestimmt.

Es gehört zu meinen Prinzipien, den Papst nicht zu kritisieren. Wenn es wirklich zu einem Deal zwischen der Regierung und dem Vatikan kommen sollte, werde ich schweigen. Aber bis es soweit ist, werde ich meine Stimme erheben, um meine Opposition kund zu tun“, erklärt Kardinal Zen (1).


1) Claire Chretien, Exclusive: Cardinal Zen says ‘Naïve’ Pope and bad advisors are betraying underground Church in China. LifeSiteNews, 21. Feb. 2017


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