Tuesday, March 24, 2020

An Ostern plant Präsident Trump den "shut down" zu beenden. Wie Amerikaner mit der COVID 19 umgehen

Dr. Edith Breburda

Amerikaner sind dafür bekannt, sehr schnell in Paniken zu geraten. So findet man in den Supermärkten leere Regale- und große Schilder: alles, was man gekauft hat, kann man nicht mehr zurückbringen. Vielleicht merkten die Leute recht bald, dass all das, was sie daheim gehortet haben, sehr schnell das Abfalldatum erreicht hat. 


Natürlich dauerte es nicht lange und recht bald waren die Betrüger unterwegs. Sie wandern von Tür zu Tür und verkaufen Corona Virus Test Kitts. Sobald sie den Fuß in der Tür haben, rauben sie einen aus. Test-Kits sind Mangelwahre. Von vornherein sollte dieses Angebot suspekt sein. 

Jeder geht mit einer Katastrophe anders um. Es gibt lange Schlangen vor den Supermärkten und man meint fast, in einem ehemaligen kommunistischen Land zu sein. 

Amerikaner sind es nicht mehr gewohnt mit ihren Kindern zusammen zu sein. Selbst der Hund, der mit einem das Quartier teilt, kann einem zu viel werden, bekannte neulich der Gouverneur von New York.

Er hält jeden Morgen aufbauende Ansprachen zur Lage der Nation. Im Grunde sagt er nichts anderes als Präsident Trump, mit dem er sich plötzlich sehr gut versteht.

Mit seinen personifizierten, einfühlsamen Anweisungen bringet der Gouverneur sensationssüchtige Medien zum Schweigen. Ohne Zweifel, Krisenmanagement ist seine Stärke. Sein Vorbild wird uns Lehren, besser und schneller auf zukünftige Krisen zu reagieren.

Allerdings hat er selber keine Vorsorge getroffen eine Pandemie vorzubeugen. Was er Präsident Trump vorwirft, hat Cuomo selber versäumt  zu tun als er es vor ein paar Jahren ablehnte, 16,000 Ventilatoren zu bestellte.

Der Präsident plant das Land langsam wieder aufmachen. Sein Stichtag ist Ostern - "Es ist ein bedeutender Feiertag", sagte der Präsident. "Ein shut down, der das Land lahmlegt, hat verheerendere Folgen als ein Virus selber. Wenn Leute nicht arbeiten dürfen, gibt es mehr Tote, als durch das Virus. Wenn das Land bis dahin wirklich wieder öffnen könnte, wird unser Umgang miteinander anders sein als gewohnt. Je länger wir mit einer Rückkehr zum  Normalzustand warten, umso schwieriger wird es", sagte der Präsident.



Trump lobt dennoch den Gouverneur, der betonte, dass es kein Marschall Law geben wird, welches die Leute zwangseinsperren könnte. Deshalb brauche man auch keine Waffen, um sich selbst zu verteidigen. Es wird immer genug zu essen geben, und die Leute sollen nicht horten. 

Der einzige Unterschied zwischen dem Präsidenten und Andrew Cuomo ist der, dass der eigentlich katholische Gouverneur ein Lebensrecht für Ungeborene nicht in seinem Wortschatz hat. 

Wegen des Notstandes sind unnützen Operationen, wie z.B. Darmspiegelungen, untersagt. Zahnarztpraxen sind nur noch für Notfälle geöffnet. Der Gouverneur erklärt, Leben zu retten, indem man Rücksicht auf jene nimmt, die prädestiniert sind krank zu werden. 

Eigentlich erwarte man diese Art der spirituellen Ansprachen auch von der Kirche. Gerade jetzt, wo das öffentliche Leben aller Glaubensrichtungen sehr eingeschränkt ist, und hl. Messen nur noch über das Internet zu finden sind. Dies veranlasste Kardinal Burke zu einem Schreiben auf seiner Webseite. Er bezeichnet das sakramentale Leben essentiell. Man sollte Zugang zu ihm haben, so wie auch Supermärkte offen bleiben.
Bishop Olmsted, Phoenix - Onlinemesse, 22.3. 2020
Letzten Sonntag, als noch keiner ahnte, dass die Kirchen zugemacht werden, zitierte der Rektor der Kathedrale von Phoenix, Mt. 24:38-39… Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin –, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns“

Es ist erstaunlich, sagte Pfr. Lankeit, worüber die Leute besorgt sind, wenn eine Panik ausbricht. Keiner denkt an das, was wirklich wichtig ist-: das Ewige Leben. 

Man jammert, dass Ersparnisse für die eigenen Rente nicht mehr da sein werden, dass man keine Handdesinfektionsmittel mehr bekommt – oder Toilettenpapier- anstatt sich um seinen Seelenzustand zu bekümmern. 

Man kritisiert die Regierung, dass es kein gescheites Gesundheitssystem gibt, dass Krankenhausbetten knapp werden, anstatt sich um seine kranken Seelen zu kümmern und wo man zur Beichte kommen könnte. Wir diskutieren, wie hygienisch es ist, die Hl. Kommunion zu empfangen, und keiner überlegt sich, ob wir überhaupt im Stand der Gnade leben. 

Zu Moses Zeiten fragten die Israeliten, als sie kein Fleisch mehr hatten: Warum hast Du uns aus Ägypten herausgeführt? (Ex 17:3,7). 

Haben wir den nichts gelernt? Wir fragen wie damals „Warum“ und nicht „Wozu?“, nicht nach dem Sinn: „Was versuchst Du uns zu lehren, durch all das Leid?“

Welches Gut möchtest Du für meine Seele erwirken, welches ich nicht sehen kann, weil ich geistig blind bin? Ist Gott denn noch bei uns in all dieser Not? 

ER ist es und er versucht, uns aus unserer Komfortzone herauszulocken. Er will nicht, dass wir leiden, sondern, dass wir aufwachen und uns von der Sünde abwenden, zu unserem eigenen Heil. Jesus benutzt das Corona-Kreise um eines größeren Zieles willen, welches wir sonst nicht erlangen würden. 

Ist es Zufall, dass wir uns gerade in der vierzig-tägigen Fastenzeit selbst eine Art Quarantäne auferlegen? Quarantäne kommt von der Zahl 40. Und so oft in der Geschichte war nach einer gewissen Zeit der Einkehr und Busse die Plage vorbei. 

Not macht erfinderisch- und so bieten viele Priester neue Beichtmöglichkeiten an. Einige auf den leergefegten Sportplätzen ihrer Gemeindeschulen. Andere, als eine Art „Drive Through“ Beichte (siehe Bild).

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