Monday, September 22, 2025

Charlie Kirks Ziel war es die Jugend zu Gott zurückzuführen

 Dr. Edith Breburda

Charlie Kirk ist ein biblischer Prophet und Märtyrer, dessen Frau dem Mörder vor der Welt vergeben hat, weil es Christus am Kreuz tat und Charlie es so gewollt hätte.

Die Welt hielt den Atem an, buchstäblich, als die ehemalige Miss Arizona Christus zitierte: „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."

Man fühlte Erikas Ringen, ihren Schmerz zu überwinden, um die schwierigen Worte über die Lippen zu bringen. „Wir hatten eine wundervolle Ehe - eine wundervolle Familie, ich habe alles verloren", sagt sie.

Charlie trat für grundlegende christliche Werte ein, denn ohne sie gibt es keine Gesellschaft. Wir müssen Amerika retten. Viele, wie auch Tucker Carlson, sahen ihn als politischen Aktivisten, bis sie merkten, was Charlies eigentliches Ziel war. Für den 31-Jährigen stand an allererster Stelle Gott, dann Erika, seine wundervolle Frau, gefolgt von seinen Kindern.

 

Kardinal Dolan würdigte Charlie. Er verglich Charlie mit dem heiligen Paulus. Wir merken jetzt erst, wer Charlie war. Er besuchte weltweit Universitäten, Schulen und Colleges, um friedliche Diskussionen mit den Studenten zu führen, die oft eine ganz andere Weltanschauung hatten. 

 

Er tat nichts anderes, als den Dialog zu fördern. „Prove Me Wrong" - war sein Motto. Charlie hatte das größte Mikrofon, welches er den jungen Menschen zur Verfügung stellte, die ihn oft hochnäsig auf ihrer Meinung beharrend niedermachten. Charlie, der es als eine Verschwendung ansah, ins College zu gehen, dessen Weisheit jedoch weit über sein Alter hinausragte, hatte die einmalige Gabe, die Lebensweisheiten von Professoren und gebildeten Leuten in ein paar Sätzen zu widerlegen. Er diskutierte liebevoll, ruhig und mit Respekt; wenn die Studenten aufgeregt waren, half er ihnen, sich zu artikulieren. Nach der Diskussion ging er hinter den Kameras auf sein Gegenüber zu, schüttelte ihnen die Hand und ermutigte sie. 

 

Nichts war partout - für ihn wird jeder Mensch mit seiner eigenen Würde und seinen Rechten nach dem Ebenbild Gottes bei seiner Empfängnis geschaffen. Studentinnen hielten ihm entgegen, dass man erst bei der Geburt zum Menschen wird und es sich bei einem ungeborenen Kind um einen Zellhaufen, den Leib der Mutter, ja sogar um einen unerwünschten Parasiten handelt.

 

Wir alle kennen diese unwissenschaftlichen Behauptungen. Charlie verglich die Sprache mit der Indoktrination einer anderen Zeit, die damit Massenmord rechtfertigte. Doch ungeachtet der Ermahnungen, wie selbstgerecht und egoistisch die Ansicht der Studenten war, Sex als Freizeitbeschäftigung ohne Folgen zu sehen, auf die man ein Anrecht hat, nutzten Charlies Argumente manchmal nichts. Man sah, dass dem Gegenüber zwar die Worte ausgingen, trotzdem wiederholten sie uneinsichtig, fast trotzig, ihre Position gebetsmühlenhaft, obwohl die anderen Zuhörer Charlie zustimmten.

 

Hat nur Charlie die Hirnwäsche und Indoktrination der Jugendlichen bemerkt? Wachen wir erst jetzt auf und verfolgen die YouTube-Aufzeichnungen über Charlies "Prove Me Wrong"- Diskussionen, seine Ansprachen, die er über Himmel und Hölle, über Ehe und Familie, ja eigentlich über die christlichen Werte per se an unzähligen Orten der ganzen Welt hielt?

 

Am 21. September wurden wir alle Zeugen des Undenkbaren. Seit dem Attentat auf Charlie bekennen sich Politiker vor laufenden Kameras zu Jesus. Noch vor vier Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass ein Regierungskabinett Bibelverse zitiert, der Vizepräsident das Glaubensbekenntnis verkündet und Leute, die noch nie in einer Kirche waren, Gotteshäuser aufsuchen, Bibeln kaufen und sich taufen lassen.

 

Man vergleicht Charlie mit dem hl. Stephanus. Das Blut der Märtyrer hat die Kirche wachsen lassen. Man hoffte, Charlie, der mutig für die Wahrheit einstand, mundtot machen zu können, weil ihnen die Argumente ausgingen. Er wurde ihnen zur Gefahr. Man hat aber das Gegenteil erreicht. 

Orientierungslos gewordene Jugendliche fanden Halt in Charlie. "Wir wollen alle so sein wie Charlie," zitierte der Gesundheitsminister Kennedy seine Nichte, die sich mit der Bibel im Gepäck zum Studium nach Europa aufmachte. 

Erika hat dem Attentäter ihres Mannes vergeben. Sein Blut möchte nicht an ihren Händen sein. Es war ein normaler Jugendlicher - gut erzogen von frommen Mormonen. Bis er ins College ging und dort total umgewandelt wurde.

Doch wie dem Attentäter geht es heute vielen, und gerade dem wollte Charlie entgegentreten, weil die Jugend die Zukunft eines Landes ist.

Oft forderte Charlie seine Zuhörer auf, zu heiraten, Kinder zu bekommen - es sei das schönste Leben, das man sich vorstellen kann. Als man ihn vor kurzer Zeit fragte, wie man sich seiner erinnern soll, sagte er: „Für das couragierte Eintreten meines Glaubens.“ 

„Man braucht keine außerordentliche Bildung, um mutig zu sein, man muss nur Ja sagen,“ bemerkte er oft. Charlies Motto, das er seinen Mitarbeitern jeden Morgen in Form von Bibelversen zukommen ließ, war: "Herr, nutze mich nach deinem Willen."

Turning Point USA - das Charlie mit 18 Jahren in Angriff nahm, ist zu einem Aufbruch geworden, den Millionen am Bildschirm mitverfolgten. Seitdem begeistern sie sich wie nie zuvor für Jesus, suchen Kirchen auf, nehmen das Wort Gottes zum ersten Mal in die Hand und lassen sich taufen ... „Wir wollen alle so sein wie Charlie und mutig für die Wahrheit eintreten, ohne Angst zu haben, “ge-canceled“ zu werden.“ Charlies kurzes Leben als amerikanischer Patriot und Märtyrer wird in die Geschichte Amerikas eingehen. Er hat nicht nur das Land, sondern die Welt verändert. 

 

Die Frage bleibt, wie wir mit einer Tragödie umgehen. Reagieren wir mit Liebe und vergeben dem Mörder, oder randalieren wir? Wenn wir nicht mehr miteinander reden, folgt gewalttätiges Verhalten, stellen viele Politiker fest. 

 

Charlie Kirks fünfstündige Trauerfeier im Glendale Stadium von Arizona, der Millionen Zuschauer folgten, war das größte apostolische Ereignis der Weltgeschichte. Ein solches Presseaufgebot ohne Werbeunterbrechung, weltweit gesendet, war noch nie dagewesen. Umso erstaunlicher wird betrachtet, dass Turning Point-Mitarbeiter diese Feier in nur sieben Tagen arrangierten.

 

Charlie Kirks Attentat zeigte uns, wie zerbrechlich Toleranz und Meinungsfreiheit sind. Dennoch wird die Erfahrung, dabei gewesen zu sein, als ergreifend und bekehrend erlebt; als ein Empfinden des Heiligen Geistes "in Aktion". Die Emotionen in der Arena waren spürbar. Elon Musk, der sich bei der Gegebenheit mit Präsident Trump versöhnte, war zutiefst gerührt. 

Als Reporter Musk nach dem Grund für Charlies Attentat fragten, erwiderte Elon: „Er wurde wegen seiner Worte getötet, weil seine Worte einen Unterschied machten. Weil er den Menschen das Licht zeigte wurde er von der Dunkelheit getötet."

 

Ab den frühesten Morgenstunden standen die Leute in Phoenix' Hitze, die auch in der Nacht erdrückend ist. Sie hielten Schilder mit Bibelversen hoch und sprachen über Christus. Keiner murrte, als er nicht mehr in das Stadium konnte. 

Erikas Ansprache wurde als eine der bedeutensten Momente christusgleichem Beispiel angesehen; wie auch die Vergebung des Mörders ihres Mannes als eine der bewegendsten christlichen Augenblicke betrachtet wird, die die Menscheit je erlebt hat. 




Thursday, June 26, 2025

Der Mensch macht sich nicht selbst

Dr. Edith Breburda

 Christliches Forum,  26. Juni 2025

Forschungsarbeiten an einem umstrittenen Projekt, das sich der völligen Neuschöpfung der Bausteine des menschlichen Lebens widmet, haben begonnen. Forscher sprechen einer Weltneuheit. 

Der genetische Bauplan eines jeden Menschen ist in jeder seiner Körperzellen enthaltenden DNA vorhanden. Die unterschiedliche Kombination ihrer Nukleotidbasen Adenin (A), Guanin (G), Cytosin (C) und Thymin sind die Bausteine der DNA, welche die Information enthalten, uns zu dem zu machen, was wir sind.

 

Das neue Humangenomprojekt ermöglicht es Wissenschaftlern, unsere Gene wie einen Strichcode zu lesen. Eines Tages, so hofft man, wird man anhand dieses neuen synthetischen Humangenomprojektes versuchen, Teile der gesamten DNA – Molekül für Molekül - von Grund auf neu erschaffen, was ein gewaltiger Vorwärtsschritt wäre. 

 

Ungeachtet des Taboos Designerbabies nach den Wünschen der Reproduktionswissenschaftler zu schaffen, spielen unvorhergesehene irreversible genetische Auswirkungen, welche unsere Nachfahren für immer verändern, für die größte medizinische Wohltätigkeitsorganisation “Wellcome Trust“ keine Rolle mehr. 

 

Sie beschlossen, £10 Millionen einem Forschungsprojekt zu widmen, das das Potenzial hat, unheilbare Krankheiten besser und schneller zu behandeln als zuvor. 

 

Einer der Forscher, Dr. Julian Sale vom MRC Labor für Molekulare Biologie in Cambridge, ist begeistert, dass dieses Projekt den nächsten großen biologischen Schritt verwirklicht: 

„Unsere Möglichkeiten sind grenzenlos. Wir erforschen Therapien, die das Leben älterer Menschen verbessern und zu einem gesünderen Alter mit weniger Erkrankungen führen. Wir erzeugen krankheitsresistente Zellen, die geschädigte Organe, wie zum Beispiel die Leber, das Herz und sogar das Immunsystem, wiederbesiedeln können. Uns sind keine Grenzen gesetzt,“ behauptet der Wissenschaftler gegenüber BBC News. 

 

Kritiker wie Dr. Pat Thomas, Kampanienleiter von “Beyond GM“, zeigen sich skeptisch. „Wir denken gerne, dass alle Wissenschaftler Gutes tun wollen. Aber man kann mit einer künstlichen und menschengemachten DNA auch Schaden anrichten und sie im Kriegsfall missbrauchen.“

 

Vorerst ist es das Ziel der Wissenschaftler eine Methode zur Konstruktion größere DNA-Stränge zu entwickeln, bis man eventuell ein menschliches Chromosom synthetisch herstellen kann, von denen der menschliche Körper 46 in jeder seiner Körperzellen hat, die in 23 Paaren angeordnet sind (neben dem Geschlechtschromosom XX oder XY). 

 

Die in den Chromosomen enthaltenen Gene könnte man so reparieren und ihre Entwicklung oder Erhaltung steuern. Auch wäre es möglich, so Aufschluss zu erhalten, wie die DNA unseren Körper reguliert. 

 

Prof Matthew Hurles, Direktor des Wellcome-Sanger-Institutes, das bereits den größten Teil unseres menschlichen Genoms sequenziert hat, weist darauf hin, dass viele Krankheiten durch fehlerhafte Gene entstehen, womit diese Studie einer besseren Behandlungsmöglichkeit dienen wird. 

 

„Die Schaffung einer synthetischen DNA ermöglicht es uns, ihre tatsächliche Funktionsweise zu testen und neue Theorien zu erproben. Dies sei derzeit nur durch die Optimierung von DNA in einem lebenden System möglich,“ gibt Hurles zu bedenken. 

 

„Das Projekt beschränkt sich allein auf Arbeiten im Reagenzglas. Man hat nicht vor, synthetisches Leben zu erschaffen. Allerdings wird diese Technologie eine bisher nie dagewesene Kontrolle über menschliche Lebenssysteme ermöglichen. Es hindert jedoch skrupellose Forscher nicht daran, diese Technologie zu missbrauchen. Man könnte zum Beispiel versuchen, biologische Waffen, verbesserte Menschen oder sogar Lebewesen mit menschlicher DNA zu erschaffen. Der Geist ist aus der Flasche,“ sagte Prof. Bill Earnshaw, Genetiker der Universität Edinburgh. 

 

Doch wem würden synthetische Menschen, Körperteile oder die Daten dafür gehören? 

 

„Wir haben uns die Entscheidung diese Forschung zu unterstützen, nicht leicht gemacht,“ bemerkt Dr. Tom Collins, der sein OK für das Projekt gab. „Diese Technologie ist unaufhaltsam und eines Tages wird sie entwickelt werden. Wenn wir sie jetzt vorantreiben, versuchen wir zumindest, so verantwortungsvoll wie möglich vorzugehen und ethische sowie moralische Fragen zu stellen,“ bemerkt Collins weiterhin gegenüber BBC News. 

 

Prof. Joy Zhang von der Universität in Kent, hat ein spezielles sozialwissenschaftliches Programm parallel zur wissenschaftlichen Entwicklung des Projektes ins Leben gerufen. Sie möchte Experten, Forschern und der Öffentlichkeit die Möglichkeit einräumen, Bedenken und Fragen zu adressieren. 

 

Ghosh P und Hughes G,: Controversial project to create artificial human DNA begins. BBC News. June 25. 2025

Wednesday, April 9, 2025

Die ethische Legitimation der Reanimierung

 Dr. Edith Breburda

Christliches Forum, 10. April 2025

In einem Artikel des Deutschen Ärzteblatts vom 6. Dezember 2019 wird von einer geglückten Reanimation einer 34-jährigen Britin berichtet, die mehr als sechs Stunden nach einem Herzstillstand und damit dem Versagen des Kreislaufs im Universitätskrankenhaus Vall d’Hebron in Barcelona- gelungen ist. 


Die Frau hatte beim Wandern in den spanischen Pyrenäen einen Herzstillstand erlitten. Ihr Ehemann bemerkte, dass seine Frau seltsame und zusammenhangslose Sätze von sich gab. Kurz darauf war sie bewusstlos. 


Aufgrund schlechten Wetters konnte ein Hubschrauber erst nach mehr als zwei Stunden dem Ehepaar zu Hilfe kommen. Die Körpertemperatur war zu diesem Zeitpunkt bereits auf 18 Grad Celsius abgesunken, berichtet das Deutsche Ärzteblatt. 


Lebenzeichen waren nicht vorhanden, als die Patientin in der Klinik eintraf. Ihr behandelnder Arzt, Eduard Argudo, ging davon aus, dass die vorhandene Hypothermie eine Überlebenschance, wenn auch nur eine geringe, einräumte:


„Diese starke Unterkühlung hätte zwar fast den Tod der Britin verursacht, schützte aber gleichzeitig ihren Organismus und ihr Gehirn vor bleibenden Schäden.“ 

 

Auf dem Flug ins Krankenhaus wurde die Frau reanimiert. Nach mehr als sechs Stunden, und nachdem ihre Temperatur auf 30 Grad gestiegen war, konnte sie mithilfe eines Defibrillators wiederbelebt werden. 


Bei einem Herzstillstand, wie z.B. im Falle des Ertrinkens, kommt es nach etwa 15 bis 20 Sekunden aufgrund eines Sauerstoffmangels im Gehirn zur Bewusstlosigkeit. Binnen weniger Minuten treten irreversiblen Organschäden auf und schließlich folgt der Hirntot. (1)

 

Die Initiierung und Aufrechterhaltung einer Wiederbelebung, selbst in einem „Krankenhaussetting“, wo sofort mit einer Defibrillation begonnen werden kann, stellt einen ethischen Normenkonflikt in unserer Gesellschaft dar, der sich mit theologischen, philosophischen sowie auch juristischen Einwänden und Reflexionen auseinandersetzten muss. 

 

Nicht nur bemühen sich Experten darum, den „Hirntod“ zu definieren, sondern ist es zunehmend Inhalt des letzten Willens, ob man überhaupt wiederbelebt werden möchte. Man erwartet, dass Angehörigen diesen Wunsch respektieren. 


Die Komplexität dieses Themas greift auch auf das Anliegen einer Generalindikation zur künstlichen Ernährung über, wobei sich ein Paradebeispiel vor 20 Jahren vor unseren Augen abspielte. 

 

Als der am 2. April 2005 verstorbene Heilige Papst Johannes Paul II. kurz zuvor noch eine Magensonde verabreicht bekam, die ihn mit Flüssignahrung versorgte, wurde dies fast zeitgleich der unter einem hypoxischem Hirnschaden leidenden und zum Pflegefall gewordenen Terri Schiavo verweigert, die am 31.März 2005 verhungerte.


20 Jahre sind vergangen, seit ein US-Richter aus Florida auf Bitten des Ehemannes Michael Schiavo anordnete, dass Terris Magensonde 14 Tage zuvor entfernt wurde und sie weder Flüssigkeit noch Nahrung erhielt.


Terri kollabierte 1990 in ihrem Haus in Florida. Sanitäter lieferten sie in ein nahegelegenes Krankenhaus ein, wo sie mit einer hypoxischen Enzephalopathie - einer neurologischen Schädigung des Gehirns, hervorgerufen durch Sauerstoffmangel - diagnostiziert wurde. 

Sie wurde daraufhin künstlich beatmet, und bald pflegten die Eltern ihre Tochter, die seitdem im Wachkoma lag. 


Der Streit zwischen den Eltern und dem Ehemann ging durch mehrere Gerichte, dem obersten US-Gerichtshof und erreichte schließlich das Weiße Haus. Der Ehemann erklärte, Terri wolle so nicht leben. Eine Behauptung, welche die Eltern widerlegten. 


Arthur Caplan von der New York Universität berichtete 2015 gegenüber ABC News: 

„Schiavo war ein wichtiger Meilenstein für die Wahrung des Rechts von Ehepartnern, jegliche medizinische Intervention zu unterlassen. Aber es warf auch viele unangenehme Fragen darüber auf, wann es akzeptabel ist, lebenserhaltende Maßnahmen zu unterbinden, selbst wenn das Gesetz dies klar vorsieht. (2) 

 

Der Fall Schiavo entfachte die Problematik von Wachkomapatienten. Oft hören wir von Badeunfällen, bei denen eine Sauerstoffunterversorgung des Gehirns schwerwiegende Schäden hervorrief. 


Die Konsequenzen reichen von schwersten Behinderungen bis zum Tod. Das Überleben und der neurologische Behandlungserfolg hängen von Minuten ab, in denen die Erstmaßnahmen ergriffen werden müssen. 

 

Celine, heute 23 Jahre alt, hatte vor 19 Jahren einen Badeunfall. Sie war klinisch tot, konnte aber reanimiert werden und liegt seitdem im Wachkoma. „Nur durch Zufall wurde der leblose Körper von Celine entdeckt. Sie lag dann drei Wochen in Graz auf der Intensivstation und kam dann für neun Monate zur Behandlung nach Wien, erzählt ihre Mama. (3)

 

Im Fall des kleinen Vincent aus Phoenix, dessen wunderbare Rettung man der Fürbitte von Kardinal Pell zuschreibt, und von dem selbst die Ärzte von einem medizinischen Wunder sprachen, weil er 52 Minuten nicht atmete und wer weiß, wie lange am Boden des Swimmingpools lag, bis er gefunden wurde, stehen wir vor einem nicht erklärbaren Phänomen, das ganz anders hätte ausgehen können. 

 

Vor allem, weil es zudem an ein Wunder grenzte, dass die Sanitäter den Jungen nicht aufgaben, obwohl anzunehmen war, dass seine Organe bereits irreversible Schäden durch einen Sauerstoffmangel erlitten hatten, als der Vater ihn fand.   

 

(1)     Reanimation nach sechs Stunden ohne Herzschlag geglückt. Deutsches arzteblatt, 6. Dezember 2019 

(2)     Chris Williams. Terri Schiavo: 20 years after her death, her case still shapes end-of life debates. LiveNow 30. März 2025

(3)     Christine Ziechert. Badeunfall: Celine (23) ist seit 19 Jahren im Wachkoma. Heute 7.12.2023

Thursday, April 3, 2025

14 Monte alter Vincent wurde auf die scheinbare Führsprache von Cardinal Pell geheilt.

Dr. Edith Breburda

Christliches Forum, 6. April 2025 

Catlin und Wesley Robinson aus einem Vorort von Phoenix, Arizona, wollten mit ihren acht Kindern nach der Sonntagsmesse am 2. März Verwandte besuchen, als ihnen auffiel, dass Vincent, ihr Jüngster, nicht im Haus war. 

Was folgte, war ein Albtraum aller Eltern. Wesley sah seinen leblosen Sohn am Boden des Swimmingpools. Mediziner versuchten das Kleinkind im Krankenhaus zu reanimieren. Die Prognose war alles andere als hoffnungsvoll, da seine Atmung für 52 Minuten ausgesetzt hatte. 


Pfarrer Dan Connelly, Vincents Onkel, eilte die zwei Stunden Fahrt von Flagstaff nach Phoenix herab, um bei der Familie seiner mit dem neunten Kind schwangeren Schwester zu sein. Er hatte bei der ganzen Aufregung sein Sterbegebetbuch vergessen; doch schien es, als bräuchte er es letztendlich nicht.


Im Krankenzimmer flehte ihn seine Schwester an, so viele Menschen wie möglich zu erreichen, die den Himmel mit Gebeten bestürmen sollten, damit Vincent wieder ganz gesund würde. 


Ein kühnes Gebet, das sich bewahrheiten sollte: 


Kurz darauf kamen zahlreiche Reliquien zu uns, berichtete die Familie. 


„Wir kennen viele Leute, die um ein Wunder beten, aber nichts passiert. Trotzdem, aus welchem Grund auch immer, hatte Gott wohl beschlossen, dass es noch nicht Zeit für Vincent war. Wir werden wohl nie herausfinden warum“, berichtet Wesley gegenüber „The Catholic Weekly“. 



Angeregt von der Hilfe, welche die Familie erfahren hat, nachdem sie neben einer Reliquie des seligen Michael McGivney und der Anrufung von Kardinal Pell derartige Heilungsfortschritte erlebt hatte, dass Vincent nach neun Tagen ohne die geringsten Folgeschäden das Krankenhaus verlassen konnte und wieder ganz der „alte“ ist, fangen die Eltern an, über die wunderbare Heilung zu berichten. 


Vincents Onkel hatte Pater Joseph Hamilton, Kardinal Pells ehemaligen Sekretär, kontaktiert und um Gebete während der neun Krankenhaustagen gebeten. 


„Der Junge überlebte, hat keine Lungen-, Herz -oder einem Gehrinschaden; die Ärzte sprechen von einem Wunder“, berichtete Erzbischof Anthony Fischer von Sydney, der am 26. März Kardinals Pell Biografie vorstellte und bei dieser Gelegenheit über Vincent berichtete.



Familie Robinson lernte Kardinal Pell persönlich kennen, als dieser im November 2021 in Phoenix bei der Weißen Messe für Mediziner Festredner war. Pfarrer Dan war unter den Priestern, welche die Hl. Messe mitzelebrierten. 


Der Kardinal, der am 10 Januar 2023 unerwartet verstorben ist und 13 Monate unschuldig im Gefängnis saß, hatte Pfarrer Dan und seine Familie sehr beeindruckt. 

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