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Tuesday, August 27, 2019

Free download - Gentopia, das gelobte Land. August 31. bis September 1. 2019


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Studenten haben nie das nötige Kleingeld in der Tasche.. - wem sagst Du das - ? 
Trotzdem - diese Buch solltest Du Dir nicht entgehen lassen. 

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Angebot gilt vom 31. August bis 1. September 2019


Ein besonderes Geschenk an Dich!!
Spannend, interessant - denn man sollte was tun, um up to date zu sein - !
Einfacher geht es nicht!

Doch nicht nur Studenten- Jeder, der mehr über Manipulationen unseres Planten und unseres eigenen Erbgutes wissen will, sollte das Angebot nutzen.
Es geht um die Wurst! Unter anderem.. 


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Das vorliegende Buch ist eine aufschlussreiche und informative Lektüre, die den Leser aufrütteln will. Die Autorin hebt in verständlicher und fundierter Weise die beunruhigenden Ergebnisse und die "unbeabsichtigten Folgen" einer wissenschaftlichen Elite hervor, die sich auf ihre eigenen Interessen konzentriert, ohne zukünftige Konsequenzen zu berücksichtigen. 
Wer sind diese Wissenschaftler mit ihrer "schönen neuen Welt"? Was versprechen sie uns und wie analysieren sie ihre Forschung? Vor allem aber: Was antworten wir denen, die deren Arbeit blind unterstützen? Wie sind wir überhaupt dazu gekommen, unseren Planeten derart zu entstellen, dass viele vor den schwerwiegenden Wirkungen genetischer Manipulationen warnen? 
Beginnen wir folglich bald damit, einen GMO-Menschen zu züchten, dessen Nachkommen im Labor in einer künstlichen Gebärmutter ausgetragen werden? 
Doch sollten wir uns nicht erst einmal darauf besinnen, eine verantwortungsbewusste Forschung zu betreiben, die mehr auf die Umweltgesundheit als auf Profit Wert legt, bevor wir in unserem "Machbarkeitswahn" hochtrabende Pläne hegen? 
Selbst wenn der Mensch in der Lage wäre, sich selber zu "erschaffen", muss er dennoch früher oder später einsehen, dass er bereits zum jetzigen Zeitpunkt ein Desaster heraufbeschworen hat. 
Die Bioethik kann schon lange nicht mehr mit unserer Biotechnologie mithalten - und so ist uns eine kontrollierende Instanz abhanden gekommen. Ja, selbst einen allwissenden Schöpfer, der die Fäden in der Hand hält, haben wir früh genug ausgeschaltet. 
Zumindest leiten wir damit das Ende der einzigartigen Sonderstellung des Menschen bzw. der humanen Exklusivität ein. 
Das Anliegen dieses Buches ist es, Laien einen Überblick über die zurzeit am meisten diskutierten biotechnologischen Errungenschaften zu vermitteln. 
In einer lockeren Art und doch mit dem nötigen Fachwissen greift die Autorin auch in diesem Buch umstrittene Themen auf, die sie uns in einer unkomplizierten Weise nahe bringt. Sie verwandelt ein eher trocken wirkendes Thema in ein spannendes und unterhaltsames Lese-Ereignis, das Perspektiven in zahlreichen wissenschaftlichen und bioethischen Kontroversen aufzeigt.

Thursday, November 29, 2018

Gefährliche Menschenexperimente mit CRISPR-Cas9 in China durchgeführt

Dr. Edith Breburda



Beim im Dezember 2015 stattfindenden internationalen Summit on Human Gene Editing, welches von den Wissenschaftsakademien der USA, Großbritannien und China organisiert wurde, sprach sich fast jeder Redner gegen den Gebrauch von CRISPR aus.
Die gezielte Geninsertion wird das Genom in jeder Zelle der daraus hervorgehenden Kinder und ihrer Nachkommen irreversibel verändern. Es handelt sich um eine viel zu riskante Methode. Letztendlich wandelt man einen solchen Eingriff in nichts anderes als in ein humanes Experiment um.
Unabhängig davon, wie viel Forschung über eine Gen-Editierung betrieben wurde, unvorhergesehene und unbeabsichtigte off-target-Mutationen konnten nicht eliminieren werden. Wir wissen nicht, inwieweit bestimmte Gene die Entwicklung und Gesundheit unserer Kinder beeinflussen.
Weitere Kritiken sind, dass wir es mit bisher unbekannten Konsequenzen und Langzeiteffekte zu tun haben.
Somit ist es undenklich, Gen-Editing-Techniken in unseren Fruchtbarkeitskliniken anzubieten. Schon allein die Definition verbietet uns das. Denn ein Eingriff in die Keimbahn ist nicht legitim, um eine Krankheit zu behandeln. Wir lindern damit nicht die medizinischen Bedürfnisse unserer Patienten.
Im besten Fall bringen wir das Erbgut zukünftiger Menschen und deren Nachkommen durcheinander. Die unbekannten Mechanismen einer Interaktion von CRISPR mit der menschlichen Physiologie machen die Resultate nicht nur unvorhersehbar, sondern sie sind irreversibel (1).
Am 11. Juni 2018 beseitigten zwei Studien die Euphorie, die immer noch viele bezüglich CRISPR hatten. Anstatt Krankheiten zu heilen, zeigte sich, dass das Mittel der Wahl ein krebserzeugendes Potential hat.
In Nature Medicine beschreiben Forscher des Karolinska Institutes aus Schweden Zellen, die sie erfolgreich mit CRISPR-CAS9 behandelt hatten. Doch genau diese Zellen bilden Tumore innerhalb des so behandelten Patienten, was sie zu einer tickenden Zeitbombe macht. Separat davon, kamen Wissenschaftler der Pharmafirma Norvatis zur gleichen Erkenntnis (2).
He Jianku von der chinesischen Southern Universität für Science und Technology in Shenzhen missachtete alle Vorsichtsgebote bei seinem Eingriff in die Keimbahn mittels CRISPR-Cas9. Er nahm völlig unbekannte Folgen in Kauf, als er am 25. November 2018 über die Medien bekannt machte, dass soeben die Zwillingsmädchen Lulu und Nana geboren wurden, dessen befruchtete Eizellen genetisch verändert wurden.
Der Vater der Kinder hatte HIV/Aids. Der Wissenschaftler entfernte den CCR5 Rezeptor, der die „molekulare Eintrittspforte“ für die Krankheit ist. Dr. He hofft, dass die Kinder einst so berühmt werden wie Louise Brown, das erste Kind, das durch In-Vitro-Fertilisation geboren wurde.
Die Wiener Ethikerin Susanne Kummer redet von einem: <Schlag ins Gesicht für alle, die einen verantwortungsvollen Umgang mit der Gentechnik beim Menschen befürworten. Der chinesische Wissenschaftler hat sich über alle Maßstäbe der klinischen Forschung hinweggesetzte und in Wahrheit einen Menschenversuch mit nicht vorhersehbaren Folgen durchgeführt>.
Die Eintragung des Versuches im chinesischen Register für klinische Studien erfolgte zwar, dennoch wendete sich Jianku an die Medien statt einer sonst üblichen wissenschaftlichen Veröffentlichung. Damit bekam der Forscher maximale Aufmerksamkeit.
Der Genetiker Markus Hengstschläger warnt vor “fatalen Auswirkungen.“ <Diese stehe stark im Gegensatz zur über Millionen Jahre verlaufenden Entwicklung des Homo Sapiens und erlaube weder ein Zurückdrehen noch eine Folgenabschätzung. Die CRISPR-Cas9-Methode sei zwar ziemlich genau, funktioniere jedoch nicht immer exakt, wodurch es zu "Effekten abseits des eigentlichen Ziels" kommen könne. Darüber hinaus ist es ein Eingriff in die Evolution. Wir verändern den Menschen. Das holen wir nicht mehr zurück>.
Der Mediziner und Moraltheologe Matthias Beck gibt zu bedenken, dass die Chinesen beim Weltkongress der Ethikkommissionen im Frühjahr 2016, <händeringend darum baten, dass Europa in Sachen CRISPR-Cas9 den Chinesen Einhalt gebietet, weil die Genschere in China bereits bei Embryonen angewendet werde.(3)
Der Bioethik Experte der Oxford Universität, Julian Savulescu, erklärt gegenüber BBC: <Nehmen wir an, dass die Behauptung stimmen, dann handelt es sich um erschreckende Experimente. Es waren gesunde Embryonen, an denen man ohne jeden Grund herumexperimentierte. Wir wissen eigentlich nicht viel über den Einsatz von Geneditierung. Aber es verursacht off-target Mutationen, die erst viel später im Leben Krankheiten und auch Krebs verursachen.>
Sein Kollege Feng Zhang stimmt der Aussage zu. <Der Eingriff war nicht notwendig und es kann passieren, dass die Zwillinge nun ein höheres Erkrankungsrisiko haben. HIV ist eine Bedrohung. Doch CCR5 anhand von CRISPR-Cas9 auszuschalten ist viel Riskanter und hat den einzigen „Nutzen“, dass die Kinder nun viel wahrscheinlicher an West-Nil-Virus erkranken.(4)
He Jiankui machte hingegen mit seinen Versuchen weiter. Beim zweiten Internationalen Kongress für Genom-Editierung, der an der Universität in Hong-Kong stattfand, verkündete er am 28.11.2018, dass von den insgesamt sieben Paaren, deren „Kinder“ er mithilfe von CRISPR-Cas9 manipulierte, ein weitere Frau Schwanger geworden ist. Michael Deems von der Rice-University in Huston/Texas half He Jiankui. Deems ist Mitbesitzer der kleinen genetischen Firma, die He in China aufgemacht hat.
Die Technologie kam während einer künstlichen Befruchtung zur Anwendung, wobei eine Samenzelle in die Eizelle inseriert wurde, um die Embryonen zu ‚erschaffen‘. Nach drei Tagen -im Achtzellstadium, wo jede Zelle omnipotent ist und aus ihr ein Embryo hervorgehen kann- wurden davon einige Zellen genetisch alteriert. Die Eltern konnten sich entscheiden, ob sie mit einem der genetisch veränderten Embryonen weitermachen wollten. Insgesamt sind 16 von den ursprünglich 22 Embryonen manipuliert worden, von denen man 11 in sechs Versuchen einpflanzte und von denen dann die Zwillinge überlebten.
Die beiden Universitäten der Forscher -Rice- und Southern University- wie auch die chinesische Regierung, fingen sofort mit Untersuchungen an.
Jennifer Doudna, die ein Patent auf CRISPR besitzt, erklärte ABC News: <Es handelt sich wirklich um eine unakzeptable Entwicklung. He ist zwar auf dem Kongress erschienen; er hat jedoch keine Auskunft darüber erteilt, was ihn motivierte, diese Forschung am Menschen durchzuführen.> Seine Methoden wurde immer noch nicht in einem von Experten begutachteten Fachjournal veröffentlicht oder unabhängig bestätigt. Weiterhin weigerte er sich zu beantworten, wer ihn bezahlte und warum er seine Forschung geheim gehalten hatte. Vor allem aber, ob die Eltern über Risiken und Nutzen des Projektes vollends aufgeklärt wurden und ob sie das Verfahren verstanden haben, in das sie freiwillig einstimmten.
David Liu von der Harvard MIT’s Institut, der auch in Patent auf eine andere Version von CRISPR besitzt, ist am Boden zerstört. <Es ist ein erschreckendes Beispiel dafür, wofür wir eine vielversprechende Technologie, die ein großes Potential für die Gesellschaft hat, nicht nutzen sollten. Ich hoffe es kommt nie wieder vor.>
Qui Renzong von der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften klagt die Organisatoren der Konferenz in Hong-Kong an, die es Dr. He erlaubten, seine Arbeit vorzustellen, obwohl sie noch nicht von unabhängigen Experten überprüft worden ist. Für Prof. Qui hat Dr. He gegen die Gesetzte der chinesischen Reproduktionsmedizin verstoßen.
He Jianqui behauptet dennoch, er hätte vor seinen Versuchen vier Experten konsultiert, davon einen Professor in den USA. Der Forscher der Southern Universität in China ist seit Februar 2018 auf einem dreijährigen unbezahlten Urlaub. Seine Arbeitssteller waren sich nicht bewusst, dass er seine Forschungsgelder für die die Finanzierung dieser HIV-CRISPR-Studie verwendete.
Prof. William Hurblut, Ethiker der Standford Universität, sprach lange mit Dr. He. <Ich kannte seine frühen Arbeiten. Ich wusste nicht, dass er versucht hatte, eine Schwangerschaft mit geneditierten Embryonen zu erzielen. Dennoch hegte ich diesen Verdacht. Dr. He hätte niemals aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft herausgehen dürfen. Wenn Forscher der Meinung sind, dass eine Methode nicht sicher genug ist, um angewendet zu werden, entstehen Missverständnisse, Misstrauen und es schafft Diskrepanzen, wenn ein Forscher plötzlich seine eigenen Versuche auf diesem Gebiet durchführt.
Am Anfang nahmen acht Paare an den klinischen Studien teil. Nachdem ein Paar abgesprungen ist, erzeugte man 30 Embryonen, von den sieben übriggebliebenen Eltern. He Jianqui hatte 21 von ihnen manipuliert. Aufgrund der jetzigen Lage hat ein Gerichtsverfahren eine Fortsetzung der Studien untersagt.(5)



[1]Harris J. and Darnovsky M: Pro and Con: Should Gene editing be performed on human Embryos? National Geographic, August 2016
[2] Begley S.: A serious new hurdle for CRISPR: Edited cells might cause cancer, two studies find. STAT, Reporting from the frontiers of health and medicine, June 11, 2018
[3] IMABE: Ethikerin: Keimbahneingriff für Forschung ein Schlag ins Gesicht. Kathpress, 27.11.2018
[4] Burger J.: Chinese scientist announces birth of first humans whose genes have been edited. Aleteia, 26. Nov. 2018
[5] Terry M.: Second pregnancy reported by Chinese CRISPR researcher as ethical and legal investigations launch. Biospace, Nov. 28, 2018

 

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