Monday, May 16, 2011

Embryonale Stammzellenforschung: Grenzen wissenschaftlicher Hoffnung

Sind induzierte pluripotente Stammzellen der Ausweg aus dem Ethik Dilemma der sogenannten lebenswichtigen embryonalen Stammzellforschung? Ein Gastkommentar von Edith Breburda

Kisslegg (kath.net) Oft hören wir, dass induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) ethisch unbedenklich sind um bisher unheilbare Krankheiten zu heilen oder Ersatzorgane zu schaffen. Als natürlich pluripotent bezeichnet man embryonale Stammzellen, die gewonnen werden, indem man einen Embryo fünf Tage nach seiner Befruchtung im sogenannten Blastozystenstadium abtötet, um die Zellen, die sich im Embryoblast befinden, zu entnehmen. Der Embryoblast besteht aus Stammzellen, die neun Monate brauchen, damit ein vollkommen ausgestattetes lebensfähiges Baby entsteht. Pluripotente Stammzellen haben das Potential, sich in über 220 Körperzellen zu entwickeln.

Forscher werden von der Idee geleitet, diese Zellen außerhalb des Uterus, in der Petrischale, in jene Organe umzuwandeln, die sie benötigen. Embryos bekommt man in den USA u.a. von Fruchtbarkeitskliniken. Sie sind in -80 Grad flüssigem Stickstoff tiefgefroren. Man argumentiert, dass sonst diese Embryos entsorgt werden müssten, weil die leiblichen Eltern sie nicht wollten und Lagerungskosten zu hoch seien.

2007 haben Forscher aus Madison, Wisconsin/USA und Japan unabhängig voneinander induzierte pluripotente Stammzellen "geschaffen". Man hat dazu bereits differenzierte Zellen genommen, nämlich Hautzellen, und hat die Entwicklungsuhr zurückgedreht, soweit, bis der genetische Code wieder dem von embryonalen Stammzellen gleich zu sein schien. Aber sind natürliche embryonale pluripotente Stammzellen wirklich identisch mit induzierten pluripotenten Stammzellen? Weiterhin bleibt die Frage bestehen, wie man diese undifferenzierten Zellen in Nervenzellen oder Leberzellen umwandelt. Egal welcher Ausgangszellen ich mich bediene.

Menschliche embryonale Stammzellen galten angesichts der Fortschritte bei der Reprogrammierung von Hautzellen für viele Forscher bereits als überholt. Jetzt zeigten US-amerikanische Studien gravierende Unterschiede zwischen den embryonalen Stammzellen und den induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS).

Seit mehr als 13 Jahren versuchen nämlich Wissenschaftler mit ethisch stark umstrittenen menschlichen embryonalen Stammzellen Krankheiten, wie z. B. Alzheimer, Krebs, Diabetes oder Parkinson, zu heilen. Trotz vieler Fortschritte im Labor und im Tierversuch gibt es bis jetzt noch keine sichere Stammzelltherapien. Bei den vielen durch die Stammzell-Forschung entstandenen ungelösten Problemen handelt es sich um Kontaminationen der Zellen, Tumorbildung und unkontrolliertes Wachstum. Die Wege der Differenzierung in geeignete Zelltypen, die Zellintegration, das Wachstum und die Heilungseffekte sind unklar und es fehlt an Strategien zur Überwindung immunologischer Reaktionen. Abstoßungsreaktionen sind nach wie vor unbeherrschbare Komplikationen.

Durch genetische Reprogrammierung von Hautzellen konnten vor vier Jahren sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) erzeugt werden, die sich wie embryonale Stammzellen verhalten: Sie sind extrem teilungsfreudig und pluripotent, d.h. potentiell zu jeder beliebigen Körperzelle, ob Nerven-, Knochen- oder Drüsenzelle, verwandelbar. Viele Wissenschaftler hatten gehofft, daß das neue Forschungsfeld mit den ethisch unbedenklichen iPS -Zellen das ethische Dilemma der Forschung mit embryonalen Stammzellen auflösen könne. Seit einiger Zeit aber häufen sich Berichte, nach denen die iPS-Zellen doch nicht die gleichen Eigenschaften haben wie embryonale Stammzellen, die aus getöteten menschlichen Embryos gewonnen werden.

Zwischen den echten embryonalen Stammzellen - dem "Gold-Standard" - und den in der Petrischale erzeugten induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) sind gravierende Unterschiede im Aktivitätsmuster vieler Gene festgestellt worden. In den zu reprogrammierenden Körperzellen ist der Hauptteil des Erbgutes inaktiviert, da die Zellen ja selbst ausdifferenziert sind. Während der Differenzierung lagern sich Methylketten auf die DNA. Ein entscheidender, wenn nicht sogar der limitierende Faktor der Reprogrammierung besteht darin, daß die DNA erst wieder aufgeschlossen werden muß. Dies geschieht durch eine Demethylierungsreaktion, die jedoch völlig unbekannt ist. Zurückprogrammierte iPS-Zellen haben genetische Schäden (Mutationen) und ein Krebsrisiko. Hautzellen lassen sich nicht vollständig in den pluripotenten embryonalen Zustand zurückverwandeln. Sie behalten einen Teil ihrer alten Eigenschaften. Ihre ursprüngliche epigenetische Programmierung wird nicht vollständig gelöscht. Ihr Einsatz wird dadurch erschwert.

Einige chemische Veränderungen der Erbsubstanz bleiben bei der Reprogrammierung erhalten. Die Erbinformation oder der so genannte Pathway (Syntheseweg) der Differenzierung einer Zelle in eine der 220 spezifisch verschiedenen Organzellen des Organismus liegt nur in der embryonalen Zelle frei. Bei einer Reprogrammierung bleibt diese Erbinformation geblockt, womit eine Anwendbarkeit von iPS-Zellen fraglich wird. Auch die geringe Ausbeute der zurückgezüchteten iPS-Zellen könnte damit erklärt werden.

Bisher hatte man angenommen, aber nie überprüft, daß die aus Hautzellen eines Patienten erzeugten induzierten pluripotenten Stammzellen vom Immunsystem als körpereigene Zellen angesehen und toleriert werden. Jetzt zeigten Tierversuche US-amerikanischer Biologen vom Institute for Biological Studies im kalifornischen La Jolla, dass injizierter iPS-Zellen zur Abstoßung des neuen Gewebes führen. Deswegen sind weitere langwierige, zeitaufwendige und kostspielige Untersuchungen nötig bevor iPS-Zellen in der Therapie sicher eingesetzt werden können.

Viele Forscher beharren darauf, daß embryonale Stammzellen unumstritten am besten für die Regenerationsmedizin geeignet sind und alle anderen Forschungsrichtungen nur Zeitverschwendung seien. Forschungsaktivitäten mit humanen embryonalen Stammzellen werden in den USA seit kurzem wieder staatlich finanziert. Ein Ausweg aus dem Ethik-Dilemma der embryonalen Stammzellforschung ist noch weiter entfernt als gedacht. 

Monday, May 9, 2011

Zerstörend für menschliche Embryonen und Forscher

Ein U.S. Gericht entschied Ende April 2011, dass staatliche Mittel weiterhin in die humane embryonale Stammzellforschung fließen dürfen und machte damit den Gerichtsspruch von Richter Royce Lambert vom August 2010 rückgängig. Von Edith Breburda


Washington (kath.net) Ein U.S.-amerikanisches Gericht entschied am 29. April 2011, dass die humane embryonale Stammzellforschung weiterhin mit Staatsgeldern gefördert werden darf. Wissenschaftler sprechen von einem Sieg zugunsten des medizinischen Fortschrittes. Obwohl bisher keine einziger Mensch (oder Tier) mit embryonalen Stammzellen behandelt wurde. Die Frage ist somit durchaus berechtigt, ob überhaupt jemals eine Therapie mit humanen embryonalen Stammzellen einsatzfähig sein wird. 

An Geldern mangelt es nicht um die vielen Versprechungen der Forscher wahrmachen zu können. Private Gelder, und nicht zu knapp, fließen seit jeher in die sehr umstrittene Forschung, bei der man menschliche Embryonen „zerstören“ muss. Staatliche Universitäten, die kaum private Förderer haben, sind auf öffentliche Mittel angewiesen. Humane Stammzellen werden gewonnen, indem man Embryos, die man in vitro, im Labor oder in einer Fertilisationsklinik erzeugt hat, zerstört, anstatt sie in den Mutterleib einzupflanzen.

Am 25. August 2010 hatte der U.S. Verwaltungs-Richter Royce Lambert der Forderung der adulten Stammzellforscher Dr. James Sherely und Dr. Theresa Diesher stattgegeben, humane embryonale Stammzellforschung nicht mehr mit Steuergeldern zu finanzieren. Er berief sich auf das seit 15 Jahren bestehende Dickey-Wicker Gesetz, in welchem festgelegt wurde, dass Staatsgelder nicht eingesetzt werden dürfen für Experimente, in denen Embryos zerstört werden. 

Wissenschaftler der Staatlichen Universität in Madison/Wisconsin sowie der bis Ende 2010 noch amtierende Gouverneur Doyle nahmen den Urteilsspruch vom August 2010 mit Entsetzen auf. Doyle sprach der Universität seine volle Unterstützung im Kampf gegen die Steuergeldsperrung zu. Er fand es inakzeptabel, dass sich Geldfragen zerstörerisch auf die Forschung auswirken. Die akademische Freiheit, die auch in ethischen Fragen die freie Wahl der Forscher respektieren muss, werde dadurch vehement eingeschränkt. Die Universität von Madison hat Pionierarbeit in der humanen embryonalen Stammzellforschung geleistet und wurde von jeher mit staatlichen Mitteln gefördert. Es wurde argumentiert, dass ein plötzlicher Stopp der staatlichen Mittel die Universitätsforscher erheblich gegenüber privat geförderten Institutionen benachteiligt. Das Verbot, Embryos zu zerstören, wirke sich destruktiv auf die Forschung aus, erklärten die Pionier-Stammzellforscher Ende August 2010 in einer eilig zusammengerufenen Sitzung mit dem Gouverneur. Ein solches Verbot drehe die Uhr zurück in die Zeit des U.S. Präsidenten George Bush, der humane embryonale Stammzellforschung nur in Ausnahmefällen mit Steuergeldern finanzierte. Präsident Obama hatte 2009 neue Richtlinien gesetzt, damit die humane embryonale Stammzellforschung mit Geldern des National Institute of Health (NIH) finanziert werden kann. Die humane embryonale Stammzellforschung ist von der Zerstörung von menschlichen Embryos abhängig. 

Das Nationale Gesundheits-Institut (NIH) in Washington interpretierte das "Dickey-Wicker Gesetz" von jeher auf seine Weise und lockerte den Bann der Finanzierung erheblich. Die direkte Zerstörung der Embryos werde zwar nicht mehr gefördert, aber die Gelder dürften angewandt werden für Forschungen an bereits vorhandenen humanen embryonalen Stammzellen. Es wurde auch behauptet, dass Stammzellen keine Embryos sind. Auch das Gericht, das über einen Einspruch der embryonalen Stammzellforscher gegen den Finanzierungs-Stopp tagte, benutzte diese Argumentation, um weiterhin den Einsatz von Steuergeldern für humane embryonale Stammzellforschung zu rechtfertigen. Somit wurde das Urteil von Richter Royce Lamberth vom August 2010 am 29 April 2011 von einem US Gericht wieder aufgehoben. 

Forscher glauben, embryonale Stammzellen hätten (wenn auch in ferner Zukunft) das Potential, unheilbare Krankheiten wie z. B. Parkinson zu heilen. Es hat sich allerdings gezeigt, dass es viel schwieriger ist als vorgesehen war, embryonale Stammzellen z.B. in Knochenzellen oder Nervenzellen umzuwandeln. Zudem ist der Vorgang überhaupt nicht effizient. Warum sollte man nicht den einfachen Weg gehen und eine schon spezialisierte adulte Zelle in eine andere spezialisierte Zelle umwandeln? Viele Wissenschaftler sehen in der adulten Stammzellforschung einen viel schnelleren und vielversprechenderen Weg Krankheiten zu heilen und somit gehört diesem Forschungszweig die Zukunft der Biomedizin. Die Befürchtung von Dr. Theresa Diescher und Dr. James Sherely, Steuergelder für die humane embryonale Stammzellforschung zu "vergeuden", ist voll gerechtfertigt. Der neue Senator von Wisconsin Ron Jonson sagte im November 2010 der Presse: „Meine tiefste Überzeugung ist es, dass wir nicht in eine Situation geraten sollten, in der wir Leben erzeugen indem wir es zerstören“. (“My basic belief is you don't want to get in a situation where you are creating life by destroying it.") 

Siehe: "Promises of New Biotechnologies," (ebook Amazon, 2011) Englische Ausgabe des Buches: "Verheissungen der neuesten Biotechnologien"(Christiana Verlag, 2010) von Edith Breburda 

Monday, April 4, 2011

Interna einer US-Uni: Meinungsfreiheit nur für die Mehrheitsmeinung?

Wenn der wissenschaftliche intellektuelle Austausch nicht gewährleistet sei, könne man keine neuen Entdeckungen machen. Doch die Meinungsfreiheit hört bei Stammzellforschung auf. Ein Kommentar von Edith Breburda


Madison (kath.net) Anfang April 2011 veröffentlichte der Kanzler der Universität Madison, Wisconsin, die man gemeinhin wegen ihres politischen "touches" als das Berkeley des Mittleren Westens bezeichnet, ein Rundschreiben an die Universitäts-Mitglieder (Talking Points Memo, TPM, 1.April 2011). 


Der Kanzler teilte seinen Kollegen mit, dass der Parteisprecher der Republikaner die Freigabe der Akteneinsicht über einen Professor William Cronon angefordert hat. Professor Cronon hatte sich u.a. in der New York Times kritisch über den neuen republikanischen Pro-Life Gouverneur Scott Walker geäußert, der ein Gesetz über staatliche Mittelkürzungen in Wisconsin erlassen hat. Der Kanzler teilte in seinem Rundschreiben mit, er sei stolz, Prof. Cronon als Mitglied des Lehrkörpers zu haben. Die Regierung habe jedoch das Recht Akten anzufordern, und muss dafür nicht den Grund nennen.


Von dem Gesetz der Akteneinsicht wird oft Gebrauch gemacht entweder von einer links- oder einer rechtsorientierten Part ei und dieses scheint nichts Ungewöhnliches zu sein. Die Universität sieht sich verpflichtet diese Akteneinsicht zu gewähren da sich die Regierung ein Bild über die politische Ausgeglichenheit der Mitarbeiter der Universität machen will.

Der Kanzler betonte in seinem Rundschreiben, dass er niemals Unterlagen über Studenten herausgibt. Dritte werden von der Einsicht in persönliche Emails, oder in den wissenschaftlichen Austausch unter Kollegen ausgeschlossen. Diese Informationen fallen unter die Akademische Meinungsfreiheit. Über seine Forschungen und sein Fachwissen, das man sich an der Universität angeeignet hat, soll man frei diskutieren können. Man sollte sich keine Sorge machen, irgendeinen Nachteil zu erleiden wegen seiner Ansichten, die eventuell von der allgemeinen Auffassung oder sogar Lehrmeinung abweichen.

Wenn der wissenschaftliche intellektuelle Austausch nicht gewährleistet ist, könnte man keine neuen, eventuell lebensrettenden Entdeckungen machen, vermerkt der Kanzler der Universität. Auch die politischen Auseinandersetzungen in einer hitzigen Debatte gehören zum Akademischen Leben, sie sind Inbegriff der Akademischen Freiheit. Dies trifft gerade für die Universität Wisconsin-Madison zu.

Wenn Mitarbeiter Emails oder andere Mittel benutzen, um miteinander zu diskutieren, sollten die Inhalte ihres Austausches nicht der Öffentlichkeit preisgegeben werden, denn so ein Vorgang würde ihre Akademische Freiheit massiv verletzen und jede Diskussion im Keim ersticken.

Der Kanzler ermutigte seine Mitarbeiter, auch weiterhin furchtlos schwierige und unpopuläre Fragen zu stellen, ohne Angst zu haben, deswegen eine Sonderstellung einzunehmen oder Repressalien zu erleiden. Dies sei ganz nach dem Motto der Universität: "Continual and fearless sifting and winnowing of ideas" (Kontinuierlich und furchtlos, Sichtung und Worfeln der Ideen (Worfel ist ein Dreschflegel, der die Spreu von den Körnern trennt).

Das Schreiben des Kanzlers wurde nicht von allen als korrekt bezeichnet. Ein Mitglied der Universität stellte dazu fest, dass man nur dann keine Repressalien befürchten muss, wenn man eine Dauerstelle an der Universität hat. Er selber habe Freunde die als Wissenschaftliche Angestellte oder Post Doc's an der Universität arbeiten und sich nicht trauen ihre Meinung kund zu tun, da sie sonst fristlos und ohne weitere Diskussion entlassen würden.

Mitarbeiter von Instituten die Forschungen an humanen embryonalen Stammzellen betreiben, und das sind sehr viele an dieser Universität, wagen es nicht zum Ausdruck zu bringen, dass sie moralische Einwände und Gewissensbisse haben. Sein Chef dürfe auf gar keinen Fall davon erfahren, vertraute der Freund ihm an, denn schon bei der Einstellung ist es Standartfrage, ob man gegen Tierversuche oder Stammzellforschung sei.

Weiterhin weiß der Universitätsangehörige über einen Bekannten zu berichten, der sogar gezwungen wurde, seine Kündigung einzureichen, weil er wissenschaftliche Bedenken an einem vollkommen unnützen Tierversuch hatte, bei dem humane embryonale Stammzellen involviert waren.

Der nun schon seit 30 Jahren an der Universität Beschäftigte stellt immer wieder fest, dass die Toleranz bei Andersdenkenden sehr schnell aufhört. Er erlebt ein Arbeitsumfeld in dem Akademischen Freiheit limitiert wird. Viele seiner Bekannten schweigen lieber aus Angst davor, ihren Job zu verlieren. 


Friday, March 25, 2011

Beliebter katholischer Fernsehprediger Pater Corapi suspendiert

Verdacht auf Drogengebrauch und sexuellen Fehltritt an einer ehemaligen Mitarbeiterin. Der US-Ordensmann wurde durch seinen Vorgesetzten bis auf weiteres entlassen. Von Edith Breburda



New York (kath.net) Der in den USA und in vielen Ländern bekannte Prediger und Buchautor Pater John Corapi wurde von seinem Vorgesetzten bis auf weiteres aus dem priesterlichen Dienst entlassen. Am 19. März 2011 bestätigte Father John Corapi, daß eine ehemalige Mitarbeiterin von ihm, die anonym blieb, einen dreiseitigen Brief an mehrere Bischöfe der USA gesendet hatte worin sie den Priester anklagt sich sexuell an ihr und anderen Damen vergangen zu haben. Auch würde der Priester, so die Anklägerin, regelmäßig Drogen konsumieren. 

Pater John Corapi ist Mitglied der in Texas stationierten Ordensgemeinschaft "Society of Our Lady of the Most Holy Trinity". Der international bekannte und wegen seiner klaren und eindringlichen Predigten sehr beliebte Pater Corapi, der seit vielen Jahren täglich im Katholischen Fernsehen EWTN und im Rundfunk auftrat, hat eine große und treue Zuhörerzahl.




Nach einer steilen Karriere zum wohlhabenden Geschäftsmann in Los Angeles und Hollywood verlor John Corapi die Kontrolle über sein Leben, wurde drogenabhängig und landete letztendlich als Obdachloser auf der Straße. Nach langer Zeit fing er wieder an ein "Ave Maria" pro Tag zu beten und kehrte heim zu seiner Mutter nach New York. Dort ging er nach langem wieder zur Beichte und bald stand sein Entschluß fest, Priester zu werden. Es war kein leichter Weg für ihn. Er studierte in Pamplona/Spanien und wurde von Papst Johannes Paul II 1991 in Rom zum Priester geweiht.

Am 18. März 2011 veranlaßte Pater Gerry Sheehan, der Vorgesetzte von Pater Corapi, daß dieser vorerst von seinem priesterlichen Wirken entlassen wurde. Diese Vorgehensweise stehe in Übereinstimmung mit den kirchlichen Regeln. "Uns liegt eine Anschuldigung gegen Pater Corapi vor, er hätte sich in einer Weise verhalten die eines Priesters unwürdig ist", erklärte Pater Sheehan. "Wir haben die Pflicht diesen Anschuldigungen nachzugehen. Was allerdings nicht automatisch besagt, daß Pater Corapi schuldig ist. Allerdings sind keine Minderjährigen involviert und so ist ein krimineller Tatbestand nicht gegeben".

Die Fernsehstation EWTN, die Pater Corapi's Predigten und Katechesen auf ihrem täglichen Programm hat, wird diese Sendungen vorerst ausfallen lassen müssen, teilte Michael Warsaw am 21. März der "Catholic News Agency" mit. Warsaw hofft auf eine schnelle Klärung des Falls. Pater John Corapi bat um die Gebete aller Familien, die dem Fernsehsender treu sind.

Der 63 Jahre alte Pater Corapi, der seit einiger Zeit von einer seltsamen Krankheit geplagt wird, erklärt er habe am Aschermittwoch von den Anschuldigungen gehört. Bei der Anklägerin handele es sich um eine ehemalige Mitarbeiterin von ihm, er wisse aber nicht um wen. Pater Corapi der ein ausgesprochener Kritiker der Nulltoleranz-Politik der Bischöfe bei sexuellen Mißbrauchsskandalen innerhalb der Kirche war, sagte, daß seine Beurlaubung eine zu erwartende Reaktion der Bischöfe war. Es scheint für kirchliche Autoritäten nicht nötig zu sein, eine Beschwerde auf ihre Glaubwürdigkeit zu überprüfen. Pater Corapi glaubt persönlich, daß es eine sehr ernste Angelegenheit ist, einen Priester bereits vor dem Beginn einer Untersuchung für schuldig zu erklären. Die Anklagen für jemanden, der so bekannt ist wie Father Corapi, sind irreparabel, auch wenn sich später die Unschuld des Angeklagten herausstellen sollte. Father Corapi weist die Anschuldigungen als falsch zurück.

Die Diözese Corpus Christi, wo sich das Mutterhaus der Ordensgemeinschaft "Society of Our Lady of the Most Holy Trinity" befindet, sagte, obwohl der Fall außerhalb ihrer Jurisdiktion liegt, da Pater Corapi kein Priester der Diözese ist, daß die Unterstellung Pater Corapi sei schuldig, definitiv nicht in Ordnung ist. Pater Corapi hat große Dinge in seinem Leben geleistet, er sollte so lange als unschuldig gelten, bis die Anklage überprüft ist. Marty Wynd, der Direktor der Ordensgemeinschaft, sagte gegenüber CNN in einem Interview am 21 März: "Es gibt so viele Priester, die so viel Außerordentliches getan haben; wir sollten sehr vorsichtig mit Anschuldigungen sein und jede Art von Mutmaßungen unterlassen."

Pater Sheehan erklärte, daß der Fall vorerst intern untersucht wird. Wenn sich Anhaltspunkte für ein strafrechtliches Vergehen ergeben sollten, wird der Fall unmittelbar dem Staatsanwalt übergeben. 

Sunday, March 6, 2011

‚Nun Run’ für ein neues Kloster

Kontemplative Klarissinnen in Arizona - gegründet von Mother Angelica - rufen zum Fundraising-Lauf und machen selbst in Habit und Turnschuhen mit. Im Vorjahr waren über 1000 Sportliche dabei. Von Edith Breburda.


Phoenix (kath.net) Die Armen Klarissinnen der Ewigen Anbetung im US-Bundesstaat Arizona veranstalten einen „Nun Run“, ein „Nonnenrennen“, um Geld für ihr neues Kloster zu sammeln, das sie selbst bauen wollen. Die sechs Schwestern ziehen Turnschuhe an und laufen selbst mit. Natürlich im Ordensgewand, damit sie auch jeder erkennt.

Die "Poor Clares of Perpetual Adoration of Our Lady of Solitude Monastery", die sich auch “Wüstennonnen” (desert nuns) nennen, haben sich vor einigen Jahren an der Westseite von Phoenix niedergelassen. Sie sind die einzigen Kontemplativen Ordensschwestern im Bundesstaat Arizona.

Die Gründerin des großen katholischen Mediennetzwerks EWTN (Eternal Word Television Network), Mother Angelica, ist Mitglied dieses Ordens und ist die Gründerin dieser Gemeinschaft in Phoenix.

Der erste Nun Run im vorigen Jahr war ein sehr großer Erfolg. Über 1000 Teilnehmer waren dabei. Ihr Anliegen war, die Kosten für die Klosterkapelle zu decken. Viele Eltern schoben ihre Kleinkinder im Kinderwagen beim Rennen oder Gehen vor sich her. Auch die Schwestern liefen mit und es war ungewohnt, eine Schwester in Turnschuhen zu sehen.

Beim heurigen Fundraising-Lauf am 12. März stehen je nach Konstitution der Teilnehmer zehn Meilen, fünf Meilen oder eine Meile auf dem Programm. Der rund zweistündige Lauf führt durch die Wüste im Kiwanis Park der Stadt Tempe.

Doch nicht nur in Tempe laufen Freunde der Wüstennonnen: Aus vielen Staaten der USA können sich so genannte "Schattenteilnehmer" (shadow participants) bis zum 11. April anmelden. Der Lauf ist nicht nur auf Amerika beschränkt, sondern jeder kann teilnehmen. Die zahlenmäßig größte Gruppe außerhalb der USA wird ausgezeichnet. Einige “Schattenteilnehmer” kommen aus Rom und Israel. Sie müssen nicht einmal zur gleichen Zeit oder am gleichen Tag mitmachen. Sie können auch nur als Sponsoren teilnehmen. Ein Läufer-T-Shirt wird allen Teilnehmern zugesendet.

Eine Ordensschwester sagte letztes Jahr: " Es geht nicht nur darum, das Rennen zu gewinnen. Wir rennen nicht, um eine Krone zu gewinnen, sondern das Ewige Leben." Ende Februar 2011 hatten sich bereits mehr Leute angemeldet, als im letzten Jahr.

Nicht nur die Poor Claire Schwestern der Ewigen Anbetung von Phoenix stehen vor der Aufgabe, ein neues Kloster zu bauen. Auch Zisterzienserinnen in Wisconsin ergeht es ähnlich: 1957 schickte die Zisterzienserinnen-Abtei aus Frauentaal in der Schweiz vier Ordensschwestern in die USA. Die Schwestern waren auf Einladung von Bischof William P. O'Conner (1946-1967) nach Madison, der Hauptstadt des Bundesstaates Wisconsin gekommen. Madison wurde 1946 zur eigenständigen Diözese erhoben.

Die Schweizer Gründungschwestern, die kaum Englisch sprachen, kauften 112 Acres Land nahe des Wisconsin Flusses, etwa 40 Kilometer außerhalb von Madison. Das Gebäude, das die ersten Schwestern wählten, war das vormalige Haus des Gouverneurs von Wisconsin. Das „Valley of Our Lady Monastery“ war als Provisorium gedacht. Die Schwestern bewirtschafteten zuerst eine kleine Farm, die Farmgebäude brannten jedoch ab.

Auf Ratschlag des 2010 verstorbenen Bischofs G. Wirz, dessen Vorfahren aus Glarus in der Schweiz kamen und der fließend Deutsch sprach, fingen die Schwestern an, Hostien zu backen. Mit der Zeit hatten die Schwestern immer mehr Zuwachs. Schon bald mussten sie Kandidatinnen absagen. Seit Jahren tragen sich die Schwestern mit dem Plan, ein endgültiges Kloster zu bauen, aber auch sie verfügen bei weitem nicht über die notwendigen Mittel. 

Sunday, February 20, 2011

Wisconsin: Aufstand gegen Pro-Life Gouverneur

Der neue Gouverneur des US-Bundesstaates wendet sich gegen Abtreibung und embryonale Stammzellenforschung – und erntet dafür Demos randalierender junger Demonstranten. Ein Bericht von Edith Breburda.


Madison (kath.net) Der neue republikanische Pro-Life Gouverneur von Wisconsin/USA muss sparen, insgesamt 137 Millionen Dollar, doch die Demokratischen Abgeordneten boykottieren das Spargesetz und erschienen nicht zur Sitzung in der das Gesetz verabschiedet werden sollte. An ihrer Stelle besetzten Tausende von Demonstranten das Kapitol von Madison. Der neue Gouverneur ist den Demonstranten ein Dorn im Auge, da er strikt gegen Abtreibung und Stammzellforschung ist.

Am Donnerstag, dem 17. Februar, machte Madison, der Regierungssitz von Wisconsin, in ganz USA Schlagzeilen. Seit 3 Tagen demonstrieren Tausende vor und im Kapitol gegen die geplanten Gehaltskürzungen in Höhe von sieben Prozent für öffentliche Bedienstete (Lehrer, Universitätsangehörige, Staatsangestellte). Der Staat Wisconsin hat einen hohen Schuldenberg von seinem Vorgänger, dem demokratischen Gouverneur Doyle, übernommen. Gouverneur Scott Walkers Politik ist es, durch sofortige Spargesetze das Defizit im Haushalt von über drei Milliarden Dollars abzubauen.

Die Polizei rief die Mitarbeiter im Kapitol auf, ihre Türen abzusperren, laut grölende und randalierende junge Demonstranten zogen durch die langen Gänge des Kapitols. Die Toiletten waren unzugänglich, die Lifte des Gebäudes standen still. Ärgerliche Demonstranten klopften an die Scheiben der einzelnen Büros.

Die Polizei suchte nach den Demokratischen Abgeordneten. Um 11:30 Ortszeit waren 17 Republikaner im Sitzungssaal, aber keine Demokraten weit und breit. Nach einem Gebet und dem Fahneneid sollte die Sitzung beginnen, aber sie wurde jäh abgebrochen durch Demonstranten, die laut nach "Freiheit, Demokratie und Einheit" brüllten. Die Schulen im Staat waren geschlossen geblieben, Lehrer hatten sich krank gemeldet, damit sie an den Demonstrationen teilnehmen können.

Verängstigte Bürger, die zufällig an diesem Tag in der Innenstadt zu tun hatten, waren geschockt. "Es sei kein Durchkommen gewesen", berichtet eine Mitarbeiterin von Pro-Life-Wisconsin, die zu einem Treffen der Lebensbewegung wollte.

Nur purer Hass und randalierende junge Leute. Der Gouverneur hat keinen leichten Stand. Kurz vor den Wahlen, Ende Oktober 2010, wurde Walker von seinem Demokratischen Rivalen Tom Barrett als absoluter "Rechtsradikaler und Konservativer" verschrien. Warum?

Barrett argumentierte, Walker hätte mit den Pro-Life-Bewegungen einen Pakt geschlossen, er wolle alle Verhütungsmittel abschaffen und die Abtreibung gleich dazu. Apotheker sollten ein Recht haben, Frauen die Herausgabe der Pille zu verweigern. Damit würde Walker den Frauen ihre Selbstbestimmungs-Reproduktions-Rechte (women’s reproductive rights) verweigern. Auch Minderjährige sollten nicht die Pille bekommen, da Kontrazeptiva mit Steuergeldern finanziert werden. Aber woher sollten die Frauen dann die Pille beziehen, fragte der Rivale Barrett im Oktober.

Walkers Ansichten, Abtreibung, auch nach Vergewaltigung, zu verbieten, scheint den Demonstranten ein Grund zu sein, noch lauter gegen den neuen Gouverneur zu grölen. Walker möchte die Personenwürde Ungeborenen zukommen lassen und zwar ab dem Zeitpunkt der Befruchtung, berichtet man auf der Webseite von Pro-Life Wisconsin. Mit so einem Gesetz hätten die Ungeborenen das unbestrittene Recht auf Leben. Zu guter Letzt ist Walker auch noch gegen humane embryonale Stammzellforschung. Das allein erklärt, warum so viele (außerstaatliche) Demonstranten von weit her angereist kamen, und das knappe 6 Wochen, seitdem Walker im Amt ist.

Doch immer öfter äußern hochgradige Wissenschaftler Bedenken und warnen sogar vor einem klinischen Einsatz von humanen embryonalen Stammzellen. Forscher an der Universität von Kalifornien, der San Diego School of Medicine und des renommierten Scripps Research Institutes, berichten über massive Rückschläge der bis dato als Hoffnungsträgerin bezeichneten regenerativen Medizin. Ein Artikel in der Fachzeitung "Cell Stem Cell" vom 7. Januar 2011 analysiert die gefundenen schweren genetischen Abnormalitäten, die embryonale wie auch induzierte (zurückgezüchtete)
pluripotente Stammzellen aufweisen. Fachleute berichten von einem herben Rückschlag bei der Stammzellforschung.

Überraschend sind die Ergebnisse jedoch nicht. Bereits 2009 berichtete eine israelische Forschergruppe über die Entwicklung von Hirntumoren, die sich beim Einsatz von transplantierten neuralen Stammzellen entwickelten. Die neuronalen Stammzellen wurden aus abgetriebenen menschlichen Föten gewonnen. Bisher haben die Forscher nicht auf solche schwerwiegenden Mutationen geachtet, die bei beiden Stammzellgruppen auftreten.

Die neuesten US-Publikationen liefern Beweise, wonach Stammzellen zur Tumorbildung führen; damit kann man sie nicht zum therapeutischen Einsatz bringen. Scott Walker, der neue Gouverneur von Wisconsin, hatte bereits in seinem Wahlprogramm festgelegt, nur noch adulte Stammzellforschung zu unterstützen.

Für Samstag, den 19. Februar, hat Pro-Life Wisconsin zu einer friedlichen Demonstration für die "I Support Scott Walker Rally" aufgerufen. Da die Demokratischen Abgeordneten am Donnerstag, dem 17. Februar, nicht anwesend waren, konnte über das Spargesetz nicht abgestimmt werden. 

Monday, January 24, 2011

Der 38. "March For Life" in Washington D.C. 2011


von Dr. Edith Breburda


Am 24. Januar, 2011, fand in Washington, D.C. der 38. "March For Life" statt. Ein  Afrika Amerikaner steht am Podium und spricht mit erregter Stimme von der Tragödie, dass 70% der 17 jährigen Teenagerschwangerschaften in einer Abtreibung enden. Amerika darf nicht schweigen, es muss reden, so lange bis keine Abtreibung mehr stattfindet, ruft er der Menge zu. Wir haben über 50 Millionen unschuldige Kinder getötet. 40% aller Schwangerschaften endet in der Tötung des Kindes. Nach ihm kommt ein Jüdischer Rabbi. Er fragt die Anwesenden für 10 Sekunden niederzuknien und zu beten. Er bittet darum noch mehr zu tun. Er erinnert an den Schmerz die die Babys erleiden während sie getötet werden. Wir  müssen uns zusammen tun, Christen, Juden alle Religionen. Alle Abtreibungskliniken sind Horrorhäuser nicht nur das in Philadelphia, wo der Arzt Kermit Gosnell in den letzten 30 Jahren hunderte Babys von armen, meist nicht dokumentierten Einwanderern nach der Geburt tötete. Da er als Familienarzt nicht über das "know how" einer Spätabtreibung verfügte zerschnitt er den lebend geborenen Kindern das Rückenmark, obwohl in Pennsylvania das Gesetz besteht lebende Babys zu schützen.  Amerikaner müssen sehen wie horrorvoll Abtreibung ist und sich für immer von diesen barbarischen Praktiken distanzieren fordert der Podiumsredner. Wir töten unsere Söhne und Töchter, unsere Zukünftigen Ärzte, Wissenschaftler, Musiker erwähnt der Sprecher.  Abtreibung hat einen Impakt auf die Familien und die Gesellschaft. Nach den Ansprachen setzen sich die 1000enden von Anwesenden in Bewegung um bei der Parade für das Leben mitzugehen. Väter, Mütter und Kinder halten Plakate hoch und ziehen bei bitterer Kälte durch die Straße von Washington. Sie alle wollen Zeugnis geben für das Leben.  Viele der Teilnehmer aller Konfessionen arbeiten zuhause in pro life Beratungsstellen und wissen nur allzu gut, dass eine Abtreibung das Leben der Mutter verändert. Selbstmord, Drogen Depression, Unfruchtbarkeit verbinden die meisten nicht mit den Spätfolgen einer Abtreibung. Der March selber gibt Hoffnung betonen die Teilnehmer. Es gibt Heilung und Hoffnung, pro Life Mitarbeiter, Kirchen usw.  bieten Einkehrtage an und lassen Ehepaare auch nach der Tragödie einer Abtreibung nicht alleine. Erstaunlich viele junge Leute nehmen Teil. Sie wollen die verteidigen die nicht reden können. Sie verstehen sich nicht als zu jung um an so einer "Demonstration" teil zu nehmen. Sie sehen sich in einem gewissen Sinn als die Überlebenden, sagen sie. Julie eine 13 jährige die von EWTN Reportern interviewet wird hält ihr Poster in die Kamera und liest vor "Wähle Adoption, nicht Abtreibung".  Kein leerer Spruch, da viele Bistümer der USA Häuser haben die Teenagermüttern die Schwanger sind einen Platz anbieten ihr Kind zur Welt zu bringen. Von 12 bis 18 Jahren nehmen sie junge Mütter in den Häusern auf die sonst keinen Platz hätten und buchstäblich auf der Straße stehen. "Marys Schelter" heißen z. B. die 2  Häuser der Diözese in Orange, Süd Kalifornien. Die jungen Mütter werden auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet, können nebenbei ihre Schulausbildung fortsetzen. Adoption ist eine Option, die nicht nur den jungen Müttern von "Marys Schelter" angeboten werden. 22 Millionen Ehepaare wollen ein Kind adoptieren, aber nur 1% der Schwangeren sind offen ihr Kind für eine Adoption frei zu geben.  Es mangelt an Informationen wie wir uns alle engagieren können "für das Leben", berichtet eine Mutter, die selber adoptiert wurde, den EWTN Reportern an diesem kalten Wintertag in Washington des 24. Januar's 2011.

Translate