Thursday, October 11, 2018

Pestizide und Pille unterminieren Schöpfungsauftrag


Dr. Edith Breburda

Christliches Forum, 11.0kt. 2018
Allzu oft geraten wir in eine Sackgasse und stehen vor unlösbaren Aufgaben, wenn wir versuchen, in Gottes Schöpfung und seinen Auftrag „Seid fruchtbar und mehret euch“ einzugreifen.

Mit Entsetzen beobachtet man seit einigen Jahren die abnehmende Fruchtbarkeitsrate von Männern. Nicht nur der israelische Major der Armee, Hagai Levine, war zutiefst besorgt. Zudem nimmt seit 1980 die Rate von Gonaden-Tumoren rapide zu. Das Schlimme daran ist, dass bisher keiner die Ursache dafür enthüllen konnte.
Wenn unfruchtbare Paare eine Reproduktionsklinik aufsuchten, sah man vor einigen Jahren noch sehr selten die Ursache im Mann.
Heute sind in Israel - eine der wohlhabendsten Nation der Welt - die Hälfte der Männer unfruchtbar. Mehr als woanders vertrauen hier kinderlose Paare in die In-Vitro-Fertilisation. Und öfter als in anderen Ländern sind mehrere IVF-Behandlungen notwendig, um die Zahl der Geburten zu steigern.
Major Levine, führender Epidemiologie der israelischen Verteidigungsarmee, ist sich bewusst, dass die Abnahme der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und die damit verbundene drastische Zunahme der Sterilität bei Männern nicht nur in seiner Heimat vorkommt.
Seine 2017 publizierten Studie über den Stand menschlicher Samenzellen erweckte weltweites Aufsehen - obwohl die Franzosen bereits über ähnliche Beobachtungen in dem Zeitraum von 1989 bis 2005 berichteten. Die Zeitschrift LeMonde redete zwar nicht von einem totalen Kollaps, aber immerhin von einer ernstzunehmenden Kriese.
2008 bemerkte China, dass mit der Samenqualität etwas nicht mehr stimmt - und 2012 warnte Indiens Gesundheitsminister vor einem Anstieg der Unfruchtbarkeit bei Männern. Malaysia schrieb dem 43%igen Verlust einer durchschnittlich vorhandenen Spermienanzahl dem zunehmenden Arbeitsstress und andere Faktoren der Lebensführung zu.
Erst im September 2018 fragte sich die US-Zeitung Newsweek, wer für den Tod von Amerikas Spermien verantwortlich sei. Vox publizierte sieben Fragen, die wir uns wohl aus Angst bisher nicht klarzumachen getrauten.
Professor Shanna Swan von der Icahn School of Medicine des Mount Sinai Hospitals in New York, schrieb: <In den letzten 40 Jahren wurde die Spermienzahlen um die Hälfte reduziert.>
Die Gefahr, dass wir deshalb nicht mehr auf natürlichem Wege Kinder bekommen könnten, liegt zwar nach wie vor in weiter Ferne, trotzdem liefert die männliche Fruchtbarkeit ein Indiz für seine Gesundheit: jene mit der geringsten Spermienqualität hatten die höchste Wahrscheinlichkeit, bald zu sterben. Was auch immer die Fruchtbarkeit des Mannes eindämmt, ist damit auch für einen zu frühen Tod desselben verantwortlich.
Levine sagte: <Männer werden wahrscheinlich über kurz oder lang vom Aussterben bedroht sein. Zwar sind wir noch nicht so weit, aber wir hätten die Zeichen erkennen sollen. Stattdessen blieben sie unbeachtet. Die Welt, die wir kennen, wird sich total verändern. Wir wissen zwar nichts Genaueres, trotzdem steht fest, die Männlichkeit wird existentiell bedroht.>
Der bekannte Youtube Blogger Joe Biggs scheint darüber nicht erstaun: <Das ist nichts Neues, ebenso berichtete Alex Jones und InfoWars schon sehr lange darüber.>
Eine Feminisierung schreitet seit den letzten zehn Jahren fort. Alpha-Männchen gibt es nicht mehr. Stattdessen tragen sie enganliegende Jeans, einen Haarknoten und benehmen sich zunehmend wie kleine Mädchen. Echte Männer existieren kaum noch und Frauen wollen sich nicht mit weibischen Männern abgeben.>
Genaugenommen heißt das: Unsere westliche Zivilisation stirbt aus, weil sie an der Erfüllung des Schöpfungsauftrages schlichtweg scheitert.

Eigentlich beobachtet man den Schwund der Spermienanzahl bereits Anfang der 1990. Ob es ein Zufall ist, dass wir in diesen Jahren damit anfingen, unsere Feldfrüchte genetisch zu manipulieren, sei dahingestellt. In den 70iger und 80iger Jahren lagen Atom- und andere krebserzeugende Umweltgifte im Fokus der Forschung.
Der Zoologe Theo Colborn interessierte sich als erster für die gesundheitlichen Auswirkungen von Umwelthormon-Stoffen, die in den Hormonhaushalt von Menschen und Tieren eingreifen. Im Verdacht stehen Pestizide und Abwässer aus Industrie, Landwirtschaft und Städten, welche genotoxische oder östrogene Wirkungen hervorrufen können.
Plötzlich fand man Fische und Amphibien, denen man nicht eindeutig ein Geschlecht zuweisen konnte. Die Fruchtbarkeit in Vögeln, Fischen, Säugetieren ging zurück. Nicht nur Colborn stellte sich die Frage, was passieren könnte, wen menschengemachte Umweltgifte eine geschlechtsverändernde Wirkung aufweisen.
Das 1996 erschienenen Buch Silent Spring mit einem Vorwort on Al Gore postuliert, dass wir Menschen unsere eigene Fruchtbarkeit durch chemische Umweltgifte bedrohen.
Colborn ruft auf, etwas zu unternehmen. Spermien werden weiterhin degenerieren, während die Flut von Östrogenen steigt. Colborn hatte mit 20 anderen Wissenschaftlern das Wort Endokrine Disruptoren geprägt, wobei Östrogen an erster Stelle steht.
Richard Sharpe von der Universität Edinburgh untersucht seit Jahren den Anstieg der Unfruchtbarkeit in Männern. Seit über 50 Jahren (seitdem es auch die Pille gibt) werden männliche Ungeborene steigendenden Hormonkonzentrationen ausgesetzt.
Synthetische Östrogene stammen aus der Tierhaltung. Phytoöstrogene kommen vor allen in Soja, aber auch Hopfen (Bier) vor. Östrogenähnliche Chemikalien finden wir in Pestiziden und Plastikprodukten. Zudem kann man östrogenhaltige Verhütungsmittel nicht aus den Kläranlagen herausfiltern, womit wir es mit unserem Trinkwasser konsumieren.
Wir leben in einem „See voller Östrogene“, sagen die Wissenschaftler. Allen voran Colborn, der als erster von genitalen Missbildungen sprach, die bereits vorgeburtlich entstehen und in einer lebenslangen Verminderung der Spermienqualität resultieren. Das bedrohende, schnell voranschreitende Übel besteht in einer Überflutung von Östrogenen, welche die darin ertrinkenden Männer am Ende feminisieren.
Wem man auch immer die Schuld zuschreibt, seien es unsere Handys, die ansteigenden Temperaturen, die Landwirtschaft, oder Petrochemie: Fest steht, in 2017 sind in Amerika 3,85 Millionen Babys geboren worden. Der Kindersegen ist mit sechs Geburten in 100 gebärfähigen Frauen so niedrig wie schon lange nicht mehr.
Automatisch denkt man, dass dies den zunehmend gebildeten Frauen zur Last gelegt wird, die den Kindersegen auf später Jahre vertagen oder die einfach nicht mehr heiraten wollen. Selten kommt uns in den Sinn, dass das Problem auch auf Seiten der Männer liegen könnte (1).


1) Engber D.: Why is everybody freaking out about sperm counts? New York Magazine 1. Oktober 2018

Wednesday, October 10, 2018

Amerikas "Wonder Woman" speist die Hungernden

Dr. Edith Breburda
Christliches Forum, 9. Oktober 2018
Zu oft benutzen wir das Wort „unmöglich“, um uns mit Dingen abzutun, die wir scheinbar nicht ändern können. „Unmöglich“ ist ein Wort, dass verzagte und kleinherzige Leute häufig benutzen. Sie finden es einfacher, sich mit den Umständen der Welt abzufinden, anstatt zu versuchen, sie zu ändern.
Dennoch kann es uns gelingen, die Gegebenheiten, in denen wir uns befinden, zu ändern. <Nichts ist unmöglich. Dies ist nur ein belangloses Wort, aber nicht ein in Stein gemeißeltes Manifest>, bemerkte der wohl größte Boxer der Geschichte, Muhammad Ali (1942-2016).
<Wir haben genug Ressourcen, um jeden einzelnen Menschen auf dieser Welt zu ernähren>, erklärt die 28-jährige Komal Ahmad. 
Die Tochter eines asiatischen US-Einwanderers wird von vielen belächelt, die diese Behauptung schlichtweg als naive abtun. Doch Komal hat sich nicht abbringen lassen und ein erfolgreiches Unternehmen gegründet, das Hunger zur Geschichte werden lässt. Zumindest adoptierten viele Städte der USA und Länder in Europa ihre Idee.
Alles begann damit, als die Studentin eines Tages einen Bettler zum Essen einlud. Er saß an einer Kreuzung, die zu ihrer Universität Berkeley führte. Zwischen den Bissen, die John hinunterwürgte, erzählte er seine Geschichte:
<Ich bin gerade von meinem zweiten Irak Einsatz als Soldat zurück gekommen. Seit zwei Wochen warte ich vergeblich, dass mir meine Sozialleistungen erstattet werden. So ist dies das erste Essen, das ich seit drei Tagen habe.>
<Dies Aussage hat mich schwer getroffen>, sagt Komal. <Der Mann hat sein Leben für uns aufs Spiel gesetzt. Nun kommt er nach Hause und muss einen Bürokratenkampf gegen Hunger und Armut ausfechten. Was mich besonders traf, war die Tatsache, dass gegenüber der Straße viele unberührte Nahrungsmittel der Studenten weggeschmissen werden müssen. Es handelt sich nicht um ein Lebensmittelknappheit, sondern nur um seine ungleiche Verteilung.
Es existiert ein derartiger Überfluss an gesundem, hochqualifiziertem, unangerührtem Essen, welches wir am Ende des Tages entsorgen müssen. Gleichzeitig jedoch hungern Menschen und zwischen all dem befindet sich nur eine Straße.>
Dieses Erlebnis spornte Ahmad an. Sie wollte etwas gegen <das dümmste Problem der Welt. tun Sie suchte die Köche der Mensa auf und fragte, was mit dem nicht verzehrten Essen getan wird. <Es bleibe nichts übrig>, bekam sie zu hören. Damit gab sich die junge Studentin nicht zufrieden. Nach weiteren Fragen wurde ihr erklärt, viel Essen aus lebensmittelrechtlichen Gründen entsorgen zu müssen.
Ein paar Tage später stand Ahamd wieder dem Manager der Mensa gegenüber. Sie zeigte ihm das 1996 vom amerikanischen Kongress verabschiedete Bill Emerson Gesetz des Guten Samariters (Good Samaritan Food Donation Act). Es handelt sich um ein weltweit bekanntes Hilfssystem, welches eine Sonderordnung zur Stiftung von Essenswahren, Lebensmitteln und Lebensmittelhandlungswaren erlaubt.
Nachdem Ahmad den obersten Manager überzeugt hatte, fingen Studenten an, nicht verbrauchte Lebensmittel der Universität an die Notdürftigen der kalifornischen Stadt San Francisco zu verteilen. Die Anfänge waren alles andere als effizient.
Eines Tages erhielt Komal einen Anruf. Sie saß gerade in einer Vorlesung. Die Mensa hätte 500 Sandwiche übrig, die sie innerhalb zwei Stunden abholen sollte.
<Ich rannte zur Mensa. Als ich die Lebensmittel hatte, fing ich an Hilfsorganisationen in Berkeley, Oakland und Richmond zu kontaktieren. Ich konnte viele nicht erreichen und wenn, dann brauchten sie kein Essen. Endlich hatte ich jemand an der Leitung, der mit sagte, er würde mir 15 belegte Brötchen abnehmen. Prima, folgerte ich, jetzt sind es nur noch 485 Sandwiche die ich loswerden sollte. Frustriete dachte ich mir, es sollte doch wirklich nicht so schwer sein, eine gute Tat zu tun.>
Lange hielt dieser desparate Zustand nicht an. Ahmad hatte eine zündende Idee. Sie wollte die Menschen, die Lebensmittel hatten, mit denen in Verbindung setzten, die es brauchten. Sie entwickelte einen virtuellen Marktplatz, um die Probleme beider Parteien zu lösen. So entstand Match.com für ihre Sandwiche. In der zweiten Version ist es als COPIA bekannt.
Cafeteria‘s, Krankenhäuser, Universitäten, Hotels und andere Unternehmen, die überschüssiges Essen zur Verfügung haben, können es über ihre Webseite direkt gemeinnützigen Einrichtungen spenden. Ein Fahrunternehmen holt das Essen ab und liefert es zum gewünschten Ort.  Als Dankeschön erhalten die Spender nicht nur eine Quittung für das Finanzamt, sondern oft auch Karten und Bilder von denen, die von dem Essen profitieren. Das
Feedback zeigt den Wohltätern nicht nur welche Auswirkungen ihre Spende hat, sondern hilft ihnen auch in Zukunft besser mit den Ressourcen umzugehen und Speisen in einem nicht allzugroßen Überfluss herzustellen. Copia hat 1 Millionen Pfund Nahrungsmittel verwertet. Ihr Ziel ist es, zwei Millionen Menschen allein in 2018 zu sättigen. Ihr Einfluss geht weit über den Großraum von San Francisco hinaus. Copia existiert in Dalls, Denver und North Carolina.
Deutschland und Österreich kontaktierten Copia, um die vielen Migranten zu ernähren. Während des schlimmsten Feuers der Geschichte, das in Kalifornien ausbrach, konnten die Opfer durch die Hilfe der Feuerwehr mit Lebensmitteln versorgt werden.
Auch wenn viele Ahmad als Wonder Woman bezeichnen, besteht sie darauf, dass sie all das nicht alleine auf die Beine gestellt hat, sondern viele Experte ihr eine großartige Hilfe leisten. Ahmad hat bewiesen, dass es nicht unmöglich ist, Hunger zu bekämpfen(1). 


1) Wachter H.: Making Hunger History. Experience Life. Oktober 2018

Saturday, October 6, 2018

Justice Brett Kavanaugh - der lange weg zum Obersten Gerichtshof der USA


Dr. Edith Breburda
Nicht zufällig erklärte das Oxford Wörterbuch post-truth zum Schlagwort von 2016. Wir leben in einem Zeitalter der Post-Truth-Wissenschaft. Damit will man sagen, dass Werte wie Ehrlichkeit, Wahrheit und Seriosität nicht mehr viel mit Forschung zu tun haben.
Doch nicht nur auf diesem Gebiet wurden moralischen Aspekte über Bord geworfen. Viele waren entsetzt, als der US-Senat die Anhörung über den zum Bundesrichter vorgeschlagenen Brett Kavanaugh durchführte. Bisher galt man so lange als unschuldig, bis das Gegenteil erwiesen wurde. 
Supreme Court, Washington, 10/2/2018

Doch Ende September 2018 scheint dies keine Rolle mehr zu spielen. Im Gegenteil, der Kandidat galt als schuldig und sollte seine Unschuld beweisen. Man verlangte von ihm, das zu tun, was eigentlich die Aufgabe des Anklägers war.
Amerikaner fragten sich insofern, ob sie im September ihre Verfassung verloren haben und ob nun eine bloße Anschuldigung reicht, um hochgebildete Experten und ihr Familie zu denunzieren. Selbst der Präsident vermerkte dazu: <Es ist eine beängstigende Zeit für junge Männer in Amerika. Man kann angeklagt werden, bevor man seine Unschuld bewiesen konnte (1).>
Viele Amerikaner waren sehr entrüstet darüber, dass der Vorwurf einer sexuellen Nötigung als Waffe missbraucht wurde. Man fällte bereits ein Urteil vor dem Prozess und ruiniert die ganze Karriere und das Ansehen eines bisher unbescholtenen Juristen.
Am Ende interessieren nur noch Emotionen und nicht der Befund der herbeigerufenen Staatsanwältin Mitchell, die erklärte, dass sie die Vorwürfe der Anklägerin für nicht als hinreichend belastbar hält, um sie weiter zu verfolgen.
Der nominierte Richter Kavanaugh ist konservativ und würde damit einer Mehrheit im Obersten Gerichtshof in Schlüsselfragen wie Abtreibung oder Todesstrafe für die nächsten Jahre die entscheidende Rolle spielen. Fachlich ist er bestens für die Stelle geeignet.
Doch seine Pro-life-Anschauung ist jenen, die seine Ansichten nicht teilen, ein Dorn im Auge. Deshalb versuchten Aktivisten, Kavanaughs Benennung mit einer Schmutzkampagne zu stoppen.
Man vergisst allzuleicht, dass ein Richter nicht nach seinen eigenen Ansichten handeln darf, sondern das zu tun hat, was die Verfassung verlangt -und bisher konnte niemand als schuldig angesehen werden, ohne dass ein eindeutiger Beweis vorliegt. Das, was man dem Kandidaten vorwirft, ist außerdem kein Fahndungswürdiges Verbrechen, das erfordern würde, dass die US-Bundespolizei FBI ermittelt.
Ganz zu schweigen davon, dass der Beschuldigte damals noch nicht volljährig war. Eine Untersuchung des FBI ist auch nicht dazu da, ein Urteil zu fällen. Das muss letztendlich der Senat tun und sollte dazu normalerweise nicht allzu lange benötigen. Langwierige Prozesse hinsichtlich des vom Präsidenten gewünschten Kandidaten gibt es erst, seitdem Präsident Trump das Land regiert.
Viele missbrauchten die geplante Ernennung zum Obersten Richter auf Lebenszeit als ein Politikum. Doch wenn Senatoren aus konservativen Staaten weiterhin den Nominierungsprozess hinauszögern, könnte ihnen das schaden bei den anstehenden Midterm Elections, die im November 2018 das Repräsentantenhaus und ein Drittel der Senatoren wählen.
Capitol Washington October 2018
Zudem werden nachweisliche sexuelle Verfehlungen, die einen Demokraten aus dem Bundestaat Minnesota betreffen, und die keine 36 Jahre zurückliegen, unter den Teppich gekehrt. Diese Doppelmoral verärgert viele Amerikaner. Denn wenn es sich um einen Republikaner handelt, bleiben all die Zeugnisse der vielen Frauen, die Kavanaughs Versicherung der Unschuld bestätigen, unberücksichtigt.
Stattdessen macht es Schule, Politiker, die sich für Kavanaugh aussprechen, notfalls mit Gewalt, einzuschüchtern. Senatoren erhalten Todesdrohungen und werden auf öffentlichen Plätzen niedergeschrien.
Mittlerweile hat FBI keine Anhaltspunkte, dass die Anschuldigungen gerechtfertigt sind. Im Gegenteil, die Anklägerin kann keine Beweise liefern, und die Menschen, die sie am besten kennen wie ihr ehemaliger Freund, bezeichnen sie als notorische Lügnerin.
Einige Politiker fordern Konsequenzen. In einem Rechtsstaat sollte es nicht möglich sein, ungestraft in einen Prozess einzugreifen, ohne auch nur die geringsten Beweise für eine Anschuldigung zu haben.



1) Die Welt: Beängstigende Zeit für junge Männer in Amerika. Politik Ausland. 02.10.2018.

Monday, August 20, 2018

Wegweisende Predigt von Pfr. Lankeit in Phoenix (USA) zu den Missbrauch-Skandalen

 Dr. Edith Breburda

Christliches Forum, 20. August 2018
Pfarrer John Lankeit ist Direktor der Kathedrale der hl. Simon und Judas Thaddäus im Bistum Phoenix im US-Bundesstaat Arizona und bekannt für seine einzigartigen Predigten, die auch international zitiert wurden.

Am Sonntag, dem 19. August 2018, trat der Priester (siehe 2. Foto) sichtlich betroffen zum Ambo.
Er berichtete, dass er sich vor ein paar Tagen mit einer Dame unterhielt, die in ihrer Jugend von einem Priester missbraucht worden war. Pfr. John beschrieb die Frau als heldenhaft. 

All das, was sie erlebte, wurde durch die Geschehnisse der letzten Woche schmerzlich wieder präsent, als die Medien über den horrenden sexuellen Missbrauch von Klerikern berichteten. Wir hörten vor allem über die Praktiken im Bistum von Pennsylvania; über die Vertuschung der Straftaten und eine meist erfolgende Versetzung der Täter. 

Doch trotz all dem, was der Frau durch einen Menschen im Priesterkragen angetan wurde, ist sie der Kirche treu geblieben; obwohl sie derart misshandelt wurde von einem Geistlichen, der noch dazu vorgab, ein Mann Gottes zu sein. 

Der Täter hatte innerlich schon lange zuvor die Kirche verraten, der er einst zu dienen versprach. Die heroische Reaktion des Opfers, ihren katholischen Glauben nicht zu verlassen, versetzte Pfarrer Lankeit so sehr in Erstaunen, dass er im ersten Moment nicht wusste, wie er der Frau beistehen könnte.

Trotz eines inständigen Gebetes zum Hl. Geist blieb er zunächst sprachlos. Er dachte an den Skandal, der sie in diese Situation brachte. Pfarrer John sagte ihr: „Ich bin völlig entsetzt über das, was Sie durchmachen mussten und weiß nicht, wie ich Ihren Schmerz lindern kann.“ – Zu seinem Erstaunen bedankte sich die Frau bei ihm. Zu lange hatte sie solchen Trost und Zuwendung vermisst: „Herr Pfarrer, ich bin froh über Ihre Antwort, denn bisher hüllten sich alle in ein verschämtes Schweigen.“

Pfarrer John bemerkte in ihr einen Mut, den nur der Hl. Geist vermitteln kann.

In der Lesung des 20. Sonntages im Jahreskreis  –  Eph 5,15-20  –  schrieb der heilige Paulus: „Brüder! Achtet sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht töricht, sondern klug. Nutzt die Zeit; denn diese Tage sind böse. Darum seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille des HERRN ist.“


„Als die Frau und ich versuchten, herauszufinden, was der Wille Gottes in unseren Tagen ist, kamen mir zwei Dinge in den Sinn, die ich ihr erläuterte“, erklärte der Kathedralrektor in seiner Predigt: „Unabhängig davon, was jemand in oder außerhalb der Kirche bemerkt, müssen wir bedenken, dass der Wolf im Schafspelz unschuldige Opfer verschlingt. Priester, die solche Dinge tun, sind der Kirche untreu.“ 

Durch ihre Laster sind sie nicht im Stand der Gnade und haben sich insofern von der Communio, der „Gemeinschaft der Gläubigen“ getrennt. Wer schwer sündigt, darf die hl. Eucharistie nicht empfangen.

Jesus sagte im Matthäusevangelium: „Wer auch immer den Willen Gottes erfüllt, der ist mein Bruder, meine Schwester, meine Mutter.“ – Jene gehören also zur geistlichen Familie Christi, die Gebotes Gottes einhalten.

Priester, welche Christus und seine Botschaft verraten haben, und Bischöfe, die sie deckten, handeln gegen ihre Berufung und Sendung. Einst hat auch der Apostel Judas Iskariot sich selber von Christus und der Urkirche abgewendet, wie Pfarrer Lankeit erklärte.

Es komme nicht auf den Stand und die Farbe der Klerikerkleidung an (ob schwarz, rot oder violett etc.), sondern darauf, treu zum Glauben und zum Willen Gottes zu stehen. Christus ist das Haupt, wir sind die Glieder. Die unschuldigen Opfer, die so sehr unter den Taten falscher Hirten leiden, stehen Christus sehr nahe, weil sie Anteil an seiner Passion nehmen; sie leiden in einer unvorstellbaren Form. 

Wenn Jesus das Haupt ist und wir seine Glieder, dann sind die missbrauchten Opfer sein „leidendes Herz“.

Wenn wir jemals aus dieser Krise herauskommen wollen, besteht der einzige Weg darin, dass Priester und Laien es zur obersten Aufgabe ihres Lebens machen, sich selber zu heiligen.

Das bedeutet auch, so der Prediger weiter, die Taten all jener aufzudecken, die zum sexuellen Missbrauch beitrugen. Wir müssen eine gerechte Aufklärung und eine Beendigung der Korruption verlangen. Es muss uns möglich sein, Missbrauch zu ahnden, ohne die Täter weiterhin zu schützen. So viele von uns sind ärgerlich, frustriert und verwirrt. Wir wissen nicht, wie wir die Opfer trösten können.

Viele von denen, die zum katholischen Glauben übergetreten sind, hören in diesen Tagen von jenen, die diesen Schritt schon vorher nicht verstanden haben: „Haben wir nicht immer davon abgeraten, zur katholischen Kirche zu konvertieren?“  

Doch wenn wir wegen unseres Glaubens gedemütigt werden, sind wir unserem leidenden HERRN nahe, sagte Pfarrer Lankeit weiter.

Ziel der Attacken gegen die Kirche ist es letztendlich, dass wir aufgeben und unseren Glauben verleugnen. So wie die Apostel Jesus verließen, als er am meisten gelitten hat für seine Kirche und das Heil der Welt. Die Strategie des Widersachers ist es, uns zu entmutigen. Aber wenn wir aufgeben und die Kirche verlassen, dann lassen wir auch jene, die trotz allem treu zur Kirche standen, allein in ihrem Leid. Sie wurden bereits von Priestern alleine gelassen, die ihre Berufung missbrauchten.

Deswegen sollten Priester und Ordensleute auch in unserer Zeit unbeirrbar ihre geistliche Kleidung tragen, auch wenn sie deswegen spöttische Blicke oder Bemerkungen zu hören bekommen, sagte der Prediger: „Diese Zurücksetzung sollten wir als Wiedergutmachung aufopfern, so wie Jesus seine Leiden dem himmlischen Vater aufopferte für die Rettung der Seelen.“
Hier der Link zur erwähnten Predigt: https://www.youtube.com/watch?v=cu6W51ER-cI

Tuesday, August 7, 2018

Reproduktive Freiheit, free for what? Free Ebook download- August 9-10.2018



Free kindle Ebook Download August 9-August 10 

 

Ein interessantes, informatives Buch, das Kenntnis und Einblick in die biomedizinischen und bioethischen Vorgänge der modernen Reproduktionstechnologien und Genmanipulationen in hohem Masse bietet. 

Insgesamt sind es 16 Kapitel, nämlich: 

INZEST IM APFELBAUM, BIOMEDIZIN VERSUS SCHÖPFUNG, REAGENZGLAS-GYNÄKOLOGIE, DIE FRAGE NACH DER INTERVENTION, JOCH DER REPRODUKTION, REPRODUKTIVE ENTSCHEIDUNGEN DER FRAU, LAUNEN DER NATUR, BABIES, VERSUCHSTIERE DER NEUZEIT, WEGWERFGESELLSCHAFT, REPRODUKTIVE GESUNDHEIT, FOETALE ANOMALIE, PERFEKTE KINDER, KOMERZIELLE ELTERNSCHAFT, ÜBERBEVÖLKERUNG UNSERES PLANETEN, REPRODUKTIVE VERANTWORTUNG, HABEN KONTRAZEPTIVA DIE WELT VERÄNDERT, die anhand von teilweise kontroversen Berichten und neuesten Forschungsergebnissen abgehandelt werden.


Hervorhebenswert bei dem vorliegenden Buch ist die außergewöhnlich große Zahl von internationalen Literaturangaben. Die Reproduktion, Grundlage der Gesellschaft, ist heute eine der größten Herausforderungen. In dem Buch wird das getan, was es bisher nicht gab: die Möglichkeit die neuesten Reproduktionstechnologien und die bioethischen Auswirkungen in ihrer ganzen Breite kennen zu lernen. 

Es ist wichtig, die Vorteile der natürlichen Reproduktion zu erörtern und die Argumente der Genmanipulation zu widerlegen.

 

 




Das Buch enthält viele persönliche Geschichten über Leute, die in das Business der Reproduktion involviert sind. Schwerpunkt ist eine investigative Berichterstattung über Eizellspenderinnen, Surrogate Mütter, Single Mom’s, Frauen im Konflikt zwischen Karriere und Kindern, Familien, die ihre Drillinge selektiv reduzieren wollen, Teenager, die von ihren Stiefvätern vergewaltigt wurden, Frauen, die mit über 50 noch Kinder bekommen, Designer Kinder, Lesbische Paare, denen aus Versehen das falsche Sperma zugesendet worden ist, selbstbewusste Kinder, die trotz Down Syndrom von der Welt anerkannt werden und und und. Der Leser erfährt, was sich hinter der Szene der modernen Reproduktionstechnologien abspielt. Die Integration von neuesten Forschungsergebnissen und persönlichen Geschichten verleiht den Berichten eine Lebendigkeit. Der Einsatz von Gentechnik und Reproduktionstechnologien, auch in der Diskussion über die moralischen, sozialen und schädlichen Auswirkungen, sind Dauerbrenner. Die weltweite Kinderlosigkeit stellt uns vor wesentliche Herausforderungen, die sich nicht mit Gentechnik allein meistern lassen. Sollen wir das Kinderkriegen Reproduktionsmedizinern überlassen, die es in eine shopping experience verwandeln? Die Reproduktionstechnologie ist Ausdruck eines sozialen Wandels, aber wir, die wir daran teilnehmen, sollten versuchen, schädliche Auswirkungen zu verhindern. So integriert dieses Buch Männer und Frauen, Fruchtbare und Unfruchtbare, weil diese Fragen in der Tat jeden Einzelnen betreffen.


Don't miss your Free kindle Ebook Downlad from August 9-August 10, 2018 

  • Series: Biotechnologien
  • Paperback: 356 pages
  • Publisher: Scivias; 1 edition (June 5, 2015)
  • Language: German
  • ISBN-10: 0692447261
  • ISBN-13: 978-0692447260
  • Product Dimensions: 6 x 0.8 x 9 inches
  • Hardcopy

Sunday, July 15, 2018

Our Lady of Mount Carmel and the litte pilgrimage cat Felix

 

Feast Day of Our Lady of Mount Carmel

July, 16

Edith Breburda

 

Blessed Isidore Bakanja – Martyr of the Brown Scapular
Written by








 See also our devouted, littel, highly intelligent cat Felix and his reflections on the "Brown Scapular".....

Felix the Pilgrimage Cat in Paris, Chartres and Rome.....

.....Then time begins to fly by quickly. Just yesterday, Felix was grumbling, but now that he finds himself in the spectacular Cathedral, he is elated that he is allowed to sit with the children in the first pew, although he remains tucked in between them so that he is not so obvious.

The interior of the Cathedral is cool and dark. Felix with his predominantly black coat blends in easily. No one expects a cat to be in a Cathedral. It is a secret that is safe with the children.
Long before Mass begins, the young pilgrims go forward to kneel at the communion rail. There they receive their Brown Scapular medallion with individual prayers for each child by the priest. It is associated with St. Simon Stock.
In the window above the right side altar, a scene is depicted wherein the Virgin Mary appeared to St. Simon, on July 16, 1251.
The image reflects the Blessed Mother with the baby Jesus in her lap, holding the Brown Scapular in her hands. St. Simon Stock kneels in front of her and he receives the brown woolen vestment.
Thankfully, Peter had already explained all of this in great detail to the children. A scapular is a short woolen shoulder garment that is worn over the clerical habit.
It’s meaning is purely symbolic, reminding one of Jesus’ words, “Take my yoke upon you and learn from me, for I am gentle and humble in heart and you will find rest for your souls. For my yoke is easy and my burden is light.” (Matthew 11, 29-30). Long ago the oxen wore yokes in order to plow the fields.
The modern scapular consists of two pieces of cloth, one worn on the chest and the other on the back, which are connected by straps or strings passing over the shoulders. In this way, the Blessed Mother provided the Carmelites with their vestments.
It is associated with devotion to Our Lady of Mount Carmel. In the very beginning, the Carmelites wished to stay in Jerusalem. At that time, they were still Eremites.
They lived in total solitude, emphasizing sacrifice and spent most of their time in prayer. Their rule was given to them by the Bishop of Jerusalem.
The Eremites lived around the chapel that was dedicated to the Blessed Mother. Their general superior was St. Simon Stock.
When the Blessed Mother appeared to him she explained that the Carmelites who wear the brown scapular are under her special protection.
In addition, whoever wears the scapular at the time of death will emerge from purgatory on the following Saturday. As the children learned the history and meaning of the scapular, everyone was eager to don the scapular. It became a medallion similar to the Miraculous Medal with the passage of time. Peter emphasizes that the scapular reminds one to live as a good Christian.
Everyone was then encouraged to receive the scapular. “All you have to do is come forward during the simple ceremony and kneel at the communion rail.”
While the ceremony of the enrollment progresses, Felix watches with rapt attention. As the priest carefully leans forward and places a scapular on the shoulder of each child, a special prayer is said, which includes:
“He who dies clothed with this habit shall be preserved from eternal fire. The benefits of this blessed scapular will be given to you.”
Felix can understand everything with his sensitive ears and he is becoming extremely jealous. He consoles himself with the thought that perhaps as a cat he doesn’t need a scapular. 
Mosaic at Carmel Monestary in Carmel/CA

A truly catholic cat would never end up in purgatory. He hesitates, thinking, “If there is no purgatory, then there is no cat in heaven.” However, our Felix cannot commit a sin because no animal can do that. Animals rely on instinct rather than having a free will. Intellect, free will, and a grave matter are required in order to commit a sin.
It is true, many people praise Felix’ intelligence. He has also a well-formed conscience that helps him to decide what is wrong or right.
However, the feline concludes that, because he does not have free will he cannot commit a sin. This makes him very happy.
As he ruminates about his situation, he realizes that purgatory is never an option for him. He knows that even as a cat he has a very good chance of ending up in heaven.
So, he can skip the Brown Scapular ceremony in good conscience, with peace of mind. Surely, he realizes that the path to heaven is strenuous, just as the journey to Chartres has been. In his wildest dreams, Felix would have never conceived of the possibility of a feline path to heaven… or Chartres.
Previously, he did not understand the meaning of the seminarians’ pilgrimage to Chartres. He had just wondered why everyone disappeared from Wigraztbad during Pentecost. Felix yawns and mumbles to himself, “It will be nice to be back in my comfortable homestead soon.”......
Continue to read 

 Virgin Mother of God, Mary Immaculate, we dedicate and consecrate ourselves to you under the title of Our Lady of Mount Carmel......May this scapular be for each of us a sure sign of your affection for us and a constant reminder of our duties toward you.....Ever while wearing it, may we be blessed by your loving protection and preserved in the grace of your Son....Most powerful Virgin, Mother of our Savior, keep us close to you every moment of our lives.......Obtain for us, your children, the grace of a happy death, so that, in union with you, we may enjoy the blessing of heaven forever...........Amen....Mary conceived withour sin, pray for us who have recourse to you........Our Lady Of Mount Carmel......pray for us...........


Thursday, May 17, 2018

Free Downlaoad of: Felix the Pilgrimage Cat in Paris, Chartres and Rome


On the occasion of the annual pilgrimage from Paris to Chartres 2018, the book, "Felix the Pilgrimage Cat in Paris, Chartres and Rome" can be downloaded for free from Amazon 

Saturday May 19, 2018, 12:00 AM, PDT                    Sunday May 20,  2018, 11:59 PM, PDT


 THE BLIND PASSENGER

Felix has lived in the seminary for quite a while. He contributes as much as possible to the point where there is little difference between himself and a seminarian. Just like everyone in the Wigratzbad Seminary, Felix does chores. His favorite is vacuuming by riding on top of the self-guided vacuum cleaner. 


After Fr. Victor left to teach at Our Lady of Guadalupe Seminary in Denton, Nebraska, Peter became the cat’s closest friend.
Before entering the seminary, Peter was a caretaker at a large zoo. He specialized in taking care of the lions. Felix noticed right away that Peter was treating him very well.
On Easter, Felix was always allowed to eat some of the special chocolate Easter bunny. No one could resist Felix’s begging. But when Peter came, he removed chocolate from Felix’s diet. Actually, this treat is not good for cats. Instead, Felix becomes multivitamin drops for cats. In the past, during Lent, Felix would have to abstain from chocolate. Now Felix receives the delicious vitamins frequently, including throughout Lent. This plays an important role in Felix’s love for Peter.
However, all day today, no one cares for Felix. Everyone is running here and there looking for socks, rolling sleeping bags together and inventing plans for the world. Felix is seemingly forgotten in all the turbulence. For a long time, he sits near the kitchen in the hope that someone will see him, remember him, and take care of him.
Today the cat waits in vain. It is already evening and no one has even noticed him. Just drinking water does not interest Felix.
He observes the seminarians leaving the kitchen with backpacks full of food. Felix is definitely hungry and the kitchen contains many edible things. Should he wait until he starves to death?
The seminarians come intermittently, and if Felix is quick he could be in and out before he was discovered. Felix hesitates a little while. Ultimately, he decides that definitely all of the seminarians have gotten their provisions out of the kitchen. Now it is his time to give it a try. He looks around holding his nose in the air to see if he can detect any odor of humans.
Then he sprints into the kitchen. The closer Felix gets to the table the better everything smells. With one big leap, he is on the table. There are neatly packed sandwiches-some with sausage, some with cheese.
Should Felix swipe a sausage sandwich? What if the sandwiches are counted and someone would notice his bad deed?
Oh no, suddenly Felix detects humans voices including Peter’s. In which direction should Felix flee? The only exit is through the doors.
Another possible exodus is through small windows, which are unfortunately closed. He seems to be caught between a rock and a hard place. Peter would not be pleased if he finds Felix here stealing sandwiches. There is one possibility right in front of Felix.
There remain some open backpacks on the table. “I’ll simply jump into one and hope Peter takes a different backpack.” Felix doesn’t think about it twice! The voices of the friends are coming closer, so Felix hides himself quickly in the next best backpack. He just barely accomplishes it and Peter is already in the room.
“Oh,” Peter said to the other seminarian. “Anyone can do the Pentecost pilgrimage from Notre-Dame de Paris to Notre-Dame de Chartres (France), covering within three days a distance of approximately 65 miles. In this way, we express the condition of Christian life which is to be a long pilgrimage and a long walk to paradise.
"I’m sure we will not break a leg walking to the Marian shrine. If one really cannot make it, there are driving services, but they are, I believe, only for old grandmas and not for us.
“If you really doubt that you can achieve that goal, then you can always go with the children’s pilgrimage group. Their track is not as long. They even have their own camps where they can spend the night. The children’s course is geared more towards youngsters, of course.
“The fraternity of St. Peter has been organizing the Chartres pilgrimage for almost 25 years. I already participated when I was an animal caretaker, although it was always difficult to get off work. When the weather was good many visitors came to the zoo to see my impressive lions.”
“Well, maybe you really should go with the children’s group,” taunted the voice of another seminarian who joined the group. “Children can be as wild as lions - what’s the difference when their parents are far away?”
Peter laughs and tosses a sandwich in the direction of the rucksack in which Felix is hiding. The cat is terrified, holds his breath and in the same moment Peter picks up the backpack, puts it on his shoulder and takes it cheerfully away with Felix inside.
While skipping up the stairs to the bus waiting outside, Peter murmurs, “Oh we’re almost too late; or else we got here just in time.”
Conveniently, at the very back of the bus, two seats are still left, one for the backpack and one which Peter sits down into with relief.
“What a day this has been,” thinks the young seminarian. “This morning I took the exam in Bible Exegesis.” He understands the purpose well. Not everyone can interpret the Bible. Certain rules have to be explained and applied individually so that they have a personal meaning.
Peter aces the exam and is now still a bit tired. Yet he has a strenuous excellent pilgrimage ahead. Half dreaming Peter listens to the voice of the seminary director greeting the pilgrims.
At the same time, the hidden back seat passenger, Felix, is getting very tired in his place.
Where will the bus take him? Felix has had the smell of the sandwich in his nose.
How delicious. Nevertheless, it is impossible to try them because the packaging would be disturbed and the whole backpack would shake. Nobody would understand why the backpack is jiggling unless the bus were bouncing - but that’s not the case.
The cat has no other choice but to resist the temptation and rather bite his tongue instead of giving in to his gut feeling.
What would happen if he is discovered? In his feline mind, there is no doubt that they would call the authorities and the bus would drive back and dump him at the front door of Wigratzbad.
It would not make sense for a cat to be home-alone when the seminarians are gone. If that happens he would be back to the starting point. Who would feed him? He was almost starving when the seminarians were there and now he would be all by himself.
Rodents are not on his menu and he doesn’t want to make any exceptions. He cannot even smell a rat without fainting. Finally, Felix bends over backward and falls asleep. He is so exhausted. The jiggling of the bus helps him.
After a short time of restless sleep voices suddenly wake him up. “What Daniel, you forgot to feed the cat as you promised?”
“Oh, I’m so sorry. I totally forgot about it,” replies Daniel. “I had such a hectic day. It was just one meal and it totally slipped my mind. I am not accustomed to taking care of animals. I never did it. This was the responsibility of my younger brothers.”
“Well, we will make the best of the situation and will not cry over spilled milk.” Peter continues, “My cell phone is in the backpack and I will call the priests who remain at the seminary so that Felix won’t be hungry in the days to come.”
Daniel doesn’t have time to reply because Peter reaches immediately into his rucksack and quickly withdraws his hand suppressing a shriek. Daniel sees Peter blanch in the dark bus and is afraid that he is going to faint.
“Holy cow! How should I react?” thinks Felix, sitting on pins and needles. He knows that Peter is worried about him and doesn’t want to push him over the edge.
Felix immediately sticks his head out of his uncomfortable hiding place.
“Felix!?” Daniel and Peter holler together. “Meow!” comes Felix’s insecure little voice.


The seminarians are relieved and they begin to laugh when they see Felix.
The cat jumps out of the backpack and lands on Peters lap. He puts on his most innocent face and purrs, “Meow, meow!”
David laughs, “The ball is in your court, my friend. Who could be angry at that?”
Peter pets the cat’s head and asks him tenderly whether he is starving and if the trip has not been too uncomfortable so far.
Daniel feels extremely guilty. Immediately he decides to give Felix the cheese from his sandwich. Peter notices that he is also very hungry and after a short blessing, Felix receives the Camembert cheese portion of the sandwiches from both seminarians.
Carefully, Felix takes the slices. He bites off more than he can chew. Actually, he doesn’t chew at all, rather inhales the cheese because he is so famished.
After his meal, Felix thankfully licks Daniel’s thumb and index finger off. Daniel begins to laugh, “You have such a rough tongue.”
“Of course,” says Peter. “Cats have sharp spikes on their tongues, also known as taste buds. In theory, they can eat scorpions without being harmed. You see, cats are very useful animals.”
Peter realizes that he has no choice other than to bring Felix along with him in his backpack. For the time being Felix is allowed on Peter’s lap.
He falls asleep with the soothing sensation of Peter’s hand petting him. Tomorrow they would arrive in Paris. A city Felix has never seen in his life.

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The first Valume, "Felix the Shrine Cat"  is as ebook and hardcopy with available.


The German edition, "Felix der Wallfahrtskater " was published 2008 at Fe-Medienverlag

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