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Wednesday, December 2, 2020

COVID - Diagnostik und Impfstoffe

Dr. med. vet. Edith Breburda


Christliches Forum 2.12.2020

Um COVID zu bekämpfen, können uns Hunde und Haifische helfen. Was sie verbindet uns dienlich zu sein, ist nicht ihr Geruch, obwohl in beiden Spezies das Olfaktorisches-System brillant entwickelt ist. Doch was des einem die Schnauze, ist des anderen die Leber. 

Hunde haben die erstaunliche Fähigkeit, sogenannte „airborn“, d.h. in der Luft befindliche Chemikalien zu erkennen. Allen voran sind Bluthunde besonders prädestiniert, Menschen aufzuspüren, die auf der Flucht oder verschüttet sind. 

 

Unsere Vierbeiner werden mittlerweile in der Diagnostik eingesetzt, um den spezifischen Geruch, der mit Malaria, Bakterienkrankheiten oder sogar mit bestimmte Krebserkrankungen einhergeht, zu erkennen. 

 

Sie sind fähig, ihre Eigentümer auf eine bevorstehende Unterzuckerung oder Epilepsie aufmerksam zu machen. Sie sind trainiert, uns Insulin bzw. Medikamente zu bringen und können sogar medizinische Hilfe herbeiholen. 

 

Nun hoffen Wissenschaftler, Hunde trainieren zu können, um COVID-19-Erkrankte ausfindig zu machen. 

 

Die britische Regierung fördert das Londoner Institut für hygiene- und tropische Medizin (LSHTM), die mit Hundeschulen zusammenarbeiten, um COVID-Spürhunde auszubilden. Eine ähnliche Studie wird der Universität von Pennsylvania ausgerichtet. 

 

In Deutschland hatte im Juli 2020 die Pilot-Studie „Corona schnüffelnde Hunde“ eine Erfolgsrate von 83%, um positiv Erkrankte zu erkennen. Die Tiere konnten 96% der Menschen als gesund identifizieren. Und all das nur nach einer Woche Training. 

 

Um eine nahezu sichere Erkennung von 100% zu haben, muss man sich sonst einem ziemlich unangenehmen Nasentupfer-Test unterziehen und 15 Minuten warten, wohingegen Hunde sofort ein Ergebnis „erschnüffeln“.

 

„Es ist für sie ein Spiel“, sagt Holger Volker, Mitautor der Studie und Institutsleiter der Kleintierchirurgie des Tiermedizinischen Fachbereiches der Universität von Hannover. 

Der Helsinki-Vantaa-Flughafen hat bereits Corona-Spürhunde eingesetzt. Es handelt sich um ein Projekt der finnischen Regierung. Es ist noch unklar, wie schnell Hunde die Erkrankten aus einer Menge herausfinden - oder anderes gesagt, wie streng der Geruch eines Kranken ist. Man könnten sie wie alle anderen Hunde, die nach Drogen oder Sprengstoff suchen, einsetzten und müsste nicht einzeln vorgehen:

 

„Wir wollen, dass unsere Hunde Personen identifizieren, die noch keine Symptome der Krankheit aufweisen“, erklärt Steve Lindsay. Der Epidemiologie der Durham Universität testet, inwieweit Hund qualifiziert sind, spezifisch auf Corona zu „reagieren“. (1)

 

Das US-Landwirtschaftsministerium redet von mehr als 50 Tierarten - darunter Löwen, Katzen, Tiger und Hunde, die in den USA mit COVID-19 infiziert wurden. Dieses Statement wurde veröffentlicht, nachdem das Landwirtschaftsministerium des Bundestaates Michigan verkündete, dass mehrere tausend Nerze, die wegen ihrer luxuriösen Fälle gezüchtet wurden, an COVID-19 verendeten. Im Bundestaat Utah waren es alleine 10.000 Nerze:

 

„Sie fangen an, mit offenem Mund zu atmen, obwohl sie davor keine Krankheitssymptome zeigten,“ betont der staatliche Tierarzt Dr. Dean Taylor. „Sie sterben in den nächsten Tagen. Es sind jedoch vornehmlich alte Tiere. Wir haben eine bisherige 50ig-prozentige Einbuße“, fährt er fort. 

 

Nicht nur die USA fand man COVID-erkrankte Nerze. Im April 2020 sind die ersten Tiere in Holland an SARS-Co-2 erkrankt. Seitdem wurden mehrere Nerzfarmen in Dänemark und Spanien infiziert. 

 

Das US-Department geht davon aus, dass vorerst keine weiteren Erkrankungen von der Michigan-Farm an Wild-, Haustiere oder Menschen übertragen werden.(2)

 

Was bleibt, ist ein Impfstoff, an dem Wissenschaftler mit Hochdruck arbeiten. Naturschützer und Wildtierexperten sind jedoch skeptisch, ob das hochgesteckte Ziel, die ganze Weltbevölkerung gegen COVID-19 zu impfen, jemals möglich sein wird. 

 

Es liegt u.a. an Squalen, einem Impfstoff-Adjuvanz, welches aus Haifischleberöl hergestellt wird. Um eine weltweite Versorgung mit squalenhaltigen COVID-19 Impfstoffen zu gewährleisten, würde dies den Tod für eine halbe Million Haie bedeuten. 

 

Weil Haifische noch wegen anderer begehrter Stoffe gejagt werden und nun die Nachfrage nach bestimmten Haiarten steigt, könnten diese vom Aussterben bedroht sein. Dies veranlasste die Organisation Shark Allies, ihre Change.org Petition ins Leben zu rufen, die sich für ein Verbot von aus Haien gewonnen Squalen in COVID-19 Impfstoffen aussprechen. Es wird auf andere nachhaltige botanische Squalene hingewiesen, die man zur Verfügung stellen könnte.  

 

Trotz allem verwendet man Haifischleberöl als den Hauptbestandteil, weil es billig und leicht zu erhalten ist, aber nicht, weil es wirksamer ist als Squalen aus anderen Quellen. 

Shark Allies deutet darauf hin, dass eine Massenproduktion eines COVID-19 Impfstoffs eine potentielle Katastrophe für Haie und Menschen heraufbeschwört. Es sind keine nachhaltigen oder zuverlässigen Ressourcen für die Produktion von Hai-Sqalenen vorhanden. 

 

Um einer globalen Impfstoffproduktion zu gewährleisten, greift man auf eine begrenzte Wildtierpopulation zurück. Eine steigernde Nachfrage einer sich ohnehin schon auf kritischem Niveau befindenden Tierart kann dem Druck der Impfstoffherstellung nicht lange standhalten. 

 

Länder, die Hai-Squalene produzieren, würden das Öl bald für den Eigenbedarf benötigen. Noch nie wurde getestet, ob eine derartige Lieferkette aufrechterhalten werden kann. Es gibt keine Qualitätskontrollen und von einer Transparenz ist erst gar nicht die Rede. 

 

„Kurz gesagt, die Ausbeutung von Haien für einen wichtigen Impfstoffbestandteil, der aus nachhaltigeren und zuverlässigeren nichttierischen Alternativen gewonnen werden kann, ist ein nachteiliger und zerstörerischer Ansatz“, schlussfolgern die Verantwortlichen der Haifischallianz. 

 

Ihre Organisation ist nicht über Nacht entstanden, seit Jahren versuchen sie, Haifische zu schützen. Sie boten Tauchtouren am Nordufer der Hawaiianischen Insel Oahu an. In 2010 konnte ein Bann auf Haifischflossen erwirkt werden. „Liebe sie oder nicht, der Ozean brauche Haifische und wir brauchen die Weltmeere“, betont die Gründerin von Shark Allies, Stefanie Brendl. (3) 

 

Squalene sind nicht die magische Begleitsubstanz in Impfstoffen. Sie könnten ohne weiteres durch andere Zusatzstoffe wie Hefe, Algen, Palm Öl oder andere Öle ersetzt werden. Eine Firma hat sogar eine synthetische Variante von Squalenen aus Zuckerrohr für Kosmetikprodukte hergestellt. Obwohl es eine Alternative wäre, Haifische zu schützen, sind die oben genannten Adjuvantien nicht als Ingrediens für Impfstoffherstellung zugelassen. Was die Frage aufkommen lässt, wie sicher Squalene überhaupt sind. 

 

Der Zweck eines Impfstoff-Zusatzstoffes ist es, die Immunreaktion zu beschleunigen. Der Prozess wird allerdings nicht voll verstanden. Bei Adjuvantien in den normalen Grippe-Impfstoffen scheint es zu einer Interaktion zwischen dem Antigen- und Dendritischen-Zellen zu kommen. Letztendlich werden dadurch Immunzellen aktiviert, die das Antigen bekämpft. 

 

Impfstoffe, die Squalene enthielten, wurden in Europa 2009 während der Schweine-Grippe eingesetzt. Als Nebenwirkung trat Narkolepsie auf, eine sehr seltene und behindernde neurologische Störung, die durch übermäßige Schläfrigkeit am Tag gekennzeichnet wird. 70% der Nakrolepsieanfälle gehen mit Kataplexie17 einher. Die Betroffenen verlieren die Kontrolle über ihre Muskeln und halluzinieren zu Beginn und am Ende des narkoleptischen Anfalls. 

 

Eine Analyse von 2001 ergab, dass Squalene in Influenza-Impfstoffen enthalten sind, was ihr Sicherheitsrisiko gegenüber anderen Grippe-Impfstoffen erhöhte. Obwohl die Beweise gering sind, ist die Möglichkeit gegeben, dass Squalene Autoimmunerkrankungen wie Arthritis und Hautirritationen wie Lupus hervorrufen, wenn sie injiziert werden. 

 

Die Aussagte bezieht sich auf eine Studie von 2004, die zeigte, dass einige der kleinen Versuchstiere wie Ratten und Mäuse derartige Reaktionen aufwiesen. Es hange von der Versuchstierspezies, der Dosierung und der Verabreichung ab, schlussfolgerte der Versuchsleiter.(4)

 

So ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Adjuvantien, die man in der Human-, Veterinärmedizin oder in der Grundlagenforschung einsetzt, Autimmunreaktionen hervorrufen.

 

Das Dilemma mit fraglichen Impfstoffen, die für den Notfall zugelassen werden, besteht darin, dass man sie erlauben muss, sobald sie bereits einmal eingesetzt wurden bzw. 

sobald fragliche Inhaltsstoffe in Impfstoffen erlaubt wurden, kann man Squalene für Notfall Impfstoffe benutzen, ohne die normalen Sicherheitsstudien durchlaufen zu müssen, die eigentlich notwendig wären. 

 

In 2013 wurde ein squalenhaltiger Impfstoff für H5N1 für den U.S.-Markt zugelassen. Er enthielt bereits die als problematisch angesehenen Squalen-Zusatsstoffe, welche andere Länder 2009 während der Schweine-Grippe-Pandemie eingesetzt hatten. 

 

Militärisches Personal des Golf-Krieges wurde mit squalenhaltigen Anthrax-Impfstoffen geimpft. 2002 fand eine Studie heraus, dass die Probanden Antikörper gegen Squalene entwickelt hatten. 

 

Die Herausforderung der Impfstoffhersteller besteht darin, eine Immunreaktion zu maximieren, während Nebenwirkungen, die adverse Reaktionen hervorrufen, minimiert werden sollten.(5)

 

 



(1) De La Garza. A.: “It’s a game for Them.” Scientists around the world are teaching dogs to sniff out COVID-19. Oct 09, 2020 


(2) Chung G.: Thousands of Minks die after coronavirus outbreaks at fur farms across the US. People Magazine, Oct 9. 2020


(3) https://www.sharkallies.com/our-story


(4) Yoshiki Kuroda et al.: Autoimmunity induced by adjuvant hydrocarbon oil components of vaccine. Biomedicine &Pharmacotherapy, Vol 58, Issue 5, June 2004, Pages 325-337


(5) Mercola J.: A Half-Million Sharks to be killed for COVID-19 Vaccine. Mercola, take control of your health. October 7, 2020 

Monday, June 22, 2020

Werden Corona-Impfstoffe an humanen embryonalen Stammzellen getestet?

Dr. med.vet. Edith Breburda

Wie gefährlich sind Impfstoffe – und wie gefährlich ist es, über sie aufzuklären, so könnte man auch fragen. 
Der ehemalige Gouverneur Mike Hucakbee von Arkansas sagte kürzlich sarkastisch: „Das COVID-19-Virus wurde von den Protestierern und Randalierern geheilt“.  Doch legen wir diese politische Anspielung zur Seite.
Im Corona-Zeitalter, aber auch schon lange davor konnte man beobachten, dass diejenigen, die vor den Sicherheits- und Gesundheitsrisiken warnen, plötzlich und fast schon mysteriös von der Bildfläche verschwanden. 
Manche Eltern sind verunsichert, ob eine Impfung nicht womöglich andere Krankheiten heraufbeschwöre. Pflichtimpfungen sind in den USA ein heikles Thema. 
Denken wir z.B. an den Impfstoff Gardasil, der seit 2007 in Kanada und den USA auf dem Markt ist und der vor dem Humanen Pappiloma Virus (HPV) schützen soll. Der Erreger ist für Gebärmutterhalskrebs und genitale Warzen verantwortlich. 50 Millionen, vor allem junge Frauen, sind in mehr als 130 Ländern Träger des Virus.
Kritische Stimmen über mögliche Nebenwirkungen des Impfstoffes werden immer lauter. Das Newsmagazin Toronto Star startete eine intensive Untersuchung und fand in Kanada 50 Mädchen, die sich nach der Injektion des Impfstoffes Gardsil in ein Krankenhaus begeben mussten. In den USA gab es mehr als 100 Todesfälle und Tausende berichteten über Gegenreaktionen auf die Applikation.
Die Zeitung Toronto Star fand viele Eltern, die überzeugt waren, dass der Impfstoff ihren Kindern mehr schadet als hilft. 
Kaitlyn Armstrong, ein Mädchen aus Ontario, berichtete über ihre Lehrerin, die versicherte, dass der Impfstoff vor Gebärmutterhalskrebs schützt und dass es eine gute Idee sei, geimpft zu werden. Über Komplikationen sagte sie nichts. Kaitlyn musste bald nach der Injektion ihre sportlichen Aktivitäten aufgeben. Sie erinnerte sich, der Krankenschwester berichtet zu haben, dass sie eine Metallallergie hat. Obwohl Aluminium-Salze die Grundlage des Impfstoffes sind, bekam das Mädchen die Spritze.
Debbie Vinnedge, die Gründerin der Children of God of Life, eine Organisation, die vor allem Impfstoffe und ihre Herstellung überwacht, erklärte: „Die Nebenwirkungen von Gardasil sind sehr schwerwiegend.“ – Da sich so viele Eltern über den Impfstoff beschwert hatten, wurde eine Liste der aufgetretenen Komplikationen angelegt. Darauf findet man 16 Angaben: „Totgeburten, Fehlgeburten, Zysten der Eizellen, Genitale Warzen, Multiple Sklerose, Lähmungen, Schlaganfälle, Unfruchtbarkeit“ usw. 
Die übergreifende Erklärung könnte sein, dass Gardasil das Immunsystem schwächt. 28.000-mal wurde das Auftreten dieser Nebenwirkungen der U.S.-Regierung für Impfzwischenfälle gemeldet. 2012 gab es 128 Tote unter den Mädchen zwischen neun und 24 Jahren. Gardasil wurde für einen Zeitraum von fünf Jahren getestet.
Die kanadische Regierung setzte 300 Millionen Dollars ein, um die HPV-Impfung zu propagieren. Mädchen aus der achten Schulklasse wurden kostenlos geimpft.
Die katholischen Bischöfe zeigten eine ablehnende Haltung gegenüber dieser Impfung. Sie waren nicht nur wegen den Nebenwirkungen besorgt. Für sie war es eher unverständlich, „Kinder“ gegen sexuell übertragbare Krankheiten zu impfen. Dies würde den Eindruck erwecken, als werde derart frühes sexuelles Verhalten gutgeheißen. (1) 
Doch das ist nicht der einzige Einwand, den Bischöfe im Hinblick auf Impfstoffe vorbringen. 
2005 veröffentlichte die Päpstliche Akademie für das Leben eine Erklärung mit dem Titel: „Moral Reflections on Vaccines prepared from cells derived from aborted human fetus”, in dem es die Akademie billigte, moralisch bedenkliche Impfstoffe ‘vorübergehend‘ zu nutzen, wenn es keine Alternative gibt.
Man muss dabei bedenken, dass für die Herstellung einiger Impfstoffe Ziellinien von abgetriebenen Kindern herangezogen werden. Vor allem die evangelikalen Gruppierungen der USA lehnten es daher ab, ihre Kinder impfen zu lassen. 
Wenn es aber der einzige Impfstoff ist, der zur Verfügung steht, argumentierten viele, dass die Kinder aus den Abtreibungen ja nicht für den Zweck getötet wurden, um einen Impfstoff aus ihren Zellen herzustellen. Und das kleinere „Übel“ sei es, diesen Impfstoff anzuwenden, anstatt an Mumps-Röteln und Masern zu erkranken und andere anzustecken.
Letzteres Argument, für die Gesundheit des Mitmenschen verantwortlich zu sein, kennen wir zu gut aus der Covid-Zeit, sonst würden wir nicht so ernsthaft um „Sozial Distancing“ bemühenund Masken tragen.
Dennoch: Wenn wir Impfstoffe aus abgetriebenen Kindern herstellen, zeigt das eine gewisse Mentalität, die versucht, etwas Gutes aus einer negativen Handlung zu konstruieren.
Man erinnert sich an einen Artikel mit der Überschrift: „Nutz doch die Dinger, bevor sie im Gulli landen.“ Gemeint waren gefrorene Embryonen, die aus In-Vitro-Fertilisationen stammten; sie zu entsorgen, ergibt für viele Wissenschaftler keinen Sinn. (2)
So ist es auch kein Geheimnis, dass schon seit langen Forschungsinstitute die für Ihre Forschung notwendige „Organe“ aus Abtreibungsklinken bekommen  – und sei es nur die Plazenta, die hauptsächlich von Abtreibungskliniken und nicht von Fehlgeburten aus der Gynäkologie „abgeholt“ werden können (weiterführende Literatur siehe: Reproduktive Freiheit, free for what?)
Bei solch einem Handeln kann es leicht passieren, dass wir beginnen, Abtreibungen und Stammzellforschung zu kommerzialisieren.
Aber was heißt anfangen?  Wenn wir in die moderne Reproduktionsmedizin schauen, wird das menschliche Genom doch bereits kommerzialisiert. 
So wie wir alles, was auf diesem Planeten lebt, patentieren und nach unseren Vorstellungen verändern wollen. Zu guter Letzt greifen wir auch noch in das Erbgut unserer Nachkommen ein und bestimmen unwiderruflich, was sie für Eigenschaften haben sollen. (3) 
Die Geburt des ersten Retortenbabys war auch gleichzeitig der Startschuss der künstlichen Befruchtung  – ungeachtet dessen, was Papst Paul VI in seiner Enzyklika Humane Vitae  –  auf den Tag genau 10 Jahre vor dem ersten Retortenbaby  –  schrieb. 
Papst Paul VI. richtete sich darin an alle Menschen guten Willens. Der göttliche Schöpfungsplan drücke sich in den biologischen Gesetzen aus. Die personale Begegnung zwischen Mann und Frau als ganzheitliches Miteinander wird in der Ehe verwirklicht. Es handelt sich dabei um eine sinnlich-geistige Liebesgemeinschaft, welche den Fruchtbarkeitsauftrag aufgrund der biologischen Gesetze erfüllen soll. Künstliche Verhütung ist so gesehen gegen das Leben gerichtet.
Papst Johannes Paul II. schrieb in Evangelium Vitae (21-24) von der Verfinsterung der Sinne für Gott und den Menschen. Das menschliche Leben verliere seinen Wert.

Der Jesuit und Moraltheologe Prof. Fucek sieht einen Ausweg aus dem Dilemma, dass Frauen tiefgefrorene Embryonen adoptieren könnten. Doch das scheitert schon daran, dass nicht viele dieser Embryonen ihren Auftauprozess überleben und am Ende besteht die Gefahr, tiefgefrorene Embryos zu kommerzialisieren. Obwohl sich rein theoretisch gar nicht so viele Frauen anbieten können, wie es auf Eis gelegte Embryos gibt. (4)
Ist es aber deshalb erlaubt, Genforschung an all den Embryonen auszuüben? Also quasi das kleinere Übel hinzunehmen, um Lagerungskosten zu sparen und weil die leiblichen Eltern meist nicht wollen, dass ihr Kind von einem „Fremden“ ausgetragen wird?
Wird dann der Laborforscher fast schon als der „Retter“ angesehen, der etwas Gutes aus etwas macht, das sowieso „weggeworfen“ werden müsste? 
Heutzutage ist es fast schon so, dass humane embryonale Stammzellen die Laborratte ersetzten. Trotzdem heiligt der Zweck nicht die Mittel. 
So kann man auch keine Stammzellen hernehmen, um an ihnen Arzneimittel oder Impfstoffe zu testen. Sicher, Embryonen wurden nicht für den Zweck „kreiert“, um anhand von ihnen herauszufinden, wie wirksam ein Impfstoff ist. So wie auch die Kinder nicht für den Mumps-Masern-Rötel Impfstoff abgetrieben wurden. Die Ungeborenen sind ja kein Ersatzteillager für Organe. (5)
Aber auf rein medizinischer Ebene gefragt: Wird unser Immunsystem Impfstoffe akzeptieren, die aus menschlichem Material hergestellt wurden?
Impfstoffe sind nicht erst das Thema, seitdem in Disneyland 2015 die Masern ausbrachen. 
Eine neue Studie aus Japan widerlegt die Vermutung, dass Impfstoffe gegen Masern, Röteln und Mumps (MMR) der Grund für das Auftreten von Autismus seien. Dr. Theresa Deisher, eine Genetikerin aus Seattle, vertritt jedoch eine andere Meinung.
Der japanische Forscher hatte einen Impfstoff untersucht, bei dem man Hühnereiweis als Ausgangsmaterial nahm. Frau Deisher untersuchte hingegen MMR-Impfstoffe, die in den USA mit Hilfe menschlicher Zell-Linien aus abgetriebenen Kindern hergestellt werden.
Die Ergebnisse der Forscherin bestätigen den Zusammenhang zwischen diesem Impfstoff und dem Auftreten von Krankheiten. Der Forscher Andrew Wakefield vom Royal Free Hospital in London hat 1998 zum ersten Mal einen Zusammenhang zwischen bestimmten Impfstoffen und Fehlentwicklungen des kindlichen Gehirns sowie der Autistischen Krankheit festgestellt.
Autismus, eine rätselhafte Krankheit, befällt seit wenigen Jahrzenten immer mehr gesunde Kleinkinder. Die Krankheit trat fast zeitgleich mit der Einführung der Masern-, Mumps- und Röteln-Impfungen auf. Autistische Kinder hören oft auf zu sprechen und verlernen ihre sozialen Fähigkeiten.
Harris Coulter bezieht sich in seinem Buch Impfungen, der Großangriff auf Gehirn und Seeleauf Diphtherie-, Keuchhusten- und Tetanus-Impfungen, die Verhaltensauffälligkeiten ausgelöst haben. Seit Mitte der 80iger Jahre tritt Autismus fast epidemisch bei zweijährigen Kindern auf.
So liegt der Schluss nahe, dass auch eine MMR-Impfung Autismus bewirken kann. Dr. Wakefield gibt als Ursache Wechselwirkungen zwischen Impfviren und dem Immunsystem an, die Nervenschäden und chronische Entzündungen zur Folge hätten.
Von Wissenschaftlern wird Wakefield deswegen stark kritisiert. Deisher unterstützt Wakefield’s Hypothese. Sie hat jedoch ihre eigene Erklärung für das Auftreten von Autismus nach einer Impfung.
2011 bezeugte sie vor der US-Kongress, dass die Erkrankungsrate bei Autismus gestiegen ist, seitdem man in den letzten Jahrzenten den Impfstoff für Kinderkrankheiten von tierischem auf menschliches Ausgangsmaterial umgestellt hatte.
Dies sei auch von den Regierungen vieler Länder festgestellt worden, erklärte Dr. Deisher den Abgeordneten:
„In den letzten Jahrzenten, seitdem der neue Impfstoff, der aus fötalen Zelllinien hergestellt wird, im Einsatz ist, sind autistische Krankheiten vermehrt aufgetreten. Wenn wir einem Kind diesen Impfstoff verabreichen, injizieren wir auch residuale fötale humane DNA-Moleküle.“ 
Das bedeutet: Die restlichen DNA-Moleküle der Zell-Linien des abgetriebenen Kindes, das benutzt wurde, um den Impfstoff herzustellen, bewirken eine Erkrankung.
Wissenschaftler der ‚Food und Drug Administration FDA‘, der Arzneimittelzulassungsbehörde der USA, spekulieren schon lange darüber, ob restliche humane DNA-Viren in Impfstoffen Krebs und Autoimmun-Krankheiten bewirken oder sogar Erbanlagen des Empfängers zerstören können.
Da keine klaren Forschungsdaten vorhanden sind, welche diese Hypothese bestätigen, wird die Industrie weiterhin Zelllinien, die von abgetriebenen Kindern stammen, für die Impfstoffherstellung benutzen – nicht zuletzt, weil es ein billiges und schnelles Verfahren ist.
In den USA basieren mehr als 10 Impfstoffe auf abgetriebenen fötalen Zelllinien. Es gibt jedoch daneben ethisch und medizinisch sichere Impfstoffe. Nur muss sie der Arzt speziell bestellen. Für Hepatitis A, Windpocken und MMR gibt es keine Alternativen.
Der Pharmakonzern Merck hatte ursprünglich verschiedene Impfstoffe. Ein Präparat wird jedoch billiger, wenn man es kombiniert, wenn man Impfstoffe für drei Krankheiten in eine Spritze packt, erklärte Deisher.
Rötelimpfstoffe werden in den USA ausschließlich aus fötalen Zelllinien hergestellt. Wenn Merck daran interessiert wäre, Impfstoffe herzustellen, die keine restlichen humane DNA-Moleküle besitzen und ethisch einwandfrei aus Hühnergewebe produziert werden, könnte man den japanischen Impfstoff lizenzieren lassen. 
„Das ist etwas, was Merck nicht tut, obwohl es eine Möglichkeit wäre. Eltern sollten trotzdem Merck anschreiben und darum bitten, damit das Unternehmen sieht, dass ein Bedarf an einem derartigen Impfstoff besteht“, betont Deisher.
Eltern befinden sich immer in einem Konflikt, ob sie ihre Kinder unter solchen Umständen gegen MMR impfen lassen sollen, vor allem, wenn sie ihr Kind nicht impfen und dies zur Folge hat, dass ihr Nachwuchs schwer erkrankt.
Die katholische Kirche, sagt Dr. Deisher, erlaubt eine Impfung mit den umstrittenen, aus fötalen Zellen hergestellten Impfstoffen, wenn keine anderen Impfstoffe verfügbar sind. Die Eltern sollten jedoch dem Arzt ihre Einstellung mitteilen. Auch könnte man mit einer MMR Impfung warten, weil ältere Kinder ein kleineres Risiko aufweisen, an Autismus zu erkranken (6).
Es bleibt eine letzte Frage, die noch niemand abgeklärt hat: Inwieweit spielen restliche humane DNA-Moleküle in der Impfstoffherstellung eine Rolle, die an humanen embryonalen Stamm-Zellen getestet werden?
„Man kann keine Krankheit heilen, indem man Ungeborene tötet“, betonten die Bischöfe beim Ausbruch des Zika-Virus. So gesehen kann man auch keine humanen embryonalen Stammzellen benutzen, um die Epidemiologie eines Virus zu erforschen. 
Und doch experimentierten damals zwei unabhängige Forschergruppen der John-Hopkins-Universität in Baltimore (Maryland) und der Florida-State-Universität an humanen embryonalen Stammzellen, um die Pathogenität des Zika-Virus aufzudecken. 
In der Petrischale wurden neuronale Stammzellen, aus welchen sich später Gehirnzellen bilden, mit dem Virus infiziert. Drei Tage danach hatte das Virus 85% der Zellen durchseucht. Im Gegensatz dazu wurden fetale Nierenzellen, humane embryonale Stammzellen sowie induzierte pluripotente Stammzellen nur zu 10% infiziert, berichteten die Neurowissenschaftler Dr. Hongjun Song, Guo-li Ming und der Virologe Hengli Tang in Cell Stem Cell Anfang März 2016(siehe dazu auch das Buch: Gentopia, das gelobte Land).
Schaut man in die Literatur und sucht nach den Zell-Linien, die für die Erforschung von Covid-19-Impfstoffen benutzt werden, findet man auch hier den Einsatz von humanen embryonalen Stammzelllinien. Die Frage bleibt, ob man solche Impfstoffe, die an humanen embryonalen Stammzellen getestet wurden, als moralisch einwandfrei ansieht und benutzen würde?
Literaturhinweise:
1) Breburda E.: Reproduktive Freiheit, free for what? Scivias Publisher, 2015, Seiten: 356, ISBN-13: 978-0692447260, ISBN-10: 0692447261, ebook, Taschenbuch-Amazon.de
2) Breburda E: Promises of New Biotechnologies, Scivias Publisher Seiten: 292, 2011, ISBN-10: 0615548288  – ISBN-13: 978-0615548289, erhältlich bei Amazon.de
3) Breburda E.: Gentopia, das gelobte Land. Scivias Publisher 2019, Seiten: 345 ISBN-10: 096006950X, ISBN-13: 978-0960069507 erhältlich bei Amazon.de
4) Breburda E.: Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst. Scivias Publisher, 2014, Seiten: 254, ISBN-10: 0615926657, ISBN-13: 978-0615926650, erhältlich bei Amazon.de
5) Breburda E: Verheißungen der neuesten Biotechnologien, Christian-Verlag, 2010, Amazon Ebook ASIN: B007MSBJGM
6) Breburda E.: Autismus durch Impfstoffe aus den fötalen Zell-Linien abgetriebener Kinder? Christliches Forum, 10. Juli 2014



Tuesday, February 26, 2013

Wenn man den Eisprung verhindern möchte

Zur Pille "davor" und "danach", ihre Nebenwirkungen und damit verbundene Frühabtreibung 

Dr. Edith Breburda

Die Medien beschäftigt heutzutage mehr denn je die Fruchtbarkeit der Frauen. Unter "reproduktiver Freiheit" versteht man, dass die Frau selbst bestimmen kann, wann und wo sie schwanger wird.

So will man den Eisprung nach einer Vergewaltigung verhindern. Oder wenn man seine Eizellen spendet für die künstliche Befruchtung oder die humane embryonale Stammzellforschung.
Bei der Eizellspende mit Hilfe der Superovulation wird die Eizellreifung zunächst unterdrückt und danach stimuliert, damit man multiple Eizellen gewinnen kann.
Der Präparat, das zur Unterdrückung der Ovulation verabreicht wird, ist ein synthetisches Hormon, welches die Ausschüttung der sogenannten gonadotropen Hormone LH und FSH aus der Hirnanhangsdrüse hemmt.
LH und FSH steuern die Aktivität der Eierstöcke und bereiten die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos vor.
Das Präparat wird im Fall der Eizellgewinnung so appliziert, dass der Eisprung auch tatsächlich nicht stattfindet.
Führende Wissenschaftler - wie Dr. James Trussell, Direktor des Princeton's Office of Population Research sowie Dr. Elizabeth G. Raymond - erklärten im Februar 2013, dass die Pille danach nicht immer den Eisprung verhindert - und den Embryo an einer Einnistung hindern kann.
Frauen, die solche Präparate einnehmen, müssen darauf hingewiesen werden, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können (P. B. Craine, World's top authority on morning after pill says women must be told it may cause abortions. 22. Feb. 2013)
Judy Norsigan, Direktorin der US Vereinigung, «Our Bodies Ourselves» - einer Organisation, die sich um Frauengesundheit und deren Gesundheitsberatung kümmert - weist bereits 2005 im Rahmen der Eizellspende auf die gesundheitlichen Gefahren von synthetischen Gestagenen hin und spricht von einer langen Liste von Nebenwirkungen, die da sind:
Ausschläge, Vasodilatation (Ausdehnung der Gefäße, mit der Folge von «Hitzewallungen»), Brennen, Prickeln, Jucken, Kopfweh und Migräne, Schwindel, Haarausfall, Gelenkschmerzen, Schwierigkeiten beim Atmen, Brustschmerz, Brechreiz, Depressionen, emotionale Instabilität, Libido-Verlust, Sehschwäche, Amnesie, Hypertonie, Anstieg der Herzfrequenz, Muskelschmerzen, Knochenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwellung von Händen, allgemeine Ödeme, chronische Vergrößerung der Schilddrüse, Leberfunktions-Abnormität, Angst und Gleichgewichtsstörungen (vgl. E-book, Verheissungen der neuesten Biotechnologien).
Nebenwirkungen der Pille "davor" führten bereits  weltweit zu unzähligen Klagen gegen den Pharmakonzern Bayer. 

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