Wednesday, October 30, 2019

Kardinal Burke: Mediziner sind dazu berufen, Zeugnis für das Leben abzugeben

         Dr. med. vet. Edith Breburda


Christliches Forum, 31. Oktober 2019    

Kardinal Raymond Burke, der die Festrede für die alljährliche „Weisse Messe” im Oktober 2019 hielt, war den katholischen Ärzten der US-amerikanischen Diözese in Phoenix schon immer sehr dankbar für ihr klare moralische und ethische Haltung.
Seine Eminenz, der zusammen mit Seiner Exzellenz Bischof Thomas Olmsted an der Päpstlichen Universität des Hl. Thomas Aquinas in Rom studierte, ermutigte bereits in seiner Predigt in der Kapelle des ‚Headquarters’ der Diözese, sich nicht entmutigen zu lassen, treu zur Lehre der katholischen Kirche zu stehen.
In der heutigen Zeit sehen wir eine Perversion ethischer Prinzipien, erklärt er weiter. Diejenigen, die dennoch an ihnen festhalten, werden als Extremisten angesehen und erleiden oft ein weißes Martyrium. Nicht zuletzt, weil sie den ideologischen Grundlagen eines moralischen Relativismus, dessen Ziel es ist egoistische Wünsche zu erfüllen, im Weg stehen.
„Bereits Papst Benedikt“, sagte Kardinal Burke, „erwähnte beim Weihnachtsempfang für das Kardinalskollegium der Römischen Kurie 2010 die heute gängige Ansicht: “das in sich Böse gebe es so wenig wie  das in sich Gute. Es gebe nur „besser als“ und „schlechter als“. Nichts sei in sich gut oder schlecht. 

Alles hänge von den Umständen und von der Zwecksetzung ab. Je nach den Zwecken und Umständen könne alles gut oder auch schlecht sein. Moral wird durch ein Kalkül der Folgen ersetzt und hört damit auf, als solche zu bestehen.”
“Eine Ethik,” so Kardinal Burke, die sich irrtümlich allein auf den Zweck des menschlichen Handelns beschränkt, sei verwirrend und könnte den Zusammenbruch der katholischen Moraltheologie heraufbeschwören.
Katholische Mediziner sollten niemals vergessen, welchen Einfluss ihr Vorbild auf ihre Kollegen ausübt, wenn sie eine medizinische Ethik aufrechterhalten, die dem menschlichen Leben Respekt zollt. So wie die ersten Jünger leben wir in einer Zeit des Heidentums. 
Unsere Welt hat sich von Gott als unseren Schöpfer verabschiedet. Die uns von ihm in unser Herz geschriebenen Gesetzte werden nicht mehr wahrgenommen. 
Deshalb ist eine Neuevangelisierung unabdingbar. Wenn wir unser Leben in Jesus Christus ausrichten und in der Wahrheit seiner Kirche leben, ist es ein Leichtes, den Irrtümern entgegenzutreten, die zu den vielen schwerwiegenden moralischen Übeln unsere Zeit führen. 

Ein Leben, das im Einklang mit der Wahrheit steht, macht uns nicht nur frei, sondern auch glücklich und gibt denen, die den großen Übeln verfallen sind, einen sittlichen Halt und eine neue Perspektive.
Himmel und Erde trafen in Jesus Christus, Gottes menschgewordenem Sohn zusammen, um die Dunkelheit des Irrtums und der Sünde zu zerstören und unsere Seelen mit Licht, Wahrheit, Schönheit und Güte zu füllen. 

"Wenn wir mit Jesus Christus, in der Einheit seines heiligsten Herzens verbunden sind, können wir unseren Brüdern und Schwestern, die unter den Irrtümern eines moralischen Relativismus in die Verzweiflung getrieben wurden, eine neue Hoffnung und Richtung geben, nach der sie sich sehnen und suchen,“ sagte Kardinal Burke im bis auf den letzten Platz gefüllten Speisesaal des Diözesanzentrums Downtown in der Halbwüsten-Metropole Phoenix. 
“Es bedarf eines gläubigen Menschen, damit er die in der Schöpfung vorhandenen Naturgesetze erkennt, so der Würdenträger weiter.
Gottes menschgewordener Sohn zeigt uns die Schönheit des Lebens auf. Durch Jesus Christus sehen wir auch den Sinn des Leidens als eine Teilnahme an seinem "Opfer".
Wir können uns nicht selbst erlösen. Unser Heil hängt auch nicht von einer magischen Formel ab, sondern besteht in der Alltagsheiligung, die sich an Jesus Christus ausrichtet, und in einer täglichen Hinkehre zu IHM besteht. 

Seit unserer Taufe sind wir auf Heiligung berufen, indem wir uns der Anforderung stellen, die hohen Standards eines dennoch gewöhnlichen christlichen Lebens zu erfüllen. Eine nur mittelmäßige und minimalistische Einhaltung ethischer Prinzipien hat darin keinen Platz.
Unsere Heiligung baut auf der Wahrheit auf. Allem voran steht der Respekt vor dem menschlichen Leben und eine soziale Gerechtigkeit. Die Attacken auf ein unschuldiges Leben, das uns im Mutterleib schutzloses ausgeliefert ist, hat seinen Ursprung darin, dass wir den Respekt vor der Integrität von Ehe und Familie verloren haben.

Dadurch bedingt entstand eine falsche Sichtweise der menschlichen Sexualität, welche durch chemische oder mechanische Intervention die Entstehung eines neuen menschlichen Lebens unterbindet. Menschliche Sexualität wird nicht mehr als ein Geschenk Gottes angesehen, mit dem wir an seiner Schöpfung teilhaben.

Weiterhin betonte seine Eminenz:
Das „Einswerden“ und die Selbsthingabe an den Ehegatten ist durch künstliche Verhütungsmittel missbraucht worden. Anstatt offen für neues Leben zu sein, wird dieses verhindert. Der sexuelle Akt dient nur noch der persönlichen Genugtuung. Diese Manipulation trägt letztendlich zur Zerstörung der Familien bei und schadet unserer ganzen Gesellschaft.
Diese Kontrazeption fürchtet das Leben und wendet sich vom Schöpfungsauftrag Gottes ab. Bereits Papst Benedikt schrieb, dass Sexualität nicht zu einem Entertainment oder Vergnügen ausgelebt werden soll. Die Sexualaufklärung in den Schulen besteht oft darin, Kindern technische Anweisungen zu geben mit dem einzigen Ziel, Sexualkrankheiten abzuwendenden oder die Gefahr der Entstehung eines neuen Menschen- mit allen Mitteln- zu verhindern."


Seine Eminenz deutete besonders auf die Folgen der Multi-Billion-Dollar Industrie der Pornographie hin.
Deshalb sei es unabdingbar, späteren Generationen bewusst zu machen, dass die Institution von Ehe und Familie den tiefsten Bedürfnissen und vor allem der Würde einer jeden Person entspricht. 
Um Zeugnis für diese Wahrheit geben zu können, müssen wir im Glauben verankert sein. Dies erlangen wir durch das täglich Gebet und ein ‚Studium‘ des katholischen Katechismus. Dadurch formen wir unser Gewissen und handeln nach dem Willen Gottes.
Das Gewissen ist eine Botschaft Gottes, die uns im Verborgenen lehrt, leitet und zu uns spricht. Viele berufen sich fälschlicherweise auf ihr Gewissen und rechtfertigen damit sündhaftes Verhalten. 

Für Kardinal Newman ist ein geschultes Gewissen nicht nur notwendig, um die Wahrheit zu erkennen, sondern es verpflichtet uns auch, ihm zu folgen. Es offenbart sich jedem, der nach ihm mit einem offenen Herzen sucht und lässt ihn erkennen, was gut und richtig ist. So kann es niemals zu einer Diskrepanz zwischen Glauben und Wahrheit kommen.”
Weiterhin verdeutlichte Kardinal Burke, dass die Natur der menschlichen Person aus der Einheit von Körper und Seele besteht. Alle unsere Freuden und unser Leid werden geistig und körperlich empfunden. Menschliches Leid nimmt immer eine physikalische und spirituelle Dimension an.
Der Heilige Papst Johannes Paul II. war von Jugend an durch Leiden geprägt. Später verfasste er als Papst das Apostolische Schreiben Salvifici Doloris über das Geheimnis des Leidens, als ein Mittel, das für die Heiligung der Welt unermesslichen Werte hat.
Menschliches Leiden ist eine Einladung, tiefer an der göttlichen Liebe teilzuhaben. Papst Johannes Paul II. sagt dazu, in der Dimension der Liebe ist die Erlösung abgeschlossen; aber in einem gewissen Sinne haben wir dennoch daran Anteil:
 „Indem er die Erlösung durch das Leiden bewirkte, hat Christus gleichzeitig das menschliche Leiden auf die Ebene der Erlösung gehoben. Darum kann auch jeder durch sein Leiden am erlösenden Leiden Christi teilhaben.“ 

In der Fastenzeit von 2005 schrieb Papst Johannes Paul II. über das große Geschenk des Leidens. Wenn wir es verständen, würden wir uns anders gegenüber unseren kranken Brüdern und Schwestern verhalten. Wir würden ihnen beistehen, ihr Leid für die Welt aufzuopfern und in Ihnen das Antlitz Jesu Christi sehen.
Bereits zu Beginn seiner Rede sprach Kardinal Burke von den großen Übeln unserer Zeit, „in der es sogar legitim erscheint, das Leben selbst zu manipulieren und damit Agenten des Todes zu werden. Zu oft wird der Entschluss einer Mutter damit gerechtfertigt, dass sie frei wählen könne, ob sie ihr Kind austragen will.“ 
Seine Eminenz sprach von einer künstlichen Generation, in welcher Menschen während ihrer embryonalen Entwicklung zerstört werden, damit man Unfruchtbarkeit therapieren kann bzw. Krankheiten heilen. Zu ihnen zählt nicht zuletzt die sogenannte „mercy-killing“ (Euthanasie), wenn die Lebensqualität von Schwerkranken oder Behinderten beeinträchtigt wird. 
Unsere Zeit definiert Ehe und Familie neu, um eine gleichgeschlechtliche Verbindung zu rechtfertigen. Dazu kommt die sogenannte Gender-Theorie, welche ihm Namen der Toleranz erlaubt sei. Man redet von alternativen Formen der menschlichen Sexualität, ganz so, als ob die von unserem Schöpfer und Erlöser beabsichtigte Form der Sexualität nicht existieren würde und die in unsere Herzen geschriebene Wahrheit austauschbar wäre.
Bereist Papst Benedikt sprach, von der „Tyrannei des Mammons, der die Menschheit verhindert“ und „von einem fatalen Missverständnis der Freiheit, welche diese letztendlich zerstört“.
“Man lebt so, als ob Gott nicht existiert,“ zitierte Kardinal Burke den Heiligen Papst Johannes Paul II.
„Diese Manifestationen der Sünde haben ihre Wurzeln im Stolz. Wir erkennen Gott nicht mehr als unseren Schöpfer an, dessen Sohn uns nach dem Sündenfall von Adam und Eva erlöst hat. Dies sind Anzeichen einer Torheit. 

Man ist der Ansicht, man könnte Freiheit auf einem anderen Weg als durch Gottes Willen erlangen. Wir erkennen nicht, dass wir uns versklaven, wenn wir unsere Freiheit und das Glück in anderen Werten wie Alkohol, Essen, sexuellem Missbrauch, Drogen, Pornographie usw. suchen. Letztendlich zerstört uns diese kulturelle Sucht.“
Um diesen erschreckenden Herausforderungen einer „Kultur des Todes“ entgegenzutreten, verwies Kardinal Burke am Ende seines Vortrages auf die Fürsprache der Gottesmutter.
Unter den Zuhörern befand sich der Dekan der medizinischen Fakultät der Universität von Arizona sowie viele Ärzte und Priester, die einen weiten Weg an diesem Samstagabend auf sich nahmen und bis aus Tucson oder Flagstaff anreisten, um Kardinal Burke die Ehre zu geben.

Die Ärzte-Gilde in Phoenix ist sehr aktiv und lädt jeden Monat zu verschiedenen Gesprächen oder auch Exerzitien ein. Oft weilt Bischof Olmsted unter ihnen, denn die Diözese Phoenix hat ein besonderes Verhältnis zu ihren katholischen Ärzten, weil 1987 der Heilige Papst Johannes Paul II das damalige St. Josefs-Krankenhaus besucht hatte. Es war das einzige Krankenhaus, welches der Papst in USA auf einer seiner Pastoralreisen aufsuchte.



Tuesday, August 27, 2019

Free download - Gentopia, das gelobte Land. August 31. bis September 1. 2019


Hallo Du, ja Dich meine ich.. 
Studenten haben nie das nötige Kleingeld in der Tasche.. - wem sagst Du das - ? 
Trotzdem - diese Buch solltest Du Dir nicht entgehen lassen. 

Lade es umsonst runter und lese es wann immer Du Zeit hast!! Deal?? 

Angebot gilt vom 31. August bis 1. September 2019


Ein besonderes Geschenk an Dich!!
Spannend, interessant - denn man sollte was tun, um up to date zu sein - !
Einfacher geht es nicht!

Doch nicht nur Studenten- Jeder, der mehr über Manipulationen unseres Planten und unseres eigenen Erbgutes wissen will, sollte das Angebot nutzen.
Es geht um die Wurst! Unter anderem.. 


Lesen Sie das E-book: Gentopia, das gelobte Land für 0,00 EUR

Gehe am Samstag - den 31. August - und Sonntag - den 1. September - auf die Amazon Seite Deines Landes 
- ein Klick, und Du hast das Buch auf Deinem Advise.. 
und wenn Du kein Kindle auf Deinem I - was auch immer - hast, lade Dir die App herunter - 
es kostet Dich absolut nichts.

Und dann kann ich für nichts garantieren - 
Doch eines weiß ich, Du wirst das e-Buch nicht so schnell zu Seite legen.. 

Genieße es einmal, kein Porto zu zahlen und ewig auf die Post zu warten.


solltest auch Du auf Deinem Advise haben. Unbedingt!

-----------



Das vorliegende Buch ist eine aufschlussreiche und informative Lektüre, die den Leser aufrütteln will. Die Autorin hebt in verständlicher und fundierter Weise die beunruhigenden Ergebnisse und die "unbeabsichtigten Folgen" einer wissenschaftlichen Elite hervor, die sich auf ihre eigenen Interessen konzentriert, ohne zukünftige Konsequenzen zu berücksichtigen. 
Wer sind diese Wissenschaftler mit ihrer "schönen neuen Welt"? Was versprechen sie uns und wie analysieren sie ihre Forschung? Vor allem aber: Was antworten wir denen, die deren Arbeit blind unterstützen? Wie sind wir überhaupt dazu gekommen, unseren Planeten derart zu entstellen, dass viele vor den schwerwiegenden Wirkungen genetischer Manipulationen warnen? 
Beginnen wir folglich bald damit, einen GMO-Menschen zu züchten, dessen Nachkommen im Labor in einer künstlichen Gebärmutter ausgetragen werden? 
Doch sollten wir uns nicht erst einmal darauf besinnen, eine verantwortungsbewusste Forschung zu betreiben, die mehr auf die Umweltgesundheit als auf Profit Wert legt, bevor wir in unserem "Machbarkeitswahn" hochtrabende Pläne hegen? 
Selbst wenn der Mensch in der Lage wäre, sich selber zu "erschaffen", muss er dennoch früher oder später einsehen, dass er bereits zum jetzigen Zeitpunkt ein Desaster heraufbeschworen hat. 
Die Bioethik kann schon lange nicht mehr mit unserer Biotechnologie mithalten - und so ist uns eine kontrollierende Instanz abhanden gekommen. Ja, selbst einen allwissenden Schöpfer, der die Fäden in der Hand hält, haben wir früh genug ausgeschaltet. 
Zumindest leiten wir damit das Ende der einzigartigen Sonderstellung des Menschen bzw. der humanen Exklusivität ein. 
Das Anliegen dieses Buches ist es, Laien einen Überblick über die zurzeit am meisten diskutierten biotechnologischen Errungenschaften zu vermitteln. 
In einer lockeren Art und doch mit dem nötigen Fachwissen greift die Autorin auch in diesem Buch umstrittene Themen auf, die sie uns in einer unkomplizierten Weise nahe bringt. Sie verwandelt ein eher trocken wirkendes Thema in ein spannendes und unterhaltsames Lese-Ereignis, das Perspektiven in zahlreichen wissenschaftlichen und bioethischen Kontroversen aufzeigt.

Sunday, August 18, 2019

Neuerscheinung-Gentopia, das gelobte Land

Dr. Edith Breburda


Sind Sie unter den Ersten, die moderne Biotechnologien näher begutachten. Schaden diese uns? Oder sind sie zu unserem Besten? Kann man die Welt, mit all den genetischen Errungenschaften ernähren, oder sollten wir uns lieber auf eine Regenerative Agrikultur besinnen? 
Ist der Hamburger aus dem Labor einem Stück Rindfleisch überlegen? Wie verhält sich dieses "Fake-Fleisch", welches in der Bratpfanne in nichts einer echten Bulette -aus einem Kuh-KZ Arizonas- nachsteht, gegenüber unsere Umwelt? Ist es überhaupt gesund und nahrhaft, Chemiefleisch zu verzehren? 
Was hat es mit all den Herbiziden und Pestiziden auf sich, und wieso hat Bayer Millionenklagen auf dem Tisch, nachdem sie Monsanto übernahmen? 
Können wir Parkinson, Alzheimer, Unfruchtbarkeit, Missbildungen bzw. auch Autismus usw. einem allzu leichtfertigen Umgang mit Roundup zuschreiben? 
Wollen wir überhaupt, dass Agrarmonopole bestimmen, was auf unsern Tellern landet? Wenn wir so weiter machen, scheint eins fast so sicher wie das Amen in der Kirche - ein Honigschlecken ist das alles bald nicht mehr. Denn immer mehr Bienen sterben, und sie sind die wichtigsten Pollinatoren, die wir haben. Ohne sie kann unsere Landwirtschaft zumachen. Genetisch manipulierte - oder editierte Erzeugnisse hin oder her. 
Unser Experimentieren ist zudem nicht nur auf die Landwirtschaft und Tiermedizin beschränkt. 
Bioethiker waren entsetzt, als ein chinesischer Forscher, He Jianku, von der chinesischen Southern Universität für Science und Technology in Shenzhen alle Vorsichtsgebote bei seinem Eingriff in die Keimbahn über den Haufen warf und CRISPR-Cas9 an menschlichen Embryonen anwendete. 
Er nahm völlig unbekannte Folgen in Kauf, als er am 25. November 2018 über die Medien verlautete, dass die Zwillingsmädchen Lulu und Nana geboren wurden, dessen befruchtete Eizellen durch ihn (im Alleingang) genetisch verändert worden waren. Dr. He hofft, dass die Kinder einst so berühmt werden wie Louise Brown, das erste Kind, das durch In-Vitro-Fertilisation geboren wurde. 
Wenn man diese Methode in Keimbahnzellen anwenden will, kann es passieren, dass neue Krankheiten verursacht werden, die zudem an alle Nachkommen vererbt werden.  Nach dieser Verlautbarung sind im Sommer 2018 CRISPR-Cas9 Aktien der Pharmafirmen gefallen. Zum Teil lag es auch daran, weil immer mehr Nebenwirkungen über die Genom-Editierung veröffentlicht werden. Insgesamt verloren führende CRISPR-Cas9 Konzerne 300 Millionen US-Dollars an Börsenwert. 
Vielleicht merken wir erst zu spät, was passiert, wenn wir in die Schöpfung eingreifen, ohne das notwendige Wissen zu besitzen. Denken wir nur an die Man-Made Viren wie Zika, die die Welt im Atem hielt. 
Das Verlangen, die Ernährung der Menschen zu sichern, hatte schon der bedeutende Gießener Chemiker Justus Liebig. 1840 erschien sein Buch “Agrikulturchemie(die organische Chemie in Anwendung auf Agrikultur und Physiologie). 
Liebig hatte den chemischen Dünger erfunden und damit die Basis geschaffen, die Ernteerträge des Bodens enorm zu steigern. Wie jeder Wissenschaftler trieb ihn Versuch und Irrtum an. Denn auch er wusste nicht, was passiert, wenn man in einen Naturkreislauf eingreift, ohne das Konzept zu verstehen. 
Er schrieb: „Ich hatte mich an der Weisheit des Schöpfers versündigt und dafür meine gerechte Strafe empfangen. Ich wollte sein Werk verbessern und in meiner Blindheit glaubte ich, dass in der wundervollen Kette von Gesetzen ein Glied vergessen worden sei, was ich, der schwache ohnmächtige Wurm, ersetzen müsse. Die Alkalien, bildete ich mir ein, müsse man unlöslich machen, weil sie der Regen sonst entführe. 
Doch der große Baumeister verlieh den Trümmern dieser Kruste das Vermögen, alle diejenigen Elemente, welche zur Ernährung der Pflanzen und damit der Tiere dienen, anzuziehen und festzuhalten...“ 
Liebigs Erfolg stand nichts mehr im Wege, als er lösliche Nährstoffe dem Boden zufügte. Doch wie es scheint, ist uns Liebigs Erkenntnis und Demut abhanden gekommen. 
Denken wir z.B. an den Genie der Physik, Stephan Hawking, der in seinem Buch: „Der große Entwurfdie Existenz Gottes anhand der Theory of Everything widerlegt. In dem 2010 erschienenen Buch schreibt er : „Für die Entstehung des Universums sei kein Schöpfergott notwendig.“
In dem Buch: “Eine kurze Geschichte der Zeit“ philosophiert Hawkins: „...Sollte eines Tages die Zusammenführung aller Gleichungen über das Universum gelingen, dann würden wir Gottes Plan kennen. Dies wird uns die Weltformel liefern, sodass wir keinen Schöpfer mehr brauchen.“ – Falls es ihn doch geben sollte? 
Leider konnte Hawking uns diese Weltformel nicht mehr eruieren, denn er trat seinem Schöpfer am 14. März 2018 gegenüber. Jedenfalls existiert die Idee, die Welt nach unserem Bilde bzw. unseren Vorstellungen umzugestalten schon länger, denn die Suche nach der Weltformel hatte ihren Ursprung bereits 1820 in Kopenhagen gehabt.
So kommt es nicht von ungefähr, was der Humananatom Paul Knopfler von der Medical School der Universität in Kalifornien/Davis postulierte: „Wir schaffen unseren eigenen GMO-Sapiens.“


Es geht in diesem Buch jedoch nicht so sehr um Test-Tube Babys, sondern eher um Test-Tube Burgers, welche die Geschmäcker erregen. 

Viele haben die hohe Erwartung, dass die von uns geschaffenen Elite-Organismen rundum perfekt sein sollten, obwohl wir noch lange nicht verstehen, welche Auswirkungen genetische Veränderungen haben. 

Zudem schreiten neue Technologien sehr schnell voran. Jegliche Rechtsordnung oder Ethik hinkt hinterher. Es existiert keine weltliche Autorität, die bestimmt, welche biotechnologischen Methoden angewendet werden sollten. 

Papst Emeritus Benedikt XVI. legte uns diesbezüglich nahe, dass wir Menschen es sind, die der Schöpfung schaden. Vor allem, weil wir den Respekt vor der Umwelt verloren haben. 
Bereits Papst Johannes Paul II. bemerkte in seiner ersten Enzyklika: „Der Mensch scheint oft keine andere Bedeutung seiner natürlichen Umwelt wahrzunehmen als jene, die den Zwecken eines unmittelbaren Gebrauchs und Verbrauchs dienen.“ Der Papst rief zu einer weltweiten ökologischen Umkehr auf.
Doch unser Engagement: „Für die Wahrung der moralischen Bedingungen einer glaubwürdigen Humanökologie“ könnte besser sein. Wir müssen „der Natur eines jeden Wesens und seiner Wechselbeziehung in einem geordneten System Rechnung tragen.“
Es ist nicht das erste Mal, dass Päpste über unsere moralische Verantwortung sprechen, die wir für die Umwelt haben. 1971 warnte Papst Paul VI. vor den dramatischen Folgen, die entstehen, wenn der Mensch die Natur rücksichtslos ausbeutet. Die Auswirkungen der Industriegesellschaft enden in einer ökologischen Katastrophe.
Der Mensch läuft Gefahr, bei seinem Handeln selbst Opfer dieser Zerstörung zu werden. Denn: „die außerordentlichsten wissenschaftlichen Fortschritte, die erstaunlichsten technischen Meisterleistungen, das wunderbarste Wirtschaftswachstum wenden sich, wenn sie nicht von einem echten sozialen und moralischen Fortschritt begleitet sind, letztlich gegen den Menschen.“
Bei allen Bemühungen, GMO salonfähig zu machen, werden leicht diejenigen übersehen, welche die Hypothese aufstellen, dass die Manipulation des Erbgutes gar nicht nötige ist, um die Welt zu ernähren. Ein Herumexperimentieren im Pflanzen- und Tierreich trägt kaum etwas zu einer größeren Ernte bei. 
So postuliert eine regenerative Agrikultur, zu der unter anderem die Methode einer System of Rice Intensification gehört, welche 1983 der Jesuitenpater Henri de Laulaine in Madagaskar entdeckte, und die bisher von vielen Drittländern übernommen wurde, dass wir weder Gifte oder dergleichen, die noch dazu meist mit einer unmenschlichen Tierhaltung einhergehen, brauchen. 
Um morgen unser Essen auf dem Teller zu haben, sollten wir mit der Natur arbeiten und sie nicht verändern. 

Wir brauchen keine Verbesserung oder Neugestaltung der Schöpfung, denn es ist bereits alles perfekt. Schon die ersten Seiten des Buches “Genesis“ sprechen davon: „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut (Gen 1,31).“

Die Autorin vermittelt auch in diesem Buch -auf spannende Weise- wie "sicher" neue Biotechnologien sind. Denn wir alle wollen, dass wir verantwortungsbewusst mit ihnen umgehen, damit sie unseren Nachkommen keinen Schaden bringen.





1   Taschenbuch: 345 Seiten
·       Verlag: Scivias (1. August 2019)
·       Sprache: Deutsch
·       ISBN-10: 096006950X
·       ISBN-13: 978-0960069507
19,26 EUR


·       Dateigröße: 34636 KB
·       Seitenzahl: 420 Seiten
·       Verlag: Scivias; Auflage: 1 (16. August 2019)
·       Sprache: Deutsch
       ASIN:B07WF1BRZ8,
    ISBN:  978-0-9600695-1-4
     9,03 EUR

Thursday, August 8, 2019

The Wanderer - Legal merit based Immigration

German Catholic Legal Immigrant… Learns That It’s A Long, Winding Road To Become U.S. Citizen


By DEXTER DUGGAN
PHOENIX — A German-born scientist who has tried for 18 years to become a permanent resident of the U.S. would like to use her expertise in biotechnology here, including perhaps opening a think tank, but she says she has been frustrated by legal-immigration procedures.
Edith Breburda, DVM, Ph.D., told The Wanderer, “I would love to open a think tank of biotechnologies. . . . Catholics need to engage in a discussion on stem-cell research, cloning, genetic manipulation, all the modern reproductive technologies.”
Breburda has written both scientific and children’s books. A sample medical article of hers was posted online at the Culture of Life Foundation’s website (cultureoflife.org) in 2012, “Can Embryonic Stem Cells Cure Neurological Disorders?”
“I’m waiting 18 years for a green card,” Breburda said as she showed The Wanderer some binders thick with paperwork related to her situation during a July 26 interview in the vestibule of a Phoenix Catholic church after daily morning Mass.
Illegal immigrants “get everything, pro bono lawyer, health insurance, work authorization,” she said, adding later that “the rules are not very much in favor of merit-based legal immigration….
“Yes, yes, yes” the Munich-born researcher replied regarding hearing that her application was pushed back because of illegal immigration.
Breburda said she was interviewed for a biotechnology job in suburban Tempe, but couldn’t be hired because she lacks a green card.
Asked to sum up why she thought the process has taken her so long, she said, “It’s very difficult for legal immigrants to immigrate into this country” because everyone is busy with illegal immigration.
Her books can be called up by web-searching for “Edith Breburda Amazon.com.” Some published in the original German, they include Reproductive Freedom: Free for What?, Promises of New Biotechnologies, Global Chemicide: Are We Destroying Ourselves?, as well as children’s books Felix the Shrine Cat and Felix the Pilgrimage Cat: In Paris, Chartres and Rome.
Breburda told The Wanderer that her H-1B visa, which allows U.S. companies to employ non-U.S. specialty workers, expired in 2008, but not before she applied for a green card, which allows permanent residency status. If she received the green card, she said, she would have to wait five years to become a U.S. citizen.
She believes she can better put her talents to work in the U.S. than Germany, Breburda said, but she’s finding it very difficult to comply with U.S. immigration laws.
Her brother, a cardiologist in Phoenix, became a U.S. citizen in 2010 and is sponsoring her for the green card, she said, adding that he’s supporting her financially because she has no authorization to work here.
“As long as there is no decision (on the green card), no one can toss you out” of the U.S., she said.
Pope Benedict
Pope Emeritus Benedict XVI had her uncle as a classmate, a fellow German priest, who supplies Benedict with her books, Breburda said, adding that the former head of the Church on Earth appreciates what she writes about biotechnology.
In an article about her immigration problems published in Oremus Press in July 2019, Breburda wrote that “skilled immigrants who have studied or worked in the U.S. and are the backbone of many high-technology institutions become more and more victims of bureaucracy as the processing of applications for residential and work permits is taking decades. . . .
“My methods on the treatment of juvenile bone fractures were utilized in humans in 2008 and are now the state of the art,” she wrote. “The technique resulted in ongoing bone growth, whereas before such fractures left the child with a shorter limb.”
She wrote that as she has struggled with “this time-consuming, extremely difficult immigration project,” she has received comments like these:
“Just trust in God. He will take care of you. And, by the way, don’t bother me”;
“You are privileged. You have a Ph.D. and you are legal in the country. We have to help the poor illegal migrants. Just get a lawyer. He is really cheap. $300 first appointment and tell him I sent you”;
“Be happy that you don’t have to wait in a refugee camp”;
“You are not supposed to be here. You really need to go back to Germany.”
The Amazon website offering her books says: “In February 2001 Dr. Breburda came to the United States to work as a scientist with a premier and internationally recognized expert in biochemistry at one of the top ten U.S. universities. During her research, she discovered a new cell line responsible for immune tolerance, resulting in new insights into developmental biology, vaccine development, HIV treatment, organ transplantation and cancer research.
“Dr. Breburda is internationally recognized as an outstanding scientist with exceptional research contributions in the area of biomedical research,” Amazon.com adds.

Wednesday, June 12, 2019

Merit Based Immigration??



Dr. med.vet. Edith E. M. Breburda Ph.D.


published in Oremus Press, July 2019, see also: The Wanderer, 8. 8. 2019


Listening to the bishops’ conference I realized that there might be a confusion of what legal immigrants are. I hear so very often that they are associated with green card holders, who wait to receive citizenship.  

Whereas, a legal immigrant is somebody, who entered the United States for a professional or private reason, with all the necessary documents. Nevertheless, skilled immigrants who have studied or worked in the US and are the backbone of many high technology institutions, become more and more victims of bureaucracy as the processing of applications for residential and work permits is taking decades. To give you a time frame - I entered the United States on Feb. 21, 2001.
I have to admit, I never wanted to come to the US. My first job offer was as a post-doc at Harvard Medical School. I declined. But, some years later, I decided to follow the “request” to work for a world-renowned biochemist at one of the top ten Universities in the US. I left a secure job at the best trauma surgery in Germany behind. 

I was well equipped. I studied Medicine and Veterinary Medicine and did undergraduate studies in Agriculture and Psychology in Germany and hold a DVM, and successfully completed my Ph.D. in Trauma Orthopedics with highest distinctions in 1996. 

My methods on the treatment of juvenile bone fractures were utilized in humans in 2008 and are now the state of the art. The technique resulted in ongoing bone growth, whereas before such fractures left the child with a shorter limb. 

By the time I received an invitation to come to the US I conducted research at Trauma Surgery at the Medical Center of my University and thought 210 Veterinary Students in Histology and Embryology. 
The head of the Department of the most prominent Trauma Surgery in Germany did not want me to leave his team. He was upset and called my new "US-employer" to complain, that he was taking his best scientist away from him.

My research in the United States yielded new insights for embryonic development, HIV treatment, transplantations, and cancer research, as I discovered a new cell line responsible for immune tolerance.
In October 2007, I decided that I wanted to immigrate and applied for an outstanding scientist Visa with recommendations from over 20 University professors, eight months prior to the expiration of my H1B visa.

For some years I heard nothing. And then I suddenly found myself before the immigration court in a sanctuary city in 2009. Even so, it is against immigration law that, as long as an application is processed, you can’t be under removal procedures. The judge was puzzled and asked me every time what I was doing there because America wants scientists and did not want to deport them. He finally dismissed the case in 2012. However, the avenue to immigrate as an alien with extraordinary abilities was closed.

As I struggle with this time consuming, extremely difficult immigration-project, I receive comments like these from people.
“Just, trust in God. He will take care of you. And by the way, don’t bother me.”
“What part of No you don’t understand.”
“If the representative helps you, he would risk going to jail. That’s not really your intention, is it?”
“You don’t need health insurance. You have Jesus.”
“You are privileged. You have a Ph.D. and you are legal in the country. We have to help the poor illegal migrants. Just get a lawyer. He is really cheap. $300 first appointment and tell him I sent you.” 
A lawyer can't change immigration laws, just don't waste your money. 
“Pray to St. John Vianney. We have his relic here.”
“Be happy, that you don’t have to wait in a refugee camp.”
“You are not supposed to be here. You really need to go back to Germany.”
Lucky me! I have a sibling who is a US-Citizen. And there was the Lottery. I tried frantically every year. I learned that family-based immigration is even beyond the worst expectations. And now I am standing in line in this visa category and wait for almost a decade and nothing is moving. I wrote to Senators, Bishops.. you name it. Nobody could help make Merit-based Immigration possible for a highly trained woman.

Meanwhile, I find myself stuck in the whole process and cannot even go back to Germany where I left everything behind.
I need my green card to have work authorization, health insurance or to renew my driver license. The processing time for legal immigrants is getting longer and longer. I speak about years. Since 2018 I am eligible to adjust for the status of permanent residency. But this is not changing the chances to receive my actual green card anytime soon. Since numerous month USCIS is telling me that they are reviewing the case and work to schedule an interview. This is still better as the first suggestion of USCIS to go back to Germany, to start all over again there. It isn’t only the cost or waiting time, but I couldn’t reenter the US for numerous years (a lawyer told me it would not be under 20 years). Summa summarum, I can’t go anywhere.
Years ago, an old priest told me that nothing was in vain. So I have taken advantage of my unique scientific knowledge and become the author of numerous scholarly articles on science and contemporary bioethical issues. In addition, I have published six monographs and four Children books. One of these, “Felix the Shrine Cat” received an Award from the Catholic Press Association of the United States and Canada in 20017. 

I find some consolation in that a priest relative is a classmate of Pope Emeritus Benedict XVI. Thus I have at least the Pope as one of my cherished readers of all of my books written in German.

In the foreword of my book “Promises of New Biotechnologies," the renowned bioethics expert, Prof. Dr. William E. May, wrote:
“Breburda’s excellent study differs because the literature that she examines, and on which she is an authority, is at the forefront of the ‘new biotechnologies.’ A scientist herself, Breburda offers profound insights into and weighty ‘caveats’ regarding the utopias ‘promised’ by the developing biotechnologies.”

In my books, I provide a review, at a layman's level, of many aspects of the "biotech revolution" covering topics from the agrarian to human. I take a "holistic" approach to the topics, dealing not only with scientifically derived facts but also with the ethical and practical implications. 
Because of my background and insightful approach to each of these projects, my books are innovative and unique. They give a new perspective on biotechnological methods to the public and give the layperson the opportunity to understand and participate in the discussion.

My dreams to have the opportunity to continue in the area of my expertise in this country never ceased.  And I hope it might still be possible to receive my green card in the near future - when USCIS finally has time to work on the applications of legal immigrants. I hope you agree with me in this regard.

Translate