Tuesday, May 9, 2023

Freiheit erlangen wir durch unseren Dienst am Nächsten; Krönungszeremonie von König Charles

 Dr. Edith Breburda

Christliches Forum, 9. May 2023


“Mich interessiert der König nicht, ich bin im Team Harry“, ist einer der vielen Kommentare, die man in den letzten Tagen zu hören bekommt. Eine wertneutrale Reflektion - in Hinsicht auf die Krönung - ist schwer zu finden. Zu hochgespielt sind Vorurteile, Empathie und eventuell auch Intoleranz gegenüber einer jahrtausendealten Tradition der Westminster Abbey. 

 

Seit 70 Jahren wartete man darauf, ein neues Haupt des uralten Geschlechtes zu krönen. Es ist ein einmaliges Erlebnis vieler von uns. Vor allem, weil Königin Elisabeth II. bisher die längste Monarchin Englands war. 

 

Keiner, der 1953 ihre Krönung plante, ist heute noch am Leben, sagt man. Nur der König und zwei seiner Cousins waren damals dabei. Doch warum sollte uns das betreffen? Selbst viele Amerikaner betrachten all den Pomp-Pomp um Charles irrelevant. 

 

Mit dem Tod von Königin Elisabeth trauerte eine ganze Nation und darüber hinaus. Ein Phänomen, das wir beim Hinscheiden Papst Johannes Paul II. beobachteten. Eine Parallelität ist deshalb gegeben, weil Königin Elisabeth das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche war. Sie war aber auch Oberhaupt aller Briten und so haben viele katholische Gemeinden für ihr Seelenheil gebetet. Hat sie doch in der christlichen Kultur eine herausragende Rolle gespielt. Es wurde ihr die Verteidigerin des Christentums bei ihrer Krönung anvertraut. 

 

Charles hingegen, wollte alle Religionen vereint in seine Rolle einbeziehen. Was nicht unbedingt den Eine-Weltreligion/ New-Age Sympathisanten eine Plattform zukommen lässt und damit die wachsende Aversion gegenüber der Monarchie rechtfertigen könnte. Man sollte sich ins Bewusstsein bringen, dass katholische Kirchenführer schon lange den Dialog mit den Weltreligionen führen und dies nicht erst seit der Huldigung der Pachamama‘s salonfähig gemacht wurde. 

 

Eine Monarchie scheint für viele trotzdem nicht mehr zeitgemäß. Vor allem im 21. Jahrhundert, wo unter anderem Gläubige von Gleichberechtigung, Equity und Gerechtigkeit beten.

 

Aber verdeutlichen diese Begriffe, welche an die französische Revolution erinnern, uns auch daran, dass jeder von uns in den Augen Gottes seine von ihm gegebene Rolle zugeteilt bekommen hat. Und, wie ein Heiliger Pfarrer von Ars sagte, es irrelevant ist, ob wir eine Berufung zum Bettelmann oder König haben. Es käme nur darauf an, wie wir unsere Berufung - dem Willen Gottes entsprechend - leben. 

 

„Es sind ganz normale Menschen, mit gewöhnlichen Vorlieben, Interessen und Fähigkeiten. Einzigartig sind ihre Privilegien und die damit verbundene Verantwortung, in die sie hineingeboren wurden“, analysiert Dr. Holly Ordway die Stellung von König Charles, in seinem Artikel: „The Coronation of King Charles III.“ 

 

Charles, wurde mit dem Tod seiner Mutter, Königin Elisabeth II., die am 8. September 2022 gestorben war, eigentlich automatisch König. Doch seine offizielle Krönung fand - wie die seiner Vorfahren- im Westminster Abbey statt. 

 

Die Krönungsmesse, ein archaisches Ritual, das uns an die Salbung der Könige des alten Testamentes erinnert, hat eine tiefe christliche Symbolik, die wir nicht so ganz als überholt abtun sollten. Und wenn man nur unverbindlich hineinschaut, erinnert sie an eine Priester-Weihe. 

 

Gleich zu Beginn, fragte ein Page im Namen der Jugend Charles III. nach seinem Ansinnen, und warum er gekommen sei. „Ich bin hier, um dem König der Könige zu dienen“, war die Antwort des 74-Jährigen. 

 

Bereits seine Mutter sah ihre Aufgabe im Dienst am anderen. Ihr Engagement und vorbehaltloser Einsatz, wurde über ihr Grab hinaus gerühmt. Dokumentarfilme loben ihre Selbstvergessenheit. Es ging ihr nie um die Person oder ihre Wünsche, sondern immer um das Amt. Ihr Leben wurde von ihrer Pflicht geprägt. 

 

Sie konnte die Politik und Gesetzgebung ihres Landes nicht als konstitutionelle Monarchin gestalten. Sie traf sich mit den Premierministern, Woche für Woche, die ein Thema mit einer wertneutralen, unparteiischen Person mit jahrzehntelanger Erfahrung absolut vertraulich diskutieren konnten. 

 

Sie regierte durch ihre Moral und Persönlichkeit, was nicht heißt, all ihre Unterfangen waren von Erfolg geprägt; sondern, dass sie ihre Lebensberufung Königin zu sein, ernst nahm. 

 

Prinz William erklärte die Krönung seines Vaters mit einem Wort – „Dienen“. 

 

König Charles einzigartige Position und Privilegien, als auch die seiner Mutter, kann jedem Menschen und vor allem Christen ein Vorbild sein, seine Berufung als das Wichtigste der Welt anzusehen. 

 

König zu sein, ist im wahrsten Sinne eine Berufung. So wie im Alten Testament, wo Könige von Gott auserwählt wurden. Es vermittelt ein Bündnis, zwischen dem Erschaffer der Welt und seinen Kindern. Es ist eine Art Zugeständnis, dass auf Gott weist, der die Geschicke der Welt in der Hand hält. Verdeutlicht nicht die Zeremonie einer Königskrönung die Ergebenheit seines Dieners in Gottes Willen? 

„Dienen bedeutet Freiheit“, erläuterte der anglikanische Erzbischof, welcher den König, den Blicken der Anwesenden verborgen, salbte. Der Thron war auf den Altar gerichtet – nicht zum Volk. Die Prunk-Gewänder und Rituale, sowie die Anrufung des Heiligen Geistes vermittelten ein Mysterium, welche die Salbung zum hohen Priestertum verdeutlicht. 

 

Menschlich gesehen, ist keiner der geeignetste Kandidat für ein Königsamt. Es ist verständlich, dass Charles aufgrund seines Lebenswandels viel Kritik erntet. 

 

Aber es ist nicht ein Amt, das durch Wahlen oder eine politische Ansicht, eine besondere Intelligenz bzw. Wohlhaben „erkauft“ werden kann. Sondern, es handelt sich um eine Stellung, die durch die Geburt erlangt wird. Keiner kann aus dieser Rolle schlüpfen. Weder Prinz William noch sein Sohn Georg. 

 

Der einzige Ausweg aus dieser von Gott gegebenen Auserwählung ist, dass man sich vor seiner Verantwortung drückt, und sie so nicht wahrnimmt. 

 

Doch ob ein Prinz Harry glücklich mit der Entscheidung ist, nicht mehr seine Rolle eines „working Royal“ auszuführen, ist dahingestellt. Seine Körpersprache verriet seine Stimmung. 

 

Begeistert schienen die vielen Zuschauer von der Schwester von König Charles. Prinzessin Anne hatte einen wunderbaren roten Federbusch, der ihren Hut zierte. Ihrem „Feathergate” – wie er so passend von den Zuschauern genannt wurde, haben wir es zu verdanken, dass weder die Medien noch der Prinz einen freien Blick hatten. 

 

Literatur

Dr. Holly Ordway „The Coronation of King Charles III: A Reflection“. Word on Fire Catholic Ministries. May 5. 2023

Monday, August 29, 2022

USA: Die weiche Welle gegenüber Tätern führt zu wachsender Kriminalität?

 Dr. Edith Breburda 

Christliches Forum 29. August 2022


Die USA werden durch die sanfte Politik gegenüber Kriminellen gespalten, schreibt Daily Mail am 28. August 2022. Obwohl es schon zwei Jahre her ist, dass Ann Dorn ihren Mann durch Randalierende verloren hat, haben ihre Worte von damals immer noch Gültigkeit. So wird Annes emotionale Rede vom 27. August 2020, die sie im Nachrichtensender CNN gab, zwei Jahre später wieder von den Medien aufgegriffen. 

Im Sommer von 2020 randalierte in (vornehmlich demokratisch regierten) Städten der USA der Mob. Die Witwe des ermordeten ehemaligen Polizisten David Dorn klagte damals die linke Bewegung Black Lives Matters, George Soros und Vizepräsidentin Kamela Harris an. (1)

Auch in St. Louis, Missouri, fanden Proteste und gewalttätige Ausschreitungen im Sommer 2020 statt.

30 Jahre verbrachten Anne und David ihr Leben gemeinsam. Seit 14 Jahren waren sie verheiratet. Doch alles endete am 2. Juni 2020 abrupt, als der 77-jährige David Dorn auf offener Straße erschossen wurde. Der Tod des schwarzen Ex-Polizeibeamten ging in all den 55 Geschäften, die in dieser Nacht von einer wilden Horde ausgeraubt wurde, unter.

„Dorn wollte den Pfandladen eines Freundes auschecken, in den eingebrochen wurde. Es sei es nicht wert gewesen, sein Leben zu opfern,“ erklärt seine Frau gegenüber der Presse. „Dorn war im Grunde nie pensioniert. Er sah es als seine Pflicht an, den Leuten zu helfen. Keiner konnte ahnen, wie die Einbrecher handeln werden, als Dorn sie bat, den Laden des Freundes zu verlassen.

Es war kein Geheimnis, dass Aufständige auf Feuerwehrmänner und Polizisten schossen. Doch anstatt der Bitte nachzukommen, benutzte der 26-jährige Stephen Cannon eine Waffe und schoss David in die Brust. Niemand kam Dorn zu Hilfe. Er verblutete auf dem Bürgersteig. Die grausame Szene wurde von einem anderen Randalierenden gefilmt, so dass Davids ältester Enkel sie in den Medien fand.

„Warum zählt das Leben meines Mannes nicht?“ –  Er hat dieselbe Hautfarbe wie diejenigen, die Black-Lives-Matter propagandieren. 

Anne klagt Vizepräsidentin Kamala Harris an, die damals als Senatorin Gelder sammelte, damit Randalierer so schnell wie möglich wieder auf freien Fuß kamen. Sie beschuldigt den Billionär Georg Soros, der sein Geld und seinen Einfluss nutzt, um eine ultralinke Politik zu fördern. Sie verurteilt prominente Unternehmen, die blind diese Randale unterstützen. 

„Wenn eine ausländische Organisation mit landesweiten Unruhen in den USA in Verbindung gebracht würde, dann würde man sie wahrscheinlich eine terroristische Organisation nennen“, beklagt sich Anne:

„Mein Mann hat BLM nie verstanden, weil Black- Lives-Matters-Mitglieder sich nicht wirklich um ihre Mitmenschen und besonders um Afroamerikaner zu kümmern scheinen. Sie zerstören so viele Geschäfte, die ihnen gehörten. Sie erschossen Kinder auf offener Straße. Das Leben dieser Opfer und meines Mannes zählt auch. Mein Mann wurde erschossen, weil die Regierung der Polizei verboten hatte, einzuschreiten. 

Letztendlich wurde David ermordet, weil den Leuten, die unsere Straßen schützen sollten – Polizisten im aktiven Dienst – befohlen wurde, ihre Arbeit nicht zu tun … Ja, es gibt schlechte Polizisten da draußen, aber schlechte Polizeiarbeit anzugehen, indem man überhaupt keine Polizeiarbeit anordnet, ist es keine Lösung. Es ist gefährlich und es hat meinen Mann das Leben gekostet.  Jeden Tag widerspielt sich in meinen Gedanken der damalige Horrer … Gewalt und Zerstörung sind keine legitimen Formen des Protests. Sie schützen nicht das Leben der Schwarzen, sie zerstören sie nur“, schlussfolgert Anne. (2) 

Man fragt sich, welche Stellung die Polizei heute in Nordamerika hat, wo selbst heute kaum über das Chaos berichtet wird, das in US-Städten zu finden ist. In Chicago, San-Francisco oder Los Angeles sterben jedes Wochenende Unschuldige, vor allem Kinder, nur weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Die Schuldigen werden, falls man sie überhaupt verfolgt, bald wieder auf freien Fuß gesetzt. 

Hat man sich daran gewöhnt, dass man gegen Verbrecher machtlos ist?

Megan Cassidy verdient ihr Geld damit, über Kriminelle zu berichten. So kann man am 28. August 2022 in San Francisco Chronicle einen Bericht von ihr lesen. Sie hätte es besser wissen sollen, schreibt sie. Als sie ihr Auto unter einer Brücke der Stadt parkte und zu einem Gerichtsprozess eilte, merkte sie nicht, dass ihr der Autoschlüssel herunterrutschte. Er lag direkt vor dem Wagen und bot quasi eine Einladung für Autodiebe. 

Megan war damit beschäftigt, Geld in die Parkuhr einzuschmeißen. Dann ging sie in das Gerichtsgebäude und machte während einer Verhandlung ihre Notizen. Doch dann fing ihr Telefon an zu vibrieren. Ihr Partner Miguel aus Oakland wollte wissen, ob sie mit dem Subaru Outback in der Stadt herumfährt. Miguels Phone zeigte alle Daten an und so wusste er genau, wo sich der Wagen aufhielt. Megan konnte nicht antworten, weil sie in dem Granitgebäude keinen weiteren Empfang hatte. Als sie Minuten später auf offener Straße war, spielte ihre Telefon verrückt:

„Bitte sag mir, dass du mit dem Auto herum fährst. Was ist los? Jetzt ist die Fahrertüre auf. Bist du Ok??“ –  An diesem Nachmittag vereinte sich Megan mit all den Menschen, die durch moderne Technologien selbst mitverfolgen können, wo sich ein Dieb mit ihrem Auto aufhält. Megan besaß einen AirTag und so konnte ihr Partner alles sehen, was vor sich ging. Er wusste sogar, wo der Autoschlüssel lag. 

Megan hatte mittlerweile die Polizei angerufen, um den Diebstahl zu melden. Vorsichtshalber gab sie auch an, dass ihr Partner über jede Regung des Diebes Bescheid weiß. “Kann uns bitte jemand helfen,“ fragt sie. An diesem Nachmittag im Mai, war ich selbst das Opfer“, berichtet sie. 

„In meiner Karriere als Journalistin hatte ich zuvor immer nur Leute interviewt, denen von der Polizei nicht geholfen wurde. Durch AirTags wussten sie, wo sich ihr Koffer, ihr Fahrrad und all das, was man heute so stielt, aufhielt. Die Polizei machte nichts. Sie müssten Morde aufklären. Manchmal nahmen die Bestohlenen dann selbst die Sache in die Hand. Jemand, der sein Fahrrad vor dem Zelt eines Obdachlosen ausmachte, holte sich seinen Drahtesel mit etwas Gewalt zurück. Polizisten, die auf den Hinweis des Beraubten den Koffer in einem Hotelzimmer ausmachten, wurden von dem Dieb abgewiesen. Ohne Durchsuchungs-Berechtigung dürften sie den Koffer nicht zurückholen. So kümmert sich die Polizei nicht mehr um beschädigtes Eigentum. Es scheint, die Amerikaner nehmen dies als eine nicht zu ändernde Tatsache hin.“ (3)

Doch viele Verbrecher werden immer dreister. 

So konnte man lesen, dass ein Mann mit seinem Jeep vor dem Haus eines Polizisten stand. Als der Beamte den Mann fragte, ob er ihm helfen könnte, fuhr der Fremde den Polizisten mit dem Wagen nieder. Der Beamte konnte entkommen, rannte in sein Haus, holte die Pistole, um den Jeepfahrer festzunehmen. Dieser weigerte sich, sprang erneut in sein Auto und überfuhr den Polizisten ein zweites Mal. 

Man könnte annehmen, man ist nicht nur erpicht, der Polizei die Gelder zu streichen, sondern unternimmt mittlerweile eine Jagd auf sie. (4)

Quellenangaben:
1) https://twitter.com/DailyCaller/status/1299157758969819138?ref_src=twsrc^tfw|twcamp^tweetembed|twterm^1299157758969819138|
twgr^99a617ada8a4428b90aa6f153e6b766db0df9b3a|twcon^s1_c10&ref_url=https://capitalhillnews.com/
riot-victims-widow-blasts-supervillains-blm-soros-and-kamala/

2) Rachel Bunyan Wife of retired superhero police captain, 77. Who was murdered during the 2020 riots brands George Soros and Kamala Harris supervillains for their blind support of BLM, woke soft-on-crime polices and for dividing America. Daily Mail 28. August 2022

3) Megan Cassidy: Tracking thieves with tech tricky, even with police. San Francisco Chronicle, 28. August 2022

4) Capitol Hill News, Alabama Officer Survives murder attempt in front yard of home. August 2022, https://youtu.be/aRg6dpPmY9s

Fotos: Dr. Edith Breburda

Tuesday, August 17, 2021

Chaos in Afghanistan - Präsident Biden steht zu seiner Entscheidung, abgezogen zu sein.

 Dr. Edith Breburda

Christliches Forum, 17. August 2017

Am 3. Julie dieses Jahres unterhielt ich mich mit einem Uber-Taxi-Fahrer aus San Francisco. Er lebt seit zwei Jahren in den USA und erhielt seine Green Card schon an dem Tag, an dem er die USA betrat. Er war einer der vielen, die den Amerikaner in ihrem Afghanistan-Einsatz als Übersetzter halfen. 

Stolz berichtet er, dass er in 14 Tagen seine Eltern in Afghanistan besuchen wird. Den Einwand, ob es nicht angebrachter wäre, die Eltern nach Amerika zu holen, ließ der Mann nicht gelten.
Präsident Biden betreibe doch eine gute Politik und er freue sich schon, seine Eltern wieder zu sehen. Er habe vier Kinder und so müsse er nebenbei als Ueber-Fahrer arbeiten, um sich alles leisten zy können. Allein das Benzin wäre seit Februar tuerer geworden. OB er seine Familei mit auf die "Urlaubsreise" nach Afgahanistan nimmt, sagte er nicht. Der Fahrer hätte sich nicht gedacht, dass sich die Lage in Afghanistan innerhalb eines Wochenendes im August dramatisch ändert. 

















































Man denke an die Bilder, die Freunde der USA zeigen, die treu zu Amerika standen und die auf der der Runway des Flughafens der Hauptstadt herumirren und verzweifelt versuchen auf die Flügel der US-Air-Force zu klettern, nur um dann - als die Maschine abhebt - herunterzufallen. (1)

All das nehmen sie in Kauf, um die Vergeltung des Talibanregimes zu entkommen. Mittlerweile ziehen Islamisten von Haus zu Haus und ermorden all jene, bei denen nur das geringste Indiz vorliegt, amerikafreundlich zu sein. 

15-45-jährige Frauen, welche in den letzten 20 Jahren Zugang zur Bildung hatten, werden nun als Sex-Sklavinnen gehandelt. Welcher Vater und Ehemann versucht nicht zu fliehen? Vergeblich, wie es scheint. Afghanistan hat keine funktionierende Regierung mehr, Präsident Ashraf Ghani ist am Sonntag aus dem Land geflüchtet, als die Dschihadisten die Hauptstadt besetzten. 

„Afghanistan gehört nun dem Taliban und bald die ganze Welt“, hört man die Aufständischen prahlen. Die Regierung der USA hat es versäumt, einen Evakuierungsprozess zu organisieren. Sowohl Amerikaner als auch Verbündete sind im Land gestrandet - und all das wegen eines übereilten Rückzuges. 

Von der US-Regierung hörte man das ganze Wochenende nichts. Biden zeigte sich noch vor Wochen zuversichtlich, dass die Regierung Kabuls und das afghanische Militär die Taliban aufhalten wird. Jeder anderslautende Rat, selbst der des US-Militärs, wurde von ihm nicht berücksichtigt. 

Die Islamisten überrannten die afghanische Armee, die von den USA über 20 Jahre lang aufgebaut wurde. Theoretisch sollte die Armee 350.000 Mann stark sein. 

Im Sommer waren jedoch schon nicht mehr viele Soldaten von der afghanischen Nationalarmee und der Polizei auf dem Außenposten im Imam-Sahip-Distrikt der nördlichen Provinz Kunduz, zu sehen. Zwei Monate hielten die vom Taliban umzingelten Kāmpfer aus. Am Anfang kamen noch einmal pro Woche Elite-Kommandoeinheiten, um Nachschub zu leisten. Als sie - und mit ihnen die Vorräte – ausblieben, flüchteten die Soldaten.

„In den letzten Tagen gab es kein Essen, kein Wasser und keine Waffen“, berichtet der 38-jährige Tai Mohammad. Sicherheit bot damals noch die Provinzhauptstadt. Die Soldaten ließen alles zurück. Sie rechneten damit, dass ihnen keiner hilft, und die Taliban boten ihnen eine sichere Heimreise an. „Wir haben keine Hilfe von der Zentralregierung bekommen, und so ist der Bezirk kampflos gefallen“, erklärt der 25-jährige Rahimullah.(2)

Präsident Biden steht zu seiner Entscheidung, aus Afghanistan abgezogen zu sein. Er sagt, er hätte keine andere Wahl gehabt. Sein Vorgänger hatte ihm das so vorgegeben.


Er versteift sich auf den Abzug der Truppen in seiner Rede vom 16. August. Er spricht nicht von dem Chaos, das allein in Kabul herrscht. Ein planloser Abzug, nur um des Termines willen? Damit man vor dem 20. Jahrestag des Anschlags auf die Twin-Tower sagen kann: Mission erfüllt… 

Amerikaner, die vor Ort sind, versuchen zu retten, was zu retten ist? Die Amerikaner hatten 20 Jahre Zeit, ihren Abzug zu planen. Nun sieht es so aus, als ob das Weiß Haus mit all seinen Intelligenz-Offizieren die Leute im Stich gelassen haben, die alles dafür gaben, um den Amis zu helfen. 

Biden hörte nicht auf seine Ratgeber. In seiner 20 min.-Ansprache, die er endlich am Montag, den 16. August hielt, rühmte er sich, dass er die meiste außenpolitische Erfahrung aufwiesen könne, die je ein US-Präsident hatte. Seit 50 Jahren setzte Biden auf’s falsche Pferd. Das ist kein Geheimnis. Was er jetzt im Alleingang durchsetzt, ist unverantwortlich. 

„Er ist vollkommen „out of touch““, kommentieren entgeistert die Moderatoren der News-Sendungen. Wenn sie überhaupt darüber reden. 

„Wir haben die Taliban nicht als unseren Feind gesehen. Wir hatten Afghanistan schon längst vergessen. Unser Präsident richtete das Augenmerk auf <White Supremacy>, <Defund the Police> und <Masken-Impf-Pflicht> sowie die <Insurrection> am 6. Januar.“ 

In einem Tweet von Boris Epshteyn beschreibt dieser, es als abscheulich, dass der Nachrichtensender CNN mörderische Terroristen mit mehr Respekt behandeln, als man Präsident Trump mitsamt seinen 75 Millionen Wählern, jemals behandelt habe. (3)

„Wenn auf den eigenen Straßen die Kriminalität zugenommen hat, so dass Kinder am helllichten Tag erschossen werden, wie will man da Ordnung in anderen Ländern schaffen“, lauten die Kommentare in den Medien. 

So ist es nicht verwunderlich, dass die Taliban die von den USA über 20 Jahre aufgebaute afghanische Armee überrannte und das afghanische Militär, welches an die amerikanischen Operationen angepasst war, nun ohne US-Luftunterstützung und Geheimdienst zusammenbrach. 

„Es besteht kein Zweifel daran, dass Biden selbst an das glaubt, was er sagt. Er redet von einem sicheren, organisierten, geordneten Abzug“, gibt ein Moderator zu bedenken. „Währenddessen jubelt die Taliban so wie seit dem 9. September 2001 nicht mehr. Sie haben nun - dank der Amerikaner - die beste Militärausrüstung, die man sich wünschen kann.“ 

„Wir sind weder aus Deutschland oder Krisenherden wie Korea abgezogen. Warum taten wir es vollkommen Hals über Kopf aus Afghanistan?“ fragen sich enttäuscht und eigentlich mehr fassungslos Militärangehörige, die geliebte Menschen im Krieg verloren hatten. War alles umsonst? 

Was bedeutet das für andere Länder, die auf Amerika hoffen? Länder wir Israel, Taiwan und eventuell auch Deutschland? 

Für was oder wen kämpfen die Männer nun, die Biden in aller Eile zurück in nach Afghanistan beorderte, um die eigenen Leute rauszuholen. 

Es ist eine humanitäre Krise, die man nicht wahrhaben will. Biden redet zwar von Menschenrechten und dass man mit dem Taliban verhandeln solle, damit sie ihren Kämpfern nicht die Mädchen und Frauen zwangsverheiraten. Doch ist es nicht zu spät dazu? 

Biden macht Trump verantwortlich. Unisono behauptet er und viele seiner Politiker: „die Situation sei nicht mit dem Abzug der Amerikaner aus dem südvietnamesischen Saigon am 29. Und 30 April 2975 vergleichbar“. Damals sah man auch Hubschrauber über der US-Botschaft. 

„Für US-Botschaftsangehörige in Kabul ist es schon immer der Fall gewesen, dass sie mit dem Hubschrauber zum Flughafen befördert wurden“, heißt es „Sicher, es ist nicht wie im Vietnam Krieg“, schimpft einer der Reporter: „Es ist schlimmer“.

„Unsere ganze Sicherheit, hier in den USA und auf der ganzen Welt, ist in Gefahr. 20 Jahre konnten wir durch unseren Einsatz in Afghanistan Anschläge auf US- Boden verhindern. Jetzt sind wir in einer unsichereren Situation als vor dem 9. September 2001.“ 

Donald Trump ist empört. Er hatte Biden einen genauen Plan zur Abberufung der Truppen hinterlassen, welcher dieser einfach missachtete. Trumps Plan beschützte US-Amerikaner, ihre Verbündeten und vor allem ihre militärische Gerätschaft. „Nicht einen Nagel wollte er zurück lassen“, sagte er im Wahlkampf. 


Die Islamisten hätten es unter dem Plan von Präsident Trump niemals gewagt, Amerikas Botschaft einzunehmen und die Amerikaner davon zu jagen. Nicht in ihren kühnsten Träumen wäre dem Taliban eingefallen, weitere Anschläge auf Amerika zu unternehmen. „Der Plan wäre von den Fakten vor Ort abhängig gewesen“, insistiert Trump, als Biden ihn dafür verantwortlich machte, dass ihm nach dem Trump-Friedensvertrag mit dem Taliban von 2020 die Hände gebunden waren. 

Donald Trump Junior schriebt: „Die Unterschied zwischen Trump und Biden in der Bekämpfung der Taliban-Aggressionen besteht darin, dass die amerikanische Artillerie Bomben auf die Köpfe der Feinde geworfen hätten und sie niemals in ihre Hände legen würden.“

Trump äußerte sich in einer Erklärung am Samstag, dem 14 August, wie folgt:

“Nachdem ich ISIS ausgeschaltet hatte, habe ich eine glaubwürdige Abschreckung aufgebaut „Diese Abschreckung ist jetzt weg. Die Taliban haben weder Angst noch Respekt vor Amerika oder Amerikas Macht. Was für eine Schande wird es sein, wenn die Taliban ihre Flagge über der amerikanischen Botschaft in Kabul hissen. Es zeugt von einem kompletten Versagen, hervorgerufen durch Schwäche und Inkompetenz und einer totalen strategischen Inkohärenz." 

Ein Tag später wehte die Fahne des Kalifats über den Dächern Kabuls, während der Sprecher des Talibans (die ja nicht wie Präsident Trump von Twitter gebannt wurden), sein „update“ bezüglich der Besetzung Afghanistans auf Twitter veröffentlicht. Die armen Menschen des Landes haben ihre Wohnstätten verlassen, sie können sich eine Flucht aus dem Land nicht leisten. 

Man findet sie in den Parkanlagen der Stadt. Eingeschüchtert und angstvoll warten sie auf die Übernahme des brutalen Taliban-Regimes. Die wenigen, die es zum Flughafen geschafft haben, sind auch hier gestrandet. (3) 

Präsident Trump forderte Biden am Sonntag inmitten des Abzuges der US-Truppen aus Afghanistan und der Übernahme der Nation durch die Taliban zum „Rücktritt in Schande“ auf. 

Das Islamische Emirate von Afghanistan, das am Sonntag ausgerufen wurde, bedeutet für viele US-Amerikaner einer der größten Demütigungen der Geschichte der USA. Sie haben ihr Gesicht und vor allem das Vertrauen der Welt verloren. China und Russland tritt stattdessen an ihre Stelle. 

„Es ist an der Zeit, dass Joe Biden in Schande zurücktritt für das, was er uns mit Afghanistan angetan hat. Zusammen mit dem enormen Anstieg von COVID, der Grenzkatastrophe, der Zerstörung der Energieunabhängigkeit und unserer lahmgelegten Wirtschaft“, schrieb Trump in einer Stellungnahme und fügt hinzu, das sei wohl kein großer Umstand, denn Biden sei ohnehin nicht rechtmäßig gewählt worden.

 

1) https://www.dailywire.com/news/breaking-afghans-try-to-jump-in-planes-taking-off-people-fall-from-planes-high-in-air-reports-say

2) Trofimov J: Afghanistan Government collapses as Taliban takes Kabul. The Wall Street Journal 15. August 2021

3)https://twitter.com/BorisEP/status/1427297203098378244?ref_src=twsrc^tfw|twcamp^tweetembed|twterm^1427297203098378244|twgr^|twcon^s1_c10&ref_url=https://www.blabber.buzz/blab/pop/1029555-trump-left-biden-a-solid-plan-for-afghanistan?utm_source=c-alrtutm_medium=c-alrt-emailutm_term=c-alrt-Appleutm_content=0_DQsuIv0GS3vulZMQJyo9kM0OX7u0-iIhw..A 

4) BlabberBuzz, Trump left Biden a solid Plan for Afghanistan. 16. August 2021

5)BlabberBuss, Tump demands the immediate resignation of Biden. 16. August 2021

 

Friday, July 16, 2021

Anti-Vakzin gleichdeutend mit Anti-Medizin?

 Dr. med. vet. Edith Breburda

Christliches Forum, 17.Juli 2021

Christliches Forum, 17.Juli 2021 https://charismatismus.wordpress.com/2021/07/17/warum-einige-angepriesene-wundermittel-gegen-corona-nicht-hilfreich-sind/

Oregano, Eisentabletten, Zitronen, rote Zwiebeln, Löwenzahn - sind nur einige der Empfehlungen, welche das Internet anbietet, um sich vor einer Covid-19 Erkrankung zu schützen. Eine wissenschaftliche Grundlage entbehren alle die kuriosen Therapievorschlage mitsamt. Dennoch reist die Nachfrage danach nicht ab.

Ein Instagram Eintrag vom 9. Juni 2021 schwört auf die heilsamen Kräfte der ätherischen Öle, welche in Fichten- und Kiefernadeln stecken. „Die Wirkstoffe der heimischen Nadelbäume als hausgemachte Medizin“, sei ein „besonderes Mittel der Natur, das es in sich hat“, heißt es.  

Sicher kennen wir ein Bad mit der Zugabe von Baumnadeln und dessen Wirkung gegen Durchblutungsstörungen, Rheuma, Gicht und alle anderen Arten von Erkältungskrankheiten. 

Das Inhalieren der ätherischen Öle und ihre lindernde Wirkung wird nicht in Frage gestellt, besonders wenn man den Badezusatz mit harzigen Zapfen bestückt und damit den Anteil der Terpentinöle erhöht. Als Tinktur wie Franzbranntwein benutzte man es früher in jedem Krankenhaus, um die Durchblutung der Patienten zu fördern. 

Aber einen Tee aus den Inhaltsstoffen der Fichten und Kiefernadeln als Schutz vor Covid einzunehmen, ohne überhaupt etwas genaueres über den Wirkungsmechanismus von Suramin und Shikimic zu wissen, scheint eine waghalsige Therapie. 

Suramin ist Bestandteile eines Medikamentes, welches die Pharmaunternehmen Bayer und Schering seit 2003 kostenlos zur Verfügung stellen, um die sogenannte Armutskrankheit, die man auch Afrikanische-Schlafkrankheit nennt, zu bekämpfen. 

Einige Wissenschaftler unterstützen zwar die These, dass Suramin das Potential hat, Covid-19 Infektionen zu bekämpfen, doch die Substanz wird nicht aus Tannenadeln gewonnen. Im Gegenteil: Shikimisäure und Suramin aus Nadelbäumen kann sogar mehr Schaden als Nutzen haben. Nachweislich soll es Krebserkrankungen usw. hervorrufen.

Das klingt ganz anders, als uns der Instagram Autor vom 9. Juni 2021 weismachen will. 

Er deutet auf die heilende Wirkung von Tannennadel-Tea gegen Covid-Infektionen hin. „Die chemischen Elemente Suramin und Shikimic helfen gegen die Nebenwirkrungen, die bei mRNA Impfstoffen auftreten“, behauptet er. Sie seien ein Gegenmittel für die, bei einer mRNA-Covid-19-Impfung produzierten Spike Proteine, welche Einige als toxisch und hochgefährlich klassifizieren, und die Gewebe und Organschäden verursachen sollen. 

Es sind aber gerade diese Spike Proteine, welche die Zelloberfläche von Viren besiedeln, die Wissenschaftler nutzen, um moderne mRNA-Impfstoffe, die das Virus bekämpfen, herzustellen. 

Somit sind die neuen Methoden einen Impfstoff zu produzieren, nicht mehr auf abgeschwächte Erreger angewiesen. D.h., es handelt sich nicht um Vektor-Impfstoffe, die das virale Protein beinhalten. Stattdessen vermittelt man mit mRNA-Impfstoffen die Bauanleitung, damit unsere Ribosomen im Cytoplasma der Zellen in der Lage sind, Spike-Proteine aus unseren Aminosäuren herzustellen, worauf eine Immunantwort eingeleitet wird. Letztendlich erkennen dann unsere Antikörper diese Spike-Proteine und bekämpfen ein Virus, bevor es eine Erkrankung hervorrufen kann. (1) 

Spike-Proteine sind nicht mehr neu für unser Immunstem, sie werden als Fremdkörper erkannt und eine Immunabwehr kann schneller erfolgen. Das Immunsystem muss also nicht auf das ganze Virus reagieren, wie in den „alten“ Impfstoffen, sondern nur auf einen Bestandteil- nur auf das Spike-Protein. 

Früher musste man abgeschwächte Erreger nehmen, um unser Immunsystem „anzukurbeln“. Mit diesen, herkömmlichen Impfstoffen, besteht die Gefahr, dass wir unsere Mitmenschen -ungewollt- anstecken können. Wir machen ja selbst die Krankheit durch und scheiden unweigerlich Krankheitserreger aus, womit wir manchmal auch selber krank werden. Je nachdem, wie labil unser Immunsystem oder unsere Konditionen sind. D.h. alte Leute oder kleine Babys bzw. Personen, deren Immunsystem durch Vorerkrankungen supprimiert bzw. geschwächt ist, können durch eine Impfung erkranken.

Wie gesagt, dieser Verlauf ist bei neuen mRNA-Impfstoffen ausgeschlossen. So ist die Behauptung falsch, dass geimpfte Personen an Ungeimpfte ihre Spike-Proteine übertragen. Somit ist es auch unwissenschaftlich zu behaupten, alternative suspekte Kräuter, wie Tannennadeltee - und was sonst noch kursiert, würde ungeimpfte Personen davor bewahren, sich an geimpften anzustecken. Nur an Covid Erkrankte, welche das Virus in sich tragen, sind in der Lage das Virus an ihre Mitmenschen weiterzugeben. Gerade deshalb wurde uns auferlegt, Masken zu tragen und Abstand zu halten, um eine Weitergabe von SARS-CoV-2 einzudämmen. Geimpfte Personen haben zudem den Vorteil, dass ihr Körper schneller auf eine Virusinfektion reagiert und ihre Erkrankung milder verläuft. (2) 

Dr. Matthew Laurens, Spezialist für Infektionskrankheiten und Impfstoffforscher an der Universität von Maryland, School of Medicine, sagte in einer E-Mail an USA Today: „Weil keiner der aktuellen COVID-19-Impfstoffe, die in den USA für den Notfalleinsatz zugelassen sind, ein SARS-CoV-2-Lebendvirus enthält, existiert keine Virusausscheidung für diese Impfstoffe.“

„Johnson & Johnson COVID-19 Impfstoffe verwenden ein Erkältungsvirus, welches die genetische Information enthalten, damit unsere Zellen Covid-19-Spike Proteine herstellen können. Es handelt sich um eine Technologie, die als viraler Vektor bekannt ist. Auch hier ist das Virus nicht in der Lage, Kopien von sich selbst zu erstellen, um Krankheiten zu verursachen“, sagt Dr. John Garbenstein, ehemaliger Direktor des Immunisierungsprogramms des Verteidigungsministeriums und der Immunization Action Coalition der USA. 

„Es ähnelt den Spike Proteinen, die wir durch die mRNA Impfstoffe von Pfitzer und Moderna erhalten. Und wie gesagt, es kann nicht von einer geimpften Person auf eine ungeimpfte Person übertragen werden. 

Die Impfstoffe produzieren diese Spike Proteine nur für ein paar Stunden und stoppen danach mit der Produktion. Es verlässt niemals unseren Körper“, erklärt Grabenstein der Tageszeitung USA TODAY. „Vergleichen wir die Bildung von Spike Proteinen mit einem Hühnerei. Das Eigelb ist der Kern, das Eiweiß, das Zytoplasma. Hier finden wir all die Dinge, die ein mRNA Impfstoff braucht, um Spike Proteine herzustellen. Wie gesagt, wir sind im Eiweiß, die genetische Information der DNA, welche sich im Zellkern- also Eigelb befindet, ist nicht betroffen. So kann der Impfstoff nicht unser genetisches Erbgut modifizieren oder replizieren. mRNA kann nicht in die menschliche DNA integriert werden“, hebt Grabenstein mit Nachdruck hervor. 

Eine kleine Möglichkeit besteht, dass geimpfte Leute an Covid erkranken können und dann das Virus weitergeben können. In so einem Fall redet man von Impfstoff-Durchbruchfällen. Dies wird jedoch erwartet, weil kein Impfstoff einen 100%igen Schutz bieten. 

Forschungen deuten dennoch drauf hin, dass geimpfte Personen weniger wahrscheinlich COVID-19 übertragen. Die Ausbreitung der Krankheit wird viel häufiger durch Ungeimpfte herbeigeführt. 

Nichtsdestotrotz, Suramin aus Tannenadeln ist sicher ein falscher Weg, um einer Covid-Erkrankung vorzubeugen.

Suramin, welches 1904 von Bayer als Therapeutikum benutzt wurde, wird aus dem Farbstoff Trypanblau hergestellt. Histologische Labors benutzen es u.a. für die Zellfärbung. 

Der Infektiologe Dr. Laurens warnt vor schweren Nebenwirkungen die Suramin hervorrufen. Er redet von Nieren- und Lebertoxizität, Augenreaktionen, Nebennierninsuffizienz und allergischen Reaktionen, die zu Entzündungen und Anämie führen, um nur einige zu nennen. 

Der weitere Inhaltsoff der Kierfernnadel– Shikimisäure, ist zwar ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung des Grippemedikamentes Tamiflu und kann aus den Nadeln gewonnen werden. Allein ist der Wirkstoff nicht geeignet, um irgendeine Krankheit zu lindern. Dr. Laurens ist der Meinung, dass pflanzliche Heilmittel keine Wirksamkeit aufzeigen, um COVID-19 abzumildern. Vor allem Shikimisäure ist ein krebserregendes Mittel. (3) 

 

 

1)     Christina Beck: Kein Impfstoff ohne Grundlagenforschung. Im Wettlauf mit dem Virus. Neugirig auf Wissenschaft MAX-Wissen. Biomax, Ausgabe 36, Frühjahr 2021

2)     Parents Pack: Viral Shedding and Covid-19: What can and can’t happen. June 2021

3)     3)Miriam Fauzia: Fast check: White pine tea likely not helpful against COVID-19; vaccinated don’t shed particles. USA Today 15. 6.2021

 


Sunday, February 21, 2021

US-Radiomoderator Rush Limbaugh am Aschermittwoch 2021 verstorben

Dr. Edith Breburda

Christliches Forum 18.Feb.2021

Am Aschermittwoch (17.2.) verstarb der 70-jährige amerikanische Radiomoderator Rush Limbaugh an Lungenkrebs. Die Meldung vom Tod des einflußreichen Mannes wurde von seiner Frau Kathryn auf seinem eigenen Rundfunkkanal verkündet. 

Er hat Generationen von Konservativen in seinen 32-jährigen, täglich dreistündigen Radiosendungen herangezogen und damit die Basis bereitet für das Wählerpotential, das Donald Trump im Jahre 2016 zur Präsidentschaft verhalf.  

Der 1951 im Bundestaat Missouri Geborene hat das konservative Radio quasi entdeckt. Millionen lauschten Rush, auch jene, welche nicht mit ihm übereinstimmten. Sie liebten seine Talkshow und seine Ansichten. Dies drückten sie auch gebührend aus. Damit man sich jedoch nicht zu sehr wiederholte und zu viel Radiozeit in Anspruch genommen wurde, bat Rush seine Anrufer einfach nur die lateinische Redewendung „dito“ zu verwenden. Wobei es sich bei dem Wort ditto um einen USA-Slang handelt. Es zeichnet diejenigen aus, die einer Aussage oder Idee zustimmen, weil sie die Person unterstützen, welche diese Aussage gemacht hat. Mit der Zeit wurde das Wort ditto head geprägt, wenn man die Fans von Rusch identifizierte. In der Mittagspause kamen die Leute zusammen, um ihm wenigstens für kurze Zeit zuzuhören. Von Zahnarztpraxen bis Gemüseläden war zwischen 10 bis 13 Uhr seine Stimme über die Lautsprecher zu hören. 

Er war ein einzigartiges Genie, das von den Linken gehasst wurde. Er habe ein von Gott gegebenes Talent für Radioübertragungen – das waren die Anfangsworte seiner Sendung.

Er konnte schwierige Themen in einer humorvollen Weise leicht verständlich darlegen. Dass es heute unter der Jugend so viele Konservative gibt, ist vor allem ihm zu verdanken. 

Schon als das AM-Radio in den späten 80er Jahren an sein Ende kam, bewirkte es seine Talkshow, dass es weiterhin eine AM-(AM expanded band) Radiostation gab. 

Rush wurde vor einem Jahr ein Lungenkrebs im Endstadium diagnostiziert. Er zog sich nicht zurück und wollte noch so viele Sendungen wie möglich durchziehen. Er wollte weiter das tun, was er liebte.

Der 45. Präsident der USA, Donald Trump, würdigte Limbaugh in seinem Nachruf gestern als einen fantastischen Mann, eine Legende, mit einem unglaublichen Gespür für Politik. „Er war einfach etwas ganz Besonderes“, bemerkte Trump auf FOX-News am 17.2.2021.

Als der beliebte Radiomoderator Ende der 90 Jahre praktisch taub wurde, gab er nicht auf. Mit speziellen Hörimplantaten war es ihm möglich, weiterhin drei Stunden hinter seinem goldenen Mikrophon zu sitzen.

Er liebte die USA, sein Land, sein Volk und alle Menschen. So wurde er zum Freund, Bruder und Vater vieler, die ihn nur durch den Rundfunk kannten. Er war nicht abgehoben, sondern sehr bescheiden und großzügig, so daß er ohne weiteres einem Ober ein Trinkgeld von 2000 Dollars gab – das sagen diejenigen, die ihn kannten.

Er wurde durch seine konservativen Ansichten zum Außenseiter der linken Medien, da er den Leuten unverblümt die Wahrheit vorsetzte und ihnen eine klare Orientierung gab.

In der konservativen Welt hinterlässt er eine große Lücke und doch gibt es gerade unter den jungen Leuten viele, die in seine Fußstapfen treten werden, weil sie durch ihn geprägt worden sind. Auf dem Rücksitz des Autos meiner Eltern wurde ich konservativ erzogen,erklärte eine junge Fra

Rush war schon lange vor FOX-News mit seinen Sendungen präsent. Als ihm Präsident Trump die höchste Auszeichnung des amerikanischen Volkes verlieh, die Presidental Medal of Freedom (Freiheitsmedaille), jubelte der Kongress nur zur Hälfte, weil die Demokraten mit versteinerten Gesichtern auf ihren Sitzen saßen. 

Rush hat sieben Bestseller geschrieben – es ist sein Erbe, das er der Welt hinterlässt.  

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