Dienstag, 27. Oktober 2015

Migrantenströme nach Deutschland aus amerikanischer Sicht

Dr. Edith Breburda
Christliches Forum, 30. Oktober 2015
Was berichtet man in den USA über die Migranten, die nach Deutschland strömen?
The Wall Street Journal berichtete am 23. Oktober 2015 über eine rumänische Bürgerin, die den vielen Zuwanderern den christlichen Glauben näher bringen will. Ganz anders beschreibt eine tschechische Ärztin, die in München an einem Krankenhaus arbeitet, die dramatische Situation.

Bilijana Nikolić hält ein Neugeborenes in ihren Händen. Es ist immer noch mit Blut  bedeckt. Das Kind schreit nicht. Seine Mutter hatte das Kind in einem der übervollen Busse, welche die „Europäischen Neuankömmlinge“ über die serbisch-kroatische Grenze brachte, entbunden und brauchte dringend selber einen Arzt. So kam es, dass Frau Nikolić das Kind in den Armen hielt, als sie nach einem Rot-Kreuz Doktor rief.
„Es war eine erschütternde Situation für mich. Die Familie des Kindes stand um mich herum. Es fühlte sich so an, als ob ich zum ersten mal in meinem Leben ein neugeborenes Kind in den Armen halten würde, obwohl ich selber vier Kinder habe“, sagte sie gegenüber der Zeitung.
Europa ist von der größten Einwanderungswelle nach dem 2. Weltkrieg betroffen. Viel warnen, weil zwei Kulturen aufeinander treffen und es zu einer Islamisierung des Europäischen Kontinents kommen könnte.
Eine kleine kroatische christliche Gruppe sieht die Situation hingegen als eine Chance, den Muslimen, wo es nur geht, zu helfen. Viele Mitglieder der Kirchengemeinde träumten immer davon in fremde Länder zu gehen, um diese zu missionieren. Aber nun,- so sagen sie, sind die Leute, die wir bekehren wollten zu uns gekommen.
„Nichts passiert, wenn es Gott nicht zulässt, und wenn es Gottes Wille ist, müssen wir ihn akzeptieren. Es ist als ob unser Glaube durch diese Situation getestet wird. Wenn Leute sagen, sie wären Christen, aber es fehlt ihnen die Nächstenliebe, diesen Einwanderern zu dienen, können wir nicht erwarten, dass die Muslime unseren Glauben annehmen“, erläutert Nikolićs Ehemann Beno.
Das Ehepaar und andere haben Mitte September geholfen, als Ungarn seine Grenzen nach Serbien schloss und Tausende Migranten über Kroatin nach Deutschland zogen. Christlichen Gemeindemitglieder halfen täglich, Essen auszugeben. Sie spielten mit den Kindern, halfen bei der medizinischen Versorgung und beteten für die Flüchtlinge.
Sie handelten so, weil sie selber als Roma viele Verfolgungen erlebt haben. Man denke nur an die Nazis oder an den erst neulich überstandenen Jugoslawien Krieg. Selbst heute noch leben sie ziemlich ärmlich und werden in den Balkanstaaten diskriminiert. Wenn Roma Christen die Leiden der Ankömmlinge sehen, ist es für sie nicht schwer, sich mit ihnen zu identifizieren. Frau Nikolić erinnert sich an die Zeit, als sie selber noch auf den Straßen von Serbien in den späten 90iger Jahren lebte. Sie hat gebettelt, um überleben zu können. Sie fürchtete um das Leben ihrer eigenen kleinen Kinder. Sie hat aber erlebt, was christliche Nächstenliebe heißt. Sie hatte kein Geld, als sie von einer christlichen Familie aufgenommen wurde. „Ich fragte mich, warum sie uns helfen? Wir sind doch nur Gypsies, die keiner liebt? Ihre Antwort war: Weil wir Christen sind.“
Der christliche Glaube nimmt unter den Roma zu. Der Grund ist die authentische Nächstenliebe. Missionare aus der ganzen Welt kamen damals nach Kroatien. Selbst aus China. Der gleiche überkulturelle Geist ist nun bei den Roma zu finden, die versuchen den Immigranten zu helfen. „Es ist unser erste Bürgerpflicht und wir sollten nicht ängstlich sein, ihnen zu helfen. Aber es ist auch die Gelegenheit, ihnen die Liebe Christie zu zeigen. Wir können das nicht in den Ländern tun, von denen sie kommen, “, sagt M. Wachsmuth, ein Amerikaner, der seit Jahren die Roma- Christliche Gemeinde unterstützt.
„Ich bin erstaunt, dass Muslime, die alles verloren haben, immer noch an ihrem Gebet festhalten. Stellen sie sich vor, sie würden zu unserem Gott beten“, sagt Herr Nikolić.
Europa hat jüdisch-christliche Wurzeln. Durch die vielen Flüchtlinge ist man nun zwischen humanitärer Hilfe und der Sorge um die Bewahrung der christlichen Kultur hin und hergerissen. Die Roma Christen in Kroatin sind der Meinung, einen alternativen Weg gefunden zu haben (1). 

Aber was berichtet eine tschechische Ärztin über Flüchtlinge in einem Münchner Krankenhaus?
„Gestern hatten wir im Krankenhaus ein Treffen über die dramatische Situation wegen der vielen Flüchtlinge bei uns und in anderen Münchner Krankenhäusern. Die Tages-Kliniken können die Patienten nicht mehr bewältigen und überweisen die Kranken an die Krankenhäuser.
Viele Moslems lehnen es ab, von Frauen behandelt zu werden. Das Verhältnis zwischen den Ärzten und den Migranten wird immer schlechter. Seit dem letzten Wochenende müssen die Migranten von Polizisten begleitet werden.
Viele Migranten haben AIDS, Syphilis, offene Tuberkulose und viele exotische Erkrankungen, die in Europa nicht bekannt sind und nicht behandelt werden können. Wenn die Migranten ein Rezept für die Apotheke erhalten, erfahren sie dort, dass sie bar bezahlen müssen. Das führt zu unglaublichen Wutausbrüchen, speziell wenn es um Medikamente für Kinder geht. Polizisten müssen nicht nur die Kliniken und Krankenhäuser bewachen, sondern auch die Apotheken. Wir fragen uns: wo sind alle diejenigen, die die Migranten freundlich mit Fernsehkameras empfangen haben? Eine Million ist bereits in Deutschland und wir wissen nicht, wie das weitergehen soll.
Zur Zeit sind 2,2 Millionen in Deutschland arbeitslos. Bald werden es 3,5 Millionen sein. Die meisten der Flüchtlinge sind  vollkommen ungeeignet zu arbeiten. Nur ein Minimum von ihnen hat irgendeine Bildung. Die Frauen arbeiten gewöhnlich überhaupt nicht. Zehn Prozent der Frauen sind schwanger. Hunderttausende haben kleine Kinder mitgebracht. Wenn diese Situation anhält, gehe ich zurück in die Tschechische Republik. Niemand kann mich dann in Deutschland halten, auch nicht das doppelte Gehalt. Denn ich bin nach Deutschland gekommen und nicht nach Afrika oder den Mittleren Osten.
Gerade hat uns unser Chefarzt gesagt wie traurig er es findet, dass die Reinigungsfrauen in der Klinik seit Jahren für 800 Euros im Monat arbeiten und jetzt junge Männer in der Klinik antreffen, die ihre Hand ausstrecken und alles frei haben wollen. Andernfalls werden sie renitent.
Ich ertrage das wirklich nicht mehr. Aber ich fürchte, wenn ich zurückkehre, werde ich auch in Tschechien dasselbe Chaos vorfinden. Jemand, der nicht in Kontakt mit den Immigranten gekommen ist, hat keine Ahnung, was für gewalttätige Menschen das sind, besonders die aus Afrika, und wie überheblich die Muslime sich gegenüber unseren Mitarbeitern verhalten, entsprechend ihrer religiösen Überzeugung.
Bis jetzt sind unsere Krankenhausmitarbeiter nicht angesteckt worden von Krankheiten, welche die Immigranten mitgebracht haben. Aber bei so vielen Hunderten Patienten jeden Tag ist das nur eine Frage der Zeit. In einem Krankenhaus am Rhein haben Migranten das Krankenhauspersonal mit Messern angegriffen, nachdem sie einen totkranken 8 Monate alten Säugling, den sie durch halb Europa mitgeschleppt hatten, eingeliefert haben. Das Kind starb nach zwei Tagen, obwohl es in einer der besten Kinderkliniken in Deutschland behandelt wurde. Der verletzte Arzt musste sich einer Operation unterziehen und zwei Schwestern landeten in der Notaufnahme. Keiner wurde bestraft.
Der lokalen Presse war es untersagt worden darüber zu schreiben. Wir haben aus einem email davon erfahren. Was würde passieren, wenn ein Deutscher einen Arzt und Krankenschwestern mit einem Messer niederstechen würde? Er würde sofort bestraft werden. 
Und so frage ich, wo sind all die Leute geblieben, die auf den Bahnhöfen die Flüchtlinge willkommen geheißen haben? Sie sitzen wahrscheinlich gemütlich zuhause und freuen sich auf weitere Flüchtlingszüge und auf das Geld, das sie für die Begrüßung bekommen. Wenn es an mir läge würde ich all diese „Begrüßer“ in die Notaufnahme unserer Krankenhäuser bringen, damit sie sich dort um die Immigranten kümmern, aber ohne Polizei und deren Hunde”.
„Werden wir  in den USA auch bald eine derartige Situation haben“?, fragen sich viele Amerikaner, die diese und ähnliche Informationen besorgt in ihrem Land verbreiten. Präsidentschaftskandidat Donald Trump will keine Flüchtlinge (2).

Literatur:
1)   Melchior J.: Muslim Migrants, Meet Christian Gypsies. The Wall Street Journal, 23. Oktober 2015
2)   A Female Physician in Munich, Germany sends a message to the world about refugees, Europe is in a big mess now. USA, 27. Oktober 2015

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